CH135825A - Kegelrädergetriebe mit selbsttätig sich einstellenden Haupträdern und zwischen diesen angeordneten Planetenrädern. - Google Patents

Kegelrädergetriebe mit selbsttätig sich einstellenden Haupträdern und zwischen diesen angeordneten Planetenrädern.

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Publication number
CH135825A
CH135825A CH135825DA CH135825A CH 135825 A CH135825 A CH 135825A CH 135825D A CH135825D A CH 135825DA CH 135825 A CH135825 A CH 135825A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
gears
housing
planet gears
bevel gear
main
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
Original Assignee
Siemens Ag
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Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H1/00Toothed gearings for conveying rotary motion
    • F16H1/28Toothed gearings for conveying rotary motion with gears having orbital motion
    • F16H1/2854Toothed gearings for conveying rotary motion with gears having orbital motion involving conical gears

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Retarders (AREA)

Description


  Kegelrädergetriebe mit selbsttätig sich einstellenden Haupträdern und zwischen  diesen angeordneten Planetenrädern.    Die Erfindung bezieht sich auf Kegel  rädergetriebe mit selbsttätig sich einstellen  den Haupträdern und zwischen diesen ange  ordneten Planetenrädern, insbesondere für  Flugmotoren. Bei diesen Getrieben hat es  sich als schwierig erwiesen, die im Eingriff  befindlichen Zahnflanken der verschiedenen  Planetenräder gleichzeitig zum Tragen zu  bringen. Gelingt es aber nicht, das zu über  tragende Drehmoment gleichmässig auf die  einzelnen Planetenräder zu verteilen, so treten  Überbeanspruchungen an einer Stelle auf, die  eine starke Abnutzung der Zahnflanken im  Gefolge haben und zu Zahnbrüchen führen  können.

   Besonders nachteilig wirken sich  diese Verhältnisse auf Flugmotoren aus, bei  denen mit Rücksicht auf möglichste Gewichts  verminderung bis an die Grenze der zulässigen  Beanspruchung gegangen werden muss, von  denen aber trotzdem unbedingte Betriebs  sicherheit verlangt wird. Dort ist daher auch    zuerst vorgeschlagen worden, die Zahl der  Planetenräder auf drei zu beschränken und  zugleich die Verbindung der Haupträder mit  der Antriebswelle beziehungsweise dem Ge  häuse derart zu gestalten, dass sie sich gegen  ihre Unterlage in gewissen Grenzen einstellen  können. Es soll dadurch sozusagen ein Ein  fühlen der einzelnen Räder aufeinander er  reicht werden, das ein gutes Anliegen sämt  licher im Eingriff befindlicher Zahnflanken  zu gleicher Zeit ergeben würde.

   Die bekann  ten Bauarten weisen jedoch sämtlich den  Nachteil auf, dass sich bei einer Einstell  bewegung eines Hauptrades die Spitze des  zu diesem gehörenden Verzahnungskegels aus  der Achse entfernt. Hierdurch werden aber  aufs neue Unregelmässigkeiten in die Eingriffs  verhältnisse hineingebracht, denn bei richtigem  Eingriff müssen die Spitzen sämtlicher Ver  zahnungskegel in einem Punkt zusammen  fallen.      Nach der Erfindung werden die Stütz  flächen der Haupträder so ausgebildet, dass  sie Teile von Kugeloberflächen bilden, deren  Mittelpunkte mit den Spitzen der Verzah  nungskegel in einem Punkt zusammenfallen,  während die Planetenräder mit der angetrie  benen Welle, zum Beispiel mit der Propeller  welle fest verbunden sind.  



