CH136445A - Verfahren zum Schneiden von Platten, Profilstücken und dergleichen aus Phenolformaldehyd-Kunstharzblöcken. - Google Patents

Verfahren zum Schneiden von Platten, Profilstücken und dergleichen aus Phenolformaldehyd-Kunstharzblöcken.

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CH136445A
CH136445A CH136445DA CH136445A CH 136445 A CH136445 A CH 136445A CH 136445D A CH136445D A CH 136445DA CH 136445 A CH136445 A CH 136445A
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CH
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synthetic resin
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F Dr Raschig
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F Dr Raschig
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D7/08Means for treating work or cutting member to facilitate cutting
    • B26D7/10Means for treating work or cutting member to facilitate cutting by heating

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  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)

Description


  Verfahren zum Schneiden von Platten,     Profilstücken    und dergleichen aus       Phenolformaldehyd-Kunstharzblöeken.       Es ist bekannt, dass die     Phenolformalde-          h3        dkunstharze    durch eine, gewöhnlich mehrere  Tage     andauernde    Wärmebehandlung (Här  tung aus dein flüssigen in den festen Zustand  übergeführt werden. Es ist auch bekannt,  dass bei dieser Härtung eine Zwischenstufe  erreicht wird, bei welcher die Kunstharze  zwar schon fest, aber infolge ihres noch  immerhin weichen Zustandes noch verhält  nismässig leicht zu bearbeiten sind, zum Bei  spiel durch schneidend wirkende Werkzeuge,  Bohrer usw.  



  Es hat sich nun gezeigt, dass diese Be  arbeitung der Kunstharze in diesem plastischen  Zwischenstadium durch schneidende Werk  zeuge nur in sehr rohen Formen möglich ist.  Es lassen sich wohl auf diese Weise Plätt  chen herstellen von einigen     Quadratcenticneter-          Fläche    und von einigen Millimeter-Dicke.  Versucht man jedoch, ausgedehntere Platten  von mehreren     Quadratdezimeter-Fläche    durch  Herunterschneiden von Blöcken herzustellen,  so zeigt sich, dass dies unmöglich ist, weil    zu diesem Zweck sehr kräftige Messer benutzt  werden müssen, die nicht mit der erforder  lichen Schärfe hergestellt werden können.

    Die Schnittfläche der Platten wird rauh, die  abgeschnittene Platte ist unbrauchbar, nicht  nur wegen der rauhen und holperigen Schnitt  fläche, sondern auch, weil das     .Material    am  Messer klebt, die Platte sich infolgedessen  zusammenrollt und zerreisst.  



  Versucht man nun, um diesem Kleben  des Kunstharzes am Messer zu entgehen, ein  etwas härteres Kunstharz zu zerschneiden,  also ein vor dem Schneiden etwas länger  gehärtetes Kunstharz zu verwenden, so zeigt  es sich, dass zwar das Kleben am Messer  unterbleibt, aber das Material so hart ist,  dass das Messer kaum eindringt und so spröde,  dass keine zusammenhängende Platte, sondern  nur einzelne Bruchstücke erhalten werden,  weil die Platte das Abbiegen des abgeschnit  tenen Stückes, welches durch den keilförmigen  Querschnitt des verwendeten Messers bedingt  ist, nicht verträgt.

        Es war nun überraschend, zu finden, dass  eben dieses Material, das bei gewöhnlicher  Temperatur so hart und spröde ist, dass es  sich nicht schneiden lässt, in der Wärme,  nämlich 50 bis 120   C warm, so weich und  biegsam wird, dass es dem Messer erlaubt,  in den Block einzudringen und zugleich die  durch das Messer bedingte Abbiegung ver  trägt, ohne in einzelne Stücke zu zerbrechen.  Dabei ist es erstaunlich, dass dieses im kalten  Zustand harte Material, das in der Wärme  weich und biegsam ist, nicht wie das zuvor  erwähnte im kalten Zustand weiche Material  am Messer klebt.  



  Das Verfahren gemäss vorliegender Er  findung ist nun dadurch gekennzeichnet, dass  man bei normaler Temperatur harte und  spröde, in der Hitze aber weich und plastisch  werdende Blöcke in heissem Zustand mit  Messern bearbeitet.  



  Das Verfahren wird zweckmässig so aus  geführt, dass ein     gunstharzblock    beliebiger  Form, der bei normaler Temperatur hart und  spröde ist, angewärmt und bei einer Eigen  temperatur, die etwa zwischen 50 und 1200 C  liegt, mit einem schneidenden Werkzeug be  handelt wird. Dabei hat es sich gezeigt, dass  es nicht zweckmässig ist, das Messer in den  Block hineinzuführen, sondern am besten  spannt man den Block auf den in einer  wagerechten Ebene verschiebbaren Schlitten  einer der bekannten     Zelluloidschneidemaschi-          nen    auf. Diese Maschinen arbeiten in der  Weise, dass das Messer feststeht, während  sich der Block gegen das Messer zu bewegt.

    Auf diese Weise können ohne Schwierigkeiten  Platten oder Bänder von vielen Quadratdezi-         meter-Fläche    und je nach Bedarf von einer  Dicke von mehreren     Centimeter    bis auf Bruch  teile von Millimetern herab, hergestellt werden,  was mit den bisher angewendeten Methoden  mit Hilfe schneidender Werkzeuge nicht  möglich war.  



  Ebenso lassen sich profilierte, zum Beispiel  wellenförmige Platten, Stäbe usw. durch An  wendung von Messern entsprechender Form  schneiden, wenn man an Stelle eines geraden  Messers ein profiliertes Messer benutzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Schneiden von Platten, Blättern, Profilstücken und dergleichen aus Phenolformaldehyd-gunstharzblöcken,dadurch gekennzeichnet, dass bei normaler Temperatur harte und spröde, in der Hitze aber weich und plastisch werdende Blöcke in heissem Zustande mittelst Messern bearbeitet werden. UNTERANSPRüCHE : 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Blöcke auf eine Temperatur von 50 bis 120 C erhitzt werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Zerschneiden durch Bewegen der Blöcke gegen ein ortsfestes Messer durchgeführt wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zerschneiden der Blöcke eine Zellu- loidschneidemaschine benutzt wird.
CH136445D 1928-04-25 1928-04-25 Verfahren zum Schneiden von Platten, Profilstücken und dergleichen aus Phenolformaldehyd-Kunstharzblöcken. CH136445A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2728498A1 (fr) * 1994-12-27 1996-06-28 Duo Graphic Equipement Dispositif pour couper a mi-chair des materiaux composites

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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