CH136653A - Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung von Russ durch Spalten von zum Zerfall neigenden Kohlenwasserstoffgasen. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung von Russ durch Spalten von zum Zerfall neigenden Kohlenwasserstoffgasen.

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CH136653A
CH136653A CH136653DA CH136653A CH 136653 A CH136653 A CH 136653A CH 136653D A CH136653D A CH 136653DA CH 136653 A CH136653 A CH 136653A
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hydrogen
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Chr Hostmann-Steinberg Haftung
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Chr Hostmann Steinberg Sche Fa
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09CTREATMENT OF INORGANIC MATERIALS, OTHER THAN FIBROUS FILLERS, TO ENHANCE THEIR PIGMENTING OR FILLING PROPERTIES ; PREPARATION OF CARBON BLACK  ; PREPARATION OF INORGANIC MATERIALS WHICH ARE NO SINGLE CHEMICAL COMPOUNDS AND WHICH ARE MAINLY USED AS PIGMENTS OR FILLERS
    • C09C1/00Treatment of specific inorganic materials other than fibrous fillers; Preparation of carbon black
    • C09C1/44Carbon
    • C09C1/48Carbon black

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description


      Verfahren    und Einrichtung zur Erzeugung von Russ durch Spalten von zum Zerfall  neigenden     Kohlenwasserstoffgasen.       Es ist bekannt, Russ dadurch zu erzen  gen, dass man bei hohem Druck zum Zer  fall neigende Kohlenwasserstoffgase, zum  Beispiel Azetylen, spaltet, indem man die  Gase komprimiert und     mittelst    einer Zünd  vorrichtung eine die Spaltung des Gases be  wirkende Explosion in Russ und Wasser  stoff einleitet.  



  Die Erfindung bezieht sich auf ein sol  ches Verfahren und eine nach diesem Ver  fahren arbeitende Einrichtung zur Erzeu  gung von Russ. Gemäss dem Verfahren nach  der Erfindung wird das zu spaltende Gas  durch einen hydraulisch angetriebenen zwei  stufigen Kolbenkompressor in ein horizon  tales Spaltrohr eingeführt,     mittelst    einer       Zündvorrichtung    zur Explosion gebracht  und zersetzt, wobei der Überdruck des durch  die Spaltung entstehenden     'Wasserstoffgases     in einen Druckbehälter abgelassen, der Russ  dagegen nach Öffnen des Spaltrohres durch  Wasserstoffgas aus dem Druckbehälter von    der Rohrwandung losgerissen,

       mittelst    eines  Exhaustors hinausgeblasen und einem     Sam-          melbehälter    zugeführt     wird.     



  In     Fig.    1 der Zeichnung ist ein Ausfüh  rungsbeispiel der Einrichtung gemäss der  Erfindung zur Durchführung dieses Ver  fahrens teilweise in Ansicht, teilweise im       Schnitt    dargestellt;       Fig.    2 ist ein     Querschnitt    nach Linie       II    der     Fig.    3 und diese zeigt einen Teil der       Fig.    1 in grösserem     Massstabe.     



  Anhand dieses     Ausführungsbeispieles     wird im folgenden auch das Verfahren ge  mäss der Erfindung beispielsweise erläu  tert:       a    ist ein horizontales Spaltrohr, das von  einem Mantel     a,,    umgeben ist und von Was  ser oder Öl umspült wird. Der Rohrmantel  und durch diesen das Spaltrohr ist an beiden  Enden mittelst Rohrschellen     a2    auf einem  Fundament gelagert, und zwar in nicht ge-           zeichneter    Weise derart, dass das eine Ende  fest eingespannt und das andere leicht ver  schiebbar ist, damit sich das Rohr bei der  Erwärmung ausdehnen kann.

   Auf der  Zeichnung ist nur ein solches Rohr gezeigt,       e"    werden aber zweckmässig     viele    solcher       Pokre    nebeneinander angeordnet. Diese  Rohre sind an neiden Enden durch je ein  Ventil abgeschlossen. Die Ventilgehäuse  Sind mit     Flansehen    b, an den Flanschen     aa     der Spaltrohre befestigt. Die     Ventilflan-          :ehen    b, weisen eine Bohrung auf, in wel  cher ein Sitz     b=    für den Ventilteller     b"     vorgesehen ist.  



