CH136677A - Abschneidevorrichtung an Reihenbilder herstellenden Photographie-Selbstverkäufern. - Google Patents

Abschneidevorrichtung an Reihenbilder herstellenden Photographie-Selbstverkäufern.

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CH136677A
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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      Absehneidevorrichtung    an     Reihenbilder    herstellenden     Photographie-Selbstverh-äufern.       Die Erfindung betrifft eine     Absehneide-          vorrichtung    an Reihenbilder herstellenden       Photographie-Selbstver"ufern,    welche, vor  zugsweise nach dem     T-Tml#.ehrvc-riahren    ar  beitend, einen belichteten, lichtempfind  lichen Papierstreifen in bekannter Weise  durch Anwendung geeigneter Bäder aus  einem Negativ in Bein Positiv verwandeln,       ,vobei    dieser Streifen, bevor er in die Bäder  gelangt,

   vom Vorrat mittelst einer     A#-          sehneidevorrichtung    abgetrennt wird. Die       Abschneidevorriehtung    ist auch anwendbar  bei Selbstverkäufern, bei denen das Negativ  auf Platten oder Filmen     erzeuet    und das  Positiv durch Kopieren auf     streifenförmigem     Papier hergestellt, wird,  Bei den bekannten     Photographie-Selbst-          verkäufern    wurde die     Abschneidevorrich-          tung    zum Abtrennen     zusammen10,ngender     Streifen elektromagnetisch gesteuert.

   Es  konnte hierbei lediglich eine bestimmte An  zahl von Aufnahmen     cemaeht    werden,     wo-          ZD       nach. der     Süeifen    zusammenhängend nach  erfolgter Entwicklung verausgabt wurde.  Diese an sich umständliche und nicht ganz  zuverlässig wirkende     elektromagnetische     Einrichtung zur Abtrennung des Bild  streifens hatte ausserdem den Nachteil,     dass     die Bilder nicht einzeln abgegeben werden  konnten, was oft     erwüns-cht    wäre, und eine  Änderung der Anzahl der zu verabfol  genden Bilder auch im zusammenhängen  den Streifen nicht ohne weiteres möglich  war.  



  Die Erfindung bezweckt" eine Änderung  der Anzahl der auf einem Streifen     befind-          ,liehen    Bilder und ihre Trennung vonein  ander, unter     Fortlassung        elektromagnetischer     Antriebsmittel, zu ermöglichen;

   dies wird  dadurch erreicht-"     dass    die     Absühneidevor-          richtung    mehrere, das     Schneidwerkzeug    be  herrschende und auf mechanischem Wege  von den Transportwalzen     des    Bildstreifens       aus    betätigte     Ilebel    aufweist, durch die bei      jeder Transportbewegung des Streifens eine       Sehnittbewegung    bewirkt und hierbei ein  die Zahl der aufzunehmenden Bilder bestim  mendes     Schaltwerk        fortgeschaltet.    wird,

    durch dessen Vermittlung die den Selbst  verkäufer stillsetzende Vorrichtung nach  einer bestimmten Zahl von     Schaltsübritfen     mechanisch ausgelöst wird.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung     dargastellt.     



  Die     Abb.   <B>1</B>     und    2 stellen Seitenansich  ten der     Abschneidevorrichtung    in zwei Pha  sen ihrer     Wirkun-Sweise    dar und die     Abb.     <B>3</B> und 4 zeigen Grundrisse der     Absehneide-          vorriehtung    mit einer Einrichtung, durch  die eine Änderung der     verabfaIgten        Bilder-          zahl    leicht vorgenommen werden kann.  



