CH136653A - Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung von Russ durch Spalten von zum Zerfall neigenden Kohlenwasserstoffgasen. - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung von Russ durch Spalten von zum Zerfall neigenden Kohlenwasserstoffgasen.Info
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Description
Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung von Russ durch Spalten von zum Zerfall neigenden Kohlenwasserstoffgasen. Es ist bekannt, Russ dadurch zu erzen gen, dass man bei hohem Druck zum Zer fall neigende Kohlenwasserstoffgase, zum Beispiel Azetylen, spaltet, indem man die Gase komprimiert und mittelst einer Zünd vorrichtung eine die Spaltung des Gases be wirkende Explosion in Russ und Wasser stoff einleitet.
Die Erfindung bezieht sich auf ein sol ches Verfahren und eine nach diesem Ver fahren arbeitende Einrichtung zur Erzeu gung von Russ. Gemäss dem Verfahren nach der Erfindung wird das zu spaltende Gas durch einen hydraulisch angetriebenen zwei stufigen Kolbenkompressor in ein horizon tales Spaltrohr eingeführt, mittelst einer Zündvorrichtung zur Explosion gebracht und zersetzt, wobei der Überdruck des durch die Spaltung entstehenden 'Wasserstoffgases in einen Druckbehälter abgelassen, der Russ dagegen nach Öffnen des Spaltrohres durch Wasserstoffgas aus dem Druckbehälter von der Rohrwandung losgerissen,
mittelst eines Exhaustors hinausgeblasen und einem Sam- melbehälter zugeführt wird.
In Fig. 1 der Zeichnung ist ein Ausfüh rungsbeispiel der Einrichtung gemäss der Erfindung zur Durchführung dieses Ver fahrens teilweise in Ansicht, teilweise im Schnitt dargestellt; Fig. 2 ist ein Querschnitt nach Linie II der Fig. 3 und diese zeigt einen Teil der Fig. 1 in grösserem Massstabe.
Anhand dieses Ausführungsbeispieles wird im folgenden auch das Verfahren ge mäss der Erfindung beispielsweise erläu tert: a ist ein horizontales Spaltrohr, das von einem Mantel a,, umgeben ist und von Was ser oder Öl umspült wird. Der Rohrmantel und durch diesen das Spaltrohr ist an beiden Enden mittelst Rohrschellen a2 auf einem Fundament gelagert, und zwar in nicht ge- zeichneter Weise derart, dass das eine Ende fest eingespannt und das andere leicht ver schiebbar ist, damit sich das Rohr bei der Erwärmung ausdehnen kann.
Auf der Zeichnung ist nur ein solches Rohr gezeigt, e" werden aber zweckmässig viele solcher Pokre nebeneinander angeordnet. Diese Rohre sind an neiden Enden durch je ein Ventil abgeschlossen. Die Ventilgehäuse Sind mit Flansehen b, an den Flanschen aa der Spaltrohre befestigt. Die Ventilflan- :ehen b, weisen eine Bohrung auf, in wel cher ein Sitz b= für den Ventilteller b" vorgesehen ist.
Dieser ist auf der Ventilspindel b" hin ter einem an dieser festen Verschlusskopf b, & . verschiebbar. Die Verschiebung ist durch eine in einer Nabe des Ventiltellers 1), sitzenden Schraube begrenzt, die in eine Längsnut der Ventilspindel b, eingreift. Zwischen dem Kopf b,3 und dem Ventiltel ler b,4 ist eine Abdichtung b, vorzugsweise aus Gummi, angebracht. An dem Kopf b,s ist ein Teller mit einwärts gebogenem Rand befestigt, aus welchem Schaufeln b" nach innen herausgerückt sind.
An den Flan schen b, ist ein zylindrischer Rohrstutzen b. befestigt, der unten eine Öffnung b-, auf weist. An das freie Ende des Rohrstutzens b;, ist ein Deckel b, angeflanscht, in wel chem eine Führung b; für die Ventilspindel mittelst einer Mutter b, gehalten ist. Auf die Führung b; ist aüssen eine ATutter b,3 auf geschraubt, in der ein Druckring b,a zweck mässig mit einem Druckkugellager gelagert ist.
