CH136789A - Verfahren und Vorrichtung zum Einwickeln von Patronen aus plastischen Sprengstoffen in einen Umschlag. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Einwickeln von Patronen aus plastischen Sprengstoffen in einen Umschlag.Info
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Description
Verfahren und Vorrichtung zum Einwickeln von Patronen ans plastischen Sprengstoffen in einen Umschlag. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren und: eine Vorrichtung zurr Einwickeln von Patronen aus plastischen Sprengstoffen in einen Umschlag.
Das Einwickeln von Patronen aus plasti schen Sprengstoffen, beispielsweise aus D',y-- na,mit. ist bisher gewöhnlieh von Rand aus geführt worden, was zeitraubend und mit verliältnis@mässig hohen Kosten verknüpft ist.
Bci dem 'Verfahren naeh der vorliegenden ET- 1'indung rollt. man die einzuwickelnden Pa tronen über eine Unterlage und lässt sie da bei über ein als Unterlage dienendes. Blatt passieren, -das eine grössere Breite hat<B>als</B> die Länge der einzuwickelnden Patrone und das beim Rollen automatisch auf diese Pa trone aufgewickelt wird, worauf die genannte Patrone bei fortgesetztem Rollen gezwungen:
wird, an so beschaffenen Falzorganen vor überzugehen, dass während des. Rollens die über die Enden der Patronen vorspringenden Partien des Blattes zu Zipfeln gefalzt wer- den, die die Endflächen der Patronen über- decken.
Ein Ausführungsbeispiel einer zur Aus führung des Verfahrens dienenden Vorrich- tun;a ist in der Zeichnug dargestellt.
Fig. 1 zeigt die Vo2@ichtazng in der Seiten ansicht Lind Fig. \? im Grundriss; Fig. 3 ist eine Endansicht der Vorrich tung von links; Fig. 4 ist ein Detailschnitt nach der Li nie IV-IV in F'ig. \?; Fig. 5 ist ein Querschnitt nach der Li nie V-V in Fig. 4;
Fig. 6 ist eine Seitenansicht der Organe zum. Falzen des Umschlages über die End flächen der Patronen; F'ig. 7 ist ein Grundriss dieser Organe; Fig. 8 ist ein Schnitt nach der Linie VIII-VIII in Fig. 9 desjenigen Teils der Vorrichtung, durch welchen die Umschlag- blättcr auf die Patronen aufgewickelt werden;
Fig. 9 ist ein Horizontalschnitt nach der Linie IX-IX in Fig. 8; Fig. 10, 11, 12 und 13 veranschaulichen eine Patrone mit Papierumschlag in verschie denen Stadien des Arbeitsprozesses.
Es sei angenomen, die Vorrichtung be- zweck,- das Einwickeln von Patronen von plastischem Sprengstoff, beispielsweise-Dy- namit, in Papier.
1 bezeichnet das Gestell der Vorrichtung, in welchem Rollen 2 und 3 drehbar gelagert sind. Über letztere läuft ein endloses Transportband 4, durch dessen oberes Trum die Patronen 5 in der in Fig. 1 durch den Pfeil angedeuteten Richtung gefördert wer den.
Im Gestell sind zwei weitere Rollen 6, 7 rotierbar gelagert, über welche ein zur Weiterförderung der Patronen dienendes. end loses Band 8 Säuft,. das so angeordnet ist, dass dessen unteresi Trum unter Druck auf den durch das Transportband 4 geförderten Patronen. aufliegt und sie dadurch erfasst.
Das untere Trum des Bandes 8 bewegt sich in derselben Richtung wie das obere Trum des Bandes 4; aber das Band 8 bewegt sich mit etwas -grösserer Geschwindigkeit als das Band 4. wodurch die Patronen, wenn sie von dem Band:
8 erfasst werden, über nach stehend beschriebene Teilei der Maschine mit etwas grösserer Geschwindigkeit gefördert werden als diejenige., mit der sie auf dem Band 4 gefördert werden. Dies hat zurr Folge, dass die Patronen voneinander getrennt wer den,' wenn sie vom Band 8 erfasst worden. sind, wie dies in Fig. 1 angedeutet ist.
