Maschine zum Anknüpfen von Webketten. h' sind bereits Maschinen zum Anknüp fen der Faudenenden von Webketten bekannt. bei welchen die Kettenfäden 'der alten und der neuen Kette in der Maschine horizon tal einbespannt werden.
Diese Maschinen haben aber den Nachteil, dass die Vorrich tung zum Einspannen der Kette, sowie die Vorrichtung zum Anknüpfen ganz oder teil weise oberhalb der Kette angeordnet sind und dadurch eine freie, ungehinderte, leichte Zugänglichkeit über der Kettenebene zum schnellen Einspannen der Kette und eine fortwährend gleichbleibende, vollständige Übersicht zur Kontrolle während dem An knüpfen verunmöglichen.
Bei andern bekannten Maschinen werden die alte und die neue Kette in vertikaler Stellung eingespannt; diese Maschinen haben aber den Nachteil. dass die Knüpfvorrich tung über der Kette angeordnet ist und zum A:hknüpfen zudem von beiden Seiten in diese eingreift, wobei eine gute Übersicht d'er Kette während id'es Anknüpfens fehlt, so dass das Anknüpfen der jeweils richtigen, zusammengehörenden Fäden unmöglich zur richtigen Zeit kontrolliert werden kann.
Zu spät entdeckte Fehler können aber grosse Zeitverluste verursachen. Auch das Einspan nen der alten und der neuen Kette ist bei solchen Maschinen sehr kompliziert, da je weils die von drehbar angeordneten, ver riegelten Tragarmen abgestützten Klemm schienen vor dem Einspannen der Kette ent- riegele, hinunter geklappt und . nach dem Einspannen wieder hinauf in die aufrechte Stellung gebracht und verriegelt werden müssen.
Diese Anordnung ist auch .bei zu- sammengekuppelten Doppelmaschinen be kannt; bei ihr ist ,a;ber ein ununterbrüchener. selbsttätiger Transport der Knüpfvorrich tung und eine nacheinander erfolgende An knüpfung der bei mehreren zusa.mmengekup- pelten Maschinen eingespannten Kette aus geschlossen.
Bei diesen Maschinen muss die Knüpfvorrichtun..g von einer Maschine zur andern von Hand hinübergestossen werden, wobei zudem vorher der Knüpfapparat teil weise demontiert und nach dem Hinüber- schieben desselben wieder zusammengestellt werden muss, was sehr umständlich und zeitraubend ist.
Mit der den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildenden Maschine werden die erwähnten Übelstände der bisher bekannten Maschinen dadurch beseitigt, dass die Vor richtung zum Einspannen der alten und der neuen Kette und die Vorrichtung zum An knüpfen der Fadenenden so .angeordnet sind, dass eine leichte, für ein schnelles Einspan nen der Kette notwendige Zugänglichkeit durch eine freie.
ungehinderte Kettenebene erreicht wird, die eine fortwährende, gleich bleibende und vollständige Übersicht zur Kontrolle des Anknüpfens der Kette und der bereits verknüpften Kettenfäden ermög licht, derart, @dass in einem Arbeitsgang un-3 ohne Unterbrechung alle Fäden von belie big breiten Webketten angeknüpft werden können,, wobei nach erfolgter Verknüpfung derselben die Knüpfvorrichtung durch einen ununterbrochenen,
selbsttätigen Weitertrans port auf eine zweite, mit ider ersteren z _1- Sammengekuppelten Maschine gefördert wer- ;len kann, um die auf .dieser Maschine ein gespannten Kettenfäden anzuknüpfen; wäh rend welcher Zeit neue Ketten auf der ersten 2v1:asehine zum Anknüpfen eingespannt wer den rännen und somit eine grosse Leistung der Maschine erreicht wird.
