Selbsttätige Fernsprechanlage. Vorliegende Erfindung bertifft eine .selbsttätige Fernsprechanlage mit einem Zweileiterverbindungsstromkreis, wie sol che zur Verbindung zweier selbsttätiger Fernsprechämter Verwendung finiden.
Der Hauptzweck der Erfindung besteht darin. Geräusche, die von dem Spreohstrom- kreis einer Verbindungslinie herrühren, wel- ehe den induktiven Einflüssen und Stö rungen von Hoehspa.nuungsleitungen oder andern Starkstromanlagen .ausgesetzt ist, aus zuschalten.
Dies wird :durch Abschalten ider Batterie und der Erdungen von den iSprech- leitern der Verbindungslinie erreicht, sobald clie angerufene Stelle antwortet.
Bei der Fernsprechanlage ,gemäss der Er findung mit einem in ,das Ausga.ngsenide,der Zweileiterverbindungslinie eingeschalteten Übertrager ist die Anordnung getroffen, dass eine Aufeinanderfolge von Stromstössen von dem Ausigangsübertrager in Serie über die zwei Leiter der Verbindungslinie weiter- gegeben wird, um Schalter am Eingangs ende der Linie zu betätigen, so idass durch die Sohlussibetätigung des letzten Schalters ein Stromkreis vorbereitet wird, welcher, wenn die verlangte Stelle antwortet,
alle Batterie und Erdverbindungen von der Verbindungs linie abschaltet.
Ein. Ausführungsbeispiel einer erfin dungsgemässen Anlage ist in den Fig. 1 bis 3 dargestellt.
In Fig. 1 ist bei A eine selbsttätige Teil nehmerstation bekannter Anordnung veran schaulicht. Die Zuleitung zu der Teilnehmer station A endigt in bekannter Weise in; Ver binder, Feldkontakten und in einem beson deren Drehlinienwähler, der mit den Über weisungskennzeichen LS1 benannt ist.
Der Linienwähler LS1 ist von dem wohl bekannten Drehtypus, in welchem die Kon taktarme keine normale Trage haben und in Verbindung mit Wählern treten können, wie durch die Überweisungszeichen <B>81</B> ange- deutet ist. Der Wähler 8'1 ist von dem be kannten Vertikal- und Drehtypus und kann ebenfalls in Verbindung treten mit Aus- g.angsiibertragern wie 0R1 und: kann in Ver bindung treten mit Verbindern gleich wie Verbinder Cl.
Der Verbinder Cl ist von dem bekannten Vertikal- und Drehtypus und kann in Verbindung treten mit den :auto manschen Teilnehmerlinien gleich wie die Linie der Teilnehmerstation A.
Der Ausgangsübertrager 0R1 kann von .der "0"-Stufe der Wähler wie<B>81</B> aus zu gänglich sein und: wird dazu verwendet, An rufe über die Leiter 30 und 31, die,die Ver bindungslinie bilden, zu einem selbsttätigen Fernamt weiterzuleiten. Ankommeude Anrufe von !dem selbst tätigen Fernamt werden über Leiter wie die Leiter ,30 und 31. zu Eingangsübertragern wie der Übertrager IRl weitergeleitet.
Der Übertrager IRl ist dem Übertrager 1R2 der Fig.2 ähnlich. In Verbindung mit jedem Eingangsübertrager IR1 ist ein Eingangs wähler wie <B>181</B> von dem wohlbekannten Vertikal- und Drehtypus .dargestellt. Der Eingangswähler ISl kann in Verbindung treten mit den Verbindern wie Cl. Die Felldkontakte der Eingangswähler können durch Vielfachsch.a:ltung mit Iden Feld kontakten der V orwähler wie 81 verbunden werden.
In Fig.2 endigt ,die Verbindungslinie, welche aus den Leitern 30 und 31 in :dem selbsttätigen Fernamt, in dem Übertrager 0R2, welcher dem Übertrager 0R1 ider Fig. 1 ähnlich ist und auch in dem Eingangs- übertrager IR2, welcher dem Eingangs übertrager IRl -der Fig.1 ühnlich ist, be steht.
Der Ausgangsübertrager 0R2 wird dazu verwendet, .abgehende Anrufe weiter zu leiten, während ider Eingangsübertrager 1R2 nur für ankommende Anrufe verwen det wird.
Eine Anzahl von Relais sind in den Eingangsübertrager 1R2 eingezeichnet, .deren Wicklungsanordnung es ermöglicht, gewisse neue Betriebseigenarten auszu- führen. Im Zusammenhang mit dem Ein- gangsübertrager IR2 ist ein Eingangswähler IS2 eingezeichnet, welcher mit Verbindern wie der Verbinder C2 der Fig. 3 zusammen geschlossen. werden kann.
Der Verbinder C2 ist beziiglich seiner mechanischen Bes.cha.ffen- heit von dem wohlbenannten Vertikdl- und Drehtypus, die Wirkung desselben ist je- cloch, wie später deutlicher gezeigt werden wird, etwas verbessert worden. Der Verbin der C2 kann auch mit .den Vorwählern wie 82 zusammengeschlossen werden und wird auch dazu verwendet, lokale Verbindungen herzustellen.
Der Verbinder kann selbsttätig mit Teilnehmern, wie- mit der Teilnehmer station A2 gezeigt ist, verbunden werden.
