CH136789A - Verfahren und Vorrichtung zum Einwickeln von Patronen aus plastischen Sprengstoffen in einen Umschlag. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Einwickeln von Patronen aus plastischen Sprengstoffen in einen Umschlag.

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CH136789A
CH136789A CH136789DA CH136789A CH 136789 A CH136789 A CH 136789A CH 136789D A CH136789D A CH 136789DA CH 136789 A CH136789 A CH 136789A
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Aktiebolaget Fi Forcit-Dynamit
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Finska Forcit Dynamit Aktiebol
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  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zum     Einwickeln        von    Patronen ans plastischen       Sprengstoffen    in einen Umschlag.    Gegenstand der     vorliegenden    Erfindung  ist ein Verfahren und: eine     Vorrichtung        zurr     Einwickeln von Patronen aus     plastischen     Sprengstoffen in einen Umschlag.  



  Das Einwickeln von Patronen aus plasti  schen Sprengstoffen,     beispielsweise    aus     D',y--          na,mit.    ist bisher     gewöhnlieh    von Rand aus  geführt worden, was zeitraubend und mit       verliältnis@mässig    hohen     Kosten    verknüpft ist.

         Bci    dem 'Verfahren     naeh    der vorliegenden     ET-          1'indung    rollt. man die einzuwickelnden Pa  tronen über eine Unterlage     und    lässt sie da  bei über ein als Unterlage     dienendes.    Blatt  passieren, -das eine grössere Breite hat<B>als</B>  die Länge der     einzuwickelnden    Patrone und  das beim Rollen     automatisch    auf diese Pa  trone aufgewickelt wird, worauf die genannte  Patrone bei     fortgesetztem    Rollen gezwungen:

    wird, an so beschaffenen Falzorganen vor  überzugehen, dass während     des.        Rollens    die  über die Enden der Patronen     vorspringenden     Partien des Blattes zu     Zipfeln    gefalzt wer-    den, die die     Endflächen    der Patronen     über-          decken.     



  Ein     Ausführungsbeispiel    einer zur Aus  führung des Verfahrens dienenden     Vorrich-          tun;a    ist in der     Zeichnug    dargestellt.  



       Fig.    1     zeigt    die     Vo2@ichtazng    in der Seiten  ansicht Lind       Fig.        \?    im     Grundriss;          Fig.    3 ist eine Endansicht der Vorrich  tung von links;       Fig.    4 ist ein Detailschnitt nach der Li  nie     IV-IV    in     F'ig.        \?;          Fig.    5 ist ein     Querschnitt    nach der Li  nie     V-V        in        Fig.    4;

         Fig.    6 ist eine Seitenansicht der     Organe     zum. Falzen     des    Umschlages über die End  flächen der Patronen;       F'ig.    7 ist ein     Grundriss        dieser    Organe;       Fig.    8 ist ein     Schnitt    nach der Linie       VIII-VIII    in     Fig.    9 desjenigen Teils der  Vorrichtung, durch welchen die     Umschlag-          blättcr    auf die Patronen     aufgewickelt    werden;

             Fig.    9 ist ein Horizontalschnitt nach der  Linie     IX-IX    in     Fig.    8;       Fig.    10, 11, 12     und    13 veranschaulichen  eine Patrone mit Papierumschlag in verschie  denen Stadien des Arbeitsprozesses.  



  Es sei     angenomen,    die Vorrichtung     be-          zweck,-    das Einwickeln von Patronen von       plastischem    Sprengstoff,     beispielsweise-Dy-          namit,    in Papier.  



  1 bezeichnet das Gestell der Vorrichtung,  in     welchem    Rollen 2 und 3 drehbar     gelagert     sind. Über letztere läuft ein endloses  Transportband 4, durch dessen oberes     Trum     die     Patronen    5 in der in     Fig.    1 durch den  Pfeil     angedeuteten    Richtung gefördert wer  den.

   Im Gestell sind zwei weitere Rollen  6, 7     rotierbar    gelagert, über     welche    ein zur  Weiterförderung der     Patronen    dienendes. end  loses Band 8 Säuft,. das so angeordnet ist,  dass dessen     unteresi        Trum    unter Druck auf  den durch das Transportband 4     geförderten          Patronen.    aufliegt und sie dadurch erfasst.