Durch die Einwirkung des Bandes 8 werden die Pa tronen vom Bamd 4, in der aus Fig. <B>1</B> und 8 ersichtlichen Weise über einen Tisch 9 und sodann über einen Umschlagblätter 11 aus Papier enthaltenden Behälter 10 geführt. Die Blätter 11 werden mittelst eines in dem genannten Behälter beweglichen Kolbens 12 durch die Einwirkung von Federn 13 auf- wärts gedrückt. Die Kolbenstange 14 durch zieht den Boden 15 des Behälters 1-0 und ist durch ein Joch mit den
hochziehenden Federn verbunden. Um die Papierblätter 11 resp. den Kolben 12 zu hindern. zu! weit auf- wärts gedrückt zu werden, ist arm obern, hin- tern Rande des Behälters 10 ein flanschen- ähn.licher Vorsprung 16 vorgesehen, der einen Anschlag für den hintern Rand der Papier blätter bildet. Zum Einsetzen der Blätter in den Behälter 10 wird der Kolben 12 her untergepresst.
Der vordere Rand der Papier blätter, das heisst der Rand, der zuerst von den Patronen bei ihrem Vorwärtsrollen ge troffen wird, ist frei, so dass', wenn eine Pa trone über den Behälter 10 vorwärts rollt. das! jeweils oberste Papierbilatt in der in Fig. 8 angedeuteten Weise an der Patrone harftet; und beim Vorwärtsrollen derselben auf diese aufgewickelt wird.
Der hintere Teil der Papierblätter und des Behälters 10 ist schräg abgeschnitten (Fig. 9), wodurch die eine Endpartie des Papierblattes die Form eines schrägen Zipfels 17 erhält, der nach dem Aufrollen des Papierblattes auf die Patrone zu äusserst zu liegen kommt und ge eignet ist, ein dichtes Anliegen des Papier blattes an der äussern Seite des Umschlages zu erleichtern.
Um ein sicheres Anhaften des Papierblattes an der Patrone zu bewirken, wenn letztere über den Behälter 10 vorwärts- rollt, ist es zweckmässig, für den Fall, dass die Patronen selbst für den genannten Zweck nicht hinreichend Klebstoff besitzen, die selben automatisch mit einem klebenden Überzug zu versehen. Zu diesem Zweck ist ein Querlia.nal 18 im Tisch 9 vorgesehen und durch eine Leitung 19 mit einem nicht ge zeichneten Xlebstoffbehäilter verbunden.
In dem Tisch 9 ist ein mit dem Kanal 18 kommunizierender Schlitz 20 angebracht. Der in den Kanal 18 hineingepresste, auf die Patronen nicht schädlich einwirkende Meb- stoff tritt durch den Schlitz 20 nach oben aus und wird auf die Patronen übertragen, wenn diese über den Sehlitz 20 rollen.
Eine in den Tisch 9 versenkte und mit- telst Schrauben 22 daran einstellbar bezw. auswechselbar befestigte Platte 21 (Fig. und 9) gestattet eine Regulierung der Weite des Sehlitzes 20.
Wenn die eventuell mit Klebstoff versehenen Patronen über den Be bälter 10 vorwärts rollen, wird das jeweils zu oberst befindliche Papierblatt auf die Pa trone aufgewickelt (Fig. 8), so dass, wenn die Patrone durch die Einwirkung des Ban des 8 über den Behälter 10 vorwärtsgerollt ist, sie von einem Papierumschlag umschlos sen ist, der die Endflächen 24 der Patrone etwas überragt (F'ig. 10).
Um ein Umbiegen der vorstehenden Endpartien 23 des Papiers zu Zipfeln zu bewirken, die in gewöhnlicher Veise die Endflächen 24 der Patrone be- clecken, ist die Maschine mit Falzorganen 25 versehen.
Diese sind so beschaffen, diass, wenli die Patrone bei ihrer vorwärtsrollenden Be- wegung an den genannten Falzorganen, von welchen sich je ein Satz auf jeder Seite der Maschine, entsprechend den beiden Enden der Patrone, befindet.
vorbei gefördert wird, die an den Enden der Patrone vorspringenden Partien 23 der Papierblätter in der aus Fig. 11, 12 und 13 ersichtlichen Weise zu Zip feln umgebogen werden, die die Endflächen der Patrone überdecken und gleichzeitig ver hindern, dass der Papierumschlag sich ab wickelt oder von der Patrone Loslöst. Die @@enannten Organe werden durch eine An zahl geneigter Eisenblechstreifen 26 (Fig. 6 bi.9) gebildet,
deren nach einwärts gekehrte Enden 27 abgeschrägt und hakenförmig aus gebildet sind. Diese Organe sind seitlich der Bahn der Patrone derart einstellbar angeord net. dass die hakenförmigen Enden ,der Or gane 26 beim Vorwärtsrollen der Patrone auf die vorspringenden Endteile 23 des Um sehlages treffen (Fig. 10 und 11),
der Pa- 1 rone sieilbst aber den Weg nicht versperren. Während des Vorwärtsrollens der Patrone #@i-t,rden durch die genanten Organe in der aus Fig. 10 bis 13 ersichtlichen Weise die l'lndpartien 23 des Umschlages zu Zipfeln 62 ?Im,#"ebogen, die die Endflächen der Patrone überdecken.