  Dieser ist auf der Ventilspindel     b"    hin  ter einem an dieser festen     Verschlusskopf          b, & .    verschiebbar. Die Verschiebung ist  durch eine in einer Nabe des Ventiltellers       1),    sitzenden Schraube     begrenzt,    die in eine  Längsnut der Ventilspindel     b,    eingreift.  Zwischen dem Kopf     b,3    und dem Ventiltel  ler     b,4    ist eine Abdichtung     b,    vorzugsweise  aus Gummi, angebracht. An dem Kopf     b,s     ist ein Teller mit einwärts gebogenem Rand  befestigt, aus welchem Schaufeln b" nach  innen herausgerückt sind.

   An den Flan  schen b, ist ein zylindrischer Rohrstutzen       b.    befestigt, der unten eine Öffnung     b-,    auf  weist. An das freie Ende des Rohrstutzens       b;,    ist ein Deckel     b,    angeflanscht, in wel  chem eine Führung b; für die     Ventilspindel          mittelst    einer     Mutter        b,    gehalten ist. Auf  die Führung b; ist     aüssen    eine     ATutter        b,3    auf  geschraubt, in der ein Druckring     b,a    zweck  mässig mit einem Druckkugellager gelagert  ist.

   Die Spindel     b"    besitzt einen Schlitz für  einen geil b,;, auf welchen der Druckring       b,3    beim Schliessen des Ventils einwirkt, und       11.m        Ende    ein Handrad. Der Rohrstutzen     b,     auf der rechten Seite steht durch eine Lei  tung r mit einem Wasserstoffbehälter     )r     in Verbindung und auf der Führung b; in  seinem Deckel ist ein Hebel     b,o    vorgesehen,       mittelst    dessen sie und ein an ihr befestig  ter     Verschlussschieber    b" für die Mündung       b4    der Leitung r und die Öffnung bz; ge  dreht werden kann.  



  Auf dem rechten Flansch b, sitzt ein    mit Ein- und     Ausla,sskanälen    versehener  Zündkopf c;, der in     Fig.    2 und 3 im Längs  schnitt und im Querschnitt dargestellt ist.  In den     Zündkopf    c; ist eine Zündkerze c       niit    dem     Elektrodenstift    c, eingesetzt, an  welch' letzterem das Kabel     e.    angeschlossen  ist. Der Stift     cl    ist von einer, vorzugsweise       aus    Speckstein bestehenden, isolierenden  Büchse umgeben. Gegenüber der Zündkerze  c ist in     dein    Zündkopf     c,    eine Spindel c  drehbar sowie längsverschiebbar gelagert.

    Diese Spindel trägt im Zündkopf     c;    einen  Kratzer     c4    und ist aussen mit einer Hand  kurbel und mit Gewinde für ein Handrad       c;,    versehen, das dazu dient, die Spindel     c.,     in ihrer zurückgezogenen Lage festzuhal  ten.  



  Beim Betrieb wird die innere     Stirnfläche          der    Isolierbüchse, welche einige Rillen hat,  mit Russ gefüllt.     Wenn    auf der Isolier  büchse soviel Russ vorhanden ist, dass kein  Funken mehr überspringen kann, wird nach  Zurückschrauben des Handrades     c,    die Spin  del     c3    in den     Zündkopf    c; hineingestossen  und herumgedreht, so dass durch den Kratzer       c4    der Russ von der Stirnfläche der     Isolier-          büchse    abgestreift wird.

   Nach erfolgter Rei  nigung wird die Spindel     wieder    zurückge  zogen und durch Festschrauben des Hand  rades     c,    festgestellt.    [im bei dieser Reinigung den im Spalt  rohr vorhandenen Druck nicht überwinden  zu müssen,     wird    sie zweckmässig vor einer  Füllung des Spaltrohres vorgenommen.