CTemäss der Erfindung zeichnet sich die vorliegende Maschine dadurch aus, dass die die neue Kette aufnehmenden Klemmen von unterhalb der Kettenebenen angeordneten, mit Laufrollen versehenen Tragorganen ge tragen werden und zusammen mit diesen einen fahrbaren Kettenwagen bilden, d.ass Teile dieser Tragorgane sieh unter einer in der Längsrichtung zwischen den Klemmen ungeordneten, in Antriebsverbindung mit einer Knüpfvorrichtung stehenden Antriebs welle hindurcherstrecken,
dass diese Welle und die Knüpfvorrichtung innerhalb des fahrbaren Kettenwagens angeordnet sind, da.ss der Antrieb sämtlicher Knüpfwerkzeuge von unten erfolgt lind dass der auf Schienen fahrbare Knüpferwagen in der Längsrich - tung ungehindert von einer mit aufgespann ter Kette versehenen Maschine nach einer _oder mehreren mit ersterer gekuppelten Ma schine zum Anknüpfen der vorher vorberei teten und.
eingespannten Ketten selbsttätig durch ein Schaltwerk verschoben wird, .das Ganze derart, d',ass ein leichtes, schnelles Einspannen der Webketten und eine immer währende, vollständige Übersicht auf die Ketten beim Einspannen, wie auch beim Anknüpfen derselben auch bei mehreren ge- kuppelten Maschinen auf der ganzen Lä-ngw- front erreicht wird.
Zweckmässig sind auch die Laufschienen des Knüpferwagens, sowie die beiden Zahn stangen, die die Verschiebung der Knüpfer- vorrichtung mit deren Wagen gegen die Kette und die Ausgleichung ,der einen Kette zur andern Kette durch Verschieben des Kettenvr.a;
gensbezwecken, innerhalb des Ket tenwagens angeordnet, wobei die Querver bindung der Bügel zweckmässig ebenfalls unterhalb der Laufschienen und Zahnstangen hindurchgehend ausgebildet ist, derart, dass der Wagen- mit der Knüpfvorrichtung in der ganzen Längsrichtung sich ununterbrochen selbsttätig von einer Maschine zur andern fortbewegen kann, behufs eines sukzessiven Anknüpfens der auf jeder Maschine einge spannten Kette.
Die Rollen des Kettenwagens sind zweckmässig unmittelbar .an dessen Bügel angeordnet, wobei diese Rollen auf Verstre- 6ungsstangen, die die Seitenständer der Ma-. schine miteinander verbinden, zweckmässig ebenfalls unmittelbar angeordnet sind, wo durch eine Vereinfachung der Maschine er reicht wird.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes dargestellt.
Fig. 1 zeigt die Maschine in Seiten ansicht, wobei einige Teile im Schnitt dar gestellt sind, und der rechte Teil der Figur in kleinerem Massstab schematisch gezeichnet ist, Fig. 2 in Vorderansicht,: also im Sinne des Pfeiles Fig. 1 gesehen, wobei eine zweite ilfaschine teilweise dargestellt ist;
Fig. .3 ist eine Seitenansicht des Ketten- wagens mit der Knüpfvorrichtung, wobei einzelne Teile im Schnitt nach der Linie .x-x in. Fig. 2 dargestellt sind; Fig. 4 ist eine Vorderansicht ,des Ketten wagens;
Fig. 5 zeig-i: :die Knüpfvorrichtung mit der Antriebsweile in Vorderansicht, und Fig. 6 bis ?? zeigen Detailpartien.
In den Fig. 1. und 2 bezeichnet 1 die Seitenständer der -Maschine, welche durch die Verbindungsstangen 2, 3, 4 und 5 ver strebt ist. Aii den Seitenständern sind die Laufschienen 6 und 7 befestigt, auf welchen die am. Knüpferwagen 8 :drehbar angeord neten, eine Verschiebung des Knüpferwa.gena ermöglichenden Rollen 9 und 10 sitzen.
Eine Antriebswelle 11 ist in den an :den Seiten- .ständern befestigten Lagern 12 gelagert und trägt an einem Ende eine Antriebsscheibe 13.
Die Welle 11 trägt ein Zahnrad 14 (Fi:g. 5), welsches in ein zweites Zahnrad 15 ein -reift, .dessen am Knüpferwagen 8 :angeord nete Welle 16 die Scheiben mit den nicht dargestellten, für die Betätigung der Knüp- ferwerkzeuge bestimmten Hubkurvenschei- ben trägt. Die Antriebswelle 11 besitzt eine Nute 17 (Fug. 3), in welche ein Keil 18 (Fug. 1), :der neben dem Rad 14 angeord neten Kupplung 19 (Fug. 5) eingreift.
