CH136725A - Selbsttätiges Wendegetriebe. - Google Patents

Selbsttätiges Wendegetriebe.

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CH136725A
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Paetsch Hermann
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  Selbsttätiges     Wendegetriebe.       Vorliegende     Erfindung    bezieht sich auf  ein selbsttätiges Wendegetriebe für Trom  melmaschinen, insbesondere für Misch-, Mör  tel- und Waschmaschinen<U>mi</U>t direkt     ge-          kuppeltem        Antriebsmotor,    wobei der Um  steuerantrieb im Leerlauf durch ein Wende  harz erfolgt, das     durch    die Verbindung mit  einem     Steuerrollenhebel,    der von einem     A.b-          w < ilznocken    betätigt wird;

  ,     +ine    pendelnde       Bewegung    für dien abwechselnden Eingriff  von     Wechselrädern    in ein Umsteuerrad     er-          häult,    das lose auf der Nabe einer mit der  Trommelwelle verkeilten     Mitnehmerscheibe          sitzt,    und mit dieser ein aus beweglich ver  bundenen     Teilen        zusammengesetztes        Um-          steuerorga,n        bildet.     



  Das Getriebe wird vorteilhaft so     gebaat,          da.ss    der Antrieb des     Umsteuerrades    bei ent  lastetem     Umsteuergetriebe,    und zwar bei  einer kurzen     Totlage    der Trommelwelle er  folgen kann.  



  Zu diesem Zweck kann das Umsteuer  rad mit einem Anschlag     versehen    sein, der    sich beim wechselnden     Eingriff    der Wende  herzräder abwechselnd gegen     federelastische          Vorsprünge    der     Mitnehmerscheibe    bewegt,  wodurch der     Antrieb    der     Umsteuerorganu     und die     Umkehrung    der Trommelwelle all  mählich unter     federelastisehem    Druck,

   und  zwar regelmässig in     bestimmten        Zeitabstän-          den"        abwechselnd    in Links-     oder    Rechts  drehung,     erfolgt.     



  Die     Antriebs-        und!        Umsteuerteile    können  auf einfachste Weise so     organisch    mitein  ander     verbunden    und auf eine geringste  Mindestanzahl beschränkt sein, dass eine be  deutende Gewichts- und Raumersparnis er  zielt     wird.     



  Gegenüber den bekannten Wendegetrie  ben für     Trommelmaschinen    hat diese Aus  bildung den     Vorteil,        @dass'    die bisher für  einen     derartigen        Umsteuermechanismus        ver-          -v#Yandten,    teuren Kupplungen, Muffen und  besondere     Zwischenglieder    wegfallen, und       gegenüber    dem     bisherigen,

      starren     Antrieb     ein     elastischer        erfolgt.        Durch    die zweckmä-           ssige        Auswahl    und     Anordnung    der Umsteuer  organe kommt auch die bisher bei derar  tigen Umkehrgetrieben übliche Nachstellvor  richtung     in    Wegfall.  



  Weiter wird durch     diese    Konstruktion       ausser    einer Raum- und Gewichtsverringe  rung auch ein     reibungsloser,    sanfter An  trieb, sowie ein ruhiger Gang, bei übersicht  lichem     Betrieb"    mit     technisch    höchst ent  wickeltem Nutzeffekt erzielt.  



       Ausser    dem technischen Fortschritt wird  auch noch ein bedeutender,     wirtschaftlicher          Vorteil.    durch die äusserst einfache Ausbil  dung und     Zusammensetzung        ,der    Antriebs  und     Umsteuerteile,    sowie eine billige     Zier-          stellungdes        Gesamt-Maschinena!ggregates    er  zielt.  



  Auf den beigefügten     ,Zeichnungen    ist  eine     Ausführungsform    der Erfindung in       F'ig.    1 bis 5     beispielsweise    veranschaulicht.  



       Fig.    1 zeigt einen Schnitt durch das       Gesamtgetriebe    mit Gehäuse.  



       Fig.    2 zeigt die Gestaltung des Steuer  rollenhebels und     AbwQzno:ckens,    in Wir  kungsverbindung mit     Ilebelrol.len    (im     Auf-          riss).     



       Fig.    3 und 3a zeigen ,das     Wendeherz    im  Aufriss und     Seitenansicht.     



       Fig.    4 und     4a    zeigen das Umsteuerrad  mit Anschlag,     Mitnehmerscheibe    mit     fpder-          elastischen    Vorsprüngen und     Wendeherz-          rä.der    im     Grundriss.     



       Fig.    5 zeigt einen Schnitt nach     A-ss     mit Längsansicht der Steuerwelle,     Steuer-          räder    und     S:eitenansieht    des. Steuerrollen  hebels und des     Abwälznockens.     



