CH136414A - Unterrichtsmittel für Musiktheorie. - Google Patents

Unterrichtsmittel für Musiktheorie.

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CH136414A
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Moser Johann
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Moser Johann
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    • G09B15/00Teaching music
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Description


  Unterrichtsmittel für     äusiktheorie.            Biaher    mussten dem Musiklernenden die       Begriffe    der verschiedenen Tonleitern mit  ihren Vorzeichen, der Intervalle" die sich zu  Drei- und Vierklängen zusammensetzen has  sen,     und:    die     Enha,rmonik    der Töne mit.  mündlichen Erklärungen und zeichnerischen  Darstellungen verständlich gemacht werden.  Das war vor allem in der Volksschule eine  sehr schwere Aufgabe; denn die musikalische  Veranlagung im Kinde ist latent und kann  nur durch     Veranschaulichungsmittel    ent  wickelt und gefördert werden, die die Be  griffe konkret zu veranschaulichen ver  mögen.  



  Dieser Forderung entspricht die nach  folgend beschriebene     Erfindung.    Sie besteht  aus einem Apparat, der bezweckt, dem Ler  nenden das Wesen der Intervalle augenfällig  zu zeigen, den Aufbau der Drei- und Vier  klänge zu veranschaulichen, die Zusammen  setzung der Kreuz- und     Be-Tonarten        in    Dur  und Moll mit den Vorzeichen vor Augen zu  führen und die     Enharmonik    der Töne     sicüt-          bar    zu machen.

      Die Zeichnung stellt ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes dar, und  zwar:       Fig.    1 ein     Bockleitergestall    mit schwenk  baren     Leiterbäumen.    Der Leiterbock besteht  aus zwei     vierkantigen    Stützen 1, die oben  und unten durch je eine     Leiste    2 aus Sperr  holz fest     verbunden        sind.    Durch die     Dreh-          punkte    in s gehen Schrauben, welche die  Leiterbäume beweglich mit den     Stützen    ver  binden.  



       Fig.    2 ist die Seitenansicht eines Leiter  baumes. Die beiden Leiterbäume 3 sind vier  kantige     Leisten,    die in s mit     den.Stützen    .1  verschraubt     sind        und        unten    durch die Sperr  holzleiste 4     zusammengehalten    werden. In  denselben befinden sich je 25 prismatische       Einschnitte    6 in Abständen von je 3 cm.

    Dieselben sind' auf dem linken Leiterbaum,  entsprechend den Tasten des Klaviers, weiss  und schwarz,     und    auf dem rechten weiss     und     rot     gestrichen,    um die Unterscheidung der       Be-Tonarten    von den     Kreuz-Tonarten    zu er  möglichen.

   Ebenso ist zur sofortigen Erkext-      nung des     Ortes    der     13e-Tonleiter    dem linken       Leiterbaum    oben und     unten    ein b     (De)'        ünd     dem rechten     übereinstimmend    ein     #    (Kreuz)  zur Erkennung der Kreuz-Tonleitern auf  gedruckt.

   Infolgedessen sind     die        Einschnitte     des     linken    Leiterbaumes von unten nach oben  mit e, des,     d;    es, e, f, ges, g,     as,,    a, b,     ees,    c,  des, d, es, e, f,     ges,,    g,     as,;

      a,     b,        ces,    c und  die entsprechenden des rechten Leiterbaumes  mit     c,,    cis., d,     dis,    e, f,     fis"    g,     gis,,    a,     ais,    h, c,       cis,    d, dis,     e,        eis,        bezw.    f,     fis,    g, gis,, a,     ais,        1i,    c.

    Der Abstand von einem     Einschnitt    zum an  dern entspricht einem     Halbtonschritt    - und  das ganze System bildet eine     chromatische     Notenskala. In der zweiten     Oktave    ist der       Einschnittzwischenraum        e-fis    auf dem  rechten     Leiterbaum    mit je zwei Bezeichnun  gen, nämlich eis, f versehen. Diese Auf  schriften sind auf einem dem Zwischenraum  genau entsprechenden und vermittelst einer  Schraube drehbar     angeordneten    Sperrholz  plättchen angebracht.

   Damit kann die     Über-          einstimmung    des     erhöhten    Tones eis mit f  veranschaulicht werden. In ähnlicher Weise       könnte    die Übereinstimmung des vertieften  Tones     fes    mit e auf dem linken Leiterbaum,  sowie in der ersten Oktave veranschaulicht  werden.  



       Fig.    3 zeigt     da,s    Unterrichtsmittel: in  Gebrauchsstellung. Um dasselbe aufzustellen.  wird der Leiterbock und die Leiterbäume       auseinandergeklappt    und vermittelst zwei in  je einem Schlitz     l    der     Stützen    1 versenkbaren       Verstelleisten    5 festgestellt. Die Feststellung  erfolgt durch Einklinken des     hakenartigen     Endes der     Verstelleisten    5 in den in einem  Schlitz jedes     Leiterbaumes    verborgenen  Steg b.  