Am Knüpferwagen ist eine Welle 20 (Fug. 1 und 5) angeordnet, .auf welcher ein zweiarmiger Hebel 21 schwingbar gelagert ist, wobei der eine Arm mit -den Backen 22 in die Rinne 23 der Kupplung 19 eingreift und der an dere Arm zweiteilig .ausgebildet ist. Der Teil 24 ist .am andern Teil des Hebels 21 mittelst Eines Schlitzes und einer Schraube 25 (Fug.
1) verschieb- und feststellbar angeordnet wobei der Teil 24 in die unterste Lage ge bracht wird, um den Knüpfer-Tagen unter der vorher aufgespannten, neuen Kette der ersten Maschine von Hand rückwärts zu schieben, wenn derselbe in seine seitliche Anfangsstel lung .gebracht werden soll. Der Teil 24 ist mit einem im Support 26 geführten Stösser 27 gelenkig verbunden.
Der Doppelarm 21 ist noch mit einem Bremsarm 28 (Fug. 1) verbunden, dessen Rolle 29 an der Hub kurvenseheibe 30- durch die Feder 31 her angezogen wird.
Auf dem einen Ende der Welle 20 ist ein in eine an den Seitenständern befestigte Zahnstange 32 eingreifendes Zahnrad 33 (Fug. 1) :drehbar angeordnet, während auf der entgegengesetzten Seite der Welle 20 ein in an .den nach abwärts gebogenen Bügeln 34 (Fug. 1, 2 und 3) befestigten Zahnstange 35 einoreifen.des Zahnrad 36 vorgesehen ist.
Anliegend an diesen Rädern sitzen auf der Welle 20 :die 'Schalthebel 3 7 und 38 lose, deren Schaltklinken 39 und 40 je in eine zweite Verzahnung der Zahnräder 33 und 36 eingreifen. I)ie Rollen 41 und 42 der Schalthebel 3 7 und 38 werden .durch :
die Fe dern 43 und 44 an dieselbe, nicht darge stellte Hubkurve der Scheibe 45 gedrückt. Im Support 26 (Fug. 1, 7 und 8) ist eine Welle 46 gelagert, an deren einem Ende ein Hebel 47 festsitzt, welcher durch eine Zug stange 48 mit dem Schalthebel 38 gelenki- verbunden ist, während auf .der andern Seite der Welle 46 ein Hebel 49 befestigt ist.
Ne- ben diesem Hebel ist auf -der Welle 46 ein Hebel 50 schwingbar .an-geordnet, welcher durch eine Zugstange 51 mit dem Schült- hebel 37 ebenfalls gelenkig verbunden ist. Die Tasten 52 und 53 (Fug. 1, 7 und 8) sind in einem Support 54 schwingbar angeordnet und mit Ansätzen 55 und 56 ausgebildet, wobei unter diese die einen Enden der Hebel 49 und 50 zu liegen kommen.
Die Tasten 52 und 53 liegen an den Kettenfäden an und nehmen während des Anknüpfens der Fäden eine veränderliche Stellung ein, :derart, :fass die Ansätze 55 und 56 der Tasten zeitweise vor den Enden der Hebel 49 und; 50 stehen und dadurch diese Hobel in ihrer Beweb iugs- freiheit nicht mehr ,gehemmt sind und :
die mit -denselben verbundenen Schaltwerke in Funktion setzen, einerseits behufs Verschie- bung des Knüpferwagens gegen die Kette und anderseits behufs Verschiebung des Kettenwagens. zum Ausgleich der richtigen Stellung der beiden Ketten übereinander.
Hierbei kommen die an den Fäden anliegen den Tasten 52 und 53 durch diese Verschie- l)ung des Knüpferwagens wieder in die An fangslage. und wird dadurch auch die Tätig- lceit der Schaltwerke und der Hebel 49 und 50 wieder unterbrochen und wiederholt siclk dies immer in abwechselnder Weise.