Die Teilnehmerstation A2 ist ähnlich wie die Teilnehmerstation A von dem wohl bekannten selbsttätigen Typus, der die<B>üb-</B> liche nrufsvorrichtung, Teilnehmerappa rate und. Läutewerk aufweist. Die Linie der Teilnehmerstation A2 endigt in einem dreh baren Einzellinienwähler L,82 von dem wohlbekannten Drehtypus. Der Linienwähler hS2 ist ;dem Linienwähler L81 der Fig. 1 ähnlich und kann mit Vorwählern wie Wähler 82 verbunden -werden.
Der Wähler 82 ist ähnlich dem Wähler<B>81</B> der Fig. 1 und kann mit den Ausgangsübertragern <I>0R,2</I> und den Verbindern wie Verbinder C2 verbunden werden.
Nachdem die zu verwendende Appa- ratur in, vorausgehender Weise beschrieben worden ist, soll nun deren Wirkungsweise eingehender erklärt werden. Zu diesem Zweck wird angenommen, dass der Teil nehmer der Teilnehmerstation A (Fig.1) eine Verbindung mit dem Teilnehmer der Teilnehmerstation 19.2 (Fig.3) herzustellen wünscht.
Sobald -der Hörer in der Teil nehmerstation A abgenommen wird, wird der Stromkreis des Linienrelais für den Linienwähler LSI über die Linie ge schlossen, worauf der Linienwähler in wohlbekannter Weise eine freie, zu einem Wähler führende Verbindungsleitung aus wählt. Es wird ferner angenommen, @dass der Wähler S1 iderjenige sei, ,der von dem Linienwähler LSI. belegt worden -ist, und dass der Teilnehmer in der Teilnehmer station A durch Betätigung seines Anrufes der.
Wähler S1 zu der Feldkontak ggruppe, in welcher -die Ausgangsverbindungsleiter zu dem gewünschten Amt endigen, in Be wegung setzt, und @da.ss der Wähler S1 den Ausgangsübertrager 0R1 belegt. Der Wäh ler 81, indem er in wohlbekannter Weise f ernschaltet, schliesst einen Stromkreis zur Erregung des Linienrelais 6 des Übertragers 0R1. über die Leitung des Teilnehmers.
Der Stromkreis kann wie nachstehend verfolgt werden: Von Erde durch die untere Wick. hing des Linienrelais 6, untere linksseitige Wicklung der Übertragerspule, Feldkontakt 23, die Teilnehmerleitung mit Einachluss (der Kontaktarme des Linienwählers L81 und des Wählers SI., Feldkontakt 21,
obere links seitige Wicklung der Ubertragerspule zu der obern Wicklung des Linienrelais 6 und zu der Batterie. Am Anker 14 schliesst,das Re lais 6 einen Stromkreis zur Erregung eines Verzögerungsrelais 7. Dias letztere Relais wird erregt und leitet am Anker 15 die Er regung des Verzögerungsrelais 9 ein. Am Anker 16 öffnet- :das Relais 7 den Stromkreis des Relais 8? und am Anker 1.7 bereitet es einen Stromschluss für das Serienrelais 5 vor.
Das Relais 9, .auf Erregung hin, erdet am Anker<B>19</B> den Auslöseverbindun,gsleiter 24 und hält dadurch den Wähler<B>81</B> und den Linienwähler I,81. in Arbeitsstellung und bewahrt gleichzeitig in der wohlbekannten Weise den Ausgangsübertrag er 0R1 vor Be legung .durch andere Wähler. Bei :den An kern 18 und 20 werden die -\Terbindungs- leiter 30 und 31. vom Eingangsübertrager <I>IPI.</I> abgeschaltet und statt dessen mit der rechtsseitigen Wicklung der Übertrager- spule verbunden.
Wenn. -die Verbindungs leiter 30 und 31. mit den rechtsseitigen Wick lungen .der Ühertragerspule in dem über- trager 0R1 verbunden werden, dann kann der Stromkreis zur Erregung @de-s Linien relais 47 ides Eingangsübertragers IR2 wie nachstehend verfolgt werden:
von Erdei durch die untere Wicklung des Linienrelais 47, Anker 55, untere linksseitige Wicklung der LTbertra"erspule, Leiter 41, Anker 20', Lei ter 31, Anker 20, untere und ,obere rechts seitige Wicklungen .der Übertragerspule, Anker 13, Anker 18, Leiter 30, Anker 18', Leiter 40, obere linksseitige Wicklung der C?bertragerspule, Anker 54 zu der obern Wicklung des Linienrelais 47 und zu der Batterie.
Linienrelais 47, auf Erregung hin, schliesst am Anker 5 7 einen iStromkreis zur Erregung des Auslöserelais 48 und am An ker 56 einen Stromkreis zur Erregung des Serienrelais 50 und des Linienreilais des Ein- o-angswä.hlers 1S2 wie folgt:
von Erde" durch den Anker 56, Serienrelais 50, Ruhekontakt und Anker des Wählerrelais und idam Wäh ler IS2 zu der obern Wicklung des Linien relais des Wählers und zu der Batterie. Am Anker 58 erdet Relais 48 die Ruheverbin dungsleitung 24', wodurch sie den Ausgangs- übertrager 0R2 vor Belegung durch die Wähler, wie Wähler x5'2 (Fig.3), bewahrt.
