CH136448A - Schlagwerkzeug. - Google Patents

Schlagwerkzeug.

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CH136448A
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Armaturfabrikerna Akt Nordiska
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Nordiska Armaturfab Ab
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  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description


      Schlagwerkzeug.            Die.Erfindung    bezieht sich auf ein Schlag  werkzeug, bei dem ein axial verschiebbar ge  lagerter; von einer Kraftquelle gedrehter,     hin-          und    herbewegter Schlagkörper einen axial  verschiebbar und drehbar gelagerten Amboss  betätigt, der, wenn das Schlagwerkzeug vom  Werkstück weggeführt wird, das heisst wenn  der Druck auf das Werkzeug zum Beispiel  einen     Bohrer,    Meissel oder Stanze     aufhört,     aus dem Bewegungsweg des Schlagkörpers  verschoben und in der weggeschobenen Stellung,  festgehalten wird.  



  Um in derartigen Schlagwerkzeugen den  Umtausch von . Werkzeugen zu erleichtern,  ist es nicht nur notwendig, das der Amboss  währenddessen - ausser     Berührung    mit dem  Schlagkörper gehalten wird, sondern die  Drehbewegung des Ambosses ist so schnell  wie möglich zu unterbrechen. Nach der Er  findung wird dies dadurch erreicht, dass der  Amboss mit einem Mittel versehen ist, das  in der weggeschobenen Stellung des Ambosses    mit dem Gestell oder einem mit diesem fest  verbundenen Teil derart zusammenwirkt, dass  die Drehbewegung des     Ambosses    verhindert  beziehungsweise derselben entgegengewirkt  wird.  



  Nach     einerAusführungsform    der Erfindung  kann der Amboss mit einem kegelförmigen  Teil     ausgerüstet    sein, der in der weggescho  benen Stellung des Ambosses gegen eine ent  sprechende     Reibungsfläche    im Gestell oder  einem     tnit    diesem fest verbundenen Teil an  gedrückt wird.

     Nach einer andern     Ausführungsform    kann  das Sperren des Ambosses gegen Drehung,  wenn er sich in seiner vom Schlagkörper  weggeschobenen Stellung befindet, vermittelst  von im Amboss oder Gestell beziehungsweise  beiden     angebracbten    Teilen erfolgen, die un  mittelbar oder mittelbar zum     Eingriff    mit  einander. gebracht werden, im letzteren Falle       etwa.    unter Vermittlung von federnden Gliedern,  wie: im folgenden in Verbindung mit der      Beschreibung, der in der beigefügten Zeich  nung dargestellten beispielsweisen Ausfüh  rungsformen näher verdeutlicht werden wird.  



       Fig.    1 zeigt einen Längsschnitt durch  ein erfindungsgemäss ausgeführtes Schlag  werkzeug;       Fig.    2 zeigt das vordere Ende einer  andern Ausführungsform des     Werkzeuges    im  Schnitt, und       Fig.    3-7 verdeutlichen eine dritte Aus  führungsform, wobei       Fig.    3.

   ein     abgebrochener    Längsschnitt  durch das Gestell mit darin liegendem Am  boss ist,       Fig.    4 ein abgebrochener Längsschnitt  durch das Gestell allein,       Fig.    5 ein Querschnitt nach der Linie       V-V    und       Fig.    6 ein Querschnitt nach der Linie       VI-VI    in     Fig.    3,       Fig.    7 zeigt einen     Querschnitt    nach der  Linie     VI-VI    der     Fig.    3, wenn der Amboss  sich in seiner vorgeschobenen Stellung be  findet.  