    Das untere     Trum    des Bandes 8 bewegt sich  in derselben Richtung     wie    das obere     Trum     des Bandes 4; aber das Band 8     bewegt    sich  mit     etwas        -grösserer        Geschwindigkeit    als das  Band 4. wodurch die     Patronen,    wenn sie  von dem     Band:

      8 erfasst werden, über nach  stehend beschriebene     Teilei    der Maschine mit  etwas grösserer     Geschwindigkeit        gefördert     werden als     diejenige.,    mit der sie auf dem  Band 4     gefördert    werden. Dies hat zurr Folge,  dass die Patronen voneinander getrennt wer  den,' wenn sie vom     Band    8 erfasst worden.       sind,    wie dies in     Fig.    1     angedeutet    ist.

   Durch  die Einwirkung des Bandes 8 werden die Pa  tronen vom     Bamd    4, in der aus     Fig.   <B>1</B> und 8  ersichtlichen Weise über einen Tisch 9 und  sodann über einen Umschlagblätter 11 aus  Papier enthaltenden Behälter 10     geführt.     Die Blätter 11 werden mittelst     eines    in dem  genannten     Behälter    beweglichen Kolbens 12  durch die     Einwirkung    von     Federn    13     auf-          wärts        gedrückt.    Die     Kolbenstange    14 durch  zieht den Boden 15 des Behälters 1-0 und  ist durch ein Joch mit den     

  hochziehenden     Federn verbunden. Um die     Papierblätter    11       resp.    den Kolben 12 zu hindern. zu! weit auf-         wärts    gedrückt zu werden, ist arm obern,     hin-          tern    Rande des Behälters 10 ein     flanschen-          ähn.licher    Vorsprung 16 vorgesehen, der einen       Anschlag    für den hintern     Rand    der Papier  blätter bildet. Zum Einsetzen der Blätter  in den Behälter 10 wird der Kolben 12 her  untergepresst.

   Der vordere Rand der Papier  blätter, das heisst der Rand, der     zuerst    von  den Patronen bei ihrem     Vorwärtsrollen    ge  troffen wird, ist frei, so     dass',    wenn eine Pa  trone über den Behälter 10     vorwärts    rollt.  das! jeweils oberste     Papierbilatt    in der in       Fig.    8 angedeuteten Weise     an    der Patrone       harftet;    und beim Vorwärtsrollen derselben  auf diese     aufgewickelt    wird.

   Der hintere  Teil der     Papierblätter    und des Behälters 10  ist schräg abgeschnitten     (Fig.    9), wodurch  die eine     Endpartie        des    Papierblattes die  Form eines schrägen Zipfels 17 erhält, der  nach dem Aufrollen des Papierblattes auf die  Patrone zu äusserst zu liegen kommt und ge  eignet     ist,    ein dichtes Anliegen des Papier  blattes an der     äussern    Seite des Umschlages  zu erleichtern.

   Um ein sicheres Anhaften des       Papierblattes    an der Patrone zu     bewirken,     wenn letztere über den Behälter 10     vorwärts-          rollt,        ist    es zweckmässig, für den Fall, dass  die Patronen selbst für den     genannten        Zweck     nicht hinreichend Klebstoff     besitzen,    die  selben     automatisch    mit einem klebenden  Überzug zu versehen. Zu diesem Zweck ist  ein     Querlia.nal    18 im Tisch 9 vorgesehen und  durch eine Leitung 19 mit einem nicht ge  zeichneten     Xlebstoffbehäilter    verbunden.

   In  dem Tisch 9 ist ein mit dem Kanal 18  kommunizierender Schlitz 20     angebracht.     Der in den Kanal 18     hineingepresste,    auf die  Patronen nicht schädlich     einwirkende        Meb-          stoff    tritt durch den Schlitz 20 nach oben       aus    und wird auf die Patronen     übertragen,     wenn diese über den     Sehlitz    20 rollen.  



  Eine in den     Tisch    9 versenkte und     mit-          telst        Schrauben    22 daran einstellbar     bezw.     auswechselbar     befestigte    Platte 21     (Fig.     und 9) gestattet eine Regulierung der Weite  des     Sehlitzes    20.