Das Relais 50, auf Erregung hin, schliesst einen Stromkreis zur Erregung des Relais 51 und letzteres Relais bereitet einen Strom kreis für,das Relais 52 vor. Der Ausgangs übertrager 0R2, der Eingangsübertrager IR2 und der Eingangswähler 1S2 sind nun imstande, die Stron istösse, von dem Ja.rauf- folgenden Fingergriff der angerufenen Nummer herrührend. aufzunehmen.
Als Antwort auf die Betätigung des An rufers des Teilnebmers wird der Stromkreis des Linienrelais 16 mehrmals unterbrochen, wobei das genannte Relais entsprechend gleich oft ausgelöst wird. Durch die erste A'berregung des *Relais 6 wird: ein Strom kreis zur Erregung von Relais 5 durch den Anker 14 geschlossen. Das Relais 5 wird erregt und trennt zur Verstärkung der Stromstösse an den Ankern 10, 11 und 12 beide Wicklungen der Übertragerspule .ab.
Beide Relais 5 und 7 sind langsam wirkend und halten deshalb ihre Anker während der Stromstösse angezogen. Das Linienrelais 6 öffnet am Anker 13 idie Brücke zwischen den Verbindungsleitern 30 und 31 und öffnet dadurch den Stromkreis des Linienrelais 47 des Ankunftsübertragers IR2. Jedesmal wenn das Linienrelais 6 des Ubertra:gers 0R1 die Brücke zwischen :
den Verbindungsleitern 30 und 31 .aim Anker 13 öffnet, wird das Linienrelais 47 des Ein- gangsübertragers IR2 aberregt. Das letztere Relais unterbricht am Anker 56 den Strom kreis des Linienrelais des Wählers IS-9 :;
leich oft, worauf der genannte Wähler in der Vertikalrichtung auf wohlbekaunte Weise betätigt wird, um die gewünschte Gruppe von Verbindungsleitern zu wählen, welche zu der geeigneten Gruppe von Ver bindern weiterführen Der Eingangswähler IAf2 dreht sich nun in wohl bekannter Weise, um einen freien Verbinder in der ausgewähl ten Gruppe auszuwählen. Es soll nun an genommen werden, dass der in Fig.3 dar gestellte Verbinder C2 der von dem Ein gangswähler IS2 belegte Verbinder ist.
Der belegte Verbinder C2 wird nun ,durch die Erdung für Wähler wie die Wähler 1S2 und J'2 .am Anker 58 besetzt geschaltet, und dies wird durch die Ankunftswähler IS2 :zum Kontaktarm 64 und von .dort durch den Feldkontakt 67 zu,den Leitungen 70 und 170 und Vielfachschaltungen davon weiterge leitet.
Wenn der Wähler IS'-) den Verbinder C2 belegt, schliesst das Wählerrelais in .dem Wähler IS2 den 'Stromkreis für .das Linien relais 100 des Verbinders 02 wie folgt: Von Erde durch den Anker 56, @Serien- relais 5(1, die obere Sprechleitung des Wäh leis 182, Kontaktarm 63, Feldkontakt 66, Leiter 69, Anker 115 und obere Wicklung des Linienrelais 100 zu der Batterie.
Das Linienrelais wird über den oben beschrie benen Stromkreis erregt und schliesst einen Erregerstromkreis für das Auslöserelais <B>101.</B> Auslöserelais 101, nach Erreäung, schliesst am Anker 113 einen Stromkreis zum Kurz schliessen der untern Wicklung von Relais 106, in welchen Kurzschluss auch die ge endete Auslöseleitung 70 einbezogen wird. Am Anker 114 erzeugt Idas Auslöserelais <B>101</B> eine Unterbrechungsstelle im Stromkreis des Auslösem.agnetes 110 und bereitet einen Stromkreis für das Serienrelais 102 und den Vertikalmagnet vor.
Der Verbinder C2 ist nun imstande, die Stromstösse, von den dar- auffolgenden Fingergriffen der angerufenen Nummer herrühend, .aufzunehmen.
Wenn der anrufende Teilnehmer in der Teilnehmerstation .4 seinen Anrufer in Übereinstimmung mit dem nächsten Finger riff der angerufenen Nummer betätigt, dann werden die Stromstösse von dem Aus gangsübertrager<I>0R1 an</I> den Eingangsüber trager IR2 in der gleichen Weise weiter gegeben wie früher beschrieben.
Das Linien- re.Iais 47 im Übertrager IR2 unterbricht nun den Stromkreis des Linienrelais 100 des Verbinders C2, worauf das ,genannte Relais für jeden Stromstoss aberregt wird. Das Auslöserelais 101 löst, @da es langsam wirkt, während den ,Stromstössen nicht aus und @des- ha@lb kann ein Stromkreis für das Serien relais und den Vertikalmagnet umfahren werden,
wenn das LinienreIais 100 beim ersten Stromstoss erberregt -wird: Von Erde durch den Anker des Linienrelais 100 und dessen Ruhekontakt, Anker 114 und dessen Arbeitskontakt, normalerweise geschlossene Aussernormal-Kontaktfedern 150, Serienrelais 1.02 und Vertikalmagnet 109 zur Batterie. Bei der ersten Vertikalbewegung des Schal ters werden die Aussernormalfedern 150 ver schoben, und die übrigen Stromstösse werden zu dem @Serienrel,ais und zu ,dem Vertikal magnet durch einen neuen Stromkreis über tragen,
der die normalerweise offenen Ausser- normaJkontaktfedern und den Anker und den Arbeitskontakt des Relais 102 einschliesst. Da das Relais 102 ein langsam wirkendes Relais ist, so erhält es seinen Stromkreis während den Stromstössen aufrecht.