  In     Fig.    1 ist 1 der Schlagkörper, der  in einer Büchse 2 axial verschiebbar gelagert       ist,.die    durch den im Gestell 3 angebrachten  Motor gedreht wird. 4 ist der im Gestell  axial verschiebbar und drehbar     gelagerteAnr-          boss    und 5 das hintere Ende eines im Am  boss eingesetzten Werkzeuges. 'Die einander  zugekehrten Enden des Schlagkörpers 1 und  des Ambosses 4 sind mit schrägen Flächen  6 und 7     versehen,    die im Schlagaugenblick  derart miteinander zusammenwirken, dass,  gleichzeitig mit der Schlagübertragung an  den Amboss 4, dem durch die sich schnell  drehende Büchse 2 herumgedrehten Schlag  körper 1 auch eine Rückbewegung durch die  schrägen Flächen 6 und 7 erteilt wird.

   Bei  dieser Rückbewegung wird ein Teil der zum  nochmaligen Vortreiben des Schlagkörpers ge  gen den Amboss 4 erforderlichen Energie durch  die im Schlagkörper 1 angebrachten Kugeln  8 aufgespeichert. Diese Kugeln sind in ra  dialen     Ausbohrungen    oder Kanälen 9 im  Schlagkörper verschiebbar gelagert und werden  wegen der Drehung des Schlagkörpers gegen    schräge oder geneigte Flächen 10 auf der  Büchse 2, zufolge der entstandenen Fliehkraft,  angedrückt. Diese Flächen 10 sind dabei  derart angeordnet, dass sie bei der Rückbe  wegung des Schlagkörpers die Kugeln in der  der Fliehkraft entgegengesetzten Richtung  zurückdrücken, wodurch somit Energie zum  nochmaligen Vortreiben des Schlagkörpers  gegen den Amboss aufgespeichert wird.

   Befindet  sich dabei der Amboss nicht im Bewegungs  weg des Schlagkörpers 1, so wird der Schlag  an das Gestell übertragen. Um denselben zu  mildern, ist ein Mittel zur Dämpfung der  Vorwärtsbewegung des Schlagkörpers am  Ende seines     Vorwärtshubes    vorgesehen, indem  die Flächen 10 am vordern Ende in Flächen  11 übergehen, die in entgegengesetzter Rich  tung zu den Flächen 10 geneigt sind.  



  Die Vorwärts- und     Rückwärtsbewegung     des Schlagkörpers 1 hört dabei auf, obgleich  seine schnelle Drehung unverändert aufrecht  erhalten wird. Befindet sich dagegen der  Amboss 4 im Wege für den Schlagkörper 1,  so erhält der Amboss 4 einen Schlag, und  gleichzeitig wird der Schlagkörper 1 zurück  geworfen.  



  Wenn das Werkstück sich in Reichweite  des hin- und hergehenden     Werkzeuges    5 be  findet, so findet der mit denn Werkzeug be  zweckte Arbeitsvorgang     statt..    Befindet sich  dagegen das Werkstück ausser Reichweite  des Werkzeugs 5, so wird der Amboss nach  vorne geworfen, und um das sichere Festhalten  des Ambosses in der     vorgeschobenen    Stellung  zu ermöglichen, in welcher sich der Amboss  ausserhalb des Bewegungsweges des Schlag  körpers befindet, steht der Amboss 4 unter  dem     EinHuss    einer Schraubenfeder 12, deren  eines Ende gegen eine     Schulter    eines mit  dem Gestell fest verbundenen Teiles 13 an  liegt, während das andere Ende gegen einen  im Teile 13 verschiebbar gelagerten Ring  oder Büchse 14 drückt,

   der oder die gleich  zeitig einen Lagerring für Kugeln 15 bildet,  die in einer Nut 16 im vordern Ende des  Ambosses 4 liegen. Zur Begrenzung der Vor  wärtsbewegung des     Ambosses    4 ist der Am  boss mit einem mit dem Teile 13 zusammen-      wirkenden Mittel versehen, welches aus einem  kegelförmig ausgebildeten Teil 17 besteht,  und wenn der Amboss vom Schlagkörper  weggeschoben wird, gegen eine entsprechende       Reibungsfläche    22 im Teile 13 anliegt, so dass  die Drehbewegung des Ambosses unterbrochen  wird, und während des Umtausches eines  Werkzeuges oder dergleichen so festgehalten  wird, dass der Umtausch erleichtert wird.  