       Fig.    4 und 5 veranschaulichen einen leiter  artigen     Rahmen    zur Veranschaulichung der  Dur-     und        Molltonleitern.    Dieser Rahmen be  steht aus zwei     flachen.    Längsleisten,     zwischen     denen acht     vierkantige,    vermittelst Schrauben  befestigte und um ihre     Längsachse    drehbare  Sprossen angeordnet sind.

   Zur Erkennung der  richtigen Stellung des Rahmens sind die En  den der Längsleisten einerseits     abgerundet.     Der Abstand     zwischen    zwei Sprossen ent-    spricht     eineal    ganzen     Tonschritt.    Da nun in  einer     Durtonleiter    vom 3. zum 4. und vom  7. zum B.     Ton.        Halbschritte        bestehen,,    so müs  sen die 3.     und!    7. Sprosse so. schwenkbar sein,  dass diese     Haäbtonschritte    sichtbar werden.

    Das geschieht     vermittelst        länglichrunder          Sperrholzdrehsoheiben    8, die in ihrem einen       Drehpunkt    an der ;Stelle der 3.     resp.    7.  Sprosse mit den Längsleisten drehbar ver  schraubt sind, während in ihrem andern  Drehpunkt die 3.     resp.    7. Sprosse ebenfalls  drehbar verschraubt ist. Für die Veranschau  lichung der verschiedenen     Molltonleitern    ist  auch die     Schwenkbarkeit    der 6. Sprosse nötig,  was in gleicher Weise geschieht.

   Vermittelst  dieser     länglichrunden        Drehscheiben    lässt sich  der Abstand     zwischen    2., 3. und 4.,     resp.     5., 6., 7.     und    B. Sprosse     variieren,    so dass  auf diese Weise die     Intervalle    der     Dur-Ton-          leitern,    der natürlichen, harmonischen und  melodischen     Moll-Tonleitern    veranschaulicht  werden können.  



  Um die absolute Tonbezeichnung irgend  einer Tonleiter zu erhalten,, wird der leiter  artige Rahmen mit den     intervallgemäss    ein  gestellten Sprossen in die     Einschnitte    der  Leiterbäume 3.     gelegt,,    und die Töne können       unmittelbar    abgelesen werden, wobei die  Farbe     da.!#    Wesen der     Tonart    angibt.  



  Die zum Apparat gehörigen freien Spros  sen, die denjenigen des     leiterartigen    Rahmens  genau konform     sind,,    dienen einer Demon  stration oder Lektion, indem eine gewünschte  Tonleiter mit den     Sprossen;    in richtiger Farbe  und     in.    den     richtigen        Einschnitten        dargestellt     werden kann.  



       Fig.    6     zeigt    einen     gedruckten    Notenplan.  Um den     Lernenden    in die Notenschrift     ein-          zuführen,,    das heisst um die durch Auge     und     Ohr wahrgenommenen     Begriffe    in schrift  liche     Tonzeichen    zu     übertragen,    kann dem  oben beschriebenen     Hilfsmittel    ein auf wei  ssen Karton     gedruckter    Notenplan beigegeben  werden, der fünf Notenlinien und Hilfslinien  aufweist.

   Darauf sind in drei     Notengruppen     die natürlichen, die vertieften und die er  höhten Töne von je zwei Oktaven Umfang  mit den bezüglichen Vorzeichen dargestellt.

Claims (1)

  1. PATENTAN9PRÜCÜ Unterrichtsmittel für Musiktheorie, ge kennzeichnet durch ein hockleiterartiges Ge stell, von dem zwei Leiterbäume verschieden gefärbte Einschnitte aufweisen, deren jeder in chromatischer Reihenfolge eine Ton bezeichnung trägt, wobei die Töne auf dem einen Leiterbaum unter Verwendung von b und auf dem andern unter Verwendung von Kreuz bezeichnet sind, das Ganze derart, dass durch gefärbte und in die Einschnitte ein setzbare Sprossen die enharmonischen Töne miteinander verbunden und der Aufbau =ron Intervallen und Tonleitern dargestellt werden kann.
    ÜNTERANSYRÜCÜ Unterrichtsmittel für Musiktheorie nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen leiterartigen Rahmen" von dessen Sprossen ein Teil fest und die übrigen schwenkbar an den Längsteilen angeordnet sind, um den Abstand zwischen benachbarten Sprossen ver ändern zu können, das Ganze derart, da.B beim Einsetzen des Rahmens in das Gestell die Einsatzstelle der untersten. Sprosse der Grundton darstellt,
    während mit Hilfe der folgenden Sprossen die von diesem Grundton ausgehenden Töne mit den Bezeichnungen und Intervalle der Dur- und Molltonleiter leicht abgelesen werden können.
CH136414D 1928-09-14 1928-09-14 Unterrichtsmittel für Musiktheorie. CH136414A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2692526A (en) * 1951-05-08 1954-10-26 Nora B Watson Music teaching device

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2692526A (en) * 1951-05-08 1954-10-26 Nora B Watson Music teaching device

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