CH136420A - Temperaturregler mit einer durchschnappenden Bimetallfeder. - Google Patents

Temperaturregler mit einer durchschnappenden Bimetallfeder.

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CH136420A
CH136420A CH136420DA CH136420A CH 136420 A CH136420 A CH 136420A CH 136420D A CH136420D A CH 136420DA CH 136420 A CH136420 A CH 136420A
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Elektrobeheizung G M B H H Aeg
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Elektrobeheizung G M B H Heiza
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  Temperaturregler mit einer     durchschnappenden        Bimetallfeder.       Es sind     Temperaturregler    bekannt, deren       Bimetallfeder    mit sprunghaftem Ausschlag  arbeitet. Hierbei muss aber vermieden wer  den, dass die anfänglich langsame Bewegung  der     Bimetallfeder    vor Einsetzen des sprung  haften Teils der Bewegung, das heisst des  sprunghaften     Ausschlages,    auf die Kontakte  zur Wirkung kommt, da sonst bei langsamer       Entfernung    .der Kontakte voneinander Licht  bogen auftreten, die eine Beschädigung der       Kontakte    zur Folge haben.  



  Die Erfindung betrifft einen Tempera  turregler mit einer     durchschnappen.den    Bi  metallfeder, insbesondere zur     (Steuerung    der  Leistung elektrischer Heizapparate. Gemäss  der Erfindung ist die     Bimetallfeder    nicht  stromführend. Auf diese Weise kann er  reicht werden,     dass    keine zusätzliche Erwär  mung der     Bimetallfeder    durch durchfliessen  den Strom eintritt,     und,dass    diese nur in     Ab-          häng          i@gkeit    von der Umgebungstemperatur  arbeitet.

           Abb.    1 und 2 zeigen eine beispielsweise       Äusführungs,form    des Reglers bei geschlos  senen und geöffneten Kontakten in Ansicht,       Abb.    3 respektiv     .t    eine andere     Ausfüh-          rungsform    in Ansicht, respektive im Schnitt  nach der Linie     IV-IV.     



  Gemäss     Abb.    1 und 2 ist eine Bimetall  feder a in einem     .Rahmen    c .derart gelagert,  dass sie einen sprunghaften Ausschlag aus  führen kann. Die (Enden<I>b, d</I> der Feder sind  scharfkantig ausgebildet; das eine     Ende    b ist  in einem festen     Schneidenlager    des Gestelles  c     und    das andere Ende     d    in einem     iSehneiden-          lager    e gelagert, das     idu@ch    eine     iSchraube    f  oder ein anderes geeignetes Organ, zum Bei  spiel durch einen Keil,

   gegenüber dem festen  Gestell c und dem damit fest verbundenen  Lager des andern Federendes b verstellt und  eingestellt werden !kann. Diese Einstellung  ermöglicht auch eine Einstellung der Tem  peratur, bei welcher der Regler schalten soll.      Die     Bimetallfeder        ca    arbeitet auf einen  Doppelkontakt mit     beweglicher    Kontakt  brücke g die im eingeschalteten     Zustand    die  festen Kontaktteile     i.,        7z    als     Stromzu-        bezw.          -abführungsorgane        verbindet,    die im vor  liegenden Falle als Schrauben ausgebildet  sind.  



  Die Kontaktbrücke<I>g</I> ist an einer Feder     k          befestigt,    die die Brücke normalerweise  gegen die     Schrauiben   <I>h, i</I> drückt. Die Bi  metallfed'er     a    ist mit den Organen des Dop  pelkontaktes nicht fest verbunden,     sondern     kann     sich    mit einem gewissen Spiel in dem  Raum zwischen der     Kontaktbrücke    g und  der Feder     7g    bewegen, ohne diese zunächst  mitzunehmen.

   Dieser Raum ist so     bemessen,     dass die Feder bei der ersten langsamen Be  wegung noch nicht ein Abheben der Kon  taktbrücke bewirken kann und erst, wenn sie  durch ihre neutrale Zone geht und die  sprunghafte Bewegung ausführt, das heisst  plötzlich     durchschnappt,    ein Abreissen der  Kontaktbrücke g bewirkt, deren neue Lage  aus     Abb.    2 hervorgeht. Hierbei wird die  Kraft der Feder     k.        ruckartig        überwunden.     Selbstverständlich können auch gleichzeitig  mehr als zwei     Stroirnschlusskontakte    durch  die     Bimetallfeder    a betätigt werden.  



       iSobald    die Temperatur zurückgeht,  krümmt sich die     Bimetallfeder        a    aus der in       Afbb.    2 dargestellten Form wieder zurück,  ohne selbst die Kontaktbrücke g mitzu  nehmen, die hierbei jedoch durch     idie    Wir  kung der Feder k entsprechend dem Zurück  weichen der Feder a. zurückgeführt wird.

    Wenn die     Bimetallfeder    durch die neutrale  Zone geht und ihre     sprunghafte    Bewegung  nach unten ausführt, das heisst durch  schnappt, erfolgt ein ruckartiges Verbinden  .der Kontakte<I>i</I> und     li,    durch die Wirkung  der Feder     1g,    die ,durch das Zurückschnappen  der     Bimetallfeder    a. die     Kontaktbrüoke    g un  behindert auf die Kontakte     zurückbringen     kann.