   Wenn die eventuell mit  Klebstoff     versehenen    Patronen über den Be  bälter 10     vorwärts    rollen,     wird    das jeweils      zu     oberst    befindliche Papierblatt auf die Pa  trone     aufgewickelt        (Fig.    8), so dass, wenn  die Patrone durch die     Einwirkung    des Ban  des 8 über den Behälter 10 vorwärtsgerollt  ist, sie von einem Papierumschlag umschlos  sen ist, der die     Endflächen    24 der Patrone  etwas überragt     (F'ig.    10).

   Um ein Umbiegen  der vorstehenden     Endpartien    23 des Papiers  zu Zipfeln zu bewirken, die in gewöhnlicher        Veise    die Endflächen 24 der Patrone     be-          clecken,    ist die Maschine mit Falzorganen 25  versehen.

   Diese sind so beschaffen,     diass,        wenli     die Patrone bei ihrer     vorwärtsrollenden        Be-          wegung    an den     genannten    Falzorganen, von  welchen sich je ein Satz auf jeder Seite der  Maschine, entsprechend den beiden Enden der  Patrone, befindet.

   vorbei     gefördert    wird, die  an den Enden der Patrone vorspringenden       Partien    23 der Papierblätter in der aus     Fig.     11, 12 und 13 ersichtlichen Weise zu Zip  feln umgebogen werden, die die Endflächen       der    Patrone überdecken und     gleichzeitig    ver  hindern, dass der     Papierumschlag    sich ab  wickelt oder von der Patrone     Loslöst.        Die          @@enannten    Organe werden durch eine An  zahl geneigter     Eisenblechstreifen    26     (Fig.    6       bi.9)    gebildet,

       deren    nach     einwärts    gekehrte  Enden 27     abgeschrägt    und hakenförmig aus  gebildet sind. Diese Organe sind seitlich der  Bahn der Patrone derart einstellbar angeord  net. dass die hakenförmigen Enden ,der Or  gane 26 beim     Vorwärtsrollen    der Patrone  auf die     vorspringenden    Endteile 23 des Um  sehlages     treffen        (Fig.    10 und 11),

   der     Pa-          1        rone        sieilbst    aber den Weg nicht     versperren.     Während des     Vorwärtsrollens    der Patrone       #@i-t,rden    durch die     genanten    Organe in der       aus        Fig.    10 bis 13 ersichtlichen Weise die       l'lndpartien    23 des Umschlages zu Zipfeln 62       ?Im,#"ebogen,    die die Endflächen der Patrone  überdecken.

   Die genannten Organe 26 wer  den durch.     mittelst    Schrauben 29 am Ma  schinengestell     festgehaltene    Schienen 28 in  ihrer     Arbeitslage    gehalten. Wenn die     P &           fronen    an den genannten Falzorganen vorbei       passiert        sind,    liegen die     Endflächen    derselben  gegen die Führung: schienen 26' an, wodurch       Iie    an den;

       Enden        gebildeten    Zipfel 62 gegen    die Endflächen der Patrone gedrückt gehalten  werden, bis .die genannten Zipfel durch eine  später beschriebene     Vorrichtung    weiter gegen  die Patrone gepresst und so sicher festgehalten  werden.  



       Mittelst        Druckwalzen    30     (Fig.    1, 2 und 6)  wird das     untere        Trum    des zweckmässig ge  raubten Bandes 8 gegen die     Patronen    ge  drückt     gehalten,    so     dass'    diese sicher, jedoch  ohne Deformation,     vorwärts        befördert    wer  den.

   Wenn die Patronen an den genannten  Falzorganen vorbeigeführt worden sind,  rollen sie über einen Tisch 31     (Fig.    1 und 6),  welcher an seinem hintern Ende (in der Be  wegungsrichtung betrachtet) an der obern       Fläche    eine Versenkung     321    besitzt, in welche  die Patrone hinunterfällt, wobei sie ausser       Eingriff    mit dem     mitnehmenden        Trum    des  Bandes 8 kommt.