Die genannten Organe 26 wer den durch. mittelst Schrauben 29 am Ma schinengestell festgehaltene Schienen 28 in ihrer Arbeitslage gehalten. Wenn die P & fronen an den genannten Falzorganen vorbei passiert sind, liegen die Endflächen derselben gegen die Führung: schienen 26' an, wodurch Iie an den;
Enden gebildeten Zipfel 62 gegen die Endflächen der Patrone gedrückt gehalten werden, bis .die genannten Zipfel durch eine später beschriebene Vorrichtung weiter gegen die Patrone gepresst und so sicher festgehalten werden.
Mittelst Druckwalzen 30 (Fig. 1, 2 und 6) wird das untere Trum des zweckmässig ge raubten Bandes 8 gegen die Patronen ge drückt gehalten, so dass' diese sicher, jedoch ohne Deformation, vorwärts befördert wer den.
Wenn die Patronen an den genannten Falzorganen vorbeigeführt worden sind, rollen sie über einen Tisch 31 (Fig. 1 und 6), welcher an seinem hintern Ende (in der Be wegungsrichtung betrachtet) an der obern Fläche eine Versenkung 321 besitzt, in welche die Patrone hinunterfällt, wobei sie ausser Eingriff mit dem mitnehmenden Trum des Bandes 8 kommt.
Hier wird die Patrane von Vorrichtungen erfasst, die teils auf die über die Endflächen der Patrone umgebogenen Zipfel 62 des Umschlag-papieres pressen, teils die Patronen weiter führen. wie im folgen den näher beschrieben wird.
Eine endlose Gliederkette 33 ist auf zwei drehbar angeordneten Dopp lkettenrädern. 84, 35 angebracht. die mittelst später beschrie bener Mittel angetrieben werden.
Diese Kette trägt in passenden Abständen federnde Bügel 3,6 (Fig. 1, 4 und 5),. die an ihren freien Enden mit nach einwärts vorspringenden Stiften 3 7 versehen! sind. Der untere Teil der Kette 33 taucht, in einen Behälter 38 mit geschmolzenem Paraffin zum Paraffinieren der Patronen.
57 und 58 (Fig. 2) sind ein Ein- resp. Auslass für Dampf oder ein an deres Heizmedium. Die Kette 33 bewegt sich in der durch die Pfeile in Fig. 1 ge zeigten Richtung,, das! heisst so, dass' sich das obere Trum vom Tisch 3'1 hinunter in den Be- hälter 38 und das untere Trum vom Be hälter zum Tisch 31 hinauf bewegt.
Unter dem Tische 31 ist nahe seinem hintern Ende ein Führungsbügel 39 derart angebracht, da,ss die freien Enden der Bügel 36 bei der Bewegung der Kette 33 um das (in der Be wegungsrichtung der Kette betrachtet) vor dere.
verjüngte Ende 40 des Bügels 39 greifen und bei der fortgesetzten Bewegung aussen an dien Schenkeln 41 des, Bügels 39 entlang gleiten, wobei die Schenkel des Bü gels 36 gespreizt werden, so dass bei ge spreiztem Bügel die nach einwärts gerichte ten freien Endren der Stifte 37 nicht mit der auf dem Tische 31 ruhenden Patrone 5 in Berührung kommen,
sondern auf den äussern Seiten 1der Schienen 26' gleiten. Die Länge des Führungsbügels 39 ist nun so abgepasst. da , wenn ein Bügel 36 an den Enden 42 des Führungsbügels vom'bei paseiert ist, die Stifte 37 sieh gerade vor den Endflächen einer auf dem Tische 31 ruhenden Patrone 5 befinden.
Wenn dann der Bügel 36 von den Endpartien 42 des Bügels 39 abgleitet, so federn die Schenkel des gespannten Bügels 36 gegeneinander, wobei die Stifte 37 in die Ausschnitte <B>26'</B> der Schienen 26' einschnap pen,, gegen die Endpartien der Patrone drük- ken und die -Zipfel 62 soi einpressen, dass der @erschluss des Umschlages an den End- flächen völlig gesichert wird,
während ausser dem die Patrone; von Iden genannten Stiften erfa.sst und bei der Bewegung der Kette durch den Bügel 36 mitgenommen wird.