  In     Abb.   <B>1</B> wird ein Streifen licht  empfindliches Papier<B>1</B> von einer Vorrats  rolle 2 durch die Bewegung zweier Trans  portwalzen<B>3,</B> 4 abgerollt. Die Transport  walzen bewegen sich in der eingetragenen       Pfeilriehtung    und werden von einem durch  den Münzeinwurf ausgelösten Motor eine  bestimmte Zeit lang angetrieben. Hierbei  kann die Münze selbst als kontaktschliessen  des Organ für ein     Zeitschaltrelais    oder der  gleichen benutzt werden. Diese Teile sind  in der Zeichnung nicht dargestellt, da sie  für das Verständnis der Erfindung unwe  sentlich sind. Die Transportwalze 4 ist, wie  in der Zeichnung angedeutet, mit einem  Zahnrad<B>5</B> versehen, mit welchem ein klei  neres Zahnrad<B>6</B> in Eingriff sieht.

   Auf der  Achse dieses kleineren Zahnrades<B>6</B> befindet  sich eine Steuerscheibe<B>7</B> mit Nocken<B>8,</B> auf  dessen Umfang ein Stift<B>9</B> eines Hebels<B>10</B>  schleift. Bei. der in der eingetragenen     Pfeil-          riehtung    erfolgenden Bewegung der Steuer  scheibe wird der Hebel<B>10</B> um seinen Dreh  punkt 12 entgegen der Wirkung einer Feder  <B>1.1</B> nach rechts gedreht. An dem untern  Ende des Hebels<B>10</B> ist eine Klinke<B>13</B> dreh  bar befestigt. Die Klinke<B>13</B> liegt in der       crezeichneten    Stellung oberhalb des     Papier-          abschneidehebels    14. Dieser Hebel ist in der  Ansicht gezeichnet und steht quer zur Pa  pierebene.

   Wird der     Klinkenhübel   <B>10</B> durch    die Bewegung der Steuerscheibe<B>7</B> nach  rechts gedreht, so fällt der Ansatz<B>15</B> der  Klinke<B>13</B> hinter den     Abschneidehebel    14,  wie in     Abb.    2 dargestellt. Da sieh die Steuer  scheibe<B>7</B> weiter dreht, gelangt der von ihr  bewegte Klinkenhebel<B>10</B> wieder in die in       Abb.   <B>1</B> gezeigte Stellung zurück, wobei er       den        Papierabschneidehebel    mitnimmt und,  mit einem an ihm befestigten Messer<B>16</B>       (Abb.   <B>3)</B> an einem feststehenden Messer<B>17</B>       vorbeischeerend,    den Papierstreifen ab  schneidet.  



  In der in     Abb.   <B>1</B> gezeigten     Endstellung     des Hebels<B>10</B> stösst die Klinke<B>13</B> mit ihrem  Ansatz<B>19</B> gegen einen Anschlagstift<B>18.</B>  Hierdurch wird die Klinke<B>13</B> um ihren  Drehpunkt 20 etwas nach oben gedreht, so       dass    sie ihre     Verklinkung    mit dem     Ab-          schneidehebel    14 löst     und    dieser unter dem  Zug einer Feder<B>21</B>     (Abb.   <B>3)</B> wieder in seine  Anfangsstellung zurückkehren     ka-nn.    In die  ser Stellung der Messer (wie in     Abb.   <B>3</B> dar  gestellt)

   kann der absatzweise erfolgende  Transport des Papierbandes weiter vor sich  gehen, um die nächste Aufnahme abzu  schneiden.  



  Die Grösse der Übersetzung zwischen den  Zahnrädern<B>5</B> und<B>6</B> ist entsprechend der  Anzahl der Aufnahmen und der gewünsch  ten Abschnitte zu bemessen. Es     muss    zum  Beispiel das     Übersetzungsverhältnis        zwi-          sehen    den Zahnrädern<B>5</B> und<B>6</B> wie<B>1 :</B> 2  gewählt werden, wenn eine Umdrehung der  Transportrolle 4 einen für zwei Aufnahmen  reichenden Streifen Papier abrollen soll.  



  In     Abb.   <B>3,</B> die einen     Grundriss    zu den       Abb.   <B>1</B>     und    2 zeigt, ist eine in     Abb.   <B>1</B> und  2 nicht dargestellte Einrichtung zur     leieh-          ten    Veränderung der Anzahl der Aufnah  men gezeigt. An einem, um die gleiche     Dreh-          aehse    2.2 wie der Hebel 14 drehbaren Hebel  23 ist eine Drehscheibe '24 befestigt. Wie       Abb.   <B>5</B> zeigt, ist auf der gleichen Achse<B>27</B>  mit der Drehscheibe 24 ein Schaltrad 25  fest verbunden.