   Hier wird     die        Patrane    von  Vorrichtungen erfasst,     die    teils auf die über  die Endflächen der Patrone umgebogenen  Zipfel 62 des     Umschlag-papieres    pressen, teils  die Patronen weiter führen.     wie    im folgen  den näher     beschrieben        wird.     



  Eine     endlose    Gliederkette 33 ist auf zwei  drehbar angeordneten     Dopp lkettenrädern.    84,  35 angebracht. die     mittelst    später beschrie  bener Mittel     angetrieben    werden.

   Diese Kette       trägt    in passenden     Abständen    federnde Bügel  3,6     (Fig.    1, 4 und 5),. die an     ihren    freien  Enden mit nach     einwärts        vorspringenden     Stiften 3 7 versehen!     sind.    Der untere Teil der  Kette 33 taucht, in einen Behälter 38 mit  geschmolzenem Paraffin zum     Paraffinieren     der Patronen.

   57 und 58     (Fig.    2) sind ein  Ein-     resp.        Auslass    für Dampf oder ein an  deres     Heizmedium.    Die     Kette    33     bewegt     sich in der     durch    die Pfeile in     Fig.    1 ge  zeigten Richtung,, das!     heisst    so, dass' sich     das     obere     Trum    vom     Tisch        3'1    hinunter in den     Be-          hälter    38 und das untere     Trum    vom Be  hälter zum Tisch 31 hinauf bewegt.

   Unter  dem Tische 31 ist nahe seinem hintern Ende  ein     Führungsbügel    39 derart angebracht,       da,ss    die freien     Enden    der Bügel 36 bei der  Bewegung der     Kette    33 um das (in der Be  wegungsrichtung der     Kette    betrachtet) vor  dere.

       verjüngte    Ende 40 des     Bügels    39      greifen und bei der     fortgesetzten    Bewegung  aussen an dien Schenkeln 41     des,    Bügels 39       entlang    gleiten, wobei die Schenkel des Bü  gels 36     gespreizt    werden, so     dass    bei ge  spreiztem     Bügel    die nach einwärts gerichte  ten freien     Endren    der     Stifte    37 nicht mit  der     auf    dem Tische 31     ruhenden    Patrone 5 in  Berührung kommen,

   sondern auf den äussern       Seiten        1der    Schienen 26'     gleiten.    Die     Länge     des Führungsbügels 39 ist nun so     abgepasst.     da , wenn ein Bügel 36 an den Enden 42  des     Führungsbügels        vom'bei        paseiert    ist, die  Stifte 37 sieh gerade vor den Endflächen  einer auf dem Tische 31 ruhenden Patrone 5  befinden.

   Wenn dann der Bügel 36 von den       Endpartien    42 des Bügels 39 abgleitet, so       federn    die     Schenkel    des     gespannten    Bügels  36 gegeneinander, wobei die Stifte 37 in die       Ausschnitte   <B>26'</B> der Schienen 26' einschnap  pen,, gegen die     Endpartien    der Patrone     drük-          ken    und die     -Zipfel    62     soi    einpressen, dass  der     @erschluss    des Umschlages an den     End-          flächen    völlig gesichert wird,

   während ausser  dem die     Patrone;    von     Iden        genannten    Stiften       erfa.sst    und bei der Bewegung der     Kette    durch  den Bügel 36 mitgenommen wird.

   Die Patro  nen 5 werden auf diese Weise     durch    das       Paraffinbad    im Behälter 38     geführt    und bei  der     fortgesetzten        Bewegung    der Kette aus  dem Bade gehoben, bis sie     schliesslichi    bei der  nachfolgenden Spreizung der Bügel 36 frei  werden und     in    einen zur Aufnahme dersel  ben dienenden     Behälter    43(     ihinunterfalaen.     



  60 ist eine     Rinne    zum Auffangen und       Zurückleiten    des von den Patronen     abtropfen-          den"    geschmolzenen Paraffins in .das Paraffin  bad. Der untere, gekrümmte Teil derselben ver  hindert,     da.ss        eventuell    sich loslösende Patro  nen in den Behälter 38 herunterfallen und  darin liegen bleiben.  



