CH136224A - Einrichtung für Notbetrieb von dieselelektrischen Triebfahrzeugen mit elektrischer Anlassbatterie. - Google Patents

Einrichtung für Notbetrieb von dieselelektrischen Triebfahrzeugen mit elektrischer Anlassbatterie.

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CH136224A
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CH
Switzerland
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emergency operation
battery
generator
pole
diesel
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Inventor
Oerlikon Maschinenfabrik
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Oerlikon Maschf
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    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L3/00Electric devices on electrically-propelled vehicles for safety purposes; Monitoring operating variables, e.g. speed, deceleration or energy consumption
    • B60L3/0023Detecting, eliminating, remedying or compensating for drive train abnormalities, e.g. failures within the drive train
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B60L2220/00Electrical machine types; Structures or applications thereof
    • B60L2220/10Electrical machine types
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Description


  Einrichtung für Notbetrieb von dieselelektrischen Triebfahrzeugen mit elektrischer  Anlassbatterie.    Dieselelektrische Triebfahrzeuge werden  neuerdings fast durchwegs mit einer elektri  schen Anlassbatterie ausgerüistet, die beim  Anlassvorgang des Dieselmotors durch einen  Schütz an den Generator geschaltet wird und  diesen unter Zwischenschaltung einer beson  deren Feldwicklung als Reihenschlussmotor  antreibt, bis der Dieselmotor zündet. Fig. 1  beiliegender Zeichnung zeigt schematisch die  gewöhnlich verwendete Schaltung.  



  In der Zeichnung bedeutet g den Gene  rator, af die Anlasswicklung, b die Anlass  batterie, a den Anlassschütz, in Triebmotoren,  t Motorschützen. Bei Fahrbetrieb sind die  Schützen t geschlossen, beim Anlassen der  Schütz a. Die Schützen t und a müssen ge  geneinander so verriegelt sein, dass nicht beide  gleichzeitig einschalten können.  



  Ein solches Triebfahrzeug wird nun bei  Defekt des Dieselmotors oder des Generators       betriebsunfähig,    obschon noch ein gewisses  Quantum elektrischer Energie auf ihm, und  zwar in der Anlassbatterie aufgespeichert ist.    Gemäss vorliegender     Erfindung    wird nun in  diesen Fällen die Anlassbatterie zur Speisung  der Triebmotoren verwendet. In der Tat eignet  sich diese infolge ihrer verhältnismässig hohen       Spannung    und Kapazität gut zum kurzzeitigen  Betrieb des Fahrzeuges bei verminderter Ge  schwindigkeit. Es ist dann in vielen Fällen  zum mindesten das Einfahren in die nächste  Station möglich.  



  Die Verwendung der Anlassbatterie zur  Speisung der Triebmotoren kann nun beispiels  weise möglich gemacht werden durch Auf  hebung     derVerriegelungzwischen    den Schützen  a und t und einpolige Trennung des     Gene-          rators    vom     Triebmotorenstromkreis    durch  einen Ausschalter s     (Fig.    2).

   Es können dabei  die Schützen a und t mittelst des     Kontrollers     oder eines besonderen Steuerschalters gleich  zeitig geschlossen werden, wobei der Batterie=       stronr    über die     Anlasswicklung   <I>a</I>     f    des     Gene-          rators    fliesst und so der Einschaltstromstoss  entsprechend ihrem     Ohmwert    etwas reduziert  wird.      In vielen Fällen würde aber der Einschalt  stromstoss auch so noch zu gross werden, so dass  er sowohl für die Batterie, als auch für die  Triebmotoren schädlich wäre und sich in  einem unangenehmen Ruck des Triebfahr  zeuges äussern würde.

   Es muss also zur Ver  minderung des Stromstosses noch mindestens  eine Vorstufe vorgesehen werdet.  



  Es ist nun möglich, ohne Vermehrung der  Schützenzahl eine passende Vorstufe zu er  halten, indem, wie Fig. 3 zeigt, statt des Aus  schalters s ein Umschalter     u    angeordnet wird,  der die vom einen Pol des Generators los  getrennte Leitung an einen Vorschaltwider  stand r zu legern gestattet, der mit der Bat  terie verbunden ist. Es können nun bei aufge  hobener Verriegelung zwischen den Schützen  a und t mittelst des Kontrollers oder eines  besonderen Steuerschalters auf der ersten  Stufe die Schützen t, auf der zweiten Stufe  der Schütz a eingeschaltet werden, der nun  den Vorschaltwiderstand kurzschliesst.  



  Durch Anordnung eines zweipoligen Um  schalters nach Fig. 4 kann weiter erreicht  werden, dass der Batteriestrom die Anlass  wicklung a f nicht durchfliesst, was bei de  fektem Generator von Vorteil ist. Der Vor  schaltwiderstand r ist dann um den Ohmwert  der Anlasswicklung höher zu bemessen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung für Notbetrieb von diesel elektrischen Triebfahrzeugen, die mit einer Batterie zum elektrischen Anlassen des Die selmotors ausgerüstet sind, dadurch gekenn- zeichnet, dass Schaltorgane vorhanden sind, um die Anlassbatterie wahlweise auf die Trieb motoren oder auf den Generator schalten zu können. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelung zwi schen den Motorschützen und dem Aulass- schütz aufhebbar ist, damit diese zugleich schliessen können, dass der Triebmotoren- stromkreis durch einen einpoligen Aus schalter vom Generator abtrennbar ist und dass der Batteriestrom die Anlasswicklung auch bei Notbetrieb durcbfliesst. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein einpoliger Um schalter angeordnet ist, der für den Not betrieb die mit Hilfe dieses Umschalters vom einen Pol des Generators getrennte, zu den Triebmotoren führende Leitung an einen au der Batterie liegenden Vorschalt- widerstand anzuschliessen gestattet, wobei der Anlassschütz beim Aufschalten erst eine Stufe nach den ein schaltet und den Vorschaltwiderstand kurz schliesst. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet; dass ein zweipoliger Um schalter angeordnet ist, dessen Umschal tung von Anlass- auf Notbetrieb bewirkt, dass die Anlasswicklung nicht mehr vom Batteriestrom durchflossen wird.
CH136224D 1928-12-18 1928-12-18 Einrichtung für Notbetrieb von dieselelektrischen Triebfahrzeugen mit elektrischer Anlassbatterie. CH136224A (de)

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