   Für  den Fall, dass die     Isolierbüelise    derart ver  schmutzt ist, dass sie mittelst des Kratzers       c}    nicht mehr so gereinigt werden kann,     da.ss     durch die Batterie Funken erzeugt werden  können, ist eine Ersatzzündvorrichtung in  Form einer     Abreisszündung        c,    vorgesehen,  die auch bei starker     Verrussung    der Kerze  noch die Bildung eines Funkens gestattet,  so     dass    das in dem Spaltrohr a befindliche Ga     s     noch einmal zur Explosion gebracht und     ge-          .spalten    werden kann, worauf dann die  Zündkerze c zu ersetzen ist.

   An dem     Zünd-          tcopf        c,    ist ein Ventilgehäuse d, eines Ven-           tils    d angeschlossen, in das von oben ein  Gaszuleitungsrohr q mündet und das einen  Deckel     d=    mit Innengewinde und darunter       eine    Stopfbüchse trägt. Darin ist die Ventil  stange     d.    eingeschraubt, die aussen ein nicht  dargestelltes Handrad trägt und innen einen       Absehlussl@onus    c14 mit einem Zapfen     d.;    be  sitzt.

   Die Ventilstange besteht aus Stahl  und ist innen gut     gehärtet,    der Ventilsitz  dagegen ist aus weicherem Material, bei  spielsweise weichem     Siemens-Martin    - Stahl,  gefertigt, so dass durch den Druck der Ven  tilstange     d"    eine     Stauchwirkung    stattfindet,  die einem eventuellen Bestreben zum Wei  terwerden der zylindrischen Bohrung des  Ventilsitzes     entgegenwirkt.    Auf diese  Weise ist stets eine gute Dichtung vorhan  den.  



  Zur Komprimierung und Einführung       des    zu spaltenden Gases in die     Spaltrohre          cz    ist ein Kompressor vorgesehen, welcher       koachsial    aneinander anschliessend einen ein  fachwirkenden     Niederdruckzylinder    e,. einen       doppeltes        irkenden    hydraulischen Zylinder e,  und einen einfachwirkenden Hochdruckzy  linder     e.,    besitzt. Die Kolben dieser drei Zy  linder sitzen auf einer gemeinsamen     Kolben-          stange    e.

   Auf dem     zwischen    Niederdruck  zylinder und     Hochdruckzylinder    befind  lichen Zylinder e, ist ein Gehäuse     f    für  einen Steuerschieber     f,    angeordnet. Dieser       i>.1        al#        Dreliscliieber    ausgebildet und weist       einen    Dingkanal     f,    auf, welcher abwech  selnd mit Steuerkanäle n q, und g, im Zylin  der e, in     Verbindung    gebracht wird.

   Der  Drehschieber     f    besitzt einen zentrischen       Auslasskanal    welcher jeweils mit dem       ;,nclei-n    der     Kaniile        y,    und     g,    und durch ein       It.ohr        h.    mit einem Behälter<I>h,</I> und einem       H.Ohr        hü    in     Verbindung    steht, Glas zu einem       1)rttekausgleichbehälter        h-;    führt.

   Am freien  Ende des     Niederdruckzvlinders    e., sitzt das       Einlassv        entil        i,    für das vom Gaserzeuger  (nicht gezeichnet) durch die Rohrleitung     h     kommende     Gas    und das     Druclzventil        z...    Am       Hochdruckzylinder        e;,    sind das durch ein in  nicht gezeigter Weise gekühltes Rohr i:, mit  dem Ventil     i2    verbundene     Einlassventil        1:

  ,       und das durch die Leitung q mit dem Ven  tilgehäuse     dl    verbundene     Auslassventil     vorgesehen.  



  Die     Druckflüssigkeit    für den Kompres  sor.     beispielsweise    Öl,     tritt    unter Druck  von oben in das     Drehschiebergehäuse        f    ein  und gelangt in der gezeichneten Schieber  stellung durch den Ringkanal     f,    und den  vom Drehschieber gerade frei gelegten     Na.-          nal        g,    auf die rechte Seite des Zylinders e,.  so dass die Kolben nach links bewegt wer  den.

   In den     Niederdruckzylinder        e_        wird     durch das     Ventil        il    hindurch das zu kompri  mierende Kohlenwasserstoffgas     angesaugt,     während das im Hochdruckzylinder e.; be  findliche Gas durch das Ventil k, hinausge  drückt wird.