Die Spindel b" besitzt einen Schlitz für einen geil b,;, auf welchen der Druckring b,3 beim Schliessen des Ventils einwirkt, und 11.m Ende ein Handrad. Der Rohrstutzen b, auf der rechten Seite steht durch eine Lei tung r mit einem Wasserstoffbehälter )r in Verbindung und auf der Führung b; in seinem Deckel ist ein Hebel b,o vorgesehen, mittelst dessen sie und ein an ihr befestig ter Verschlussschieber b" für die Mündung b4 der Leitung r und die Öffnung bz; ge dreht werden kann.
Auf dem rechten Flansch b, sitzt ein mit Ein- und Ausla,sskanälen versehener Zündkopf c;, der in Fig. 2 und 3 im Längs schnitt und im Querschnitt dargestellt ist. In den Zündkopf c; ist eine Zündkerze c niit dem Elektrodenstift c, eingesetzt, an welch' letzterem das Kabel e. angeschlossen ist. Der Stift cl ist von einer, vorzugsweise aus Speckstein bestehenden, isolierenden Büchse umgeben. Gegenüber der Zündkerze c ist in dein Zündkopf c, eine Spindel c drehbar sowie längsverschiebbar gelagert.
Diese Spindel trägt im Zündkopf c; einen Kratzer c4 und ist aussen mit einer Hand kurbel und mit Gewinde für ein Handrad c;, versehen, das dazu dient, die Spindel c., in ihrer zurückgezogenen Lage festzuhal ten.
Beim Betrieb wird die innere Stirnfläche der Isolierbüchse, welche einige Rillen hat, mit Russ gefüllt. Wenn auf der Isolier büchse soviel Russ vorhanden ist, dass kein Funken mehr überspringen kann, wird nach Zurückschrauben des Handrades c, die Spin del c3 in den Zündkopf c; hineingestossen und herumgedreht, so dass durch den Kratzer c4 der Russ von der Stirnfläche der Isolier- büchse abgestreift wird.
Nach erfolgter Rei nigung wird die Spindel wieder zurückge zogen und durch Festschrauben des Hand rades c, festgestellt. [im bei dieser Reinigung den im Spalt rohr vorhandenen Druck nicht überwinden zu müssen, wird sie zweckmässig vor einer Füllung des Spaltrohres vorgenommen.
Für den Fall, dass die Isolierbüelise derart ver schmutzt ist, dass sie mittelst des Kratzers c} nicht mehr so gereinigt werden kann, da.ss durch die Batterie Funken erzeugt werden können, ist eine Ersatzzündvorrichtung in Form einer Abreisszündung c, vorgesehen, die auch bei starker Verrussung der Kerze noch die Bildung eines Funkens gestattet, so dass das in dem Spaltrohr a befindliche Ga s noch einmal zur Explosion gebracht und ge- .spalten werden kann, worauf dann die Zündkerze c zu ersetzen ist.
An dem Zünd- tcopf c, ist ein Ventilgehäuse d, eines Ven- tils d angeschlossen, in das von oben ein Gaszuleitungsrohr q mündet und das einen Deckel d= mit Innengewinde und darunter eine Stopfbüchse trägt. Darin ist die Ventil stange d. eingeschraubt, die aussen ein nicht dargestelltes Handrad trägt und innen einen Absehlussl@onus c14 mit einem Zapfen d.; be sitzt.
Die Ventilstange besteht aus Stahl und ist innen gut gehärtet, der Ventilsitz dagegen ist aus weicherem Material, bei spielsweise weichem Siemens-Martin - Stahl, gefertigt, so dass durch den Druck der Ven tilstange d" eine Stauchwirkung stattfindet, die einem eventuellen Bestreben zum Wei terwerden der zylindrischen Bohrung des Ventilsitzes entgegenwirkt. Auf diese Weise ist stets eine gute Dichtung vorhan den.
Zur Komprimierung und Einführung des zu spaltenden Gases in die Spaltrohre cz ist ein Kompressor vorgesehen, welcher koachsial aneinander anschliessend einen ein fachwirkenden Niederdruckzylinder e,. einen doppeltes irkenden hydraulischen Zylinder e, und einen einfachwirkenden Hochdruckzy linder e., besitzt. Die Kolben dieser drei Zy linder sitzen auf einer gemeinsamen Kolben- stange e.