Die Patro nen 5 werden auf diese Weise durch das Paraffinbad im Behälter 38 geführt und bei der fortgesetzten Bewegung der Kette aus dem Bade gehoben, bis sie schliesslichi bei der nachfolgenden Spreizung der Bügel 36 frei werden und in einen zur Aufnahme dersel ben dienenden Behälter 43( ihinunterfalaen.
60 ist eine Rinne zum Auffangen und Zurückleiten des von den Patronen abtropfen- den" geschmolzenen Paraffins in .das Paraffin bad. Der untere, gekrümmte Teil derselben ver hindert, da.ss eventuell sich loslösende Patro nen in den Behälter 38 herunterfallen und darin liegen bleiben.
Für den Antrieb der verschiedenen Trans portvorrichtungen können beliebige r\±ntriebs- vorrichtungen angewendet werden. DieTrans- portvorrichtungen können einzeln für sich oder von einer gemeinsamen Antriebsvorrich- tung aus angetrieben werden.
Man wird da für sorgen, dass das Band 8 mit etwas grö sserer Geschwindigkeit angetrieben wird als das 4, und dass die G.esohwru- digkeit der Transportkette 33 im Verhältnis zur Fördergeschwindigkeit der Patronen sa gewählt wird, d'ass jedesmal, wenn eine Pa trone in die links in Fig. 4 ezeigte Lage n auf dem Tische gefördert wird,
ein Bügel 36 in eine zum Erfassen der genannten Pa: frone geeignete Stellung (Fig. 4 und 5) ge lang t.
Bei der dargestellten Ausführungsform werden die Kette 33 und die Transportbän der 4 und 8 von einer gemeinsamen -Kraft quelle mittelst eines über eine Riemenscheibe 46 laufenden Treibriemens 45 (Fig. 3) an getrieben. Die. Riemenscheibe 46 ist auf einer. im Gestell gelagerten Welle 47 befestigt, welche auch die Ahtriebsrolle 7 für das Band 8, sowie ein Zahnraxl 48 unbeweglich trägt. Letzteres steht in Eingriff mit einem auf einer Welle 50 festsitzendien Zahnrad 49.
Die Welle 50 trägt auch das die Kette 33 an treibende Kettenrad 35, sowie eine Riemen scheibe 51" die mittelst eines Treibriemens 52 eine auf einer .nicht gezeigten Welle sit zende Riemenscheibe 53 treibt.
Diese Welle träg-. auch eine Friktionsscheibe 55, die zwecks Antrieb des Bandes 4 mitf einer Frik- tionsscheibe 56 in Eingriff steht. Letztere sitzt auf dem einen Ende einer Welle 54, auf deren anderem Ende die das Transport band 4 treibende Rolle 3 sitzt..
Zweckmässig ist das Friktionsgetriebe so angeordnet, dass das Band 4 in eine inter- mittierende Bewegung versetzt werden kann, während die Kette 33 und das Band 8 sich kontinuierlich bewegen.
Zu diesem Zweck kann beispielsweise die Scheibe 56 am Um fang mit einem solchen Ausschnitt versehen sein, dass die Scheibe stehen bleibt, nachdem sie einen Umgang vollendet hat und das Band 4 um einen Weg gefördert worden ist, der der Länge einer Reihe Patronen ent spricht, die auf dem Band 4 pdaciert sind. Nachdem eine weitere Reihe Patronen auf das Band 4 gelegt ist, kann dieses dadurch wieder in Bewegung gesetzt werden, dass die Scheiben 55 und 56 wieder in treibende Ver bindung miteinander gebracht werden.
