CH136933A - Verfahren zur Verbesserung der Streufähigkeit von Nitrophosphaten. - Google Patents

Verfahren zur Verbesserung der Streufähigkeit von Nitrophosphaten.

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CH136933A
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nitrophosphate
nitrophosphates
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Lonza Elekt Aktiengesellschaft
Emil Dr Luescher
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Lonza Ag
Emil Dr Luescher
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    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05BPHOSPHATIC FERTILISERS
    • C05B19/00Granulation or pelletisation of phosphatic fertilisers, other than slag
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05GMIXTURES OF FERTILISERS COVERED INDIVIDUALLY BY DIFFERENT SUBCLASSES OF CLASS C05; MIXTURES OF ONE OR MORE FERTILISERS WITH MATERIALS NOT HAVING A SPECIFIC FERTILISING ACTIVITY, e.g. PESTICIDES, SOIL-CONDITIONERS, WETTING AGENTS; FERTILISERS CHARACTERISED BY THEIR FORM
    • C05G3/00Mixtures of one or more fertilisers with additives not having a specially fertilising activity

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Description


  Verfahren zur Verbesserung der     Strenfähigkeit    von Nitrophosphaten.    Sämtliche Nitrophosphate sind an und  für sich hygroskopisch, und zwar in der  Regel     umsomehr,    je mehr     Calciumnitrat    und  je mehr wasserlösliche Phosphate sie ent  halten. Während aber andere, ebenfalls stark  hygroskopische -Dünger, zum Beispiel Kalk  salpeter, selbst bei geringem     Feuchtwerden     noch verhältnismässig gut     ausgestreut,werden     können, da das harte Korn bei Wasserauf  nahme     mir.    von einer dünnflüssigen Lösung  umgeben wird, ist dies bei den gewöhnlichen  Nitrophosphaten nicht der Fall.

   Es zeigt sich  hier, dass die     Nitrophosphatkörner    besonders  beim     Ausstreuen    von Hand leicht an dieser  kleben, dies zweifellos deshalb, weil die  durch die Wasseraufnahme entstehende Lö  sung mit den in den     Nitrosposphaten*    ent  haltenen unlöslichen Substanzen, wie Ton,       sekundäres    und tertiäres     Calciumphosphat     eine klebrige Masse bilden.  



  Es hat sich gezeigt, dass das Streugut       umsomehr        klebt,    je grösser die Oberfläche    der einzelnen Körner im Verhältnis zur Masse,  beziehungsweise je poröser oder feiner das  Korn ist.  



  Das in erster Linie durch die Luftfeuch  tigkeit bedingte     Schmierigwerden    hygrosko  pischer     Düngmittel    wird beim manuellen  Ausstreuen derselben wesentlich gefördert  durch die Gegenwart einer erhöhten Feuch  tigkeit an der Handoberfläche. Bei Substan  zen mit niedrigem     Erweicbungspunkt,    wie  dies beim Nitrophosphat im allgemeinen zutrifft,  kann überdies leicht eine     Sinterung    durch  die an der Handoberfläche vorhandene erhöhte  Temperatur eintreten. Beim Ausstreuen von       Hand    wird also das Streugut     umsomehr     kleben, je grösser die Oberfläche der einzelnen  Körner ist, die mit der Hand in direkte Be  rührung kommen.  



  Man kann nun die Streufähigkeit von  Nitrophosphaten dadurch verbessern, dass man,  gemäss der vorliegenden Erfindung, die An  klebefähigkeit des Streugutes vermindert,      indem man das zerkleinerte . Nitrophosphat  mit nicht hygroskopischen Substanzen be  handelt. Es können zum Beispiel trockene,  nicht hygroskopische Substanzen den Nitro  phosphaten nur zugemischt werden. Eine  noch bessere Wirkung erhält man, wenn  man gleichzeitig mit dem Vermischen auch  die     Oberflächen    der     Nitrophosphatkörner    durch  kurzes Erwärmen zum Erweichen bringt oder  die trockenen nicht hygroskopischen     Stoffe     unter Verwendung von wenig Feuchtigkeit  an die Oberflächen der     Nitrophosphatkörner     anklebt.

   Eine ähnliche Wirkung erzielt man,  wenn man die Nitrophosphate leicht ölt.  



  Die Behandlung des zerkleinerten Nitro  phosphates mit nicht hygroskopischen Sub  stanzen kann in Gegenwart des bei der Zer  kleinerung anfallenden Staubes ausgeführt  werden. Man kann aber auch vor der Be  handlung der Nitrophosphate mit nicht hygros  kopischen Substanzen den im zerkleinerten  Produkt enthaltenen Staub entfernen, zum  Beispiel durch Aussieben, oder man kann den  Staub dadurch unschädlich machen, dass man  ihn durch kurzes Erwärmen zum Ankleben  an die     Nitrophosphatkörner    bringt.  



  Durch die Behandlung der Nitrophosphate  mit nicht hygroskopischen Substanzen werden  mehr oder weniger zusammenhängende dünne  Schutzschichten gebildet, welche das Zusam  menbacken der Körner unter sich und das  Ankleben derselben an der Hand in weit  gehendem Masse verhindern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Verbesserung der Streu fähigkeit von Nitrophosphaten, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Anklebefähigkeit des Streugutes dadurch vermindert, dass man das zerkleinerte Nitrophosphat mit nicht hy groskopischen Substanzen behandelt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Nitrophos- phate mit trockenen, nicht hygroskopischen Substanzen mischt. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche der Nitrophosphatkörner durch kurzes Erwär men zum Erweichen gebracht wird unter gleichzeitiger Zumischung einer trockenen, nicht hygroskopischen Substanz. 3.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man eine trockene, nicht hygroskopische Substanz unter Ver wendung von wenig Feuchtigkeit zum Ankleben an die Nitrophosphatkörner bringt. 4. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Nitroposphate leicht ölt. 5. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlung des zerkleinertrn Nitrophospkates mit nicht hygroskopischen Substanzen in Gegenwart des bei der Zerkleinerung anfallenden Staubes vorgenommen wird. 6.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man den bei der Zer kleinerung des Nitrophospbates entstehen den feinen Staub aus dem Produkt ent fernt und dieses darauf mit nicht hygro skopischen Substanzen behandelt. 7. Verfahren gemäss Patentanspruch und Un teranspruch 6, dadurch ' gekennzeichnet, dass man den bei der Zerkleinerung des Nitrophosphates anfallenden feinen Staub durch Sieben des zerkleinerten Produktes entfernt.
    B. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man vor der Behand lung mit nicht hygroskopischen Substan zen den bei der Zerkleinerung des Nitro- posphates anfallenden Staub durch kurzes Erwärmen an den Nikrophospatkörnern zum Ankleben bringt.
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