Auf dem zwischen Niederdruck zylinder und Hochdruckzylinder befind lichen Zylinder e, ist ein Gehäuse f für einen Steuerschieber f, angeordnet. Dieser i>.1 al# Dreliscliieber ausgebildet und weist einen Dingkanal f, auf, welcher abwech selnd mit Steuerkanäle n q, und g, im Zylin der e, in Verbindung gebracht wird.
Der Drehschieber f besitzt einen zentrischen Auslasskanal welcher jeweils mit dem ;,nclei-n der Kaniile y, und g, und durch ein It.ohr h. mit einem Behälter<I>h,</I> und einem H.Ohr hü in Verbindung steht, Glas zu einem 1)rttekausgleichbehälter h-; führt.
Am freien Ende des Niederdruckzvlinders e., sitzt das Einlassv entil i, für das vom Gaserzeuger (nicht gezeichnet) durch die Rohrleitung h kommende Gas und das Druclzventil z... Am Hochdruckzylinder e;, sind das durch ein in nicht gezeigter Weise gekühltes Rohr i:, mit dem Ventil i2 verbundene Einlassventil 1:
, und das durch die Leitung q mit dem Ven tilgehäuse dl verbundene Auslassventil vorgesehen.
Die Druckflüssigkeit für den Kompres sor. beispielsweise Öl, tritt unter Druck von oben in das Drehschiebergehäuse f ein und gelangt in der gezeichneten Schieber stellung durch den Ringkanal f, und den vom Drehschieber gerade frei gelegten Na.- nal g, auf die rechte Seite des Zylinders e,. so dass die Kolben nach links bewegt wer den.
In den Niederdruckzylinder e_ wird durch das Ventil il hindurch das zu kompri mierende Kohlenwasserstoffgas angesaugt, während das im Hochdruckzylinder e.; be findliche Gas durch das Ventil k, hinausge drückt wird.
Sobald der Niederdruckkolben an den im Niederdruckzylinder gelagerten Steuerhebel 1, stösst, wird durch ein nicht dargestelltes Gestänge der Drehschieber f, umgesteuert, so dass nunmehr der Ring kanal f 2 mit dem Kanal g, des Zylinders e, in Verbindung gebracht und das unter Druck stehende Öl auf die linke Zylinder seite eingeführt wird.
Die Kolben bewegen sieh also jetzt nach rechts, so dass das im Niederdruckzylinder befindliche Gas vor komprimiert, durch den Ventilstutzen -i, hin ausgedrückt wird, durch das Rohr i., strömt, dort gekühlt wird und dann in den Hoch druckzylinder e3 gelangt.
Dieses vorkompri- mierte Gas unterstützt durch seinen Druck im Hochdruckzylinder e3 die Arbeit derDruck- flüs:s,igkeit im Zylinder e, bei der Bewegung der Kolben nach rechts. Sobald der Hoch druckkolben an den im Hochdruckzylinder gelagerten Steuerhebel 1, anschlägt, wird durch ein ebenfalls nicht dargestelltes Ge stänge zwischen diesem Steuerhebel und dem Drehschieber f, letzterer wieder um gesteuert, so dass die Kolben sich wieder nach links bewegen.
Aus dem Behälter Ft, saugen die Kolben des Hoch- und Niederdruckzylinders bei ihrem Druckhub Druckflüssigkeit durch Stutzen m, bezw. 7n,, um es bei ihrer Rück- bewegung wieder in den Behälter h, zurück- zustossen. Hierdurch wird eine äusserst wirk same Kühlung der Zylinder bewirkt.
Die Druckflüssigkeit gelangt nach der Arbeitsleistung aus dem Zylinder e, durch den Kanal g, bezw. g. und den Kanal f@, durch die Rohre<I>lt.</I> und 1e., in den Behälter 1a.. Der Druckausgleichbehälter <B>h,</B> kann durch eine nicht dargestellte Rohrleitung mittelst kalten Wassers gekühlt werden und steht durch den Stutzen h4 mit einer Pumpe und durch den Stutzen la, über eine nicht dargestellte Leitung mit der Rohrleitung o in Verbindung.
Hierdurch wird erreicht, dass das Gas, welches bei nicht vollständig abdichtendem Kolben zwischen letzterem und der Zylinderwand entweichen sollte, nicht verloren geht und nicht mit Luft in Verbindung kommt, sondern zusammen mit der Druckflüssigkeit durch das Rohr la in das Rohr "r.2 und den Behälter h" gelangt, wo es an die Oberfläche der Druekflüssig- keit steigt.
