CH136080A - Einrichtung zur Anzeige von Messwerten mit Hilfe einer Lichtquelle. - Google Patents

Einrichtung zur Anzeige von Messwerten mit Hilfe einer Lichtquelle.

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CH136080A
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Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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  Einrichtung zur Anzeige     von        Nesswerten    mit Hilfe einer Lichtquelle.    Eist bekannt eine Zeigerstellung mit  Hilfe einer Lichtquelle kenntlich zu machen.  Beispielsweise wurde eine fadenförmige, in       Richtung    der Zeigerachse angeordnete Glüh  lampe für diesen Zweck benutzt, mit Hilfe  derer auf einer Mattscheibe ein Schattenbild  des Zeigers erzeugt wurde. Diese bekannt       nordnung        bezweckt    die Vermeidung von       parallaktisehen        Ablesefehlern,    ist aber für       hernablesung    wenig geeignet.

   Man hat für  diesen     Zweck    im allgemeinen mit     Abdeck-          billdern    oder mit einer beweglichen Licht  quelle gearbeitet, wobei diese Teile     dur-li     einen in Abhängigkeit von der Zeigerstel  lung gesteuerten Motor oder dergleichen ver  stellt wurden. Diese Ausführungsart. ist in  dessen     verhältnismässig    umständlich und  kompliziert.  



  Die erwähnten Nachteile werden gemäss  der Erfindung dadurch vermieden, dass (las  von einer Lichtquelle auf eine Schaufläche  fallende Licht durch eine mit einer in Ab-         hängigkeit    vom     giesswert    sich drehenden  Achse des     Messgerätes    verbundene Fahne  derart abgeblendet wird, dass dadurch ein  Lichtband entsteht, dessen Länge von der  Stellung der Fahne abhängig ist und da  durch den     Messwert    anzeigt..  



  Die auf der Achse befestigte Fahne kann  zweckmässig all     Stelle    des     Diapositives    einer  an sieh     bekannten,    vorzugsweise mit Zylin  derlinsen ausgerüsteter     Proje:ktionseinrich-          tung    angeordnet sein. Hierdurch lässt sich  eine grosse Helligkeit. des zu     beobachtenden          Lichtstreifens    erreichen. Es ist für das We  sen der Erfindung gleichgültig, ob man die  Länge des durch die Fahne hervorgerufenen  Schattenstreifens oder ob man die Länge des  Lichtstreifens zur Anzeige benutzt.  



  Die neue Anordnung zeichnet sich durch  grosse Einfachheit und     Betriebssicherheit..    aus  und ist .ausserdem weithin gut erkennbar, ins  besondere bei senkrecht angeordneten Licht:  streifen.      In den Figuren sind mehrere     Ausfüli-          rungsbeispiele    der neuen Einrichtung darge  stellt. In     Fig.    1 bezeichnet 1 eine an sich be  kannte     Beleuchtungsoptik    und 2 eine zweck  mässig mit Zylinderlinsen ausgerüstete Pro  jektionsoptik. Die     Lichtquelle    ist bei 2' und  der Spalt bei 1' angedeutet. Die übrigen  Teile des Projektionsapparates sind wegge  lassen. An Stelle des Diapositives befindet  sich die Fahne 3 eines beliebigen Anzeige  gerätes 4.

   Die Fahne 3 ist in dem Beispiel  kreisförmig gebogen und ist in der aus     Fig.     3 ersichtlichen Weise mit der Achse des<B>Ge-</B>  rätes 4 verbunden. Je nach der Stellung der  Fahne 3 wird ein mehr oder weniger grosser  Teil des ebenfalls kreisförmig     gebogenen     Spaltes 1' abgedeckt. Dadurch wird auf einer  in angemessener Entfernung von dem Pro  jektionsapparat     angeordneten        Mattscheibe    5  ein mehr oder weniger langer- Lichtstreif en  sichtbar gemacht. Die     Projektionsoptik    2 ist  so korrigiert, dass von dem zylindrischen Ge  genstand (Spalt l') ein scharfes, ebenes Bild       entworfen    wird.