Durch ,die Wirksamkeit des Vertikalmagnetes 109 werden. die Schalterkontaktarme 141, 142 und 143 Schritt für Schritt gehaben und schliess lich gegenüber der Stufe .zur Ruhe gebracht, in welcher die Linie der Teilnehmerstation .1.2 endigt. Am Ende der Vertikalbewegung wird das Relais 102 a erregt und überträgt den Stromstoss zu dem Drehmagnet 111.
Der anrufende Teilnehmer kann nun den nächsten und letzten Fingergriff am Ziffer blatt in der gewünschten Weise einstellen. Wie vorher wird eine Serie von Unter brechungen an das Linienrelais 100 weiter begeben, und,das Linienrelais 100 wird meh rere Male aberregt und schickt eine Serie von Stromstössen zu dem Drehmagnet 111:
Von Erde durch den Anker .des Linienrelais und dessen Ruhekontakt, Anker 114 und dessen Arbeitskontakt, normalerweise offene Kon taktfedern, die von,der Aussernormalfeder 150 reguliert werden, Anker des Serienrelais 102 und dessen Ruhekontakt, Serienrelais 107, Anker 138, Anker 125 und Wicklung des Drehmagnetes 111 zur Batterie.
Durch die Wirksamkeit ides Drehmagnetes 111 werden die Schalterkon taktarme 'Schritt für Schritt gedreht und schliesslich in Ruheeingriff mit ,der besonderen Kontaktreihe gebracht, in welche die Linie der Teilnehmerstation A2 ausmündet, welche Kontakte in der Zeich nung mit den Überweisungszeichen 144, 145 und 146 angegeben sind.
Das langsam wirkende Relais 107 wird in Serie mit gern Drehmagnet erregt und hält seine Anker angezogen während der gan zen Drehbewegung. Am Anker 182 öffnet,das S S erienrelais 107 den -Stromkreis des iSchalt- relais 108 und bereitet zur Prüfung der an gerufenen Linie einen Stromkreis vor, der (las Besetztrelais 105 einschliesst und am An ker 1.83 hält es seinen eigenen Stromkreis auf recht und en Stromkreis des Drehmagnetes 111,
unabhängig vom Anker 125. Die In betriebsetzung des Verbinders C2 hängt nun davon ab, ob die angerufene Linie besetzt ist oder nicht.
Es soll nun angenommen werden, dass die Linie der Teilnehmerstation A2 besetzt ist, wenn angerufen wird. Unter idiesen Um ständen ist am Prüfungskontakt 145 Erd- potential vorhanden, und wenn der Prüfungs kontaktarm 142 zum Ruheeingriff. mit diesem kommt, so wird das Besetztrelais 105 über den folgenden Strombreis erregt:
Von Erde am Prüfungskontakt 1-t5, Prüfungskontakt arm 142, Anker 182 und dessen Arbeits kontakt, Widerstand 180, Anker 121 und: Wicklung des Besetztrelais 105 zur Batterie.
Kurz nachdem die .Stromstösse aufhören, wird das langsam wirkende Serienrelais 107 ab erregt und vollzieht einen 8perrstromkreis für .das Besetztrelais wie folg:
Von Erde durch die geerdete Auslöseverbindungs- leitung <B>i0,</B> untere Widerstaudswicklung des Relais 106, Anker 124 und dessen Arbeits kontakt, normalerweise geschlossene, vom Anker 182 regulierte Kontaktfedern und von dort über den vorher beschriebenen Strom kreis zu der ,obern Wicklung des Besetzt relais 105.
Es soll hier erwähnt werden, dass der Widerstand 180 in fdem obigen Sehliessstromkreis so gross ist, dass er das Besetztrelais 105 noch erregt erhält, aber zu gross ist, @dass das Relais 106 erregt werden kann. Zudem ist das Relais 106 noch durch Erdung .am Anker 118 kurzgeschlossen. Am Anker 125 öffnet das Besetztrelais den Stromkreis des Drehmagnetes 111 und am Anker 126 schliesst es -den iStromkreis zur Erregung ,des Relais 103, wie folgt: Geerdete Leitung 70, Anker 129, Anker 1.84, Anker 126 und Wicklung von Relais 108 zur Bat terie.
Relais 108, nach Erregung, öffnet am Anker 115 den Stromkreis des Linienrelais 100 und am Anker 11.7 erzeugt es eine Unter brechungsstelle in dem Stromkreis des Aus lösemagnetes, so @dass der Schalter nickt ge öffnet wird, wenn das Linienrelais 100 und das Auslöserelais 101 .aberregt werden kurz nachdem -der Stromkreis des Linienrelais am Anker 115 geöffnet worden ist.
Wenn,der Anker<B>115</B> !den Stromkreis ,des Linienrelais 100 öffnet, so öffnet er auch den Stromkreis von Serienrelais 50 im Ein gangsübertrager IR2. worauf -das letztere Relais aberregt wird. Relais 50, nach Ab- erregung, öffnet den Stromkreis .zur Erre gung von Schaltrelais 52, worauf dieses Re lais erregt wird und einen Sperrstromkreis für sich selbst schliesst, welcher den geerdeten Anker 58 einbezieht.
