CH136481A - Verfahren zur Erzeugung fester Kohlensäure. - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung fester Kohlensäure.

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CH136481A
CH136481A CH136481DA CH136481A CH 136481 A CH136481 A CH 136481A CH 136481D A CH136481D A CH 136481DA CH 136481 A CH136481 A CH 136481A
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carbonic acid
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Aktiengesellschaft Der Mas Cie
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Escher Wyss Maschf Ag
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    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B32/00Carbon; Compounds thereof
    • C01B32/50Carbon dioxide
    • C01B32/55Solidifying

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Description


  Verfahren zur Erzeugung fester Kohlensäure.    Es ist bereits bekannt, Kohlensäure. dadurch  aus dem flüssigen in den festen Zustand überzu  führen, dass flüssige Kohlensäure von etwa  60--80     Atm.    Druck in ein Gefäss über  strömen gelassen wird, in welchem ein Druck  von etwa 1-5     Atm.        abs.    herrscht. Bei der  dabei vor sich gebenden Entspannung bildet  sich     Kohlensäureschnee    von mehr oder weni  ger lockerer Beschaffenheit. Diese Schnee  masse muss durch besondere Mittel noch zu  einem Block von hohem spezifischen Gewicht  verdichtet werden.  



  Zweck der Erfindung ist, eine solche  nachträgliche Verdichtung der Schneemasse  entbehrlich zu machen, zu welchem Behufe  nach der Erfindung flüssige Kohlensäure, die  sich unter Verflüssigungsdruck befindet, in  mindestens eine Gefrierzelle eingeführt wird  und diese Zelle nach Absperrung des Flüs  sigkeitszuflusses über eine Drosselvorrichtung  mit einer derart niedrigen Stufe eines Kohlen  säureverdichters verbunden wird, dass durch    Verdampfen eines Teils der flüssigen Kohlen  säure ein Festwerden des übrigen Kohlen  säureinhaltes der Zelle bewirkt wird.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine  Ausführung einer Anlage zur Ausübung des  neuen Verfahrens beispielsweise und schema  tisch veranschaulicht.  



  4 bezeichnet eine Gefrierzelle, die von  Isolationsmaterial 5 umgeben ist. Der Zellen  boden 2 ist leicht     wegnehmbar,    trotzdem er  eine gute Dichtung mit dem übrigen Teil  der Zelle 4 herstellen kann. Das Innere der  Gefrierzelle 4 steht über eine Absperrvor  richtung 3 und eine Leitung 11 mit der  letzten Stufe eines mehrstufigen Verdichters  9 in Verbindung. 10 bezeichnet zwischen  den einzelnen     Verdichterstufen    vorgesehene  und zur     Zwischenkühlung    des verdichteten  Mittels dienende Einrichtungen und 101 be  zeichnet einen Kondensator. Das Innere der  Gefrierzelle 4 kann ferner über eine Leitung           8=    und eine Drosselvorrichtung 8 mit der  Saugseite des Verdichters 9 in Verbindung  gebracht werden.

   Die Drosselvorrichtung 8  ist jeweils so einzustellen, dass der Druck  nach der Drosselung etwa 1-5     Atm.        abs.     beträgt, je nach dem gewünschten Ansauge  druck des Verdichters 9. Auf keinen Fall  darf diese Drosselvorrichtung 8 einfach ge  öffnet werden, da sonst ein viel zu hoher  Druck vor dem Verdichter 9 sich bilden  könnte. Ein Teil 21 der Leitung 11     bildet     zusammen mit einem Teil 81 der Leitung 82  einen Gegenstromkühler, in welchem die nach  der Gefrierzelle 4 fliessende flüssige Kohlen  säure von dem aus dem     Verdampfungsraum     der Zelle 4 nach dem Verdichter 9 strömen  den     Kohlensäuregas    abgekühlt wird.

   Die zum  Festwerden bestimmte Kohlensäure wird von  einer besonderen Quelle (zum Beispiel von  einem     Koksverbrennungskessel    über     Absorp-          tions-    und Heiztürme) in einer Leitung 1 der  Anlage zugeführt. Bevor die flüssige Kohlen  säure in die Gefrierzelle einströmt, kommt  sie auch noch in den Bereich eines Ver  dampfers 12, der zu einer besonderen Kälte  erzeugungsanlage A gehört. Der Verdichter  dieser Anlage A ist mit 13, der     Verflüssiger     mit 14 und die Expansionsvorrichtung mit  15 bezeichnet.