Hier- für sind ein. Handhebel 57, eine Lenkstange 5.8 und andere nicht dargestellte Zwischen organe vorgesehen. 59 bezeichnet eine durch den Riemen 52 antreibbare Kurbel für den Antrieb einer nicht gezeichneten Pumpe zwecks Zuführung des oben erwähnten Klebe mittels nach dem Kanal 18 und dem Schlitz 20.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH 1: Verfahren zum Einwickeln' von Patronen aus plastischen Sprengstoffen in einen Um schlag" dadurch gekennzeichnet, dass man die einzuwickelnden Patronen über eine Unter lage rollt und dabei über ein als, Umschlag dienendes Blatt passieren lässt, das eine grö ssere Breite hat -als die Länge der einzu wickelnden Patrone, und das beim Rollen automatisch auf diese Patrone aufgewickelt wird, worauf die genannte Patrone bei fort gesetztem Rollen gezwungen wird., an so be- seha:ffenen Falzorganen vorüberzugehen, dass während des Rollens die über die Enden der Patrone vorspringenden Partien des Blattes zu Zipfeln gefalzt werden, die die Endflächen der Patrone überdecken. UNTERANSPRüCHE I-.Verfahren nasch Pztentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die in die Um schläge eingewickelte Patrone nach dem Passieren der Organe,, die die Endpartien des Umschlages über die Endflächen der Patrone falzen, nach Greiforganen ge fördert wird, die die Endflächen der Pa trone automatisch erfassen und die Pa trone nach einem und durch einen Be- h.ä:lterf ühren, welcher eine abdichtende Flüssigkeit enthält. 2.Verfahren nach Patentäuspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die einzuwik- kelnden Patronen, auf einem Tra.nsiport- band in Querlage in bezug auf seine Bewegungsrichtung liegend, nach einem zur weiteren Förderung der Patronen dienenden Band gefördert werden,das sieh mit grösserer Geschwindigkeit be- wegt als das erstgenannte I'ransportba:nd und' die Patronen während des Ein- wickelns derselben in die Umsahäge. und während des I alzens der letzteren för dert.PATENTANSPRUCH II: Vorrichtung zur; Ausführung des Verfah rens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine Unterlage und ein über dieser angebrachtes endloses Band, das dazu be stimmt ist, mit seinem untern Ti-um von der Unterlage getragene, einzuwickelnde Patronen zu berühren und sie in rollende Bewegung zu versetzen, während in die Unterlage ein Behälter zur Aufnahme von Umschlagblättern für die Patronen eingesetzt ist, derart,dass die Patronen bei ihrer Bewegung über die Blätter rollen und dass an den Seiten der iTnterlage hinter ,dem Behälter Falzorgane angebracht sind, die während der Förderuni; der Patronen die Seitenteile des Umschlag- blattes in Zipfeln über die Endflächen der Patronen falzen.UNTERANSPRÜCHE: Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Unter lage, über welche die Patronen gefördert werden,, zwei Tische aufweist, zwischen we:lahen ein nach oben offener Behälter angebracht ist, um die mittelst eines im Behälter beweglich angebrachten, kraft schlüssig bewegten Kolbens aufwärts ge drückten Umsah ,l,agblätter aufzunehmen. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der nach oben affeneBehälter für die Umschlagblätter an seinem hin- tern Rande mit einem flanschenä,hnlichen Vorsprung versehen ist, gegen welchen die Umschlagblätter gedrückt und da durch gehindert werden, durch die Ein wirkung des Kolbens aus dem Behälter heraus gedrückt zu werden.5. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 und 4" dadurch gekennzeichnet, dass auf jeder Seite .der Unterlage hinter dem nach oben offenen rehälter ein Satz Falzorgane angebracht ist, welche eine Anzahl voneinander ab stehender Blechstreifen aufweisen, deren innere Enden hakenförmig ausgebildet und sa angeordnet sind, dass, wenn die Patrone bei :der rollenden BewegLing zwi schen den genannten Organen vorbei ge fördert wird, die über die Endflächen der Patrone vorspringenden Teile des Um schlages die genannten Organe treffen und dabei in Form von Zipfeln über die Endflächen der Patrone gefalzt werden.Vorrichtung nach Patentanspruch IL und Unteransprüchen 3 bis 5., dadurch gekennzeichnet, dass hinter den erwähn ten Falzorganen Führungsschienen der- i art angebracht sind, dass die eingewilL- kelte Patrone bei ihrer Förderung zwi schen denselben hindurch passieren muss,damit ihre Endflächen an die genann ten Führungsschienen zu liegen kommen und die über die Endfläche der Patrone gefalzten Zipfel des Umschlages durch die Einwirkung der Führungsschienen in ihrer Trage geb:a.lten werden.7. Vorrichtung .