  Für den     Antrieb    der verschiedenen Trans  portvorrichtungen können beliebige     r\±ntriebs-          vorrichtungen    angewendet werden.     DieTrans-          portvorrichtungen    können einzeln für sich  oder von einer gemeinsamen     Antriebsvorrich-          tung    aus angetrieben werden.

   Man wird da  für sorgen, dass das Band 8 mit etwas grö  sserer     Geschwindigkeit    angetrieben     wird    als         das     4, und dass die     G.esohwru-          digkeit    der     Transportkette    33 im Verhältnis  zur     Fördergeschwindigkeit    der Patronen     sa     gewählt wird,     d'ass    jedesmal, wenn eine Pa  trone     in    die links in     Fig.    4     ezeigte    Lage  n  auf dem     Tische    gefördert wird,

   ein Bügel  36 in eine     zum    Erfassen der genannten     Pa:          frone    geeignete Stellung     (Fig.    4 und 5) ge  lang     t.     



  Bei der dargestellten     Ausführungsform     werden die Kette 33 und die Transportbän  der 4 und 8 von einer gemeinsamen -Kraft  quelle mittelst eines über eine Riemenscheibe  46 laufenden Treibriemens 45     (Fig.    3) an  getrieben. Die. Riemenscheibe 46 ist auf     einer.     im Gestell gelagerten     Welle    47 befestigt,  welche auch die     Ahtriebsrolle    7 für das  Band 8, sowie ein     Zahnraxl    48 unbeweglich  trägt. Letzteres steht in     Eingriff    mit einem auf  einer Welle 50     festsitzendien    Zahnrad 49.

   Die  Welle 50 trägt auch das die Kette 33 an  treibende     Kettenrad    35, sowie eine Riemen  scheibe     51"    die     mittelst    eines Treibriemens  52 eine auf einer .nicht     gezeigten        Welle    sit  zende     Riemenscheibe    53 treibt.

   Diese Welle       träg-.    auch eine     Friktionsscheibe    55, die       zwecks    Antrieb des Bandes 4     mitf    einer     Frik-          tionsscheibe    56 in Eingriff     steht.    Letztere  sitzt auf dem einen Ende einer Welle 54,  auf deren anderem Ende die das Transport  band 4 treibende     Rolle    3 sitzt..  



  Zweckmässig ist     das        Friktionsgetriebe    so       angeordnet,    dass das Band 4 in eine     inter-          mittierende        Bewegung    versetzt werden kann,  während die Kette 33 und das Band 8 sich  kontinuierlich bewegen.

   Zu diesem     Zweck     kann beispielsweise die Scheibe 56 am Um  fang mit     einem    solchen     Ausschnitt    versehen  sein, dass die Scheibe stehen bleibt, nachdem  sie einen Umgang vollendet hat und das  Band 4 um einen Weg gefördert worden ist,  der der Länge einer Reihe Patronen ent  spricht,     die    auf dem Band 4     pdaciert    sind.  Nachdem eine weitere Reihe Patronen auf  das Band 4     gelegt    ist, kann dieses dadurch  wieder in     Bewegung        gesetzt    werden, dass die  Scheiben 55 und 56     wieder    in treibende Ver  bindung miteinander gebracht werden.

