CH135778A - Automatische Wage. - Google Patents

Automatische Wage.

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CH135778A
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CH
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Inventor
Limited W T Avery
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Avery Ltd W & T
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G3/00Weighing apparatus characterised by the use of elastically-deformable members, e.g. spring balances
    • G01G3/02Weighing apparatus characterised by the use of elastically-deformable members, e.g. spring balances wherein the weighing element is in the form of a helical spring

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description


  Automatische Wage.    Die Erfindung bezweckt die Schaffung  einer automatischen Wage, die in der Kon  struktion einfach ist, im Betrieb aufs ge  naueste arbeitet und sich im übrigen verhält  nismässig billig herstellen lässt.  



  Diese Vorteile werden erreicht durch eine  verbesserte automatische Wage, bei welcher  oberhalb und zur einen Seite eines drehbaren  Gewichtsanzeigers eine Wagschale vorgesehen  und mit einem     Wagebalken    verbunden ist,  an welchem eine Einrichtung zur Drehung  des erwähnten Gewichtsanzeigers, sowie eine  Einrichtung zur     Vergrösserung    der Hebelbe  wegung vorgesehen sind. In die     verbesserte     automatische Wage sind zweckmässig     ther-          mostatischeMittel    eingebaut, und zwar Teile.

    die mit ihrem einen Ende auf dem Wage  balken festgelegt und mit ihrem andern Ende  dem     Widerstande    angeschlossen und     ferner     aus einem Material hergestellt sind. welches  einen andern Dehnungskoeffizienten als das  Material des Wagebalkens besitzt. Die Di  mensionen sind hier zweckmässig so gehalten,  dass bei Temperaturveränderungen das Hebel-    moment des Wagewiderstandes, mit andern       Worten    das Moment, mit welchem der Wi  derstand den Wagebalken um seinen Dreh  punkt bewegt, sich ebenfalls automatisch in  der Weise verändert, dass Fehler auf Grund  von Temperaturschwankungen nicht entste  hen.  



  In der     beiliegenden    Zeichnung stellen  dar:  Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel des Er  findungsgegenstandes in Ansicht von vorn  und teils im Schnitt;       F'ig.    2     dasselbe    im     Schnitt    von der Seite,  und zwar mit Bezug auf     Fig.    1 in der  Richtung des in diese     Fig.    1 eingezeichneten  Pfeiles gesehen;       Fig.    3 eine     Vorder-    und eine     Seitenansicht     einer Linse, die zur besseren     Ablesung    der  jeweils in Frage kommenden Werte bestimmt  ist;

         Fig.    4 eine Draufsicht auf den Wage  balken und die     thermostatische    Einrichtung.  Die     Wa,gschale    5, die an der Kante  ringsum abgeschrägt ist, ist auf einer     Stütze         6 mit drei auf gleich grosse Abstände ver  teilten Metallklammern 6a befestigt. Die zwei  vordern Klammern 6a sind unmittelbar an  der Stütze 6 festgelegt. Die hintere Klammer  6a, die am untern Ende einer Bandfeder 6b an  gebracht ist, ist dahingegen durch das obere  Ende dieser Bandfeder 6b an einer hintern  mit 6c bezeichneten Schiene der Stütze 6 be  festigt. Die Stütze 6 sitzt auf dem obern  Ende einer zylindrischen Säule 7. Letztere  führt nach unten durch eine in der Oberseite  eines Gehäuses 8 vorgesehene Öffnung.

   Das  Gehäuse 8 ist im Querschnitt ungefähr       U-förmig    und auf ein unteres Gehäuse 9 ge  setzt, das im Querschnitt ebenfalls unge  fähr U-förmig ist. Das untere Gehäuse ruht  wie es an sieh bekannt ist, auf verstellbaren  Füssen 10. Das untere Ende der Säule 7  ist der Mitte eines Quersteges 11 fest an  geschlossen. Letzterer ruht auf Schneiden, die  auf den     hintern        Enden    der     kurzen    Arme eines  doppelten Wagebalkens 12 erster Ordnung  befestigt sind. Der Wagebalken 12 ist auf  den Schneiden 13 drehbar, die in besonderen  Lagern eines Rahmens 14 ruhen. Der Rah  men ist seitwärts gerichtet und sitzt an einem  besonderen Halteteil, der unterhalb der Wag  schalenstütze im Innern des Gehäuses fest  liegt.

