CH135873A - Entladungsröhre. - Google Patents

Entladungsröhre.

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CH135873A
CH135873A CH135873DA CH135873A CH 135873 A CH135873 A CH 135873A CH 135873D A CH135873D A CH 135873DA CH 135873 A CH135873 A CH 135873A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  Entladungsröhre.    Die Erfindung betrifft eine Entladungs  röhre mit indirekt erhitzter Kathode. Ent  ladungsröhren mit solchen Kathoden eignen  sich besonders dazu, um beim Gebrauch in  Geräten für drahtlose Telegraphie oder     Tele-          p.honie    mit Wechselstrom gespeist zu werden.  Entladungsröhren für drahtlose Telegraphie  oder     Telephonie    haben in der Regel     Glüh-          kathoden,    die mit Gleichstrom, zum Beispiel  mit Hilfe eines Akkumulators, erhitzt wer  den. Der Gebrauch von Gleichstrom für die  Erhitzung der Glühkathode ist deshalb emp  fehlenswert, da Wechselstrom das Auftreten  von der Frequenz des Wechselstromes ent  sprechenden Summtönen veranlasst.

   Es ist  jedoch bekannt, in Entladungsröhren mit  Wechselstrom gespeiste Kathoden zu benut  zen, die diesen Nachteil nicht aufweisen.  Solche Kathoden können aus einem Röhrchen  bestehen, das indirekt erhitzt wird     und;    in  folge der indirekten Erhitzung selbst Elek  tronen aussendet. Diese indirekte Erhitzung  kann     mittelst        Wärmestrahlung    oder     mittelst       Elektronenanprall bewirkt werden.

   Besonders       bewährt    haben sich     indirekt    erhitzte     Katho-          den.,    wobei der Heizkörper von einem iso  lierenden Material     umgeben    und die Elek  tronen emittierende Schicht auf dieses Ma  terial oder auf ein dieses Material umgeben  des Metallröhrchen     aufgebracht    ist.  



  Im     erstgenannten    Falle     muss    die     emittier-          rende    Schicht aus stromleitendem Material  bestehen und wird der     Stromzuführungsdraht     direkt an diese Schicht angeschlossen.     Ist     das     emittierende    Material selbst nicht strom  leitend, so wird dem Gemisch ein leitendes       Material,    zum Beispiel Nickel,     zugesetzt.     



  Es hat sieh nun herausgestellt, dass beim       Betrieb    von Entladungsröhren mit solchen  Kathoden die Entladungserscheinungen oft un  günstig     beeinflusst    werden und die vorliegende  Anmeldung bezweckt. nun, diese Störungen  zu     beseitigen.     



  Es ist gefunden worden, dass der     ungünstige          Einfluss    in vielen Fällen Elektronen, die von  den aus dem isolierenden Material austreten-      den Teilen des Heizkörpers emittiert werden,  zu verdanken sei. Dieser Einflug wird nun  dadurch beseitigt, dass zwischen der Ent  ladungsbahn und aus dem     isolierenden    Ma  terial hervorragenden Teilen des Heizkörpers  ein     -Schirm    angebracht wird.  



  Eine bevorzugte     Ausführungsform    des An  meldungsgegenstandes wird gebildet von  einer Entladungsröhre, die eine indirekt er  hitzte Kathode enthält, deren Heizkörper       schleifenförmig    ist und sich in einem isolie  renden Material befindet, das umgeben wird  von einem an einem Ende geschlossenen  Röhrchen,     aus    dessen offenem Ende die bei  den Enden des Heizkörpers heraustreten, wo  bei diese Enden des Heizkörpers durch einen  Schirm von der Entladungsbahn getrennt  sind.  



  Es ist auch gefunden worden, dass es für  die Beseitigung der     Störungen    der Ent  ladungserscheinungen oft von erheblicher Be  deutung ist, wenn das     isolierende        Material,    in  dem sich der Heizkörper befindet, von einem  nahtlosen Metallröhrchen umgeben ist.  



