CH136096A - Magnesium-Aluminium-Leichtlegierung und Verfahren zur Herstellung derselben. - Google Patents

Magnesium-Aluminium-Leichtlegierung und Verfahren zur Herstellung derselben.

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CH136096A
CH136096A CH136096DA CH136096A CH 136096 A CH136096 A CH 136096A CH 136096D A CH136096D A CH 136096DA CH 136096 A CH136096 A CH 136096A
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      3lagnesium-Aluminium-Leiehtlegierung    und     urerfahren    zur Herstellung derselben.         Vorliegende    Erfindung betrifft eine     Mag-          nesium-Aluminium-Legierung,    bei welcher  der     Magnesiumgehalt        überwiegt    und deren       spez.    Gewicht unter 2     liegt"    weshalb sie als  Leichtlegierung bezeichnet wird. Diese     Le-          gi.erung    weist aber empfindliche Übelstände  auf, welche deren Verwendbarkeit erheblich  herabsetzen; sie ist nämlich nicht genügend       hart.     



  Gemäss vorliegender Erfindung wird die  ser Legierung die Härte durch geringe Zu  sätze von     Cer    erteilt. Ausserdem kann die       rxgierung    luftbeständig, das heisst haltbar,  gemacht werden durch ein bei der Herstel  lung angewandtes mechanisches     Filtrations-          verfahren,    welches darin besteht, dass die       Cchmelze    eine auf etwa. 800   C vorgewärmte  Schicht loser Körner aus     Fluorzden    durch  fliesst, was ein Ansetzen aller die Haltbar  seit schädigenden Bestandteile der Schmelze  an die hocherhitzten Körner bewirkt.  



  Die     Legierung    kann zum Beispiel die  folgende Zusammensetzung aufweisen:  
EMI0001.0020     
  
    Magnesium <SEP> 90 <SEP> Gewichtsteile.
<tb>  Aluminium <SEP> 8 <SEP> "
<tb>  Cer <SEP> 2 <SEP> "       wobei das     Ce.r    dem flüssigen Magnesium  Aluminium-Geinisch beigesetzt ist.  



  Durch geringe Zusätze von     Calcium,    Ba  rium, Zink, Cadmium oder Kupfer, einzeln  oder in Verbindung miteinander, kann die       I-Tärte    dem Verwendungszweck entsprechend  geregelt sein, wofür als Ausführungsbeispiele  angeführt wird:  
EMI0001.0024     
  
    Magnesium <SEP> 88 <SEP> bezw. <SEP> 88 <SEP> Gewichtsteile,
<tb>  Aluminium <SEP> 8 <SEP> 7 <SEP> "
<tb>  Cer <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> "
<tb>  Zink <SEP> 2 <SEP> 1 <SEP> "
<tb>  Kupfer <SEP> - <SEP> 1 <SEP> "       Das     Cer    kann auch durch sogenannte       Cermischmetalle    ersetzt werden, die die  entsprechende Menge an reinem     Cer    ent  halten.  



  Das Verfahren zur     Herstelllung    der     Mag-          nesium-Aluminium-Leichtlegierung    gemäss  der Erfindung kann in Vorrichtungen aus-           gefahrt    werden, von welchen in der Zeich  nung drei     Ausführungsformen    im lotrechten       L:iiigs."chnitt        beispiels@veise        dargestellt    sind.  Es zeigt     Fig.    1 einen gewöhnlichen     Graphit-          oder    Tontiegel, der mit dem Filterhorn bis  zur Hälfte gefüllt. ist.

   Dieser wird vorerst  in einem Kohlen-,     Koks-    oder Gasofen     auT     ungefähr 800   C erhitzt, worauf das     ge-          sehmolzene    Gemisch eingegossen und in  einem unter dem Tiegel befindlichen Ge  fäss aufgefangen wird.  



  Die Erhitzung der Körnerschicht     darf     nicht bis zur Schmelztemperatur der     Fluoride     (etwa<B>1100</B>   C) erfolgen, da. sonst die Durch  lässigkeit der Schichte infolge des     Zusam-          ::@asfIhrnelzens    der Körner verloren gehen  würde.  



       Fig.    2 zeigt den Tiegel als Widerstands  ofen, wobei die     Tiegelmasse    den elektrischen  Widerstand bildet und     Fig.    3 einen     äIn-          liehen    Ofen, bei welchen der in der Filter  masse vermengte     Kohlengriess    den elektri  schen     Widerstand    bildet.  



       Lm    ein Zusammenbacken der Körner zu  verhindern, ist es zweckmässig, zwischen  diese gegen die     Schmelze    indifferenten Kör  ner zum Beispiel Kohlengriess, Olivengriess,    Schmirgel,     ü,geschmolzene    und gehörnte Ton  erde und     dergleichen    zu mischen.  



  In der Zeichnung bezeichnet 1 den Tie  gel, der aus Ton oder Graphit hergestellt  sein kann, 2 die Füllung aus Filterkörnern,  3 das Bodensieb, 4 die Tragplatte aus feuer  festem Material, 5 den     Auffangtiegel,    6 die  filtrierte gereinigte Leichtlegierung, 7     (Fig.     



  und 3) den Kontaktring aus Graphit, 8 den       C';raphitiiegel.    9 die Tragplatte aus Kohle,<B>10</B>  und 11 die     eleldrischen    Kabel und 1?     (Fig.    3)  einen Gefässmantel.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> I.- Magnesium-Aluminium-Leichtlegierung, gekennzeiönliet durch einen geringen, etwa bis ' %igen Gehalt an Cer. PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung der Legierung nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schmelze eine etwa. auf <B>800'</B> C vorgewärmte Schicht loser Körner aus Fluoriden durchfliesst.
CH136096D 1927-11-08 1928-04-10 Magnesium-Aluminium-Leichtlegierung und Verfahren zur Herstellung derselben. CH136096A (de)

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CH136096A true CH136096A (de) 1929-10-31

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4908181A (en) * 1988-03-07 1990-03-13 Allied-Signal Inc. Ingot cast magnesium alloys with improved corrosion resistance

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4908181A (en) * 1988-03-07 1990-03-13 Allied-Signal Inc. Ingot cast magnesium alloys with improved corrosion resistance

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