   Die längeren Arme des Wagebalkens  12 sind an ihren Enden ebenfalls durch einen  Quersteg zusammengeschlossen. Der Mitte  dieses Quersteges ist gelenkig und hängend ein  U-förmiger Bügel angeschlossen und diesem  wiederum ist. wie aus der Zeichnung er  sichtlich, das obere Ende einer Zahnstange  15 augelenkt. Die Zahnstange greift in ein  Zahnrad 16, das auf dem äussern Ende einer  horizontal liegenden Welle 17 festsitzt. Ge  lagert ist die Welle in zwei im untern Ge  häuseteil 9 fest angeordneten Lagern 18.  Durch eine Rolle, die gegen die     Rückseite     der Zahnstange 15 liegt, wird letztere  mit dem erwähnten Zahnrade dauernd  in Eingriff gehalten.

   Auf der Welle 17 ist  in konzentrischer Lage eine zylindrische  Trommel 19 befestigt auf deren Umfang  die Gewichts- und Preiswerte in bekannter  Weise verzeichnet sind. Über die Gewichts-    und Preistafeln sind in Längsrichtung wie  an sich bekannt die mit 19a bezeichneten  Fäden, bezw. Drähte verspannt. Gewichts  und     Preiswerte    sind auf jeder Seite der  Wage ablesbar, und zwar durch die mit 20  bezeichneten Linsen, die in Längsschlitze     8a     des Gehäuses 8 eingesetzt sind. Die Linsen  20 sind mit zwei längs und     -parallel    laufen  den Strichen 21 versehen. welche genau die  jenigen Abschnitte der Linsen bestimmen,  auf denen die Gewichts- und Preiswerte bei  der     Ablesung    ins Auge zu fassen sind.

   Die  so eigens zur     Ablesung    der jeweiligen Werte  gebildeten Zonen der Linsen sind so dimen  sioniert, dass die durch die Linse sichtbaren  und jeweils     richtigen        Werte    in der     Parall-          axe    wohl kaum fehlerhaft abgelesen werden  können. Demnach können verschieden grosse  Personen die jeweiligen Werte hinreichend  genau ablesen, ohne dass hierzu so wie bei  anderen Wagen besondere     Mittel    zum Aus  gleich der     P'a.ralla.xe    vorgesehen sind.  



  Die Trommel 19 ist in zwei     Abschnitte     geteilt. Zwischen beiden Abschnitten ist der       Federwiderstand    22 angeordnet. Das untere  Ende der Feder ist dem einen Arm eines  'Winkelhebels 23     angeschlossen.    Gelagert ist  der Winkelhebel 23 in im untern Gehäuse.  9 festangeordneten Lagerböcken 24. Der an  dere     Arm    des Winkelhebels 23 stösst gegen  das Ende einer Schraube 25, die in die La  gerböcke. 24, und zwar in besondere. hoch  stehende Arme derselben eingezogen ist. Der  Zugang zur Schraube 25 wird frei, wenn der  in der Wand des Gehäuses 9 sitzende     Ver-          schlussdeckel    9a abgenommen wird.

   Mit Hilfe  eines Schraubenziehers kann man dann ohne  weiteres eine Einstellung der Schraube 25,       bezw.    eine Verstellung des     ZVinkelhebels    23  und dadurch eine Regelung des Federwider  standes 22 vornehmen.  



  Das obere Ende des     Federwiderstandes     22 ist an dem untern Ende eines flexiblen  Metallbandes 26 festgelegt. Dieses Metall  band ist an seinem obern Ende einem Quer  steg 27 angeschlossen. der die inneren Enden  zweier     ,Stangen    28     überbrückt.    Die äusseren      Enden dieser Stangen 28 sind auf den Enden  zweier Schienen 29 befestigt. Die eben er  wähnten Schienen 29 sind über den Armen  des Wagebalkens 12 und zu diesen parallel  angeordnet. Die andern Enden der Schienen  29 sind mit den Armen des Wagebalkens  12 verschraubt. Die Unterseiten der Schienen  29 ruhen auf besonderen auf den Oberseiten  der Wagebalkenarme angeordneten Vor  sprüngen 12a. Die Stangen 28 sind den  Schienen 29 überlagert.

   Die Stangen und  Schienen sind aus Metall hergestellt, die mit  Bezug aufeinander je einen verschiedenen  Dehnungskoeffizienten besitzen. Das Ma  terial, aus welchem die Schienen 29 herge  stellt sind, ist Metall, welches einen höheren       Dehnungskoeffizienten    als jenes Material be  sitzt, aus welchem der Wagebalken 12 abge  fertigt ist. Wenn der Wagebalken 12 aus  Stahl besteht, werden die Schienen 29 bei  spielsweise aus Zink angefertigt. Zu beachten  ist, dass die Stangen 28 mit den Armen des  Balkens 12 keine Verbindung haben und dass  die Schienen 29 auf dem Wagebalken nur  mit einem Ende fest verbunden sind, und  zwar mit demjenigen Ende, welches dem  Drehpunkte des Wagebalkens am nächsten  gelegen ist.  