An den Ankern 60 und 62 verbindet das Relais 52 die besetzten Verbinder 42 und 43 des Eingängsübertragers I12 mit den besetzten Verbindern 69 und i 0 des Verbinders C2 Wenn wir nun zum Verbinder C2 zu- rück-gehen, so kann ein Stromkreis umfahren werden, der ein hörbares Besetztsignal zum anrufenden Teilnehmer überträgt. Der besetztsignalisierende ,Stromkeis umfasst .den Anker 127 vom Besetztrelais 105,
Anker 130, Anker 123, unterer Besetztkondensa- tor, Besetztleitung 71, !die rechtsseitigen Wicklungen der Übertragerspulen und Über trager IR2, Anker 60 zur Erde am Anker 56. Vermittelst der Übertragerspulen wird dem anrufenden Teilnehmer Ü.as Besetzt zeichen in wohlbek.annter Weise gegeben.
Wenn der .anrufende Teilnehmer das Be setztzeichen hört, wird er seinen Hörer wie der auflegen, wodurch er,den Stromkreis .des Linienrelais 6 öffnet. Am Anker 13 öffnet das Relais 6 die Brücke zwischen .den Ver bindungsleitern, und am Anker 14 öffnet es den Stromkreis von Auslöserela.is 7. worauf das letztere Relais aberregt wird. Am Anker 15 wird er Stromkreis von Relais 5 geöffnet, und dieses Relais löst aus.
Infolge davon, dass die Relais 7 und 9 langsam wirkend sind, wird das Relais 9 nicht aberregt und schaltet :den Erdschutz erst von der Auslöse verbindungsleitung 24 ab, nachdem eine be- trächtlicbe Spanne Zeit seit .dem Öffnen der Brücke zwischen den Verbindungsleitern 30 und 31 am Anker 1ä verflossen ist. Diese Anordnung ist angebracht, um ein Belegen der Verbindungslinie zu verhüten, bis,dass alle Apparate in beiden Ämtern genügend Zeit zum Auslösen gehabt haben.
Durch ;das Ab schalten des Leiters ?4 von Erde werden .der Linienwähler 1,81 und der Wähler S'1. in wohlbekannter Weise ,ausgelöst.
Wenn die Brücke zwis.ehen den Verbin dungsleitern am Anker 13 geöffnet wird, so wird das Relais 47 .des Eingangebertragers IM) aberregt und öffnet den Stromkreis von Auslöserelais 48, worauf .das letztere Relais aberregt wird. Am Anker 58 öffnet das Auslöserelais 48 den ,Sperrstromkreis von R.e- lais 52, worauf das letztere Relais aberregt wird. Am.
Anker 58 schaltet; das Relais 48 zugleich die Auslösungsleitungen 24' und 70 von Erde ab., worauf der Eingangswähler in wohlbeka-nnter MTeise ausgelöst wird und die Stromkreise von Besetztrelais 105 und von Relais 103 werden geöffnet. Besetztrelais 105 und Relais 103 werden aberregt, und das letztere Relais schliesst am Anker 117 einen Erregerstromkreis für den Auslösemagnet <B>110,</B> worauf der Verbinder in wohlbekannter Weise ,ausgelöst wird.
Alle zur Weiter leitung der Verbindung verwendeten Appa rate sind nun in normaler Stellung und kön nen für andere Anrufe verwendet werden.
Nachdem beschrieben worden ist, was sich ereignet, wenn die angerufene Linie besetzt ist, soll nun angenommen werden, tdass .die angerufene Linie frei ist. Wenn dies der Fall ist, während .der Prüfungskontaktarm 142\ im Ruheeingriff mit- dem Prüfungskon takt 145 steht, so wird er kein Erdpotential vorfinden, und das Besetztrelais 105 wird nicht erregt. -Dafür wird, wenn,das langsam wirkende Relais<B>107</B> zur Ruhe kommt, ein ,Stromkreis durch die obere Wicklung von Schaltrelais<B>108</B> wie folgt geschlossen:
Von Erde durch den Anker 113, Anker 124 und dessen Ruhekontakt, .obere Wicklung von Sehaltrela.is 1()8, Anker 1.32, Prüfungskon- faktarm 142, Prüfungskontakt 145, Leiter 117 und Wicklung von Unterbrecherrelais des Linienwählers L82 zur Batterie.
Nach Schliessung des oben umfahrenen Strom kreises wird das Unterbrecherrelais des Linienwählers L.82 betätigt, um .die Leitung der Teilnehmerstation _d.2 von ihrer normalen Batterie- und Erd v erbindung im Linien wähler IS\? loszulösen. "Dies wird durch die o annte mechanische Velriegelungsein- w 'hlbek, t5 rie,htuno# in dem Dreh.linienwähler L.82 er reicht.
Im -@Terbinder t':'2 schliesst das -Schalt- relais 108 durch seine Erregung einen Sperr stromkreis für sich selbst, welcher die untere Wicklung, Anker 1.37 und<B>136</B> und die ge erdete Auslösungsleitu.ng 70 einbezieht. Zu ,dem verbindet: der Anker 136 .die geerdete Auslöseleitung 70 mit dem Prüfungskontakt arm 142, wodurch er ein Schutzpotential mit dem Prüfungskontakt 145 und mit seinen Vielfachkontakten verbindet.
