CH136933A - Verfahren zur Verbesserung der Streufähigkeit von Nitrophosphaten. - Google Patents
Verfahren zur Verbesserung der Streufähigkeit von Nitrophosphaten.Info
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Description
Verfahren zur Verbesserung der Strenfähigkeit von Nitrophosphaten. Sämtliche Nitrophosphate sind an und für sich hygroskopisch, und zwar in der Regel umsomehr, je mehr Calciumnitrat und je mehr wasserlösliche Phosphate sie ent halten. Während aber andere, ebenfalls stark hygroskopische -Dünger, zum Beispiel Kalk salpeter, selbst bei geringem Feuchtwerden noch verhältnismässig gut ausgestreut,werden können, da das harte Korn bei Wasserauf nahme mir. von einer dünnflüssigen Lösung umgeben wird, ist dies bei den gewöhnlichen Nitrophosphaten nicht der Fall. Es zeigt sich hier, dass die Nitrophosphatkörner besonders beim Ausstreuen von Hand leicht an dieser kleben, dies zweifellos deshalb, weil die durch die Wasseraufnahme entstehende Lö sung mit den in den Nitrosposphaten* ent haltenen unlöslichen Substanzen, wie Ton, sekundäres und tertiäres Calciumphosphat eine klebrige Masse bilden. Es hat sich gezeigt, dass das Streugut umsomehr klebt, je grösser die Oberfläche der einzelnen Körner im Verhältnis zur Masse, beziehungsweise je poröser oder feiner das Korn ist. Das in erster Linie durch die Luftfeuch tigkeit bedingte Schmierigwerden hygrosko pischer Düngmittel wird beim manuellen Ausstreuen derselben wesentlich gefördert durch die Gegenwart einer erhöhten Feuch tigkeit an der Handoberfläche. Bei Substan zen mit niedrigem Erweicbungspunkt, wie dies beim Nitrophosphat im allgemeinen zutrifft, kann überdies leicht eine Sinterung durch die an der Handoberfläche vorhandene erhöhte Temperatur eintreten. Beim Ausstreuen von Hand wird also das Streugut umsomehr kleben, je grösser die Oberfläche der einzelnen Körner ist, die mit der Hand in direkte Be rührung kommen. Man kann nun die Streufähigkeit von Nitrophosphaten dadurch verbessern, dass man, gemäss der vorliegenden Erfindung, die An klebefähigkeit des Streugutes vermindert, indem man das zerkleinerte . Nitrophosphat mit nicht hygroskopischen Substanzen be handelt. Es können zum Beispiel trockene, nicht hygroskopische Substanzen den Nitro phosphaten nur zugemischt werden. Eine noch bessere Wirkung erhält man, wenn man gleichzeitig mit dem Vermischen auch die Oberflächen der Nitrophosphatkörner durch kurzes Erwärmen zum Erweichen bringt oder die trockenen nicht hygroskopischen Stoffe unter Verwendung von wenig Feuchtigkeit an die Oberflächen der Nitrophosphatkörner anklebt. Eine ähnliche Wirkung erzielt man, wenn man die Nitrophosphate leicht ölt. Die Behandlung des zerkleinerten Nitro phosphates mit nicht hygroskopischen Sub stanzen kann in Gegenwart des bei der Zer kleinerung anfallenden Staubes ausgeführt werden. Man kann aber auch vor der Be handlung der Nitrophosphate mit nicht hygros kopischen Substanzen den im zerkleinerten Produkt enthaltenen Staub entfernen, zum Beispiel durch Aussieben, oder man kann den Staub dadurch unschädlich machen, dass man ihn durch kurzes Erwärmen zum Ankleben an die Nitrophosphatkörner bringt. Durch die Behandlung der Nitrophosphate mit nicht hygroskopischen Substanzen werden mehr oder weniger zusammenhängende dünne Schutzschichten gebildet, welche das Zusam menbacken der Körner unter sich und das Ankleben derselben an der Hand in weit gehendem Masse verhindern.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Verbesserung der Streu fähigkeit von Nitrophosphaten, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Anklebefähigkeit des Streugutes dadurch vermindert, dass man das zerkleinerte Nitrophosphat mit nicht hy groskopischen Substanzen behandelt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Nitrophos- phate mit trockenen, nicht hygroskopischen Substanzen mischt. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche der Nitrophosphatkörner durch kurzes Erwär men zum Erweichen gebracht wird unter gleichzeitiger Zumischung einer trockenen, nicht hygroskopischen Substanz. 3.Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man eine trockene, nicht hygroskopische Substanz unter Ver wendung von wenig Feuchtigkeit zum Ankleben an die Nitrophosphatkörner bringt. 4. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Nitroposphate leicht ölt. 5. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlung des zerkleinertrn Nitrophospkates mit nicht hygroskopischen Substanzen in Gegenwart des bei der Zerkleinerung anfallenden Staubes vorgenommen wird. 6.Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man den bei der Zer kleinerung des Nitrophospbates entstehen den feinen Staub aus dem Produkt ent fernt und dieses darauf mit nicht hygro skopischen Substanzen behandelt. 7. Verfahren gemäss Patentanspruch und Un teranspruch 6, dadurch ' gekennzeichnet, dass man den bei der Zerkleinerung des Nitrophosphates anfallenden feinen Staub durch Sieben des zerkleinerten Produktes entfernt.B. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man vor der Behand lung mit nicht hygroskopischen Substan zen den bei der Zerkleinerung des Nitro- posphates anfallenden Staub durch kurzes Erwärmen an den Nikrophospatkörnern zum Ankleben bringt.
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