CH136376A - Verfahren zur Herstellung von Alkalialkoholaten. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Alkalialkoholaten.

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CH136376A
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Wacker Gesellschaft Alexander
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Wacker Chemie Gmbh
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  Verfahren zur Herstellung von     Alkalialkoholaten.       Es ist bekannt,     Natriumalkoholat    und  sonstige     Alkalialkoholate    durch Einwirkung  von     Alkalimetallen    auf die wasserfreien Alko  hole herzustellen. Dieses Verfahren ist wegen  des Preises der     Alkalimetalle    kostspielig und  wegen der heftigen Wasserstoffentwicklung,  sowie der Entzündlichkeit der     Alkalimetalle     feuergefährlich.  



  Es ist auch bekannt, Gemische vor) was  serfreien     Alkalihydroxyden    und Alkoholen  mit wasserentziehenden Mitteln, zum Beispiel       Kalziumkarbid,    zu erhitzen, wobei das bei  der Reaktion zwischen Alkohol und     Hydroxyd     entstehende Wasser gebunden wird. Diese  Verfahren leiden an dem Übelstand, dass ein  Fremdstoff, wie zum Beispiel Kalkhydrat,  sich am Schluss im Reaktionsgemisch befin  det. Dies erfordert eine Abtrennung, welche  bei dem     Aufsaugevermögen    des     Kalkhydrates     mit einer     daraufl'olgenden    Extraktion, Wasser  dampfdestillation oder dergleichen verbunden    ist, wodurch nicht unerhebliche Kosten und  Stoffverluste entstehen.  



  Es wurde nun die überraschende Beob  achtung gemacht, dass sich die     Alkaliverbin-          dungen    der     höhermolekularen    Alkohole, das  heisst Alkohole mit mehr als 3 Kohlenstoff  atomen, aus     Alkahhydroxyd    und dem betreffen  den Alkohol ohne wasserbindenden Zusatz  in einfacher Weise gewinnen lassen, wenn  man den Alkohol mit dem     Alkalihydroxyd     zum Sieden erhitzt und das entstehende  Wasser mit     abdestillierendem    Alkohol solange  entfernt, bis die     Alkoholatbildung    beendet,  oder fast vollständig beendet ist.

   Vorteilhaft  geschieht dies unter Anwendung einer     Frak-          tionierkolonne,    welche das Gemisch von Was  serdampf und Alkoholdampf vom tiefsten  Siedepunkt     abdestillieren    lässt, dagegen den  Überschuss von Alkohol in das Reaktions  gefäss zurückfliessen lässt. Bei Alkoholen,  welche für Wasser ein geringes Lösungsver-      mögen haben, lässt sich der kondensierte Al  kohol unmittelbar wieder in das Reaktions  gefäss zurückführen.

   Bei diesem Verfahren  braucht man nicht von wasserfreien     Hydroxy-          den    und völlig wasserfreien Alkoholen aus  zugehen, man kann auch konzentrierte Laugen  zunächst durch Destillation mit dem höher  molekularen Alkohol entwässern, worauf in  einem Zuge die weitere Reaktion bis zum       Alkalialkoholat    erfolgt. Die Lösung oder  Suspension des     Alkalialkoholates    kann durch  Destillation, zweckmässig im Vakuum, vom  überschüssigen Alkohol befreit werden. Die  so erhaltenen     Alkalialkoholate    eignen sich  ausgezeichnet als Kondensationsmittel, sowie  auch für andere chemische Umsetzungen.

    <I>Beispiel 1:</I>  40 Teile gepulvertes     Ätznatron    werden  mit<B>250</B> Teilen     n-Butylalkohol    in einem mit  Kolonne und     Dephlegmator    versehenen Destil  lierapparat erhitzt. Es geht Wasser und       Butylalkohol    über, bis die     Alkoholatbildung     vollendet ist. Sodann wird der Überschuss  des Alkohols bei gewöhnlichem oder vermin  dertem Druck     abdestilliert.    Es     hinterbleiben     96 g reines     Natriumbutylat    als schaumige,  sich an der Luft leicht oxydierende Masse.

    <I>Beispiel</I>  100 Teile einer 40     o/oigen    Natronlauge  werden mit 400 Teilen des     Amylalkoholge-          misches    aus     Fuselöl    in einem Destillierapparat  zum Sieden erhitzt, wobei Wasser und Alkohol    übergehen. Der Alkohol wird durch ein  Scheidegefäss vom Wasser getrennt und wie  der in das Reaktionsgefäss zurückgeführt.  Nach Beendigung der     Wasserabscheidang     wird der überschüssige Alkohol     abdestilliert.     Es     hinterbleibt    in theoretischer Menge das  Gemisch der     Natriumamylate.     



       Beispiel   <I>3:</I>  56 Teile reines Kalihydrat werden mit  400 Teilen     Butylalkohol    behandelt, wie in  Beispiel 1 angegeben.     Man    erhält Kalium  butylat in reinem Zustande.  



  Auch die     Alkaliverbindungen    von Alko  holen ringförmiger Struktur, beispielsweise  des     Hexahydrophenols,    des     Benzylalkohols     und andere lassen sich nach diesem Verfah  ren mit Vorteil erzeugen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Alkali alkoholaten durch Kondensation eines Alkali hydroxydes mit einem Alkohol mit mehr als 3 Kohlenstoffatomen, dadurch gekennzeichnet, dass der Alkohol mit dem Alkalihydroxyd zum Sieden erhitzt und das entstehende Wasser mit abdestillierendem Alkohol solange ent fernt wird, bis die A1_koholatbildung beendet oder fast vollständig beendet ist.
CH136376D 1928-01-21 1928-04-25 Verfahren zur Herstellung von Alkalialkoholaten. CH136376A (de)

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