Die an sich bekannten Klemmen. 5 7 und 58 (Fig. 1 und 3) werden von den nach ab wärts gebogenen Bügeln 34 getragen, wobei letztere durch eine Stange 59 miteinander verbunden sind und zusammen mit den auf den in .den Bügeln befestigten Zapfen 61 drehbar angeordneten Rollen 60 einen fahr baren Kettenwagen bilden. Die Klemme 5 7 ist in bekannter ZV eise beweglich angeordnet, indem diese von einer in den Bügeln 3 4 dreh bar gelagerten Welle 62 und einen .auf ihr festsitzenden Support 63 getragen wird, wo bei.
auf jeder Seite eine Kurbel 64 (Fig. 3 und 4-) an einem Anschlag jedes Supports <B>63</B> anliegt. Unter .der Klemme 58 ist eine Stange 65 (Fig. 1 und 3) als Verbindungs organ der Bügel 34 vorgesehen. Die Klemme 66 (Fig. 1-3) liegt auf den beiden mit Zahnstangen 68 versehenen .Supports 67, welche in an den Seitenständern 1 der 3Za- schine befestigten Supports 69 verschiebbar abgestützt und durch Schrauben 70 gesichert sind.
In den Seitenständern 1 ist eint: Welle 71 (Fig. 1 und 2) gelagert, auf welcher ein Handhebel 72 festsitzt, während eine Achse 73 von auf der Welle 71 festsitzenden He beln 74 unbeweglich getragen wird. 'N\Teitere auf der Achse 73 befindliche Hebel 75 sind zweiarmig und .auf der Achse 73 verschieb bar angeordnet, derart, daB die einen nach abwärts ragen .äen Arme dieser Hebel über die Welle 71 greifen, wodurch diese Hebel geführt werden.
Die obern Arme der Hebel 75 tragen .den Baum 76 mit der neuen Kette 761. An den Seitenständern 1 (Fig. 1 und 2) sind die den Baum 78 mit der .alten Kette 781 tragenden Supports 7 7 befestigt, wobei das finit der alten Kette versehene Web geschirr 79 an Haltern 80 aufgehängt ist. Auf einer an den Supports r 7 befestigten Schiene 81 sind zwei Halterführungen 82 längsverschiebbar, in welchen mittelst je einer Schraube 83 die Halter 80 in der Hö henrichtung, verstellbar angeordnet sind.
Ober eine in den Supports 77 drehbar und leicht abnehmbar angeordnete Walze 84 wird die alte, vom Geschirr getragene, im Baum 78 in bekannter Weise festgeklemmte Kette 781 nach vorn zum Anknüpfen geleitet.
Ein Röhrenhalter 85 (Fig. 5, 9, 1.0 und 11) mit Zapfen 86 und Nocken 87 ist in die Bohrung einer Nabe 88 (Fig. 1, 3 und 5) gesteckt, wobei die Nocken 87 in einen Schlitz dieser Nabe 88 eingreifen und da durch .dein Röhrenhalter 85 die richtige Stellung geben.
Im Röhrenhalter sind die Röhren 89, 90, 91,<B>92.</B> -drehbar angeordnet, in derr--n Bohrungen in bekannter Weise sogenannte Kreuzschnüre 93 (Fig. 11) durch zogen werden, wobei die Ketten kreuzweise über letzteren liegen und die Fäden einzeln weggenommen werden. Auf den Röhren sind die Hebel 94. 95, 96, 97 befestigt und, grei fen die in denselben drehbar angeordneten Stiften 98, 99, 100, 101 in eine auf dem Halter 85 drehbar angeordnete, gemeinsame Scheibe 109 ein und versetzen bei einer Dre hung dieser Scheibe die .an den Röhren aus gebildeten Längsnerven 103 in Schwingung.
Zur Drehung dieser Scheibe 102 greift in einen Schlitz derselben ein Stift 104 (Fig. 3 und 5) eines am Knüpferwagen 8@ ange ordneten, auf einem Stift 105 drehbaren He bels 106 ein, während eine an dem andern Ende des Hebels 106 angebrachte Rolle 1() 7 in eine nicht dargestellte Hubkurve' der Scheibe 108 eingreift und bei Drehung die ser Scheibe die an den Röhren ausgebildeten Längsnerven <B>103</B> in Schwingung versetzt. Die Scheibe 108 ist mit einem Zahnrad 109 ausgebildet und auf einem Zapfen 110 dreh bar gelagert, wobei das Zahnrad in ein auf der Welle 16 befestigtes Zahnrad 111 ein greift.