   Hier-      für     sind        ein.    Handhebel 57, eine     Lenkstange     5.8 und andere     nicht    dargestellte Zwischen  organe vorgesehen. 59     bezeichnet    eine durch  den Riemen 52     antreibbare    Kurbel für den  Antrieb einer nicht gezeichneten Pumpe  zwecks Zuführung des oben erwähnten Klebe  mittels nach dem     Kanal    18 und dem       Schlitz    20.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH 1: Verfahren zum Einwickeln' von Patronen aus plastischen Sprengstoffen in einen Um schlag" dadurch gekennzeichnet, dass man die einzuwickelnden Patronen über eine Unter lage rollt und dabei über ein als, Umschlag dienendes Blatt passieren lässt, das eine grö ssere Breite hat -als die Länge der einzu wickelnden Patrone, und das beim Rollen automatisch auf diese Patrone aufgewickelt wird, worauf die genannte Patrone bei fort gesetztem Rollen gezwungen wird., an so be- seha:
    ffenen Falzorganen vorüberzugehen, dass während des Rollens die über die Enden der Patrone vorspringenden Partien des Blattes zu Zipfeln gefalzt werden, die die Endflächen der Patrone überdecken. UNTERANSPRüCHE I-.
    Verfahren nasch Pztentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die in die Um schläge eingewickelte Patrone nach dem Passieren der Organe,, die die Endpartien des Umschlages über die Endflächen der Patrone falzen, nach Greiforganen ge fördert wird, die die Endflächen der Pa trone automatisch erfassen und die Pa trone nach einem und durch einen Be- h.ä:lterf ühren, welcher eine abdichtende Flüssigkeit enthält. 2.
    Verfahren nach Patentäuspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die einzuwik- kelnden Patronen, auf einem Tra.nsiport- band in Querlage in bezug auf seine Bewegungsrichtung liegend, nach einem zur weiteren Förderung der Patronen dienenden Band gefördert werden,
    das sieh mit grösserer Geschwindigkeit be- wegt als das erstgenannte I'ransportba:nd und' die Patronen während des Ein- wickelns derselben in die Umsahäge. und während des I alzens der letzteren för dert.
    PATENTANSPRUCH II: Vorrichtung zur; Ausführung des Verfah rens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine Unterlage und ein über dieser angebrachtes endloses Band, das dazu be stimmt ist, mit seinem untern Ti-um von der Unterlage getragene, einzuwickelnde Patronen zu berühren und sie in rollende Bewegung zu versetzen, während in die Unterlage ein Behälter zur Aufnahme von Umschlagblättern für die Patronen eingesetzt ist, derart,
    dass die Patronen bei ihrer Bewegung über die Blätter rollen und dass an den Seiten der iTnterlage hinter ,dem Behälter Falzorgane angebracht sind, die während der Förderuni; der Patronen die Seitenteile des Umschlag- blattes in Zipfeln über die Endflächen der Patronen falzen.
    UNTERANSPRÜCHE: Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Unter lage, über welche die Patronen gefördert werden,, zwei Tische aufweist, zwischen we:lahen ein nach oben offener Behälter angebracht ist, um die mittelst eines im Behälter beweglich angebrachten, kraft schlüssig bewegten Kolbens aufwärts ge drückten Umsah ,l,agblätter aufzunehmen. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der nach oben affeneBehälter für die Umschlagblätter an seinem hin- tern Rande mit einem flanschenä,hnlichen Vorsprung versehen ist, gegen welchen die Umschlagblätter gedrückt und da durch gehindert werden, durch die Ein wirkung des Kolbens aus dem Behälter heraus gedrückt zu werden.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 und 4" dadurch gekennzeichnet, dass auf jeder Seite .der Unterlage hinter dem nach oben offenen rehälter ein Satz Falzorgane angebracht ist, welche eine Anzahl voneinander ab stehender Blechstreifen aufweisen, deren innere Enden hakenförmig ausgebildet und sa angeordnet sind, dass, wenn die Patrone bei :
    der rollenden BewegLing zwi schen den genannten Organen vorbei ge fördert wird, die über die Endflächen der Patrone vorspringenden Teile des Um schlages die genannten Organe treffen und dabei in Form von Zipfeln über die Endflächen der Patrone gefalzt werden.
    Vorrichtung nach Patentanspruch IL und Unteransprüchen 3 bis 5., dadurch gekennzeichnet, dass hinter den erwähn ten Falzorganen Führungsschienen der- i art angebracht sind, dass die eingewilL- kelte Patrone bei ihrer Förderung zwi schen denselben hindurch passieren muss,
    damit ihre Endflächen an die genann ten Führungsschienen zu liegen kommen und die über die Endfläche der Patrone gefalzten Zipfel des Umschlages durch die Einwirkung der Führungsschienen in ihrer Trage geb:a.lten werden.