Am Anker 138 öffnet das Relais 108 den Stromkreis von Relais 107 und vom Drehmagnet 111, und am Anker<B>139</B> vollzieht es einen Stromkreis zur Erregung von Relais 103. Der -Strom kreis zur Erregung von Relais 103 umfasst die geerdete Verbindungsleitung 70, Anker 129, Anker 134, Anker 139 und die Wicklung des genannten Relais.
An den Ankern<B>135</B> und 1-10 verbindet das .S:ehaltrelais 108 den LTnterbrechergenerator der angerufenen Linin. Vor :dem Weiterfahren mit der Ifäut- werksbetätigung soll erwähnt werden, dass das Relais 103, nach Erregung, -den ,Strom kreis cles Linienrelais<B>100</B> am Anker<B>115</B> öffnet und .am Anker 117 eine Unter brechungsstelle im Stromkreis des Auslöse- aLgnetes 1.10 erzeugt,
so idass dieser Magnet nicht erregt wird, wenn das Linien- und Nus- löserelais binnen kurzem aberregt werden. Am Anker 115 öffnet das Relais 103 auch den Stromkreis von Relais 50, welches dar aufhin aberregt wird und: die Erregung von Relais 52 veranlasst, so,d-ass .dieses in gleicher Weise, wie früher beschrieben, schliesst.
Die Auslösung -der Relais 100 und 101 hat in diesem Fall keine andere Wirkung, als :dass es einen Auslösestromkreis vorbereitet, der nun beiz. Anker 11.7 offen ist.
Die Verbindung mit der gewünschten Linie ist nun vollzogen und Läutestrom vom Generator wird in Zwischenräumen auf die Linie ausgesendet, um das Läutewerk in der Teilnehmerstation A\? zu betätigen.
Der Läutestromkreis kann wie folgt umfahren werden: Von Erde durch den Anker 122, Anker 1.10, Kontaktarm 1.13, Kontakt 146, das überbrückte Läutewerk und Kondensator in der Teilnehmerstation<B>A2,</B> Feldkontakt 144, Kontaktarm 141, Anker 1.35, Anker 119, untere @Vichlung des Lä,uteunterbrecherrel.ais 1.0.1 zum unterbrochenen Generator.
Der Lä.utestrom, der .durch .die untere Wicklung des Läuteunterbrecherrelais 104 geht, indu ziert: in der obern Wicklung dieses Relais einen Strom, der durch die untere Wicklung des Besetztrelais 105 geht., dann Anker 123, unterer ssesetztkondensator, durch :die untere l;
esetztleitung des Verbinders über den früher amfahrenen Besetztsignalisierungsstromkreis zu Erde beim Anker 56 zur Übertra- gung der wohlbekannten Rückläutezeichen zu dem anrufenden Teilnehmer, jedesmal, wenn :die Clocke der angerufenen Stelle läutet.
Wenn die angerufene Stelle antwortet, wird das Läuteunterbrecherrelais 104 erregt und vollzieht am Anker 120 einen Sperr stromkreis für sich selbst, welcher auch die geerdete Auslöseverbindun.gsleitung 70 mit einschliesst.
Das Läuteunterbrecherrelais 104 öffnet am Anker 123 den Rückläutestrom und an den Ankern 119 und 122 öffnet es den Läutestromkreis. An :den gleichen An kern verbindet das Relais 104 die Besetzt leitungen der angerufenen Linie direkt mit den Besetztleitungen der Eingangsübertrager 1P2, unabhängig von jeglicher Erd-oder Batterieverbindung .am Verbinder C2.
Wenn die Linie ides angerufenen Teilnehmers A2 direkt mit :dem Eingangsübertrager IR2 verbunden ist, so wird das Rücküber- brückungsrelais 45 im Eingangsübertrager 1R2 erregt, und das genannte Relais schliesst .durch den Anker 59 einen Stromkreis zur Erregung . von Relais 46.
Das Relais 46, nach Erregung, schliesst am Anker 53 einen Stromkreis zur Erregung von Relais 49, und das letztere Relais verbindet Erde mit der :\-uslöseverbindnnsleitung 24', so; .dass die Erdung dieses Leiters ,auch noch wird, nachdem das Relais 48 ab erregt wird, was kurz darauf erfolgt.
An den Ankern 54 und 5 5 und ihren Ruhekon takten öffnet das Relais 46 den Stromkreis des Linienrelais 47, wodurch es alle Batterie und Erdverbindungen von :der Amtsverbin dungsleitung ,abschaltet, und am Anker 55 und dessen Arbeitskontakt setzt es an die Stelle der Batterie- und Erdverbindungen des Linienrelais eine Biücke mit hohem Wider stand.
Das Linienrelais 47 wird aberregt und bewirkt damit auch die Aberregung des Auslöserelais 48, welches ,den ursprünglichen Erregerstromkreis von Relais 46 am Anker 59 öffnet: aber das letztere Relais bleibt erregt @dure-h den Widerstand 44, .der mit Odem An ker 59 im NTebenschluss steht.