An dein Röhrenhalter ist ein Faden- ieiler 112 (Fig. 3, 5, 10 und 11) auf einer drehbar und längsverschiebbaren Welle<B>1133</B> angeordnet, wobei an dem andern Ende der Welle 113 ein Mitnehmer 114 (Fig. 5) fest sitzt.
Ein am Knüpferw.agen 8 auf einem Stift 116 @drehbar angeordneter Hebel 115 greift mit einem :auf eineiu Stift 118 lose sitzenden Prisma 117 in den Schlitz des Mit- nehmers 114 und trägt am andern Ende eine Rolle 119, welche an der mit dem Za.hnra@d <B>109</B> fest verbundenen Scheibe 120 anliegt, so dass bei der Drehung dieser Scheibe durch eine an dieser angeordnete,
nicht dargestellte Hubkurve eine Längsverschiebung des Fa- denteilers bewirkt wird. Ein am Knüpfer- wagen 8 auf einem Stift 121 schwingbar angeordneter Hebel 122 (Fig. 3 und 5) ist an einem Ende gabelförmig ausgebildet, wo bei in diesen Gabelschlitz ein am Mitnehmer 11..1 befindlicher Stift 123 eingreift.
Das andere Ende dieses Hebels 1?2 besitzt eine Rolle 124, welche an der nicht dargestellten Hubkurve,der Scheibe 120 anliegt.
Bei einer Drehung dieser Scheibe wird der Fadenteiler in Schwingung versetzt. Am Knüpferwagen 8 ist eine Mange 1.25 mit einer Sclieren- inc,sserplatte 126 (Fig. 15 und 16) vertikal verschiebbar .angeordnet,
welche Stange am andern Ende einen festsitzenden Mitnehmer 127 mit einem Stift 128 und eine a.ngelenkte Zugstange l29 aufweist. Letztere ist mit einem auf der Achse 13(1 schwingbar ange ordneten Hebel 1.31 und dem Zapfen l.\32 gelenkig verbunden. Der Hebel 131 besitzt eine Rolle 133, die in eine nicht dargestellte Hubkurve der Scheibe 13-1 eingreift, wobei bei einer Drehung der letzteren die Messer platte 1\M auf- und al3bewcgt wird.
In der Bohrung der Stange 125 ist- eine ebenfalls mit einer 1VIesserplatte 136 versehene Stange 135 vertikal versc:hiebbar angeordnet, wobei a.in andern Ende der Stange 135 ein Mitneh- iner <B>137</B> festsitzt, der durch den Stift 1.38 mit einer Zugstange 1.39 gelenkig verbunden ist. Auf der Achse 130, welche am Iinü pfer- wagen fest angeordnet ist.
sitzt ein sch@ving- barer. mit einer Rolle 141 versehener Hebel 140, wobei diese Rolle in die nicht gezeich nete Hubkurve der Scheibe 1.34 eingreift und -bei einer Drehung der letzteren der mit der Zugstange- 139 durch .den Zapfen 1.42 gelenkig verbundene Hebel 140 die Messer platte 136 ebenfalls auf- und .abbewegt, derart,
dass bei der Verschiebung der beiden Messerplatten 126 und 186 die Fäden sche- renartig abgeschnitten werden.
Der am Knüpferwagen 8 befestigte Sup port 143 trägt einen auf einem Zapfen 144 schwingbar gelagerten zweiarmigen Hebel 145, wobei ,der eine Arm einen auf einem Zapfen 1-I6 angeordneten, ebenfalls schwing- baren Hebel 147 trägt (Fig. 3, 5, 17 und 18).
Letzterer besitzt eine röhrenförmig ausge bildete -Hakennadel 148, die im Hebel 147 befestigt ist und in deren Bohrung eine mit einem Steilring 150 versehene, unter dem Druck einer Feder 151 stehende Stange 149 iängsverschiebhar ist. Die Hakennadel 148 bildet mit der .Stange 149 eine Fadenklemme. Der Hebel 117 mit der Rolle 148' und der Hebel 145 mit der Rolle 148" sind durch eine Feder 152 miteinander verbunden, wo durch diese Rollen gegen die nicht darge stellten Hubkurven der Scheiben 153 und 170 gezogen werden.