An den in Fig. 1 links gezeichneten Rohrstutzen<B>b:,</B> des Spaltrohres<I>a</I> ist eine Rohrleitung o, angeschlossen, welche tan- gential in den Russsammler o. einmündet, dem der gebildete Russ beim Entleeren des Spaltrohres zugeführt wird. Infolge der tangentialen Einmündung des Rohres o, in den Russsammler o. erhält der einströmende Russ eine schraubenlinienförmige Bewegung. wie sie in der Zeichnung in gestrichelten Linien dargestellt ist.
Der Russ wird sich an der Wand des Trichters o4 unten im Russsammler anlagern. In den Sammler o.; ragt von oben ein umgekehrter Trichter o, hinein, welcher durch die Leitung o" über den Exhaustor o2 und das Rohr o mit dem rechts am Spaltrohr angeordneten Rohrstut, zen b-, verbunden ist.
Der sich im Samm ler o. nicht ablagernde Russ wird durch den Exhaustor o-. mit dem Wasserstoff wieder in das Spaltrohr zurückbefördert. Der Trich ter o4 des Russsammlers n. mündet in ein Rohr o7, aus welchem der gesammelte Russ durch eine Schnecke o$ in ein Rohr o, hin eingedrückt wird, aus welchem der Russ nach Öffnen eines Schiebers o,p herausfällt.
Das bei hohem Druck zum Zerfall nei gende Kohlenwasserstoffgas, beispielsweise Azetylen, wird aus einer nicht gezeichneten Erzeugungsanlage über das Rohr ,n dem Kompressor zugeleitet. Es wird im. Nieder- druckzylinder e_ des Kompressors vorkom- primiert, im Hochdruckzylinder e;; hochkom primiert, gelangt durch die Rohrleitung q. das Ventil d und den Zündkopf c; in die Spaltrohre a.
Durch die Schaufeln b" wird es in einen hohen Drall versetzt und nach erfolgter Füllung mittelst der Zündkerze c zur Explosion gebracht und zersetzt. Wäh rend der Füllung und der Spaltung sind die Ventile an den Enden der Spaltrohre all,,e- schlossen. Das Gas zerfällt bei der Spal tung in Russ und Wasserstoffgas. Der Russ schlägt sich an den Wandungen der Spalt rohre nieder. Er muss nun aus den Rohren a herausgetrieben und in den Sammler o; einge führt werden.
Dabei dürfen aber die Spalt rohre nicht geöffnet werden, da unter keinen Umständen Luft in die Spaltrohre eintreten darf, die die grösste Explosionsgefahr lier- beiführen und auch den Wasserstoff verun reinigen würde.
Einige Minuten nach dpr Spaltung, nachdem der Russ sich vom Was serstoff getrennt hat, wird der im Spaltrohr vorhandene Überdruck des Wasserstoffgase.. durch ein besonders und in der Zeichmuig nicht dargestelltesVentil in dem Druclzbeh < il- ter n abgelassen, bis in letzterem ein Über druck von beispielsweise 8 Atmosphären vorhanden ist.
Hierauf werden bei den Spaltrohrventilen, zuerst links und später rechts, die Muttern b,= zurückgedreht, um die Keile b,; zu entlasten. Dann werden diese herausgenommen, die Ventilspindeln zurückgezogen und damit die Spaltrohrvesi- tile geöffnet.:Sobalddas linkeV entilgeöffnet ist, wird der im Spaltrohr noch vorhandene Druck über die Rohrleitung o, in den Buss- sammler o;
abgelassen, in welchem sich der mitgerissene Russ, wie beschrieben, absetzt. Wenn auch das rechte Spaltrohrventil offen ist, so strömt aus dem Druckbehälter rr, über die Rohrleitung r Wasserstoffgas in den Stutzen b3. Dieses Wasserstoffgas wird durch die Schaufeln b" in einen Drall ver setzt, so dass der Russ mit grosser Gewalt von der Innenwand des Spaltrohres abgeris sen und aus dem Spaltrohr durch die Lei tung o, herausbefördert wird.