   Bei der in     Fig.    1 gezeich  neten     ,Stellung    der Fahne 3 erscheint bei  spielsweise das in     Fig.    3 sichtbare Bild. Der  Lichtstreifen reicht von dem untern Ende  der Scheibe 5 bis zu der Linie 6, während  der obere Teil der Mattscheibe dunkel er  scheint. Die Mattscheibe kann dabei entwe  der mit Strichteilung versehen sein. oder es  kann :eine Skala zweckmässig mit Hilfe des  gleichen Projektionsapparates neben den zur       Anzeige,des        Messwertes    liegenden Lichtstrei  fen projiziert werden, wie dies in     Fig.    3 an  gedeutet ist.

   In letzterem Falle kann die  Skala auf durchsichtigem Stoff, beispiels  weise auf Glas, aufgetragen und unmittelbar  am Spalt l' angeordnet sein,     beispielsweise     an seiner obern kreisförmigen Begrenzung.  Dadurch wird dann diese Skala gleichzeitig  mit dem nicht überdeckten Teil des     Spaltes     auf die     Mattscheibe    projiziert. Diese Ausfüh  rungsform ist insbesondere dann zweckmä  ssig, wenn eine besonders genaue     Ablesung     gefordert wird.  



  In vielen Fällen empfiehlt es sich, für  mehrere Messgeräte eine gemeinsame Skala    zu benutzen. Zu dem Zweck     li:ann    für jedes  der Messgeräte beispielsweise eine     Anordnunb     nach     Fig.    1 vorgesehen werden. Die Skala       wird    dabei zweckmässig zwischen den einzel  nen Lichtstreifen angeordnet, wie dies     ans          Fig.    4 ersichtlich ist. In dieser Figur     zeigt     der Lichtstreifen 16 den einen, der Licht  streifen 17 den andern     Messwert    an. Die  Skala 15 ist dabei zwischen den beiden Licht  streifen 16 und 17 angeordnet.

   Die Skala     1:5     kann beispielsweise durch eine in dem Brenn  punkt eines parabolischen Spiegels befindli  che Glühlampe von der Rückseite aus be  leuchtet werden. Die Glühlampe ist dabei       zweckmässig    von Hand einschaltbar.  



  Wenn man auf ein und derselben Matt  scheibe mehrere verschiedenartige     Messwerte     anzeigen     u>ill,    so kann man auch in den Weg  der Lichtstrahlen verschieden gefärbte Filter  einschalten, so dass die einzelnen, nebeneins       ander    liegenden Lichtbänder durch ihre  Farbe zu unterscheiden sind. Beispielsweise  könnte in     Fig.    4 der Lichtstreifen 16 rot  und der Lichtstreifen 17 grün erscheinen.  



  Die Mattscheibe braucht nicht notwendig,  wie dies in     Fig.    1 dargestellt ist, eben, son  dern sie kann     gewünschtenfalls    auch ge  krümmt sein. In diesem Falle muss ein an  deres korrigiertes Objektiv benutzt werden,  damit der kreisförmige Spalt 1     (Fig.    1) in  allen seinen Teilen scharf auf der Matt  scheibe 5 abgebildet wird.  



  Es ist auch nicht unbedingt erforderlich,  den Spalt kreisförmig auszubilden. Er kann       gewünschtenfalls    auch gerade sein, nur ist  es dann zweckmässig, das mit dem     Messwerlk     4 verbundene Fähnchen 3, -das in diesem  Falle ebenfalls eben ist,     durch    eine der be  kannten     Zeigergradführungen    geradlinig     zi,     führen. Weiter ist es auch nicht     unbedin@"t     erforderlich, den Spalt 1' scharf zu beleuch  ten.

   Man kann     gewünsclitenfalls    eine     Lich".-          linie    auch durch eine fadenförmige Licht  quelle nach Art der     Geisslerrohre    oder Moore  Lampen verwenden. Eine solche Lichtquelle  ist dann ausserhalb -der Achse des     Messwerke     4 und     senkrecht    dazu anzuordnen.      In     Fig.    5 ist eine noch einfachere Aus  führungsform der Erfindung dargestellt, die  sieh insbesondere für kleinere Geräte eignet.