Ein auf einem Stift 1.54 des Hebels 117 (Fig. 3 und 17) schwing bar gelagerter Hebel 155 greift mit einer Rolle 156 in die nicht- dargestellte Hubkurve der Scheibe 153 ein; bei einer Drehung der Scheibe 153 führt :die Hakennadel 148 eine Vertikal- und eine Schwingbewegung aus, wobei die .Stange 149 in der röhrenförmigen Hakennadel ebenfalls eine Hin- und Her bewegung ausführt, zum Zwecke, den Faden zu erfassen, abzuklemmen und dem Binde schnabel zuzuführen.
Am KnüpIerwagen ist ein Bindeschnabel 157 (Fig. 3, 19. 20 und 21), der auf einer mit einer Verzahnung 158 versehenen Büchse 159 festsitzt, drehbar angeordnet, wobei in deren Bohrung eine Längsstanlge mit dem Bindeschnabel 157' angeordnet ist. Das un- türe Ende dieser Stange trägt einen Ring 160 und presst eine Feder 161 die Bin.de- schnabe lbacken <B>151</B> und 157' gegeneinan der.
Eine Büchse 162 ist auf dem festsitzen den Rind 160 längsverschiebbar angeordnet, wobei eine zweite Feder 16$ eine Schulter dieser Büchse gegen eine Schulter des Rin- ges 160 presst und dadurch die Backen des Bindeschnabels fest gegeneinander presst. Die Drehung des Bindeschnabels erfolgt durch die am Knüpferwagen angeordnete Kahnstange 164 (Fig. 19 und 20), welche in .den Lagern 165 und 166 geführt ist und einen Stift 167 (Fig. 3) mit Prisma. 168 aufweist.
Letzteres greift in die Gabel eines zweiarmigen Hebels 169 ein, der auf der Achse 130 schwingbar angeordnet ist und mit einer Rolle 133' in die nichtdargestellte Hubkurve der Scheibe 170 eingreift. Ein auf der Achse 144 schwingbar angeordneter He bel 171 (Fig. 3) liegt mittelst einer Rolle <B>172</B> auf der Hubkurve der Scheibe 153 auf, wobei bei einer Drehung der Scheiben 170 und 153 die Drehung des Bindeschnabels und das Öffnen und Schliessen desselben durch Verschiebung der Bindeschnabelstange erfolgt,
um die Anknüpfung der Fäden @-ins- zuführen.
Eine Hakennadel 172' (Fig. 3, 12 und 22) sitzt in einem Halter 173, der auf einem Zapfen 174 befestigt und schwingbar ange ordnet ist, wobei auf der Nabe des Knüpfer- wagens ein zweiarmiger Hebel<B>175</B> schwing bar sitzt: dessen einer Arm als Mitnehiner für die Nadel<B>1.72'</B> dient.
Der andere Arni des Hebels 175 ist durch einen Zapfen 176 mit der Zugstange<B>177</B> (Fig. 3, 5 und 12) gelenkig verblinden. Ein Zapfen 178 verbin det die Stange<B>177</B> mit einem am Knüpfer- wagen auf einem Zapfen 180 gelagerten He bel 179, dessen Rolle 181 an der nicht d!ar- gestellten Hubkurve der Scheibe 182 anliegt und bei Drehung derselben die Hakennadel <B>1.72</B> in Schwingung versetzt.
Auf dem Knüpferwagen ist ein Support 183 (Fig. 3, 5 und 12) befestigt,. in welchem eine einen Hebel 185 tragende Welle 184 gelagert ist. Der Hebel 185 greift zwischen einem auf der Welle 174 festsitzenden Ring 186 und dem Halter 173 ein, wobei auf der andern Seite der Welle 184 ein Hebel 187 festsitzt, dessen Stift 188 mit einem Prisma <B>189</B> in den Schlitz eines Hebels 190 ein greift..
Letzterer ist auf der Achse '130 schwingbar angeordnet -Lind greift mit einer Rolle 191 in die nicht dargestellte Hubkurve einer Scheibe 192 ein,, welche bei ihrer Dre hung der Hakennadel 172 nebst der vorher erwähnten Schwingbewegung eine Auf- unrl Ahwärtsbeweg < ing erteilt, zum Zwecke, den Faden zu erfassen, dann dem Bindeschnabel zuzuführen,
die angeknüpften Fäden aus deni Bereich der K'niipferwerkzeuge zu ziehen und abzugeben.