  Der mit dem     Antrieb    direkt     gekuppelte     Motor a     treibt    eine auf dessen     Welle        d    sit  zende Schnecke b, die mit     einem    auf der       Getriebewelle    c lose angeordneten Schnecken  rad<I>d</I> kämmt.

       DIer        Narbenauslauf        d'    des Ra  des     ci    trägt einerseits das     Steuerrad    e, wel  ches mit dem auf der     Steuerwelle    f     sitzen-          den    Rad     g    in     Eingriff    steht.

   Anderseits ist  auf dem Nebenende     d"    des Schneckenrades  d ein Rad     li,        .aufgekeilt,    das einem der Räder  des auf der Getriebewelle     c    sitzenden     Wen-          deherzes    i seinen     Antrieb    verleiht. Die bei-    den auf dem     Wendeherz    i angeordnet :.

    Zahnräder<I>i',</I>     i"        werdün    durch     einen    au!'  einem     Ge        ;äusezapfen        k        gelagerten        Steuer--          rallenhebel    Z, der durch     einem,    auf .der Steuer-  welle f     sitzenden        Abwälznocken    m seinen       ITubausschla.g    erhält,     derart    pendelnd be  wegt,

       da-ss        entweder        Idas        W        endeherzrad    i'  oder i" in bestimmten Zeitabständen mit  dem auf der Nabe einer mit der Arbeits  delle o verkeilten     Mitnehmerscheibe        r.     lose sitzenden.

       Umsteuerrad    p in     Eingrif    f       kommt,,    und dieses     entsprechend    der     Dreb-          richtung    der     Wend@eherzräder    i' oder i" in       abwechselnder,        entgegengesetzter        Richtung     treibt.

       D'as    Rad p bildet mit der Scheibe       7a    ein     aus    beweglich     verbundenen    Teilen     zu-          sammengesetztes        Umsteuerorgan.    und     ist    mit  einem Anschlag p' versehen, der sich     abwech-          seInd    gegen federelastisch     eingebaute    Sto  pfen     n,',,        n"    der     Mitne-hmerscheibe        n    bewegt-.

    wodurch die     Arbeitswelse    o entsprechend  dem ,jeweiligen Drehsinn des Umsteuer  rades p mitgenommen     wird.    Das Wendeherz  i ist mit einem Zapfen     i3    versehen, in dessen  Bohrung     i4    der Endzapfen     l4    des Fingers     h     des     Steuerrollenhebels        l    eingreift. Der Finger       ss    des Hebels     l    kann auch     ,gabelartig    mit  dem     Wendeherzzapfen        i3        verbunden    sein.  



       Durch        die     des Ab     wä-lznockens     <I>in</I> gegen die     IIebelrollen        l,',        l"    wird     ein    Hub  ausschlag des Steuerhebels     l    bewirkt, der  durch die Verbindung der beiden Glieder     l'     und     i°    auf das Wendeherz<I>i</I> übertragen wird,  so dass entsprechend dem Ausschlag des  Steuerhebels     l    die     beiden        Wendeherzräder        ä   <I>,

  </I>  <I>i"</I> mit dem Umsteuerrad<I>p</I> abwechselnd in       Eingriff    gebracht werden und hierbei jeweils  seine     Drehrichtung    umkehren, Als     Zahn-          form    der Steuerräder werden     Evolventen-          zähne    verwendet, die an ihrem Zahnkopf be  sonders     abgerundet    sind, wodurch ein leich  tes, geräuschloses und     sanftes    Ineinander  greifen der Teile beim Umsteuern erzielt  wird.  



  Der ganze Antriebs- und der     Umsteuer-          l"    sind auf einfachste Weise mit  einander verbunden und     in.    zweckmässiger,  raumbegrenzter Anordnung in einem ge-           schlossenen    Getriebegehäuse x untergebracht,  das einerseits mit dem Antriebsmotor und  andererseits mit dem     Maschinengestell    un  mittelbar verbunden ist.

   Die Wirkungsweise  der     Umsteueran;g        ist        folgende:     Die von der Motorwelle     a.'        angetriebene     Schnecke b     treibt    das; auf der Achse c lose  sitzende     Sehneckenra,d    d. wodurch gleichzei  tig die auf den Narbenenden     d'    und<I>d"</I>     auf-          gekeilten    Räder e und     la    mit in Umlauf ver  setzt werden.

   Das     @Steuerrad    c kämmt mit  dem auf der     Steuerwelle    f sitzenden Rad     g,          woid'urch    ebenfalls der     Abwälznocken    m in  Umdrehung versetzt wird und sieh hierbei       abwechselnd    gegen die Rollen     b''    und     l"    des  Steuerhebels     l    bewegt und diesem seinen       11'ubausschlag    gibt.