   In dieses     Sehaltrad    greift  ein     Sühaltarm   <B>2,6</B> ein, der auf dem     Ab-          schneidehebel    14 drehbar befestigt --ist. Der  Schaltarm<B>9,6</B> wird durch die Wirkung einer      Feder<B>28</B> gegen einen Anschlag<B>27'</B> gedrückt,  so     dass    er den Zähnen des     SchaItrades    25  bei seinem     Ritekwärtsgang    ausweichen  kann. Wie aus     Abb.   <B>5</B> ersichtlich, befindet  sich der Hebel<B>23</B>     oberhal#b    des Hebels 14.

    Die     Drehsüheibe   <B>9--1</B> besitzt einen Anschlag  stift<B>29,</B> der bei entsprechender Stellung des       Selia,Itrades    sich auf gleicher Höhe mit  einem am Hebel 14 befindlichen Anschlag  <B>30</B> befindet, derart-,     dass    bei Bewegung des  Hebels 14 nach links der Stift<B>29</B> in den  Weg<I>des</I> sich, mit dem Hebel 14 hin- und  herbewegenden Anschlages<B>3:0</B> stellt.  



  Die     Wirkungsweis-e        d'er    Vorrichtung ist  folgende: Bei der Schneidebewegung des     He.-          bels    14, der von der Steuerscheibe<B>7</B>     (Abb.   <B>1)</B>  vermittelst des Hebels<B>10)</B> und seiner     Stoss-          k   <B>,</B> linke<B>13</B> bewegt wird, wird vermittelst des       Sebaltarmes        2,6    bei jeder Bewegung nach  rechts     -das        SchaItracl   <B>25</B> in der eingetragenen  Pfeilrichtung um einen Zahn weiter ge  dreht.

   Dadurch     rüekt    der Stift<B>29</B> Schritt  für Schritt weiter, um     schliesslkli    in die  Stellung     2.9',    wie in     Abb.   <B>3</B>     dargestüllt,    zu       Belangen,    wobei er     --,ich    hinter den am Hebel  14 befestigten Anschlag<B>30</B> legt,     nachdein     er vorher seine Stellung, wie in Figur 4  dargestellt, eingenommen hatte.

   Bei der     näeh-          sten        Schneidbewegung    des Hebels 14 nimmt       clie,-mer    mittelst seines Anschlages<B>30</B> die  Drehscheibe 24 und also auch den mit ihr  in Verbindung stehenden Hebel 23 nach links  mit.

   Infolge der verschiedenen     Hebelarm-          ä        _gen    der beiden Hebel 14 und<B>23</B> verschiebt  sich der     Sehaltarm   <B>26</B>     gegenüberdem    Schalt  rad<B>25</B> um wenigstens einen Zahn. so     däss     bei der     Rückwäxtsbewegung        dasSchaltrad   <B>25</B>  die mit ihm verbundene Scheibe 24 um einen  Schritt weiterdreht und somit den Stift<B>29'</B>  mit dem Anschlag<B>30</B> ausser Eingriff bringt.

    <I>Es</I> ist ersichtlich"     dass   <B>je</B>     nazh    der Anzahl  der Zähne des     Schaltra.des   <B>25</B>     aer    Stift<B>29</B>  früher oder später in die Stellung<B>2.9'</B>     ge-          Es        ist    daher zur Veränderung, der  Anzahl der abzugebenden Bilder nur nötig,  (-in     iii!4res,

      mit anderer Zähnezahl     -ver-          sehenes        Sehaltrad   <B>25</B>     einzii.setzen.    Diese     Er-          sretzunry    eines einzigen Organes kann     natur-          ZD            (Y     gemäss sehr leicht, und schnell, ohne weitere  .konstruktive Änderungen der     ga-nzen        Ab-          isehneideeinrichtung,    vorgenommen werden.