   Sobald der     Niederdruckkolben     an den im     Niederdruckzylinder    gelagerten  Steuerhebel 1, stösst, wird durch ein nicht       dargestelltes    Gestänge der Drehschieber     f,     umgesteuert, so dass nunmehr der Ring  kanal     f    2 mit dem Kanal     g,    des Zylinders e,  in Verbindung gebracht und das unter  Druck stehende Öl auf die linke Zylinder  seite eingeführt wird.

   Die Kolben bewegen  sieh also jetzt nach rechts, so dass das im       Niederdruckzylinder    befindliche Gas vor  komprimiert, durch den     Ventilstutzen        -i,    hin  ausgedrückt     wird,    durch das Rohr     i.,    strömt,  dort gekühlt wird und dann in den Hoch  druckzylinder     e3    gelangt.

   Dieses     vorkompri-          mierte    Gas unterstützt durch seinen Druck  im Hochdruckzylinder     e3    die Arbeit     derDruck-          flüs:s,igkeit    im     Zylinder    e, bei der     Bewegung     der Kolben nach rechts. Sobald der Hoch  druckkolben an den im Hochdruckzylinder  gelagerten Steuerhebel 1, anschlägt, wird  durch ein ebenfalls nicht     dargestelltes    Ge  stänge zwischen diesem Steuerhebel und  dem Drehschieber f, letzterer wieder um  gesteuert, so dass die Kolben sich wieder  nach links bewegen.

      Aus dem Behälter     Ft,    saugen die Kolben  des Hoch- und     Niederdruckzylinders    bei  ihrem Druckhub Druckflüssigkeit durch  Stutzen m,     bezw.        7n,,    um es bei ihrer     Rück-          bewegung        wieder    in den Behälter     h,    zurück-      zustossen. Hierdurch wird eine äusserst wirk  same Kühlung der Zylinder bewirkt.  



  Die Druckflüssigkeit gelangt nach der  Arbeitsleistung aus dem Zylinder e, durch  den Kanal g,     bezw.        g.    und den Kanal     f@,     durch die Rohre<I>lt.</I> und     1e.,    in den Behälter       1a..    Der     Druckausgleichbehälter   <B>h,</B> kann  durch eine nicht dargestellte Rohrleitung       mittelst    kalten Wassers gekühlt werden und  steht durch den Stutzen     h4    mit einer Pumpe  und durch den Stutzen     la,    über eine nicht  dargestellte Leitung mit der Rohrleitung o  in Verbindung.

   Hierdurch     wird    erreicht,  dass das Gas, welches bei nicht vollständig  abdichtendem Kolben     zwischen    letzterem  und der Zylinderwand entweichen sollte,  nicht verloren geht und nicht mit Luft in  Verbindung kommt, sondern zusammen mit  der Druckflüssigkeit durch das Rohr     la    in  das Rohr     "r.2    und den Behälter     h"    gelangt,  wo es an die Oberfläche der     Druekflüssig-          keit    steigt.  



  An den in     Fig.    1 links     gezeichneten     Rohrstutzen<B>b:,</B> des Spaltrohres<I>a</I> ist eine  Rohrleitung     o,    angeschlossen, welche     tan-          gential    in den     Russsammler        o.    einmündet,  dem der gebildete Russ beim Entleeren des  Spaltrohres zugeführt wird. Infolge der       tangentialen    Einmündung des Rohres o, in  den     Russsammler        o.    erhält der einströmende  Russ eine schraubenlinienförmige Bewegung.  wie sie in der Zeichnung in gestrichelten  Linien dargestellt ist.

   Der Russ     wird    sich  an der Wand des Trichters     o4    unten im       Russsammler    anlagern. In den Sammler     o.;     ragt von oben ein umgekehrter Trichter     o,     hinein, welcher durch die Leitung     o"    über  den Exhaustor     o2    und das Rohr o mit dem  rechts am Spaltrohr angeordneten     Rohrstut,          zen        b-,    verbunden ist.