-nach Patentasrslfruch-II, dadurch gekennzeichnet, da.ss das zum Fördern der Patronen dienende, endlose Förderband über zwei drehbar gelagerte Rollen läuft, und dass das untere Trum dieses Bandes mittelst gegen die Ober seite dieses Trames anliegender Press- w alzen veranlasst wird,sich unter Druck an die Patronen anzulegen. B. Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch ein weiteres, end loses Transportband, das in bezog auf das im Patentanspruch II genannte Band derart an der Unterlage für die Patronen angebracht ist, dass' eine auf erstgebann tem Transportband geförderte Patrone von,dem letztgenannten Band erfasst und durch die Einwirkung desselben von dem Transportband nach der im Patent- anspraeh II genannten Unterlage, über die die Patronen v orwärtsrollen" über- geführt werden kann. 9.Vorrichtung nach Patentanspruch Il. dadurch gekennzeichnet, dass in dem vor dem Behälter liegenden Teil der Unter lage ein Kanal für die Zuführung eines Klebstoffes auf die Patronen vorhanden ist, zum Zweck, letztere beim Rollen über den genannten Teil der Unterlage mit Klehstoff zu versehen und ein festeres Anhaften ider Umschlagblätter an den Patronen zu bewirken. 10. Vo:rriehtun.g nach Patentanspruch 1I. gekennzeichnet .durch eine über Ketten räder laufende Transportkette, die mit voneinander abstehenden,.federnden Greif organen versehen und in bezog auf den Förderweg der Patronen so angebracht ist, dass, wenn letztere an den Falz organen vorbei und:bis zu dem Punkt gelangt sind, Wo@ Idie Einwirkung des Förderbandes auf dieselben aufhört, die genannten Greiforgane die Endflächen der Patronen erfassen und diese bei der Be wegung der Kette nach einem und durch einen Behälter für geschmolzenes Paraffin weiter fördern.11. Vorriehtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1'0, dadurch geken=@- zeichnet, .dass die genannten Greiforgane aus bügelförmigen Teilen mit aus der Kette vorspringenden, federnden S'elien- keln bestehen, die an ihren Enden mit ein wärts gerichteten Stiften versehen und so angeordnet sind,dass sie in die End flächen der Patrone einzugreifen und die über diesen gefalzten Zipfel des Um schlages einzupressen und bei der fort gesetzten Bewegung der Kette die Pa trone festzuhalten vermögen, bis die ge nannten Schenkel durch die Einwirkung von Führungsschienen auseinander ge spreizt werden. 12.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschie nen durch einen bügelförmigen Teil am hintern Ende der ünterlage für die P.a.- tranenj ausgebildet sind, der so ausgestal tet und angeordnet ist, dass die Schenkei des Greifarganes durch ihn hinreichend weit auseinander gespreizt werden, damit die an ihnen befestigten,einwä.r's gerich teten Stifte gerade vor die Enden der in Greiflage geförderten Patrone zu kom men vermögen, und dass in dieser Lage eines Greiforganes der Eingriff desselben mit dem erstgenannten bügelförmigen Teil aufhört, so da.ss die Greiforgane durch ihre Federkraft in die normale Lage zurückgehen und dabei die ge nannte Patrone fest erfassen. <B>12).</B> Vorrichtung nach Patentanspruch Il und Unteransprüchen 3 bis 1?, dadurch gekennzeichnet,da.ss das zur Förderung der Patronen dienende Transportband., wie auch das zum Vorwärtsrollen der I'a.tronen über die Unterlage dienende Transportband und die mit Greiforganen versehene, zur Wegführung der mit einem Umschlag versehenen Patronen dienende Transportlette von einer ge meinsamen Antriebsvorrichtung aus ge trieben werden und dass die Übersetzung so gewählt ist, dass das zum Vorwärts rollen der Patronen dienende Band sich mit grösserer Geschwindigkeit bewegt als das zur F'örd'erung .der Patronen dienende Transportband,während die Förder- geschwindigkeit der Kette , so abgepasst ist, dass ein Greiforgan derselben in die Lage zum Erfassen einer Patrone kommt. nachdem dieses durch das zum Vorwärts- rallen der Patronen dienende Band in Greiflage herangeführt worden ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH136789D CH136789A (de) | 1928-01-04 | 1929-01-02 | Verfahren und Vorrichtung zum Einwickeln von Patronen aus plastischen Sprengstoffen in einen Umschlag. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH136789A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1167733B (de) * | 1959-12-07 | 1964-04-09 | Evers & Co Ab | Maschine zum Einwickeln von im wesentlichen zylindrischen Gegenstaenden |
-
1929
- 1929-01-02 CH CH136789D patent/CH136789A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1167733B (de) * | 1959-12-07 | 1964-04-09 | Evers & Co Ab | Maschine zum Einwickeln von im wesentlichen zylindrischen Gegenstaenden |
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