   Ein Kühlmittel, das zweck  mässig ebenfalls Kohlensäure sein kann, wird  veranlasst, in der     Kälteerzeugungsanlage    A  einen geschlossenen Kreislauf zu beschreiben,  wobei es bei der Verdampfung im Ver  dampfer 12 eine Abkühlung der in den Be  reich dieses Verdampfers kommenden, flüssi  gen Kohlensäure bewirkt. Infolge dieser,  sowie der im Gegenstromkühler 21, 81 be  wirkten Abkühlung der flüssigen Kohlensäure  wird erreicht, dass die in die Gefrierzelle 4  einströmende flüssige Kohlensäure tief abge  kühlt ist.  



  Beim Ausführen des Verfahrens wird  vorerst die Absperrvorrichtung 3     geöffnet,     die Drosselvorrichtung 8 dagegen ganz ge  schlossen. Es herrscht dann in der     Gefrier-          zelle        Verflüssigerdruck    und es strömt tief  gekühlte flüssige Kohlensäure durch die Lei  tung 11 in die Zelle 4.

   Ist diese mit einer    bestimmten Menge flüssiger Kohlensäure ge  füllt, so wird die Absperrvorrichtung 3 ge  schlossen und die Drosselvorrichtung 8 sorg  fältig geöffnet, so dass dann das Innere der  Gefrierzelle 4 mit der niedrigsten Stufe des  Verdichters 9 verbunden wird und der Druck  in der Gefrierzelle 4, der bis jetzt etwa  60-80     Atm.    betragen hat, nach und nach  bis auf etwa 1-5     Atm.        abs.    sinkt, wobei  der Druck nach der Drosselvorrichtung 8,  also vor dem Verdichter dauernd nur 1-5       Atm.        abs.    beträgt.

   Das hat eine Entspannung  der in der Gefrierzelle 4 befindlichen flüssi  gen Kohlensäure zur Folge, so dass ein Teil  derselben verdampft und dabei dem verblei  benden Teil der Kohlensäure Wärme ent  zieht, wodurch letzterer fest wird. Zwecks       Herausnehmens    des so gebildeten festen     Koh-          lensäureblockes    ist vorerst die Absperrvor  richtung 8 zu schliessen und dann der Deckel  2 wegzunehmen. Hm dieses Herausnehmen  zu erleichtern, kann durch Öffnen der Ab  sperrvorrichtung 3 Flüssigkeitsdruck auf den  Block gegeben werden.

   Beim Festfrieren des  Blockes an der Zellenwand kann durch leich  tes Anwärmen, beispielsweise mittelst der  Heizvorrichtung 16, der Block leicht     losge-          taut    werden, so dass ein geringer Überdruck  genügt, um ihn aus der Eiszelle ausstossen  zu können.  



  Wie in strichpunktierten Linien ange  deutet ist, kann der Innenraum der Zelle 4  auch mit einer andern, als der niedrigsten  Stufe des Verdichters in Verbindung gebracht  werden.  



  Um einen ununterbrochenen Betrieb zu  ermöglichen, kann die Anlage auch so aus  gebildet sein, dass von mehreren     Gefrierzellen     4 wahlweise eine beliebige Anzahl an die  Leitung 11 über die Absperrvorrichtungen 3  angeschlossen, beziehungsweise von derselben  abgetrennt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Erzeugung fester Kohlen säure, dadurch gekennzeichnet, dass flüssige Kohlensäure, die sich unter Verflüssigungs- druck befindet, in mindestens eine Gefrier- zelle eingelassen und diese Zelle nach Ab sperrung des Flüssigkeitszuflusses über eine Drosselvorrichtung mit einer derart niedrigen Stufe eines Kohlensäureverdichters verbunden wird, dass durch Verdampfung eines Teils der flüssigen Kohlensäure ein Festwerden des übrigen Kohlensäureinhaltes der Zelle bewirkt wird.
CH136481D 1928-10-11 1928-10-11 Verfahren zur Erzeugung fester Kohlensäure. CH136481A (de)

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CH136481T 1928-10-11

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CH136481A true CH136481A (de) 1929-11-15

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ID=4394159

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CH136481D CH136481A (de) 1928-10-11 1928-10-11 Verfahren zur Erzeugung fester Kohlensäure.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2543170A (en) * 1944-06-12 1951-02-27 Marison Company Method of transporting carbon dioxide and like substances

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2543170A (en) * 1944-06-12 1951-02-27 Marison Company Method of transporting carbon dioxide and like substances

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