   Der sich im Samm  ler     o.    nicht ablagernde Russ wird durch den       Exhaustor        o-.    mit dem Wasserstoff     wieder     in das Spaltrohr zurückbefördert. Der Trich  ter     o4    des     Russsammlers        n.    mündet in ein  Rohr     o7,    aus welchem der gesammelte     Russ     durch eine Schnecke     o$    in ein Rohr     o,    hin  eingedrückt wird, aus welchem der Russ  nach Öffnen eines Schiebers     o,p    herausfällt.

      Das bei hohem Druck zum Zerfall nei  gende Kohlenwasserstoffgas, beispielsweise  Azetylen, wird aus einer nicht gezeichneten  Erzeugungsanlage über das Rohr     ,n    dem  Kompressor zugeleitet. Es wird im.     Nieder-          druckzylinder        e_    des Kompressors     vorkom-          primiert,    im Hochdruckzylinder     e;;    hochkom  primiert, gelangt durch die Rohrleitung     q.     das Ventil d und den Zündkopf c; in die  Spaltrohre a.

   Durch die Schaufeln     b"    wird  es in einen hohen Drall versetzt und nach  erfolgter Füllung     mittelst    der Zündkerze     c     zur Explosion gebracht und zersetzt. Wäh  rend der Füllung und der Spaltung sind die       Ventile    an den Enden der Spaltrohre     all,,e-          schlossen.    Das Gas zerfällt bei der Spal  tung in Russ und Wasserstoffgas. Der     Russ     schlägt sich an den Wandungen der Spalt  rohre nieder. Er muss nun aus den Rohren     a     herausgetrieben und in den Sammler o; einge  führt werden.

   Dabei dürfen aber die Spalt  rohre nicht geöffnet werden, da unter keinen  Umständen Luft in die Spaltrohre eintreten  darf, die die grösste Explosionsgefahr     lier-          beiführen    und auch den Wasserstoff verun  reinigen würde.

   Einige Minuten nach     dpr          Spaltung,    nachdem der Russ sich vom Was  serstoff getrennt hat, wird der im Spaltrohr  vorhandene Überdruck des     Wasserstoffgase..     durch ein besonders und in der     Zeichmuig     nicht     dargestelltesVentil    in dem     Druclzbeh < il-          ter        n    abgelassen, bis in letzterem ein Über  druck von beispielsweise 8     Atmosphären     vorhanden ist.

   Hierauf werden bei den       Spaltrohrventilen,    zuerst links und später  rechts, die     Muttern        b,=    zurückgedreht, um  die Keile b,; zu entlasten. Dann werden  diese herausgenommen, die     Ventilspindeln     zurückgezogen und damit die     Spaltrohrvesi-          tile        geöffnet.:Sobalddas        linkeV        entilgeöffnet     ist,     wird    der im Spaltrohr noch vorhandene  Druck über die     Rohrleitung    o, in den     Buss-          sammler        o;

      abgelassen, in welchem sich der  mitgerissene Russ, wie beschrieben, absetzt.  Wenn auch das rechte     Spaltrohrventil    offen  ist, so strömt aus dem Druckbehälter     rr,    über  die Rohrleitung     r    Wasserstoffgas in den  Stutzen     b3.    Dieses Wasserstoffgas     wird         durch die Schaufeln     b"    in einen Drall ver  setzt, so dass der Russ mit grosser Gewalt  von der Innenwand des Spaltrohres abgeris  sen und aus dem Spaltrohr durch die Lei  tung     o,        herausbefördert    wird.

   Nachdem der  Russ von der Innenwand des' Spaltrohres  vollkommen abgerissen ist und die Haupt  menge durch die Leitung     o1    in den Sammler       e,;    befördert ist, wird durch Umstellung des  Hebels     blo    an der Führung     b,    der Schieber       b1,    aus der auf der Zeichnung dargestellten  Lage in seine obere Lage geführt, so dass  er die Öffnung     b.,    abschliesst und die Öff  nung     b,        nunmehr    freilegt.