Durch das Abscbalten der Batterie und der-Erdung von der Amtsverbindungsleitung wenden die in duktiven Störungen ausgeschaltet, welche von benachbarten Hochspannungsleitungen verur sacht werden, wodurch ein wirkungsvoller Gesprächsstrom über eine Verbindungslinie entsteht, der sonst infolge !der induktiven Störungen sehr gering wäre. Nachdem nun die Verbindung vollzogen ist, können rder anrufende und der angerufene Teilnehmer nach Belieben miteinander sprechen.
Nach :dem Gespräch und zufolge des W ierlerauflegens des Hörers durch den an rufenden Teilnehmer in der Teilnehmer station A wird der Stromkreis von Linien relais 6 geöffnet, und das genannte Relais und das Auslöserelais 7 werden aberegt. Kurz nachdem das Auslöserelais 7 aberregt wird, wird :das Relais 9 auch aberregt und.
unterbricht die schützende Erdung am An ker 19, wodurch,riie Amtsverbindungsleitung wählbar wird. Es ist zu beachten, dass diese Erd:ung eine zeitlang aufrechterhalten wird, um allen .an nie Verbindungslinie angeschlos senen Apparaten die Möglichkeit. zu ver schaffen, vollständig ausgelöst zu werden, bevor sie von neuem gewählt wenden können.
Durch -das Abschalten der Erdung von der Auslöseverbindungsleitung werden .der Wäh ler 81 und der Linienwähler 1,81 in wahl bekannter Weise .ausgelöst.
Wenn das Auslöserelais 7 aberregt wird, bann ein Stromkreis durch die obere Wick lung des Diffenrentia.lrelais 46 wie folgt um fahren werden: Von Erde durch !den Anker 1.4 und .dessen Ruhekontakt, Anker 17 und dessen Ruhekontakt. Anker 20, Leitung 31, Anker 20', Leitung 41, untere linksseitige Wicklung der übertagerspule, Anker 55 und dessen Arbeitskontakt, obere Wicklung des Differentialrelais 46, obere :linksseitige Wicklung der Übertragerspule, Leitung 40, Anker 18', Leitung 30, Anker 18, Anker 16 und Wicklung von Relais 8 zur Batterie.
Das Relais 46 wird sofort aberregt, weil die Stromrichtung in der obern Wicklung von Relais 46 derjenigen in der untern Wick lung entgegengesetzt ist. Es wird bemerkt, dass der Widerstand 44 gross genug ist, um zu verhindern, dass das Relais 46 wieder ei regt wind, wenn :das Relais 9 (Fig. 1) zur Ruhe kommt.
Das Relais 46 öffnet, auf Aberregung, am Anker 53 :den Stromkreis von Relais 49, worauf das letztere Relais aberregt wird und die Erdung von,der Aus löseverbindungsleitung 24' .abschaltet, wo durch es den Stromkreis der Relais 103, 104 und 108 öffnet, so dass der Wähler 182 und der Verbinder C2 in einer Weise. auslösen kön nen, wie früher beschrieben wurde. Alle Ap parate in dem Ausgangsamt sind nun im nor malen Zustand und können zur Weiterleitung weiterer Anrufe verwendet werden.
Für den Fall, dass der angerufene Teil nehmer in der Teilnehmerstation A2 den Hö rer zuerst wieder auflegt, so wird ider :Strom kreis des Relais 45 in dem Eingangsüber trager IR2 geöffnet, und,das genannte Relais löst aus und öffnet !den Stromkreis von Re lais 46.
Das Relais 46 öffnet nach Aus lösung am Anker 53 .den Stromkreis von Relais 49, worauf 4as genannte Relais aus löst und die Erdung von der Auslösever- bindungsleitung 24' abschaltet. Jedoch, be vor die genannte Erdung abgeschaltet wird, wird das Linienrelais 47 wieder über die, Verbindungslinie erregt, und das Auslöse relais 48 schaltet die Erdung .am Anker 58 wiederum ein, um die Verbindungsleitung 34' auszulösen, wodurch Üer Wähler I82 und der Verbinder C2 in Arbeitsstellung erhalten werden.
Sollte nun der anrufende Teilnehmer seinen Hörer bei diesem Zustande wieder auf legen, so würden die Stromkreise des Linien und des Auslöserela.is in ersichtlicher Weise geöffnet und die Schalter in ihre normale Lage zurück versetzt werden. Der .automatisch angeschlossene Teilnehmer in der Teilnehmer station -#l? kann den automatisch ange- schlossenen Teilnehmer in der Teilnehmer station A, siehe Fig.l, in der gleichen Weise anrufen, wie soeben beschrieben wurde.
ausgenommen, dass zum Weiterleiten und Vollziehen :des Anrufes für den Teilnehmer in der Teilnehmerstation A, der Linien wähler L82. der Wähler S2, der Ausgangs- übertra;grer 0 P2, welcher mit dem Ausgangs- übertrager 0R1 identisch ist, der Eingangs übertrager 1R1, welcher mit dem Über trager<I>1R2</I> identsich ist, der Eingangs wähler<B>181</B> und der Verbinder Cl, welcher mit dem Verbinder C2 identisch ist, ver wendet werden.