  Den beiden kurzen Armen des Wagebal  kens 12 sind die beiden obern Enden zweier  vertikal gerichteter Stangen 30 angeschlos  sen. Die untern Enden dieser Stangen sind  den äussern Enden der Lenker 31 angelenkt.  Die innern Enden dieser Lenker sind in im  Gehäuse 9 festliegenden Lagern 32 drehbar.  



  Der Wagebalken 12 ist des weiteren auf  Seiten der kurzen     Arme    an die Kolbenstange  33 eines mit seinem Zylinder 34 im Ge  häuse 9 fest angeordneten Dämpfers ange  schlossen.  



  Eine Drehtrommelwage der hier beschrie  benen Bauart ist an sich in der Konstruk  tion sehr einfach, jedoch in der Wirkung sehr  zuverlässig und bietet ausserdem die Möglich  keit einer Anordnung, die wesentlich kom  pakter ist als bei den bisher gebräuchlichen  Drehtrommelwagen. Hinzu kommt,. dass die    Einrichtungen zur Gewichtsanzeige etc. unter  halb der Wagschale und unter einem für je  den Käufer sowie Verkäufer bequemen Win  kel angeordnet sind. Da die Wagschale ein  seitigoberhalb der Anzeigevorrichtung ange  ordnet ist, ist ein Verdunkeln der letzteren  durch auf die Wagschale gelegte Gegen  stände ausgeschlossen.

   Wie ersichtlich, be  wirkt eine Temperaturveränderung das Ent  stehen einer grösseren Differenz in der effek  tiven Länge der Zinkschienen 29 relativ zum  Wagebalken 12, so dass     es    bei genauer Berech  nung der Längen jener Schienen möglich ist,  die Dehnung pro Einheit einer steigenden  oder fallenden Temperatur so zu gestalten,  dass sie den für einen gleichen Temperatur  wechsel in Frage kommenden Verlust oder  Gewinn im effektiven     Widerstandswert    der  Feder 22 genau entspricht.

   Das heisst mit an  dern Worten,     das    Moment der Feder 22 rela  tiv zum Drehpunkt des Wagebalkens 13     ver-          ändeA    sich gemäss der Temperatur, wobei die  Veränderung des Drehmomentes der Än  derung des     Federwiderstandes    22 entspricht.  



       In    einer andern Ausführungsform mag die  Anzeigevorrichtung statt aus einer zylindri  schen Trommel aus zwei     entsprechend        geeich-          tenl,'1'!afeln        bestehen,    die auf einer Drehspin  del befestigt sind, und zwar auf einer Spin  del, die in einer zur Längsachse des Wage  balkens     rechtwinkligen    Ebene untergebracht  ist.

       Diei    beiden Tafeln sind zueinander schräg  gestellt und in einem entsprechend ausge  bildeten     Gehäuse        untergebracht,    das wie  üblich mit Schauöffnungen und gewissen  die     Ablesung        erleichternden    Marken versehen  wird.  



  Sofern es gewünscht wird, kann ein  Druckwerk an sich bekannter Art eingebaut  werden zum Zweck, die einzelnen     Wägungen     dauernd zu     registrieren.     



  In einer noch andern     Ausführung    könnte  an Stelle des     ebenerwähnten    Federwiderstan  des ein Pendelwiderstand gesetzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Automatische Wäge,, dadurch gekenn zeichnet, dass die Wagschale oben auf der einen Seite eines drehbaren Gewichtsanzei gers angeordnet und die Wagschalenstütze mit einem Wagebalken verbunden ist, an wel chem besondere Mittel zur Drehung des Ge wichtsanzeigers sowie Vorrichtungen zur Vergrösserung der Bewegung des Wagebal kens vorgesehen sind. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Automatische Wage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet dass der Wage balken mit einem Federwiderstand unter Zwischenschaltung eines Thermostaten verbunden und letzterer so angeordnet ist, dass er das Drehmoment der Feder in Be zug auf den Drehpunkt des Wagebalkens verändern kann, zum Zwecke, etwaige Fehler im Widerstand bei Temperatur wechsel automatisch auszugleichen. 2. Automatische Wage nach Patentanspruch.
    dadurch gekennzeichnet. dass der Wage balken mit dem Gewichtsanzeiger zwecks Drehung desselben durch einen Zahnstan gentrieb verbunden ist und dass ferner zur leichteren Ablesung der jeweils in Frage kommenden Gewichts- und Preiswerte Vergrösserungslinsen mit einer bestimmt begrenzten Ablesezone vorgesehen sind. so dass die durch die Parallaae beding ten Fehler beim Ablesen der innerhalb dieser Zone befindlichen Werte auf ein Minimum herabgesetzt wird.
CH135778D 1928-11-26 1928-11-26 Automatische Wage. CH135778A (de)

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