  Es kann vorteilhaft sein, den     Schirm    mit  einem     Stromzuführungsdraht    zu versehen,       mittelst    dessen ein bestimmtes Potential, zum  Beispiel das Kathodenpotential,: an den  Schirm gelegt werden kann.  



  Die Erfindung wird anhand der Zeich  nung beispielsweise näher beschrieben, in der       Fig.    1 die Vorderansicht eines Füsschens  einer Entladungsröhre gemäss der Erfindung  darstellt, bei oder deutlichkeitshalber das  Gitter     fortgelassen    ist, während       Fig.    2 eine Seitenansicht und       Fig.    3 eine Draufsicht einer solchen Ent  ladungsröhre ist;       Fig.    4 zeigt die     Kathode    mit dem     schlei-          fenförmigen    Heizdraht in grösserem     Mass-          stabe.     



  In diesen Figuren wird die Kathode mit  1,     das        Gitter    mit 2 und die Anode mit 3  bezeichnet. Die Kathode wird durch ein  enges Röhrchen gebildet. Dieses kann zum  Beispiel aus Nickel bestehen; es kann erst  verkupfert     und    darauf     oxydiert    werden, und    schliesslich kann- die     Kupferoxydschicht    mit  einem.     Erda.lkalimetall,    zum Beispiel Barium,  überzogen werden. In dem Röhrchen ist der  Heizdraht 4 angeordnet, der die Form einer  Schleife aufweist, so dass die beiden Enden  aus der Öffnung 5 der Röhre heraustreten  und die Mitte des Heizdrahtes sich nahe  am geschlossenen Ende 6 des Röhrchens be  findet.

   Der Heizdraht ist mit den     Poldrähten     7 und     ss        verbund!en,,    mittelst deren der Draht  erhitzt werden kann. Das Röhrchen 1 ist mit  dem Poldraht 9     verbunden,    der nach     aussen     geführt wird. Die Kathode wird von einem  Schirm 10 umgeben, der eine     Trennungsfläche     zwischen der     Entladungsbahn        und    dem aus  dem Röhrchen vorragenden Teil des Heiz  körpers 4 bildet. Der Schirm ist mit dem  Poldraht 11 verbunden, so dass an ihn ein ge  eignetes Potential     gelegt    werden kann.

   Zweck  mässig     wird    jedoch der Schirm innerhalb der  Entladungsröhre mit der Kathode 1 verbun  den. Der Glühfaden 4 ist mit einem Isolier  stoff überzogen, so     d'ass        die    beiden im Röhr  chen 1 befindlichen Teile der Schleife vor  Kurzschluss bewahrt werden. Als Isolierstoff  zum Überziehen des Glühfadens kann bei  spielsweise Aluminiumoxyd, Kieselsäure oder  dergleichen     verwendet    werden.  



  Es hat sich ergeben,     da.ss    Entladungs  röhren gemäss der Erfindung, die eine Ka  thode wie die oben beschriebene enthalten,  nicht die Nachteile einer mit Wechselstrom  gespeisten Glühkathode aufweisen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Entladungsröhre mit indirekt geheizter Kathode, dadurch gekennzeichnet; dass die die Elektronen aussendende Fläche einen von isolierendem Material eingehüllten Heizkörper umgibt, wobei sich zwischen der Entladungsbahn und aus dem isolierenden Material heraustretenden Teilen des Heizkör pers ein Schirm befindet. UNTERANSPRüCHE 1.
    Entladungsröhre nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das isolierende Material von einem an einem Ende ge- sehlossenen Röhrchen umgeben wird, wo bei der Heizkörper schleifenförmig ist und die beiden Enden der Schleife aus dem offenen Ende des Röhrchens heraus treten. :.@. Entladungsröhre nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das isolierende Material von einem nahtlosen Röhrchen umgeben ist. 3.
    Entladungsröhre nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Schirm mit einem besonderen Stromzuführungsdraht versehen ist, um damit ein geignetes Po tential an den Schirm legen zu können.
CH135873D 1927-09-15 1928-08-14 Entladungsröhre. CH135873A (de)

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