Am Knü.pferwagen ist ein Support 193 (Fig. 5) be-festigt@ in welchem eine ein Zahn rad 195 tragende Welle 194 gelagert ist.
Das Rad 195 greift in ein auf dem Röhrenhalter 85 clrehb@ar angeordnetes Zahnrad 196 ein, wobei ein am Röhrenhalter befestigter Win kel<B>197</B> in eine Nute des Rades 196 ein greift und dadurch dieses axial festhält (Fig. 3, 5,, 9, 10 und 11).
Auf der andern Seite der Wefle 194 ist eüi Kettenrad 198 befe stigt, welches durch eine Kette 199 mit einem zweiten, auf der Nabe,der Scheibe 192 fest sitzenden Kettenrad- 200 (Fig. 5) verbunden ist.
Bei einer Drehung des Rades 200 macht ein auf dem Zahnrad 196 befestigter Haken 900' (Fig. 10) eine schwingende Bewegung und zieht dadurch die abgeschnittenen, auf den Röhren 89, 90, 91 und 92 liegenden Fa denenden weg.
Ein in die Ketten 76' und 78' eingreifender Wächter 201 (Fig. 9 und <B>10)</B> ist am Röhrenhalter 85 auf einem Stift 202 drehbar angeordnet, welcher Wächter beim Fehlen eines Fadens von dem andern der anzuknüpfenden beiden Fäden auf die eine oder andere Seite, also abwärts oder aufwärts, gezogen wird und dadurch dem Stösser 27; seine Verschiebung ermöglicht und die Knüpfwerkze-Ll.ge selbsttätig ausser Funk tion setzt.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Maschine ist folgende: Die neue, auf dem Kettenbaum 76 befind liche Kette 76' wird von unten nach oben gezogen und bei den hintern und vordern.
an sich bekannten Klemmen 57, 58 einge spannt und festgeklemmt, wobei die zweit vorderste Klemme 57 auf der Welle 62 dreh beweglich gelagert ist und durch Drehen einer der auf beiden Seiten der Klemme 57 angeordneten Kurbeln 64 die eingespannte Kette 76 in die gewünschte Spannung ge bracht werden- kann. Durauf wird die vor derste Klemme 66, welche für ein ungehin- ,lertes. Einspannen der vorher.'beschriebeneie Kette 76 durch Drehen einer Kurbel (;
-10 (Fig. 2) i n die, Tiefstlage gebracht worde i1 ist. iii die oberste Norina.lstellung gehoben und mit der Schraube 7('1 verriegelt. Das eine Ende der alten Kette <B>18'</B> wird in beka.nnler Weise an dem hintern. an der liasthine be findlichen,
drehbar angeordneten Slia.nnbauns 78 eingespannt und festgeklemmt, während cla.s andere Ende dieser Kette über die dreh bar ii,iigeordnete Walze 84' nach vorn gelei- tel untl-iii der vordern Klemuse 66 einge spannt und festgekl.einmt wird, wobei diese Kette mit geringer Entfernung über der er- stereis liegt,
und nach Bedarf durch Dreheis des Spannbaumes 78, welcher mit einem Sperrad 641 und Sperrhebel (i43 (Fig. 2) versehen ist, in Spannung gebracht werden kann. Das Einspannen der hciden Ketten er folgt also in.
horizontaler Lage übereinan der, wobei ein leichtes Einpannen und Einklemmen der Ketten .in die Klemmen 57, 58,
66 von der Vorderseite der Maschine aus infolge Wegfall a11-er über der Kette vor.#ie- henden und hindernden Teile erreicht und ein leicht zugängliches und bec\uemes Ein spannen und Einklemmen der Ketten in die Klemmen von der Vorderseite der 1Zasc-hin@@ aus, nebst einer vollständigen Übersichtlich keit über die Kette erzielt wird.
Nach dem Einspannen der Betteis wird der Knüpferwagen 8 in die Anfangsstellung rechts (Fig. 2), von der Vorderseite der Ma- schine -aus gesehen,, gegen die Ketten 76', 78' geschoben. wobei die in den Ketten lie genden, bekannten K.reuz."cliiiiire <B>92)</B> in be kannter.