  Auf der Zeichnung sind einige Ausfüh  rungsbeispiele der Erfindung dargestellt.  Fig. 1 zeigt eine Anordnung, bei der die  Planetenräder auf Zapfen gelagert sind, die  mit der Propellerwelle aus einem Stück be  stehen. Die Fig. 2 und 3 zeigen Anordnungen,  bei denen die Planetenräder auf Zapfen ge  lagert sind, die durch eine Art Gehäuse mit  der Propellerwelle verbunden sind.    In Fig. 1 ist 1 die Kurbelwelle des Mo  tors. Auf diese Kurbelwelle ist aufgekeilt  eine Scheibe 2, die an ihrem äussern Umfang  mit einer Verzahnung 30 versehen ist. Eine  zweite, gleichfalls am äusserer Umfang 31  verzahnte Scheibe 12 ist mit dem Gehäuse  3 verschraubt, welches das ganze Getriebe  einschliesst. 4 und 14 sind die beiden Haupt  räder mit Kegelradverzahnung 32, 33.

   Die  Haupträder greifen ferner     mitInnenverzahnun-          gen    nach Art einer Zahnkupplung in die mit  Zähnen versehenen Ränder der Scheiben 2  beziehungsweise 12 ein und sind auf diese  Weise mit den Scheiben 2 beziehungsweise  12 nachgiebig gekuppelt. Zwischen den Haupt  rädern 4 und 14 sind die Planetenräder 5  angeordnet, beispielsweise drei Stück, von  denen aber nur eines dargestellt ist. Jedes  Planetenrad ist mit Hilfe einer Lagerbuchse  6 auf dem Zapfen 17 gelagert und durch  Kugellager 8 gegen einen auf dem Zapfen  17 angebrachten Haltering 34 nach aussen  abgestützt. Die Zapfen 17 bestehen mit der  Propellerwelle aus einem Stück. Die Pro  pellerwelle 7 ist gelagert in einem Kugel  lager 9, das im Innern der Scheibe 12 unter  gebracht und durch Ringe 10 und 11 in  seiner Lage gehalten ist.

   Eine weitere Ab  stützung der Propellerwelle wird dadurch  erreicht, dass das eine Ende 27 in die Kur-    belwelle 1 eingreift und dort in einem Gleit  lager 19 gelagert ist.  



  Die Haupträder 4 und 14 haben ferner  kugelförmige Stützflächen 35 und 36, die  sich gegen entsprechend ausgebildete Gegen  flächen anlegen, und zwar sind die Gegen  flächen auf Ringen 15 und 25 angebracht.  Der Ring 15 legt sich gegen ein Kugellager  16, das an der andern Seite durch eine auf  einem Ansatz der Propellerwelle verschraubte  Mutter 18 gehalten wird, während sich der  Ring 25 gegen die innere Fläche des ge  zahnten Ringes 12 anlegt und dadurch am  Ausweichen gehindert wird. Der Mittelpunkt  der kugelförmigen Stützflächen fällt mit den  Spitzen der Verzahnungskegel in einem Punkt  C auf der Achse A zusammen. Die Stütz  flächen der Haupträder gehören der gleichen  Kugeloberfläche an.  



  Das Getriebe wirkt in folgender Weise:  Durch die Kurbelwelle 1 wird zunächst unter  Vermittlung der Scheibe 2 das Hauptrad 4  angetrieben. Dadurch werden die Planeten  räder 5 in Umdrehung gesetzt, rollen auf  dem festgehaltenen Hauptrad 14 ab und  nehmen die Propellerwelle mit, die bei glei  cher Grösse der beiden Haupträder mit der  halben Umdrehungszahl der Kurbelwelle um  läuft. Liegen hierbei die einzelnen Planeten  räder ungleichmässig an dem Hauptrad 14 an,  so gibt dieses dort, wo der Druek am stärk  sten ist, nach, so dass sich der Druck auf  die drei Planetenräder gleichmässig verteilen  kann. Dabei gleitet das Hauptrad 14 auf  dem Stützring 25. Es muss sich aber stets  so bewegen, dass die Spitze seines Verzah  nungskegels ihre ursprüngliche Lage beibe  hält. Das gleiche gilt auch für das Rad 4.

    Es hat sich gezeigt, dass durch diese  Anordnung ein ruhiger Lauf der Räder bei  geringer Abnutzung und infolgedessen eine  lange Lebensdauer des     (-retriebes    erreicht  wird.  