   Hierbei wird nun der  mit dem     Steuerhe        elfinger        ,s    in     Verbindung     stehende     Wendeherzzapfen        i3    mitbewegt, wo  durch das Wendeherz i eine pendelnde Be  wegung erhält. und hierbei die Wendeherz  räder     i',   <I>i'</I>     abwechselnd    in     bestimmten    Zeit  abständen mit dem Umsteuerrad p in     Ein-          2-riff        bringt,        wodlürch    letzteres jeweilig seine       Drehrichtung    wechselt.

   Das     Umsteuerrad,        p     wird hierbei jedoch so lange im Leerlauf mit  genommen, bis der Anschlag p' gegen die  Federstopfen     n',        b:ezw.        ra"    der     Mitnehmer-          scheibe    n aufläuft und diese in gleichem  Drehsinn mitnimmt.

   Hierdurch erhält auch  die mit der     Mitnehmerscheibe    n     verkeilte     Arbeitswelle     a        und    die mit dieser     verbundene     Walze oder Trommel     z    ihren wechselnden  Antrieb, wobei sich das     Spiel    der automa  tischen     Umsteuerung    fortwährend wieder  holt.

   Während den wechselseitigen Eingriffen  der     Wendeherzräder    mit dem     Umsteuerrad     befindet sich die Arbeitswelle o in     kurzzei-          timem    Stillstand     (Totlage),    so, dass das Um  steuerrad p im Leerlauf durch das Wende  herzrad mitgenommen wird!, wobei der An  trieb so lange     entlastet    ist, bis der Anschlag       p'    auf die     federälastischen        Vorspriinge    n' und       a"    einwirkt,     und    hierbei durch die     Mitneh-          merscheibc        n,

      die Arbeitswelle     o    mitnimmt.  



  Durch die     elastischen    Glieder wird fer  ner bewirkt, dass     der        Umsteuerantrieb    auf  die     Arbeitswelle    allmählich und sanft er-         folgt,    so dass     Stösse,        Erschütterungen    und so  mit schneller Verschleiss vermieden werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbsttätiges Wendegetriebe für Troin- melmaschinen, insbesondere für Misch-, Mör tel- und Waschmaschinen, mit direkt gekup- peltem Antriebsmotor, dadurch gekennzeich net, dass der Umsteuerantrieb im Leerlauf durch ein Wendeherz (Aerfolgt, das durch die Verbindung mit einem Steuerrollenhebel (l'), der von einem Abwälznocken (m)
    betä tigt wird, seine pendelnde Bewegung für den abwechselnden Eingriff der Wechsel räder<I>(i', i")</I> mit dem Umsteuerrads <I>(p)</I> er hält, das, lose auf der Nabe einer mit der Trommelwelle (o) verkeilten Mitnehmer- scheibe (n) sitzt und mit dieser ein aus be weglich verbundenen Teilen zusammengesetz tes Umsteuerorgan bildet.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Selbsttätiges Wendegetriebe nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Wendeherz (i) durch einen Schaft (i')- mit. dem Finger (l3) des Steuerrallenhebels (l) in Wirkungsverbindung ist.
    2. Selbsttätiges Wendegetriebe nach Patent- anspruch;, dadurch gekennzeichnet. dass das Umsteuerrad (p) mit einem Anschlag (p') versehen ist, der sich beim Umsteuer antrieb abwechselnd gegen federelastische Vorsprünge (n', n") der Mitnehmerseheibe (n) bewegt, wodurch die Arbeitswelle (o)
    ihre wechselnde Umkehrung erhält. 3. Selbsttätiges Wendegetriebe nach Patent anspruch und- Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Anordnung der Anschläge (p') und der elastischen Vorsprünge (n.', n") vorerst das Umsteuer rad (p) allein im Leerlauf angetrieben wird, so d'ass\ eine kurze Tatlage der Ar beitswelle (o) entsteht,
    wobei der Um- steuerantrieb solange entlastet ist, bis der Anschlag (p') gegen die Vorsprünge nläuft, wodurch der Übergang von einer a a Umkehrung in die andere allmählich, un ter federelastischem Druck, erfolgt.
    4. Selbsttätiges Wendegetriebe nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerrad (e), dias den Antrieb der Steuerwelle (f) bewirkt.
    und das, das Wendeherz <I>(i')</I> antreibende Rad<I>(h)</I> auf der beiderseitigen Nabenverlängerung (d', d") des Schneckenrades (<B>d</B>) angeardne@ sind, wodurch eine direkte Verbindum, der Einzelglieder, sowie Raumersparnis und; Verbilligung des ganzen Umsteuer getriebes erzielt wird.
CH136725D 1928-10-29 1929-01-07 Selbsttätiges Wendegetriebe. CH136725A (de)

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