Weise durch die Bohrunuen der Ein greifrühren 89-92 der K nüpfvorriehting gezogen und ausserhalb der Maschine befe stigt werden. Die Knüpfvorrichtung wird darauf in Tätigkeit versetzt, wobei die an- zuknüpfenden Fäden der alten und neuem Kette nacheinander durch :die im Patent N r.
135454 erwähnten, besonderen Mittel weg- genommen und diese Fäden von den Knüpf werkzeub n erfasst werden, worauf eine Ver- schilingung und Verknotting nach der im Pa tent Nr. 136016 beschriebenen 'Veise erfolgt und nachher die angeknüpften Fäden nach einander ablegt.
Sind an mehreren, zi>öammengekuppelteii lfaschinen die eingespannten Ketten na,chein- a.näer in derselben @'orschubrichtung ange=- knüpft v,orden, so kann der Knü pferwagen mit der Knüpfvorrichtung sehr leicht von Hand wieder in die Anfangsstellung nach der ersten Maschine zurückgebracht werden.
wobei vorher die Knüpfwerkzeuge durch Drehen des Antriebsraides von Hand in die tiefste La;ae gebracht werden,' ebenso 'der Heb.al 24 durch Läsen der Befestigungs schraube 25, wobei der Si:
tisser 27 umgelegt wird und dadurch eine nach abwärts hän gende Stellung einnimmt" zum Zwecke, den Knüpferwa.gen nach dein Entfernen des auf gesteckten Röhrenhalters 85 und Umlegen der beiden Klinken 39, -10 unterhalb einer vorher wieder ein.ge:
spannten Kette durch schieben zu können. wobei das a-uf der An- triebsweJle mit einem in der Längsnute der letzteren eingreifenden Keil versehene Zahn- x--ad zusammen mit dem Knüp.ferwagen ver schoben wird,
so dass die Betätigung der Knüpfwerkzeuge auf der ganzen Längs- richtung von mehreren zusammengekuppel- ten Maschinen von derselben Antriebswelle aus erfolgen kann.
Aus tlem vorstehenden geht deutlich h,er- vor, dass durch die besondere Ausbildung und Anordnung des Kettenwagens, wobei die Stege der Bügel 3:
1- unter der Antriebswelle unten hindurchgehen und diese Welle die Knüpfvorrichtung, die Laufschienen für den Knüpferwagen und die Zahnstangen zur Verschiebung des Ketten- und des Knüpfer- wa.geus innerhalb .des fahrbaren Kettenwa- gens a,ngeordnet sind, ein ungehindertes,
selbsttätiges Verschieben des Knüpferwa.gens mit der Knüpfvorriohtung ohne Unterbruch von einer Mase.hine zu einer zweiten Ma schine und so fort erreicht wird und ein fort währendes Anknüpfen der an mehreren zu- sammengekuppelten Maschinen eingespann ten Ketten erfolgt.
Dabei ist ein fortwäh- rencles Einspannen von Ketten durch die Arbeiterin. gleichzeitig mit dem Anknüpfen der vorher eingespannten Ketten ermöglicht und somit eine äusserst- hohe Leistung der Maschine erreicht.
Durch die besondere Ausbildung und ein- fache Anordnung des Ketten- und Knüpfer- wagenc in Verbindung mit der Antriebswelle und den Gleit- und Verschiebungsorganen,
sdwie die besondere Anordnung der Antriebs- organe zur Betätigung der Werkzeuge für die Verschiebung des Kuüpfer- und Ketten- wie auch derjenigen für die selbst tätige Ausserbetriebsetzung des Knüpfer- wagens, ebenso der Werkzeuge zum Wegneh men )der I'ä.,
den aus der Kette und derjeni gen für die Verschlingung und Anknüpfung der Fäden, unterhalb derselben und der Kette wird eine freie, leicht zugängliche Kettenebene erreicht, welche einerseits ein schnelles Einspannen der Ketten in die Klemmen und anderseits eine fortwäh rende, gleichbleibende, vollständige Über sicht zur Kontrolle des Anknüpfens der Kette und der bereits schon angeknüpften Kettenfäden ermöglicht, wobei eine einzige, in der ganzen Längsrichtung von mehreren zusammengekuppelten Maschinen vollstän dig freie Kettenebene erzielt wird,
welche die Befenung und I%erwaühung durch die Arbeiterin äusserst vorteilhaft erleichtert.