  Bei der     Anordnung    nach     Fig.    2 sind die  Planetenräder im Gehäuse 20 befestigt, das  mit der Propellerwelle 7 durch eine Anzahl  Schrauben 26 verbunden ist. Dieses Gehäuse  ist an der entgegengesetzten Seite, die     dein         Motor zugewandt ist, mit Hilfe eines Kugel  lagers 28 auf dem Stützring 12 gelagert, der  mit Hilfe von Schrauben 37 an einer Wand  22 befestigt ist, die einen Teil des das Ge  triebe umgebenden Gehäuses 3 bildet. In  dieser Ausführungsform ist die Stellung der  beiden Haupträder 4 und 14 vertauscht, das  heisst, das mit der Kurbelwelle umlaufende  Rad 4 sitzt auf dem dem Propeller zugewandten  Ende, während das feststehende Rad 14 auf  der Motorseite angeordnet ist.

   Das Rad 4  greift mit seiner Innenverzahnung 30 in  Zähne ein, die unmittelbar aus der Kurbel  welle ausgefräst sind, so dass eine besondere  Zwischenscheibe 2, wie sie in Fig. 1 darge  stellt ist, fortfällt. Der Antrieb erfolgt bei  dieser Anordnung von der Kurbelwelle 1  über das mit ihr gekuppelte Hauptrad 4 und  die Planetenräder 5 auf das Gehäuse 20, das  mit der Propellerwelle durch Schrauben 26  verbunden ist. Schwingungen der Propeller  welle oder Kurbelwelle werden bei dieser  Anordnung in weitgehendem Masse von den  Rädern ferngehalten, da das Gehäuse 20 in  dem Kugellager 28 gelagert ist und die da  mit verbundene Propellerwelle in dem Kugel  lager 9 und mit ihrem Zapfen 27 im Innern  der Kurbelwelle bei 19 gelagert ist.  



  Die Anordnung nach Fig. 3 unterscheidet  sich von der nach Fig. 2 im wesentlichen nur  dadurch, dass das Lager für das Gehäuse 20  die Kurbelwelle 1 eng umgibt, wodurch  dieses Lager nur einen kleinen Durchmesser  hat und infolgedessen leichter und billiger  ist. Die Planetenräder 5 greifen bei dieser  Anordnung durch Aussparungen 38 hindurch    und kommen dadurch in Eingriff mit dem  aussen liegenden Hauptrad 14.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kegelrädergetriebe mit selbsttätig sich einstellenden Haupträdern und zwischen diesen angeordneten Planetenrädern, insbesondere für Flugmotoren, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützflächen der Haupträder Teile der Oberflächen von Kugeln bilden, deren Mittel punkte mit den Spitzen der Verzahnungs kegel in einem Punkt zusammenfallen und die Planetenräder mit der angetriebenen Welle fest verbunden sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Kegelrädergetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütz flächen der Haupträder der gleichen Ku geloberfläche angehören. 2. Kegelrädergetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Planeten räder in einem Gehäuse gelagert sind, das mit der getriebenen Welle fest ver bunden und ausserdem am Motorgehäuse gelagert ist. 3.
    Kegelrädergetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse auf einem Lager abgestützt ist, welches die Kurbelwelle umgibt, während das feste Hauptrad ausserhalb des Gehäuses gelagert ist und durch Aussparungen im Gehäuse mit den Planetenrädern zusammenarbeitet.
CH135825D 1927-12-17 1928-12-14 Kegelrädergetriebe mit selbsttätig sich einstellenden Haupträdern und zwischen diesen angeordneten Planetenrädern. CH135825A (de)

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DE135825X 1927-12-17
DE180528X 1928-05-18

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CH135825A true CH135825A (de) 1929-10-15

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CH135825D CH135825A (de) 1927-12-17 1928-12-14 Kegelrädergetriebe mit selbsttätig sich einstellenden Haupträdern und zwischen diesen angeordneten Planetenrädern.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0165231A3 (de) * 1984-05-15 1986-06-25 VOEST-ALPINE Aktiengesellschaft Planetenradgetriebe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0165231A3 (de) * 1984-05-15 1986-06-25 VOEST-ALPINE Aktiengesellschaft Planetenradgetriebe

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