Nachdem der Russ von der Innenwand des' Spaltrohres vollkommen abgerissen ist und die Haupt menge durch die Leitung o1 in den Sammler e,; befördert ist, wird durch Umstellung des Hebels blo an der Führung b, der Schieber b1, aus der auf der Zeichnung dargestellten Lage in seine obere Lage geführt, so dass er die Öffnung b., abschliesst und die Öff nung b, nunmehr freilegt.
Hierdurch wird die Exhaustoringleitung hergestellt, die nun mehr einige Minuten in..Benutzunggenommen wird, so dass der Exhaustor ein Gemisch von Wasserstoff und Russ abwechselnd durch das Spaltrohr und den Russsammler treibt, das den Russ aus dem Spaltrohr entfernt und ihn allmäklig im Russsammler abgibt, bis zuletzt reiner Wasserstoff in der Ringlei tung herumgetrieben wird. So wird der Russ ohne mechanische Mittel aus dem Spaltrohr entfernt. Sodann werden die Ventilspindeln b8 herausgezogen, so dass ihre Köpfe b" in die Bohrung der Flansche b, eingeführt werden.
Darauf werden die Keile b1, in die Ventilspindeln b, eingesetzt und die Mut tern b12 angezogen. Durch den hierbei- auf die Ventilspindeln b#, ausgeübten Zug wer den die Ventilteller b14 auf die Sitzfläche b der Flansche b1 gezogen. Die Dichtungs scheiben b1, werden hierbei etwas seitlich plattgedrückt, so dass sie am Umfang her ausquellen und eine vollständige Abdich tung selbst gegen sehr hohen Druck bewir ken. Sodann kann wieder frisches Kohlen wasserstoffgas eingeführt werden.
Statt gerade langgestreckte Spaltroh ren können paarweise durch ein U-förmiges Verbindungsstück miteinander verbundene Spaltrohre verwendet werden. Ferner kann statt einer Zündkerze ein Glühdraht zur Einleitung des Spaltvorganges vorgesehen sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Erzeugung von Russ durch Spalten von unter Druck zum Zerfall nei- genden Kohlenwasserstoffgasen, dadurch ge kennzeichnet, dass das zu spaltende Gas durch einen hydraulisch angetriebenen zwei stufigen Kolbenkompressor in ein horizon tales Spaltrohr eingeführt, mittelst einer Zündvorrichtung zur Explosion gebracht und zersetzt wird, und dass der Überdruck des durch die Spaltung entstehenden Was serstoffgases in einem Druckbehälter abge lassen, der Russ dagegen nach, Öff nen des Spaltrohres durch Wasser stoffgas aus dem Druckbehälter von der Rohrwandung losgerissen, mittelst eines Exhaustors hinausgeblasen und einem Sam melbehälter zugeführt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass, zwecks Rei nigung des Spaltrohres ohne Zuhilfe nahme mechanischer Mittel durch die Spaltung entstehendes Gemisch aus Wasserstoff und Russ- durch den Buss- sammler getrieben und der noch Russ enthaltende Wasserstoff mittelst des Exhaustors von neuem durch das Spalt rohr dem Busssammler zugeleitet wird, nachdem das Spaltrohr nach der Spal tung zuerst mit Mrasserstoff durchgebla sen worden ist.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das Gemisch aus Wasserstoff und Russ im Sammler zum Absetzen des Russes in schraubenförmige Bewegung versetzt wird, und das Wasserstoffgas mit dem dicht abgesetzten Russ durch einen in den Sammler hineinragenden Trichter vom Exhaustor angesaugt und wieder durch das Spaltrohr getrieben wird.PATENTANSPRUCH II: Einrichtung zur Durchführung des-Ver- fahrens nach Patentanspruch I, gekennzeich- iiet durch mindestens ein an den Enden mit Verschlussvorrichtungen versehenes horizon tales Spaltrohr, das an die Hochdruckstufe eines hydraulisch angetriebenen zweistufi gen Kolbenkompressors über einen Zünd kopf, sowie an einen Druckbehälter zur Aufnahme des Überdruckes des bei der Spaltung entstehenden \Va.serstoffgases,an eine zum Ausblasen des Spaltrohres die nende Exhaustorleitung und all einen Russ sammler angeschlossen ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> <B>3</B> Einrichtung nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Spalt rohr wenigstens am einen Ende lose ge lagert ist, damit es sich bei Erwärmung ausdehnen kann. d.Einrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Ver- schlussvorrichtnng:en des Spaltrohres je zwei gegeneinander bewegliche Teile und zwischen diesen eine zusammen drückbare Dichtungsscheibe besitzen und da.ss innen am innern Teil ein Tel ler mit einwärts gebogenem Rand sitzt. 