CH136665A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von aufgewickelten Verstärkungen auf Papierhülsen und -Spulen. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von aufgewickelten Verstärkungen auf Papierhülsen und -Spulen.Info
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Description
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von aufgewickelten Verstärkungen auf Papierhülsen und -Spulen. Die vorliegende Erfindung bildet ein Ver fahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von aufgewickelten aus Papierstreifen beste henden Verstärkungen auf Papierhülsen und -Spulen. Das Verfahren kennzeichnet sich dadurch, dass die Papierstreifen von einer Papierbahn periodisch abgeschnitten und mit telst Zuführungsvorrichtungen den auf den M'iökelspindeln aufgewickelten Hülsen oder Sp(ilen zum Aufwickeln zugeführt werden.
Die Vorrichtung zur Ausübung des Ver fahrens kennzeichnet sich dadurch, dass die Zuführä;ngsvorrichtung ein um das eine Ende periodistüh schwingendes Organ aufweist, auf dessen aifderem Ende Führungen vorgesehen sind, in welche der Papierstreifen einzuführen ist, zum Beispiel von Hand oder mechanisch, wobei das schwingende Organ nach Einfüh ren des Papierstreifens ausschwingt und den eingelegten Papierstreifen der auf der Wik- kelspindel aufgewickelten Hülse oder Spule zuführt, bevor das Ende der Hülse oder Spule aufgewickelt ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel einer solchen dargestellt, und zwar zeigen Fig. 1 einen Querschnitt, Fig. 2 eine Draufsicht, Fig. 3 und 4 grösser gezeichnete Einzel heiten derselben, während Fig.4a eine mit der Verstärkung ver sehene Hülse veranschaulicht.
Die Streifenzuführungs-Vorrichtungen be stehen aus schwingenden Armen 4, die von be kannten Antriebsvorrichtungen periodisch an getrieben werden. Auf den Enden der Arme 4 sind aus Blech bestehende Führungen 5, 6 be festigt, in welchen die abgeschnittenen Streifen 7 geführt sind. Auf den Führungen 5 sind Bremsen 8 vorgesehen, welche auf die Streifen 7 beim Aufwickeln bremsend wirken. Die Bremse besteht aus einem Bremsklotz 8, der an einer Druckfeder 9 befestigt ist. Die Fe der 9 ist an einem Zapfen über den Führun gen 5, 6 gehalten. Der Bremsklotz ist schräg zur Bewegungsrichtung des Papierstreifens angeordnet.
Die Bremse ist so ausgebildet, dass sie auf die von der seitlichen Führung 10 des Papierstreifens entferntere Längs kante des Streifens 7 einen stärkeren Druck ausübt, als auf die dieser Führung benach barte, wodurch der Streifen 7 während dem Durchziehen durch die Führungen 5, 6 im mer das Bestreben hat, mit der einen Längs kante an der seitlichen Führung 10 zu glei ten. Um dies zu erreichen, ist die Druckfeder an ihrem Haltezapfen etwas schräg zur seit lichen Führung 10 befestigt. Ebenso ist der Bremsklotz 8 an dem Ende der Druckfeder 9 schräg befestigt. Durch diese Anordnung der Feder 9 und des Bremsklotzes 8 wird auf die von der seitlichen Führung 10 ent ferntere Längskante des Streifens ein etwas stärkerer Druck ausgeübt.
Ebenso könnte über der der erwähnten Längskante des Streifens benachbarten Längskante der .Feder noch eine zweite Verstärkungsfeder angeord net sein, um dem Druck einseitig zu erhöhen. Anstatt der gezeichneten Bremse mit Brems klotz könnte auch eine andere Bremse ange bracht sein. Von der Papierbahn 1 werden die Streifen 7 periodisch abgeschnitten, wel che von Hand oder mechanisch in die Füh rungen 5, 6 eingeführt werden (Fig. 2). Die Zuführung der Streifen 7 zur auf der Wik- kelspindel 3 aufgewickelten Hülse 11 erfolgt in dem Augenblick, bevor das Ende 12 der Hülse 11 aufgewickelt ist. Der Papierstreifen 7 ist so in die Führungen eingelegt oder eingezogen; dass ein kleiner Teil 13 vorsteht.