    Das von einer Lichtquelle 7 ausgehende  Licht     vircl    mittelst einer     Bikonvexlinse    8 so       ;gebrochen,        da.ss    das Bild der Lichtquelle in       intim    Spalt 9 entsteht. Es kann auch eine  linienförmige Lichtquelle und als Blende  ein rundes Loch. benutzt werden. Vor dem  Spalt 9 ist das Messgerät 10 angeordnet, des  sen Einstellung angezeigt werden soll. Zu  diesem Zweck ist mit der Achse des     Messge-          rätes    10 eine Fahne 11. in der aus     Fig.    2  ersichtlichen Weise verbunden.

   Durch die  Fahne 11 wird das aus dem Spalt 9 aus  tretende Licht mehr oder weniger abgeblen  det, so dass von einer zweckmässig     finit    Skala       versehenen    Mattscheibe 12 ein grösserer oder  kleinerer Teil abgedeckt wird. In der     Fig.    4  erscheint der untere Teil 13 der Mattscheibe  dunkel, während der obere Teil 14 beleuchtet  ist.

   Bei dieser Ausführung gibt das     Schat-          ienbild,    das durch die Fahne     11        erzeugt     wird. ein Mass für den     Messwert.        Gewünseh-          tenfa.lls    kann man an Stelle der schattenge  benden Fahne auch einen Schlitz in der  Fahne 11 benutzen. Dann erhält man Licht  streifen statt Schatten.

   Es hat sich     gezeigt,          da.ss\    man bei der gezeichneten Ausführungs  form zweckmässig den Abstand zwischen  dem     Spalt    9 und der Zeigerfahne 11 erheblich  kleiner wählen muss, als den Abstand     zwi-          sehen    dem Spalt 9 und der Mattscheibe 12.  Beispielsweise hat sich ein Verhältnis 1 : 5  als günstig erwiesen. Es ist auch möglich,       die    Fahne auf der andern Seite des Loches       :i        nzubringen        (Lochkamera-Prinzip).     



  Eine weitere     Vereinfachung    der Anord  nung     wird    erzielt, wenn zur Erzeugung des       bandförmigen    Lichtstreifens ausser der mit  der Zeigerachse verbundenen Blende aus  schliesslich eine Punkt- oder fadenförmige       Lichtduelle    und ein hinreichend breiter  Spalt (Fenster) vorgesehen sind.

   Gegebenen  falls lässt sieh eine solche Einrichtung auch       derart    ausbilden,     da.ss    die Richtung des Aus  schla-es dadurch sichtbar gemacht wird, dass  der bandartige Lichtstreifen an verschiedenen         Rtellen        erscheint.    Zur Kennzeichnung eines  Teilbereiches der     Messwerte    kann man ein  zweckmässig einstellbares Lichtfilter be  nutzen.  



  In den     Fig.    6, 7 und 8 sind zwei ent  sprechende Ausführungsbeispiele dargestellt.  In     Fig.    6 und 7 ist eine erste Ausführungs  form in zwei verschiedenen Ansichten ver  anschaulicht. Das von einer     fadenförmigen     Lichtquelle 31 ausgesandte Licht gelangt  durch ein Fenster<B>37</B> nach der     Mattscheibe     36. In dem Weg der Lichtstrahlen befindet  sieh eine Blende 32, die mit dem bewegli  chen System     33    des     Messgerätes    ver  bunden ist.

   Auf der Mattscheibe 36  erscheint zur Kennzeichnung der jewei  ligen Stellung des     Messgerätes    .ein band  artiger Lichtstreifen. 'In der dargestellten  Stellung der Blende 32 ist beispielsweise  der Teil 35 der Mattscheibe 36 beleuchtet.  Die Länge des Lichtstreifens 35 oder auch  die Länge des nicht beleuchteten Teils der       '.Mattscheibe    36 bietet dann ein Mass für den       Messvert.    Die     Anordnung    kann beispiels  weise so getroffen     sein,    dass die Blende 32  bei der Einstellung des beweglichen Systems  33 des     Messgerätes    auf     einen    gegebenen Wert.

    zum Beispiel Null, alles Licht abblendet. so  dass die Mattscheibe 36 vollständig dunkel  erscheint. Macht dann die Blende 32 einen       A#usschlag,    beispielsweise in die dargestellte  Stellung, so ist durch die Lage des Licht  streifens 35 zugleich die     Richtung    gekenn  zeichnet, nach welcher die Stellung der  Blende 32 von der Normalstellung abweicht.  Würde sich nämlich die Blende 32     statt    nach  links nach rechts verstellt haben, so     würds     der bandförmige Lichtstreifen 35 am andern  Ende der     Mattscheibe    36 erscheinen.  



  Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in       Fig.    8 dargestellt. Eine linienförmige Licht  duelle, die beispielsweise durch einen ein  zelnen leuchtenden Faden 21 einer Glühlampe  gebildet wird. wirft ihr Licht durch einen  breiten Spalt in der Wand 22 auf die Skala  23.     Diese    kann von der Blende 24, die am  beweglichen System 25 des     Messgerätes    be  festigt ist, teilweise     beschattet    werden, so      dass die Länge des Lichtbandes ein Mass für  den Ausschlag ist.

   Vor dem Spalt in der  Wand 22 kann ein Schieber 26 geschoben  werden, der aus farbigem. durchsichtigem  Material besteht und denjenigen Teil der  Skala farbig erscheinen lässt,     innerhab    des  sen die besonders hervorzuhebenden     Anzei-          gewerte    liegen, beispielsweise die Werte, die  einem     Überlastungszustande    entsprechen..  Durch Verstellung des Schiebers 26 kann  derjenige Punkt, von dem' ab die Überlastung  beginnt,, je nach Bedarf eingestellt werden.  



  Die neue Anordnung lässt sich besonders       gut    in grösseren Elektrizitätszentralen, Kes  selhäusern oder ähnlichen Betrieben verwen  den, bei denen die Anzeige eines oder meh  rerer     Messwerke    aus grosser Entfernung gut  sichtbar sein soll.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCH: Einrichtung zur Anzeige von Messwerten mit Hilfe einer Lichtquelle, dadurch ge kennzeichnet, dass eine mit einer in Abhän gigkeit vom 1NIesswert sich drehenden Achse des Messgerätes verbundene Fahne das von einer Lichtquelle auf eine Schaufläche fal lende Licht derart abblendet, dass ein Licht band entsteht., dessen Länge von der Stel lung der Fahne abhängig ist und dadurch den Messwert anzeigt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Fahne an Stelle des Diapositives einer mit Linsen ausgerüsteten Projektionseinrriehtung an geordnet ist. @Einriehtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung des bandförmigen Lichtstreifens ausser der mit der sich in Abhängigkeit vom .Mess- wert drehenden Achse verbundenen Fahne eine eindimensionale Lichtquelle und ei breiter Spalt vorgesehen sind.
    Einrichtung nach. Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie eine von der Lichtquelle durchleuchtete Skala auf die Schaufläche projiziert. ,Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie zur gleich zeitigen Anzeige von mehreren Messwer- ten auf der eine gemeinsame Skala auf weisenden Mattseheibe eine entsprechende Anzahl von beleuchteten Streifen erzeugt.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch .1, dadurch gekennzeichnet, da,ss bei der gleichzeitigen Anzeige von mehreren Messwerten verschiedenfarbige Filter in den -#Veg ,der Lichtstrahlen ein gefügt sind, derart, dass die einzelnen, auf der Mattscheibe hervorgerufenen, ne- leuchteten Streifen verschiedene Farben haben.
    ss. Einrichtung nach Patentanspruch, dri- durch gekennzeichnet, doss' ein einstellba res, farbiges Lichtfilter zur Kennzeichnung eines Teilbereiches der Messwerte vorge sehen ist. 7.
    Einrichtung iraulr Patentanspruch,<B>da-</B> durch gekennzeichnet., da.ss sie die Dreh richtungen der sich in Abhängigkeit vom Messwert drehenden Achse dlurch ver schiedene Lagen des bandförmigen Liclit streifens auf der Schaufläche erkennbar macht.
CH136080D 1927-10-05 1928-09-29 Einrichtung zur Anzeige von Messwerten mit Hilfe einer Lichtquelle. CH136080A (de)

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DE80328X 1928-03-08

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE933661C (de) * 1952-10-07 1955-10-06 Rundfunktechnisches Inst G M B Registriergeraet mit willkuerlicher Skalenbeeinflussung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE933661C (de) * 1952-10-07 1955-10-06 Rundfunktechnisches Inst G M B Registriergeraet mit willkuerlicher Skalenbeeinflussung

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