  Die in     Fig.    2 dargestellte A     usführungs-          form    unterscheidet sich hauptsächlich von der       vorbeschriebenen    dadurch, dass die kegel  förmige Reibungsfläche 17 am Vorderende des  Ambosses angebracht ist, und mit einer im  Gestell 3 selbst angeordneten Reibungsfläche  22 zusammenwirkt.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    3-7  ist zum Halten des Ambosses in einer vor  geschobenen Lage, statt der Schraubenfeder  12 ein federnder, offener     Verschlussring    23 an  geordnet, der     in    eine Nut 24 im Amboss 4  einschnappt, wenn dieser die entsprechende  vorgeschobene Lage erreicht hat, in welcher  er sich ausserhalb des Bewegungsweges des  Schlagkörpers 1 befindet.  



  Um bei dieser Anordnung die erforderliche  Sperrung gegen Drehung des Ambosses zu  erreichen, ist die Nut 24 im Amboss mit  einem abgeflachten Teil 25 versehen,     Fig.    5  und 7, gegen welchen sich das entsprechend  geformte Ende des     offenen    Ringes 23 anlegt,  und dadurch der Drehung des Ambosses ent  gegenwirkt, wie sich deutlich aus     Fig.    3-7  ergibt. Um den Ring 23 daran zu verhindern,  sich selbst im Gestell 3 zu drehen, ist das  andere Ende des Ringes mit einem abge  bogenen Teil 26 versehen,     der,        wenn    sich  der Ring 23 an seinem Platz in der Nut 30  im Gestell befindet, in einen ausgesparten  Teil 27 einer Rippe des Gestelles einfällt.

    Um die Verschiebung des Ringes 23 gegen  über dem Amboss 4, von dessen zylindrischem  Teil 28 hinweg nach der Nut 24 zu erleichtern,  ist eine kegelförmige Auflauffläche 29 vor  handen, und um ein Schleifen des Ringes 23  auf dem zylindrischen Teil<B>28</B> des     Ambosses     zu verhindern, wenn der Amboss sich in der  in     Fig.    3 dargestellten Stellung befindet;    wird dieser Teil 28 zweckmässig mit  einem etwas kleineren Durchmesser als dem  jenigen des tiefsten Teils der Nut 24 aus  geführt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schlagwerkzeug, bei welchem ein axial verschiebbar gelagerter, von einer Kraftquelle gedrehter hin- und herbewegter Schlagkörper einen axial verschiebbar und drehbar gelagerten Amboss betätigt, der, wenn das Schlagwerk zeug ausser Eingriff mit dem Werkstück steht, aus dem Bewegungsweg des Schlag körpers verschoben und in einer weggescho benen Stellung festgehalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Amboss mit einem Mittel versehen ist, das in der weggeschobenen Stellung des Ambosses mit einem am Gestell festen Teil derart zusammenwirkt, dass die Drehbewegung des Ambosses verhindert beziehungsweise derselben entgegengewirkt wird. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Schlagwerkzeug nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Amboss mit einem kegelförmigen Teil versehen ist, der in der weggeschobenen Stellung des Ambosses gegen eine entsprechende am Gestell feste Reibungsfläche angedrückt wird. 2. Schlagwerkzeug nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet,dassderAmbossaneiner Stelle seines Umfanges mit einem abge flachten Teil versehen ist, gegen welchen, wenn der Amboss sich in seiner Sperrlage ausserhalb des Bewegungsweges des Schlag körpers befindet, ein federndes Glied anliegt. 3.
    Schlagwerkzeug nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das federnde Glied aus einem ins Gestell eingesetzten Federring besteht, dessen eines freie Ende entsprechend dem abgeflachten Teil des Ambosses abgebogen ist, so dass es sich in der Sperrlage des Ambosses an den abgeflachten Teil anlegt.
CH136448D 1927-12-21 1928-11-28 Schlagwerkzeug. CH136448A (de)

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CH136448D CH136448A (de) 1927-12-21 1928-11-28 Schlagwerkzeug.

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