CH136442A - Stahlhärtungsverfahren. - Google Patents

Stahlhärtungsverfahren.

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CH136442A
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Kroening Otto
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Kroening Otto
Boees Rudolf
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D1/00General methods or devices for heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering
    • C21D1/56General methods or devices for heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering characterised by the quenching agents

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Description


      Stahlhärtungsverfahren.       Bei bekannten Verfahren zur Härtung  von Stahl wird das zu härtende Stück erhitzt  und sodann je nach der Legierung durch  Eintauchen in Wasser oder 01 oder ver  mittelst Anblasen mit Pressluft abgeschreckt,  wobei spröde, glasharte Stücke erzielt werden.  Um diesen Stücken die Sprödigkeit zu neh  men und ihnen eine zähe Härte zu geben,  werden sie sodann dem sogenannten "An  laufenlassen  unterworfen, welches im we  sentlichen darin besteht, dass sie nochmals       erwärrut    und abgeschreckt werden. So ist es  an sich auch bekannt, Zwiebelsaft zum Här  ten zu verwenden.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Verfahren, bei dem die zu härtenden  Stahlstücke, ohne sie nachträglich wieder  anlaufen zu lassen, in ein Reaktionsgemisch  getaucht werden, das durch Vermischen von  Zwiebelsaft, Säure und einem     Chlorierungs-          mittel    erhalten wurde. Versuche haben er  geben, dass der Erfolg dann ein besonders    guter ist, wenn das     Abschreckmittel    aus 94  Teilen Zwiebelsaft, 4 Teilen Essigsäure und  2 Teilen Chlorkalk beigestellt wurde.  



  Mit einer derartigen Mischung kann man,  wie Versuche ergeben haben, Stahlsorten  mit mehr als 0,3 % Kohlenstoff gut härten und  zwar lässt sich nicht nur eine Härtung der       Oberfläche,    sondern auch eine solche erzielen,  die völlig durchgeht.  



  Ein weiterer Vorteil ist der, dass die Tem  peratur der zu härtenden Stahlstücke bis zu       150     geringer sein kann, wodurch einerseits  eine ständige Zeitersparnis erzielt, anderseits  weniger von dem Kohlenstoff des Stahles  verbrannt wird als bei der sonst üblichen  höheren Temperatur. Bei den     Schnellaufstäh-          lerr        (Wolframstähle)    wird dadurch ausserdem  die Gefahr verringert beziehungsweise ver  mieden, dass die Stähle infolge Unachtsam  keit durch Überschreiten der zulässigen be  ziehungsweise notwendigen Maximaltempera  turen unbrauchbar werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stahlhärtungsverfahren, dadurch gekenn zeichnet, dass das zu härtende Stahlstück, ohne es nachträglich wieder anlaufen zu lassen, in ein Reaktionsgemisch eingetaucht wird, das durch Vermischen von Zwiebelsaft, einer Säure und einem Chlorierungsmittel erhalten wurde.
    UNTERANSPRUCH: Stahlhärtungsverfahren nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Abschreckungsflüssigkeit verwendet wird, die durch Vermischen von 94 % Zwiebelsaft, 4 % Essigsäure und 2 % Chlorkalk erhalten wurde.
CH136442D 1927-06-01 1927-06-01 Stahlhärtungsverfahren. CH136442A (de)

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