   Die Gestalt der     Bimeta,llfeder    a ist       unmittelbar    vor dem     Durchschnappen    von  unten nach oben bei steigender Umgebungs  temperatur eine andere als vor dem     Durch-          sehnappen    von oben nach unten     fbei    fallen-    ,der Umgebungstemperatur.

   In diesen Stel  lungen unmittelbar vor dem     Durchschnappen     weist. die     Bimetallfeder    eine wellenförmige       Gestalt    auf, wobei bei steigender Temperatur  ein Wellenberg im     mittleren    Teil der Feder  nach unten weist, während bei fallender  Temperatur ein solcher     nach    der obern Seite  vorhanden ist. Bei fallender Temperatur hält  der     nach.    oben gerichtete mittlere Wellenberg  die Kontaktbrücke g zurück,     so,dass    sie nicht  zur Berührung mit den Kontaktstiften i und       h,    kommt, bevor die     Bimetallfeder   <I>a</I> die neu  trale Lage durchschreitet.  



  Die Enden der Feder a könnten auch ab  gerundet ausgebildet sein.  



  Bei dem in     Aibb.    3 und 4 dargestellten       Ausführungsbeispiel    ist die Kontaktbrücke  m an dem einen Ende einer Feder n befestigt,  deren anderes     ;Ende    an dem Gestell c an  gebracht ist. Die     Bimetallfeder    wirkt nicht  unmittelbar auf die Kontaktbrücke, sondern  auf die Feder     n,    die wie ein einarmiger He  bel .die Bewegung der     Bimetallfeder    in     ver-          grössertem        ,Masse    auf die Kontaktbrücke über  trägt.

   Durch diese     Wirkung,der    Feder n, als  einarmiger     iHebel    wird der     Abreissweg    der  Kontaktbrücke im Vergleich zur Bewegung  oder     Bimetallfeder        a    in erwünschter Weise       vergrössert.     



  Da. der elektrische Strom seinen Wag von  der     iSchraube   <I>h</I> durch die Kontaktbrücke<I>g</I>  zur (Schraube i nimmt, wird die Bimetall  feder a. von keinem Strom     durchflossen,    so       dass    sie auch keine zusätzliche     Erwärmung     durch einen elektrischen Strom erfahren  kann und ihre     Schaltbewegung    unabhängig  ist von der Grösse des zu steuernden Stromes.  



       Dit    festen     Kontaktteile        h,   <I>i</I> sind als       ,Schrauben    ausgebildet, um ihre Verstellung       und        Einstellung    zu ermöglichen. Diese Ver  stellung und Einstellung kann selbstver  ständlich auch durch bekannte Mittel in an  derer Weise durchgeführt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Temperaturregler mit einer,durchschnap- penden Bimetallfeder, insbesondere zur Steuerung der Leistung elektrischer Heiz- apparate, dadurch gekennzeichnet, dass die Bimetallfeder nicht stromführend ist. LTNTERANSPRüCHE 1. Temperaturregler nach Patentanspruch, .dadurch ,gekennzeichnet, dass die Enden <I>(b, d)</I> der Bimetallfeder <I>(a)</I> in Schnei- denlagern (e) gelagert sind. 2.
    Temperaturregler nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass idie Enden <I>(b, d)</I> der Bi- metallfed'er (a) scharfkantig sind. 3. Temperaturregler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden <I>(b, d)</I> der Bimetallfeder (a) abgerundet sind. 4. Temperaturregler nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass das eine Schneidenlager (e) für die Bimetallfeder (a) einstellbar ist.
    5. Temperaturregler nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das eine ;Schneiden- lager (e) durch eine Schraube (f) ein stellbar ist. 6. Temperaturregler nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Schneiden lager ;durch einen Keil einstellbar ist. 7. Temperaturregler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bi- metallfeder (a) beim Durchschnappen den Stromkreis .gleichzeitig an zwei oder mehr Stellen unterbricht. B.
    Temperaturregler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere Unterbrechungskontakte vor handen sind, deren beweglicher Teil (g, 7a) an einer @Feder <I>(k,</I> n) befestigt ist, die bei der ersten langsamen Bewegung der Bimetallfeder nicht mitgenommen wird, sondern erst bei dem raschen Durch schnappen :der B,imetallfeder die Kon takte plötzlich öffnet. 9.
    Temperaturregler nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekenn zeichnet, dass zwecks Vergrösserung des Ausschaltweges und Beschleunigung der Ausschaltbewegung die die beweglichen Kontatteile (m) tragende Feder (n) als einarmiger Hebel ausgebildet ist. 10. Temperaturregler nach .Patentanspruch, daidurch @gekennzeichnet, dass die festen Kontaktteile<I>(h, i)</I> einstellbar sind. 11. Temperaturregler nach Patentanspruch und Unteransprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die festen Kontakt teile (h, <I>i)</I> als Schrauben ausgebildet sind.
CH136420D 1927-05-11 1928-05-04 Temperaturregler mit einer durchschnappenden Bimetallfeder. CH136420A (de)

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CH136420D CH136420A (de) 1927-05-11 1928-05-04 Temperaturregler mit einer durchschnappenden Bimetallfeder.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102023102301B3 (de) 2023-01-31 2024-03-28 Marcel P. HOFSAESS Temperaturabhängiger Schalter und Verfahren zu dessen Herstellung

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DE102023102301B3 (de) 2023-01-31 2024-03-28 Marcel P. HOFSAESS Temperaturabhängiger Schalter und Verfahren zu dessen Herstellung

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