5.Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch -l, dadurch gekenn zeichnet, dass die Verschlussvorrichtun- gen des Spaltrohres Ventile sind und da.ss der eine Ventilteil an einer Ventil spindel sitzt, während der zweite Ven tilteil darauf etwas verschiebbar ist und sich zum Abschliessen des Spalt rohres mit einer Kegelfläche auf eine entsprechende Kegelflä.clie des Ventil gehäuses setzt. 6.Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen -1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilstange des einen Ventiles in einer drehbaren Führung geführt ist, mit der ein Schie ber verbunden ist, welcher beim Drehen der Führung in einem an das Ventil gehäuse angeschlossenen Stutzen vor gesehene Einlassöffnungen beherrscht. 7.Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch .1, dadurch gekenn zeichnet, dass der an dem einen Ver- ächlussteil - befestigte Teller an dem ein- wärts gebogenen Rand Öffnungen und Schaufeln aufweist. B.Einrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass ein hy- draulischer Zylinder zwischen dem Nie der- und dem Hochdruckzylinder des Kompressors koaehsial zu diesen ange ordnet ist und dass alle Kolben a a f einer gemeinsamen Kolbenstange sitzen.1i. Einrichtung nach Patentanspruch 1I -und Unteranspruch 8, gekennzeichnet durch einen mit dem flüssigen Druck mittel gefüllten Behälter, der mit dem Auslass des hydraulischen Zylinders in Verbindung steht, und aus dem die Hoch- und Niederdruckkolben bei ihren Kompressionshüben Druckmittel ans-;a- 'en. 1i). Einrichtung nach Patentanspruch 11 und Unteransprüchen 8 und J, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslass des hy draulischen Zylinders durch ein Rohr mit einem Druclcausgleichgefä.ss verbun den ist.1l. Einrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 8, dadurch gekenn zeichnet, dass Hochdruck- und Nieder- druckkolben gegen Ende ihres Saughube ,je einen Steuerhebel zum Umsteuern des hydraulischen Zylinders bewegen. 12. Einrichtung nach Patentanspruch Il.gekennzeichnet durch einen Zündkopf mit einer Zündkerze und einer mechani- sahenVorricIi.tung, durch welche derZünd- kerze von zu grossem Russansatz gerei nigt werden kann, so dass nur so viel Russ in auf der Stirnfläche der Miid- kerze befindlichen Rillen liegen bleibt, als zur Zündung nötig ist. 13.Einrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 12, dadurch gekenn zeichnet, da.ss die Zündkerze zentrisch in einer an der Stirnfläche mit Rillen versehenen Isolierbüchse einen Zündstift und die Reinigungsvorrichtung einen drehbaren Kratzer besitzt, der an die Stirnfläche der Isolierbüchse - ebraclit werden kann. - 14.Einrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteransprüchen 12 und<B>13,</B> da durch gekennzeichnet, dass der Kratzer an einer drehbaren und verschiebbaren Spindel sitzt, welche in der zurückge zogenen Lage durch ein Handrad fest gestellt werden kann. 1.5. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 12 bis 14, da durch gekennzeichnet, dass neben der Zündkerze noch eine stärkere Reserve zündung vorgesehen ist. 1.6.Einrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 12, dadurch gekenn zeichnet, dass ein den Eintritt des kom primierten Kohlenwasserstoffgases in den Zündkopf beherrschendes Ventil an einer Ventilspindel vor einem konischen Sitz einen zylindrischen Zapfen besitzt, welcher in die Bohrung des Ventilsitzes stramm eingepasst ist.<B>17.</B> Einrichtung nach Patentanspruch<B>11</B> und Unteranspruch 16, dadurch gekenn zeichnet, dass der Kopf der Ventilstange gehärtet und der Ventilsitz aus weiche rem Stoff. gefertigt ist, so dass beim Anpressen des Ventils eine leichte Stau chung ausgeübt werden kann, die einer Erweiterung der zylindrischen Boh rung des Ventilsitzes entgegenwirkt und ein ständiges Passen des zylindri schen Zapfens der Ventilspindel in der Bohrung des Ventilsitzes gewährleistet.
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