    Um einen entsprechend der Zahl der Zähne  veränderten Eingriff des     Schaltarmes   <B>26</B> ein  stellen zu können, ist eine     Stellsehraube   <B>3-2</B>       arn    Hebel<B>23</B> vorgesehen.

Claims (1)

  1. PATENTANTSPRUGII: Absühneidevorrichtung an Reihenbilder herstellenden Photographie-Selbstverkäufern. dadurch oehe--niizeichnet, dass die Abschneide- vorrichtung mehrere, das Schneidwerkzeug beherrschende und auf mechanischem Wege von den Transportwalzen des Bildstreifens aus betätigte Hebel aufweist, durch die bei jeder Transpoitbewegung des;
    Streifens eine Schnittbewegung bewirkt und hierbei ein die Zahl der aufzunehmenden Bilder bestim mendes Schaftwerk fortgoeschaltet wird, dtirch dessen Vermittlung die den Selbst- verkünfer stillsetzende Vorrichtung nach einer bestimmten Zahl von Schaltschritten mechanisch ausgelöst wird.
    UNTERANSPRüGEE: <B>1.</B> Abschneidevorrichtung nach Patenta-n- spraelt# dadurch gekünnzeichnet, dass von einer Transportwalze eine Steuerscheibe angetrieben wird, die einen das Schneid- %i,e,rlzzeu(r in einer Richtung bewegenden Klinkenliebel in der Weise steuert, dass nach einmaliger Umdrehung der Steuer scheibe ein Sehnitt erfolgt.
    nach w61- chem. das Schneidwerkzeug selbsttätig in seine Ausgangsstellung zurückgeht. 2. Abschneidevorrichtun-- nach Unterau- spruch <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet.
    dass der Klinkenhebel mit einer Klinke ver sehen ist" welche einen Absehneidehebel in der einen Bewegungsrichtung mit dem Minkenhe-bel kuppelt und nach voll zogenem Schnitt dureli Anschlagen der Klinke an einen in ihrem Bewegungs- bereic.h befindlichen Stift selbsttätig i au -ger Eingriff mit dem Schneidehebel gebracht wird.
    <B>3.</B> Abschneidevorrichtung naell Unteran- sprueli 9., dadureh, gekennzeichnet, dass der Schnitt gegen die Wirkung einer Feder erfolgt.
    4. Abschneidevorriehtung nach Unteran spruch,<B>3,</B> daJüreh gekennzeichnet, dass (las vom Ab.ssshneideliebel -,esteuerte Schaltwerk eine Drehseheibe mit Mit- nahmeorganen, sowie ein Schaltrad auf weist,
    und dass nach einer durch die Tei. lung des Sehaltrades bestimmten Zahl von Schritten die den Selbstverkäufer stillsetzende Vorrichtung meehanisch ausgelöst wird.
    <B>5'.</B> Abschneidevorriohtung nazli Unteran spruch, 4, dadlurch, gekennzeichnet, dass der Abschneidehebel einen in das Ssshalt- rad eingreifenden Sehaltarm trägt, der das auf einem anclern Hebel angeord- iiete Schaltrad und die mit wenigsten,
    5 einem Stift versehene Drehscheibe fort- schaltet. <B>*</B> <B>6.</B> AbschneUevorrichtung nach Unteran- sprue.h <B>5,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Süft an der Drehseheibe derart an geordnet ist, dass er nach einer bestimm ten Amzahl von Saha.Itssshrit#n in den Bewegungsbereieh eines, am, Schneide- hob61 angebrachten Ansehlages gelangt.
    <B>7.</B> Abschneidevorrichtung nach llnteran- sprur,h Gh cladürGli gekennzeichnet,# dass der das Scha,1-trad tragende Ilebel mit der Münzkassier- und, Abstelleinrichtung des Selbstverkäufers in Verbindung steht.
CH136677D 1927-11-04 1928-09-10 Abschneidevorrichtung an Reihenbilder herstellenden Photographie-Selbstverkäufern. CH136677A (de)

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