Nachdem beschrieben worden ist, wie die Zwischenamtanruf e vollzogen werden, soll nun eine Beschreibung des Vollzuges der lo kalen Anrufe folgen. Zu diesem Zwecke soll .angenommen werden, da.ss ein ,automatisch angeschlossener Teilnehmer im gleichen Amt wie der Apparat A2 eine Verbindung mit dem Teilnehmer in A2 wünscht. Der Linien wähler,
des anrufenden Teilnehmers wird zu folge des Abhebens des Hörers in wohl- bekannter Weise betätigt und durch idie Be tätigung seiner Anrufsvorrichtung bringt -der anrufende Teilnehmer den Vorgangswähler zum Belegen eines freien Verbinders, wel cher mit der Linie des verlangten Teil nehmers am Apparat A2 in Verbindung treten kann. Es sohl ferner angenommen werden, dass der Wähler den Verbinder C2 über die Leiter 169, 170 und 171 belegt hat.
Wenn der Wählerden Verbinder C2 belegt, so werden das Linienrelais 100 und das Aus löserelais 101. in gleicher Weise wie früher beschrieben erregt, und das letztere Relais bereitet am Anker 113 -den :Stromkreis für das Relais 106 vor. Weil durch die Erdung in idiesem Moment vom Wähler S'2 über die Leitungen 170 weitergeleitet wird, so -wird -das Relais 106 jetzt nicht erregt.
Wenn je doch das Auslöserelais des Wählers aberregt wird, nachdem -dass der Wähler in der wohl bekannten Weise fernschaltet,, so wird die Erdung vom Leiter 170 abgeschaltet, wor auf ein Stromkreis von Erde am Anker 113, untere Wicklung von Relais 106, Auslöse verbindungsleitung 170, Kontaktarm des Wählers und durch die Wicklung des Schalt relais zur Batterie über den wohlbekannten Stromkreis umfahren werden kann.
Das Re lais 106 wird über diesen Stromkreis erregt und das ,Schaltrelais verbleibt in Aberregung. Am Anker 128 vollzieht das Relais 106 einen Sperrstromkreis für sich selbst, und am An- ker 129 und idessen Arbeitskontakt schaltet es die untere Wicklung in Nebenschluss, wo durch es sich langsam auslösend macht und am Anker 129 und dessen Ruhekontakt öffnet es den Stromkreis von Relais 103.
Durch die eben beschriebenen Stromschliessungs- operationen werden nun die Stromkreise des Verbinders C2 so angeordnet, dass er als Lokalverbinder .arbeitet und nicht als Fern schal tverbinder. Die Tätigkeit des Verbinders ist nun gleich wie früher beschrieben, na türlich mit Ausnahme davon"dass Relais 103 nun nicht erregt und daher Idas Linienrelais 100 nicht abgeschaltet wird. Das Linien relais 100 verbindet die Sprechstrombatterie mit der anrufenden Stelle.
Die iSprechstrom- batterie für den angerufenen Teilnehmer leitet durch die beiden Wicklungen des Be- setztrel.ais wie folgt:
Von Erde über Anker 1.13, Arbeitskontakt des Ankers 129 und die sen Anker, Anker 120, untere Wicklung von Besetztrelais 105, normalerweise geschlossene Kontaktfedern, die vom Anker 118 reguliert werden, Arbeitskontakt des Ankers 122 und ;fiesen Anker, Anker 140, Kontaktarm 143, Feldkontakt 146, über die Leitung,des Teil nehmers zum Feldkontakt 144, Kontaktarm 141, Anker 135, Anker 119 und dessen Ar beitskontakt, und obere Wicklung von Re lais 105 zur Batterie.
Es ist gleichgültig, o<B>b</B> Idas Relais 105 über den,oben umfahrenen Stromkreis erregt wird oder nicht, weil das Besetztzeichen durch die Betätigung des An kers 122 vom Läuteunterbrecherrelais abge schaltet wird.
Es ist ersichtlich, da.ss das Be- setztrelais 105 Vorkehrungen trifft, dem an rufenden Teilnehmer ein Besetztzeichen zu geben, und dass es das Fernschalterelais für (den Fall reguliert, dass die angerufene Linie besetzt ist;
es ist ebenfalls in den Strom kreis eingeschlossen, -der dem Teilnehmer ein Zurückläutezeichen gibt, wenn ,die angerufene Stelle angeläutet wird, und es wirkt auch als Batterieanschaltrelais zum Verbinden der Sprechstrombatterie mit dem angerufenen Teilnehmer für lokale ,Gespräche.
Der anrufende und der angerufene Teil nehmer können nun nach Belieben mitein- ander sprechen. Nach beendetem Gespräch ist,das Wiederauflegen des Hörers :durch die angerufene Stelle wirkungslos. Wenn der anrufende Teilnehmer seinen Hörer zurück legt, so wird Idas Linienrelais 100 bezw. das Auslöserelais 101 aberregt. Das letztere Relais schaltet am Anker 113 die strom schliessende Endung ,ab, worauf das Läute unterbrecherrelais 104, Relais 106 und Schaltrelais 108,aberregt werden.
Am Anker 1-14 vollzieht das Auslöserelais l01 einen Stromkreis zur Erregung des Auslöse- magnetes 110, worauf der Verbinder C2 in der wohlbeka.nnten Weise auslöst. Der Linienwähler des .anrufenden Teilnehmers und der Wähler werden gleichfalls auf wahl bekannte Weise ausgelöst, und alle Appa rate, die zum Herstellen der Verbindung dienen, werden nun in die normale Lage zu rück bestellt.