Der vorstehende Teil des Streifens 7 wird von dem Ende 12 des Hülsenblattes und dem diesem Ende benachbarten Teil der Hülse 11 erfasst und der Streifen 7 wird durch die Führungen 5, 6 unter Einwirkung der Bremse 8 auf die Hülse 11 aufgewickelt.
Nach der Zeichnung werden die Hülsen 11 mit konischen Verstärkungen hergestellt (Fig. 4a). In diesem Fall müssen schräge Streifen von der Papierbahn 1 abgeschnitten werden. Um den Papierabfall zu vermeiden, werden die Streifen 7 wechselweise schräg abgeschnitten. Von den schrägen Streifen 7 wird der eine Streifen nach rechts auf die Hülse 11 aufgewickelt und der andere schräge Streifen auf die linke Spindel aufgewickelt. Das Abschneiden der Papierstreifen erfolgt durch ein an sich bekanntes Messer. Bei Hülsen, welche mit zy lindrischen Verstärkun gen versehen werden, können die Zuführungs vorrichtungen 4, 5 und Wickelspindeln 3 auch nur auf einer Seite vorgesehen sein.
Die Bremse 8 kann beispielsweise an Stelle eines unter Einfluss einer Blattfeder 9 stehen den Bremsklotzes 8 auch aus eineng beweg lichen Arm bestehen, der durch eine Feder niedergedrückt wird. Damit der Streifen 7 leicht zwischen die Führungen 5, 6 und unter den Bremsbacken 8 geschoben werden kann, können die obern Führungen 6 mit dem Bremsbacken 8 abhebbar oder ausschwing- bar angeordnet sein. Der Aufwickelstreifen 7 wird entweder durch die Bremse 8 oder durch einen besondern Halter solange gehalten, bis das vordere vorstehende Ende 13 des Strei fens 7 von dem Ende 12 des Hülsenblattes erfasst wird.
Der Streifen 7 wird hierauf unter der Bremswirkung auf die Hülse 11 gewickelt. Anstatt des schwingenden Armes 4 könnte auch ein Hebel oder Schieber vorge sehen sein, welcher den eingelegten Papier streifen zwischen die gewickelte Spule 11 und dem vorstehenden Blattende 12 zuführt.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRÜCHE:</B> I. Verfahren zur Herstellung von aufgewik- kelten aus Papierstreifen bestehenden Verstärkungen auf Papierhülsen und -Spu len, dadurch gekennzeichnet, dass die Papierstreifen von einer Papierbahn perio disch abgeschnitten und mittelst Zufüh rungsvorrichtungen den auf den Wickel spindeln aufgewickelten Hülsen oder Spu len zum Aufwickeln zugeführt werden.1I. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch 1, dadureh gekenn zeichnet, dass die Zuführungsvorrichtung ein um das eine Ende periodisch schwin gendes Organ aufweist, auf dessen ande rem Ende Führungen vorgesehen sind, in welche der Papierstreifen einzuführen ist, wobei das schwingende Organ nach Ein- führen des Papierstreifens ausschwingt und den eingelegten Papierstreifen der auf der Wickelspindel aufgewickelten Hülse oder Spule zuführt, bevor das Ende der Hülse oder Spule aufgewickelt ist. UNTERANSPRüCHE: 1.Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass auf der Füh rung (5) ein mit einer Feder auf den Papierstreifen angedrückter Bremsklotz (8) derart angeordnet ist, dass von ihm auf die von der seitlichen Führung des Pa pierstreifens entferntere Längskante des Papierstreifens (7) ein grösserer Druck aus geübt wird als auf die dieser Führung benachbarte Längskante, wodurch der Strei fen während dem Durchziehen durch die Führungen (ä, 6) immer gegen die seit liche Führung (10) geleitet wird, was ein gleichmässiges Aufwickeln des Streifens bewirkt. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Bremsklotz (8) schräg an der Druckfeder (9) be festigt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE136665X | 1928-02-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH136665A true CH136665A (de) | 1929-11-30 |
Family
ID=5666476
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH136665D CH136665A (de) | 1928-02-16 | 1928-07-11 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von aufgewickelten Verstärkungen auf Papierhülsen und -Spulen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH136665A (de) |
-
1928
- 1928-07-11 CH CH136665D patent/CH136665A/de unknown
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