   Hierdurch wird  die     Exhaustoringleitung    hergestellt, die nun  mehr einige Minuten     in..Benutzunggenommen     wird, so dass der Exhaustor ein Gemisch von  Wasserstoff und Russ abwechselnd durch  das Spaltrohr und den     Russsammler    treibt,  das den Russ aus dem Spaltrohr entfernt und  ihn allmäklig im     Russsammler    abgibt, bis  zuletzt reiner Wasserstoff in der Ringlei  tung herumgetrieben wird. So wird der Russ  ohne mechanische Mittel aus dem Spaltrohr  entfernt. Sodann werden die Ventilspindeln       b8    herausgezogen, so dass ihre Köpfe     b"    in  die Bohrung der Flansche b, eingeführt  werden.

   Darauf werden die Keile     b1,    in die  Ventilspindeln     b,    eingesetzt und die Mut  tern     b12    angezogen. Durch den hierbei- auf  die Ventilspindeln     b#,    ausgeübten Zug wer  den die Ventilteller     b14    auf die Sitzfläche b  der Flansche     b1    gezogen. Die Dichtungs  scheiben     b1,    werden hierbei etwas seitlich  plattgedrückt, so dass sie am Umfang her  ausquellen und eine vollständige Abdich  tung selbst gegen sehr hohen Druck bewir  ken. Sodann kann wieder frisches Kohlen  wasserstoffgas eingeführt werden.  