    7. Vorrichtung .-nach Patentasrslfruch-II, dadurch gekennzeichnet, da.ss das zum Fördern der Patronen dienende, endlose Förderband über zwei drehbar gelagerte Rollen läuft, und dass das untere Trum dieses Bandes mittelst gegen die Ober seite dieses Trames anliegender Press- w alzen veranlasst wird,
    sich unter Druck an die Patronen anzulegen. B. Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch ein weiteres, end loses Transportband, das in bezog auf das im Patentanspruch II genannte Band derart an der Unterlage für die Patronen angebracht ist, dass' eine auf erstgebann tem Transportband geförderte Patrone von,
    dem letztgenannten Band erfasst und durch die Einwirkung desselben von dem Transportband nach der im Patent- anspraeh II genannten Unterlage, über die die Patronen v orwärtsrollen" über- geführt werden kann. 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch Il. dadurch gekennzeichnet, dass in dem vor dem Behälter liegenden Teil der Unter lage ein Kanal für die Zuführung eines Klebstoffes auf die Patronen vorhanden ist, zum Zweck, letztere beim Rollen über den genannten Teil der Unterlage mit Klehstoff zu versehen und ein festeres Anhaften ider Umschlagblätter an den Patronen zu bewirken. 10. Vo:
    rriehtun.g nach Patentanspruch 1I. gekennzeichnet .durch eine über Ketten räder laufende Transportkette, die mit voneinander abstehenden,.federnden Greif organen versehen und in bezog auf den Förderweg der Patronen so angebracht ist, dass, wenn letztere an den Falz organen vorbei und:
    bis zu dem Punkt gelangt sind, Wo@ Idie Einwirkung des Förderbandes auf dieselben aufhört, die genannten Greiforgane die Endflächen der Patronen erfassen und diese bei der Be wegung der Kette nach einem und durch einen Behälter für geschmolzenes Paraffin weiter fördern.
    11. Vorriehtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1'0, dadurch geken=@- zeichnet, .dass die genannten Greiforgane aus bügelförmigen Teilen mit aus der Kette vorspringenden, federnden S'elien- keln bestehen, die an ihren Enden mit ein wärts gerichteten Stiften versehen und so angeordnet sind,
    dass sie in die End flächen der Patrone einzugreifen und die über diesen gefalzten Zipfel des Um schlages einzupressen und bei der fort gesetzten Bewegung der Kette die Pa trone festzuhalten vermögen, bis die ge nannten Schenkel durch die Einwirkung von Führungsschienen auseinander ge spreizt werden. 12.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschie nen durch einen bügelförmigen Teil am hintern Ende der ünterlage für die P.a.- tranenj ausgebildet sind, der so ausgestal tet und angeordnet ist, dass die Schenkei des Greifarganes durch ihn hinreichend weit auseinander gespreizt werden, damit die an ihnen befestigten,
    einwä.r's gerich teten Stifte gerade vor die Enden der in Greiflage geförderten Patrone zu kom men vermögen, und dass in dieser Lage eines Greiforganes der Eingriff desselben mit dem erstgenannten bügelförmigen Teil aufhört, so da.ss die Greiforgane durch ihre Federkraft in die normale Lage zurückgehen und dabei die ge nannte Patrone fest erfassen. <B>12).</B> Vorrichtung nach Patentanspruch Il und Unteransprüchen 3 bis 1?, dadurch gekennzeichnet,
    da.ss das zur Förderung der Patronen dienende Transportband., wie auch das zum Vorwärtsrollen der I'a.tronen über die Unterlage dienende Transportband und die mit Greiforganen versehene, zur Wegführung der mit einem Umschlag versehenen Patronen dienende Transportlette von einer ge meinsamen Antriebsvorrichtung aus ge trieben werden und dass die Übersetzung so gewählt ist, dass das zum Vorwärts rollen der Patronen dienende Band sich mit grösserer Geschwindigkeit bewegt als das zur F'örd'erung .der Patronen dienende Transportband,
    während die Förder- geschwindigkeit der Kette , so abgepasst ist, dass ein Greiforgan derselben in die Lage zum Erfassen einer Patrone kommt. nachdem dieses durch das zum Vorwärts- rallen der Patronen dienende Band in Greiflage herangeführt worden ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1167733B (de) * 1959-12-07 1964-04-09 Evers & Co Ab Maschine zum Einwickeln von im wesentlichen zylindrischen Gegenstaenden

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1167733B (de) * 1959-12-07 1964-04-09 Evers & Co Ab Maschine zum Einwickeln von im wesentlichen zylindrischen Gegenstaenden

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