  Statt gerade     langgestreckte    Spaltroh  ren können paarweise durch ein U-förmiges  Verbindungsstück miteinander verbundene  Spaltrohre verwendet werden. Ferner kann  statt einer Zündkerze ein Glühdraht zur       Einleitung    des Spaltvorganges vorgesehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Erzeugung von Russ durch Spalten von unter Druck zum Zerfall nei- genden Kohlenwasserstoffgasen, dadurch ge kennzeichnet, dass das zu spaltende Gas durch einen hydraulisch angetriebenen zwei stufigen Kolbenkompressor in ein horizon tales Spaltrohr eingeführt, mittelst einer Zündvorrichtung zur Explosion gebracht und zersetzt wird, und dass der Überdruck des durch die Spaltung entstehenden Was serstoffgases in einem Druckbehälter abge lassen, der Russ dagegen nach, Öff nen des Spaltrohres durch Wasser stoffgas aus dem Druckbehälter von der Rohrwandung losgerissen, mittelst eines Exhaustors hinausgeblasen und einem Sam melbehälter zugeführt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass, zwecks Rei nigung des Spaltrohres ohne Zuhilfe nahme mechanischer Mittel durch die Spaltung entstehendes Gemisch aus Wasserstoff und Russ- durch den Buss- sammler getrieben und der noch Russ enthaltende Wasserstoff mittelst des Exhaustors von neuem durch das Spalt rohr dem Busssammler zugeleitet wird, nachdem das Spaltrohr nach der Spal tung zuerst mit Mrasserstoff durchgebla sen worden ist.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das Gemisch aus Wasserstoff und Russ im Sammler zum Absetzen des Russes in schraubenförmige Bewegung versetzt wird, und das Wasserstoffgas mit dem dicht abgesetzten Russ durch einen in den Sammler hineinragenden Trichter vom Exhaustor angesaugt und wieder durch das Spaltrohr getrieben wird.
    PATENTANSPRUCH II: Einrichtung zur Durchführung des-Ver- fahrens nach Patentanspruch I, gekennzeich- iiet durch mindestens ein an den Enden mit Verschlussvorrichtungen versehenes horizon tales Spaltrohr, das an die Hochdruckstufe eines hydraulisch angetriebenen zweistufi gen Kolbenkompressors über einen Zünd kopf, sowie an einen Druckbehälter zur Aufnahme des Überdruckes des bei der Spaltung entstehenden \Va.serstoffgases,
    an eine zum Ausblasen des Spaltrohres die nende Exhaustorleitung und all einen Russ sammler angeschlossen ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> <B>3</B> Einrichtung nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Spalt rohr wenigstens am einen Ende lose ge lagert ist, damit es sich bei Erwärmung ausdehnen kann. d.
    Einrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Ver- schlussvorrichtnng:en des Spaltrohres je zwei gegeneinander bewegliche Teile und zwischen diesen eine zusammen drückbare Dichtungsscheibe besitzen und da.ss innen am innern Teil ein Tel ler mit einwärts gebogenem Rand sitzt. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch -l, dadurch gekenn zeichnet, dass die Verschlussvorrichtun- gen des Spaltrohres Ventile sind und da.ss der eine Ventilteil an einer Ventil spindel sitzt, während der zweite Ven tilteil darauf etwas verschiebbar ist und sich zum Abschliessen des Spalt rohres mit einer Kegelfläche auf eine entsprechende Kegelflä.clie des Ventil gehäuses setzt. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen -1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilstange des einen Ventiles in einer drehbaren Führung geführt ist, mit der ein Schie ber verbunden ist, welcher beim Drehen der Führung in einem an das Ventil gehäuse angeschlossenen Stutzen vor gesehene Einlassöffnungen beherrscht. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch .1, dadurch gekenn zeichnet, dass der an dem einen Ver- ächlussteil - befestigte Teller an dem ein- wärts gebogenen Rand Öffnungen und Schaufeln aufweist. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass ein hy- draulischer Zylinder zwischen dem Nie der- und dem Hochdruckzylinder des Kompressors koaehsial zu diesen ange ordnet ist und dass alle Kolben a a f einer gemeinsamen Kolbenstange sitzen.
    1i. Einrichtung nach Patentanspruch 1I -und Unteranspruch 8, gekennzeichnet durch einen mit dem flüssigen Druck mittel gefüllten Behälter, der mit dem Auslass des hydraulischen Zylinders in Verbindung steht, und aus dem die Hoch- und Niederdruckkolben bei ihren Kompressionshüben Druckmittel ans-;
    a- 'en. 1i). Einrichtung nach Patentanspruch 11 und Unteransprüchen 8 und J, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslass des hy draulischen Zylinders durch ein Rohr mit einem Druclcausgleichgefä.ss verbun den ist.
    1l. Einrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 8, dadurch gekenn zeichnet, dass Hochdruck- und Nieder- druckkolben gegen Ende ihres Saughube ,je einen Steuerhebel zum Umsteuern des hydraulischen Zylinders bewegen. 12. Einrichtung nach Patentanspruch Il.
    gekennzeichnet durch einen Zündkopf mit einer Zündkerze und einer mechani- sahenVorricIi.tung, durch welche derZünd- kerze von zu grossem Russansatz gerei nigt werden kann, so dass nur so viel Russ in auf der Stirnfläche der Miid- kerze befindlichen Rillen liegen bleibt, als zur Zündung nötig ist. 13.
    Einrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 12, dadurch gekenn zeichnet, da.ss die Zündkerze zentrisch in einer an der Stirnfläche mit Rillen versehenen Isolierbüchse einen Zündstift und die Reinigungsvorrichtung einen drehbaren Kratzer besitzt, der an die Stirnfläche der Isolierbüchse - ebraclit werden kann. - 14.
    Einrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteransprüchen 12 und<B>13,</B> da durch gekennzeichnet, dass der Kratzer an einer drehbaren und verschiebbaren Spindel sitzt, welche in der zurückge zogenen Lage durch ein Handrad fest gestellt werden kann. 1.5. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 12 bis 14, da durch gekennzeichnet, dass neben der Zündkerze noch eine stärkere Reserve zündung vorgesehen ist. 1.6.
    Einrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 12, dadurch gekenn zeichnet, dass ein den Eintritt des kom primierten Kohlenwasserstoffgases in den Zündkopf beherrschendes Ventil an einer Ventilspindel vor einem konischen Sitz einen zylindrischen Zapfen besitzt, welcher in die Bohrung des Ventilsitzes stramm eingepasst ist.
    <B>17.</B> Einrichtung nach Patentanspruch<B>11</B> und Unteranspruch 16, dadurch gekenn zeichnet, dass der Kopf der Ventilstange gehärtet und der Ventilsitz aus weiche rem Stoff. gefertigt ist, so dass beim Anpressen des Ventils eine leichte Stau chung ausgeübt werden kann, die einer Erweiterung der zylindrischen Boh rung des Ventilsitzes entgegenwirkt und ein ständiges Passen des zylindri schen Zapfens der Ventilspindel in der Bohrung des Ventilsitzes gewährleistet.
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