CH136955A - Munitionszubringeeinrichtung an selbsttätigen Feuerwaffen. - Google Patents
Munitionszubringeeinrichtung an selbsttätigen Feuerwaffen.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A9/00—Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
- F41A9/29—Feeding of belted ammunition
- F41A9/32—Reciprocating-slide-type belt transporters
- F41A9/33—Reciprocating-slide-type belt transporters with cartridge stripping means
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Description
liunitionszubringeeinrichtung an selbsttätigen Feuerwaffen.. Czegensta.nd vorliegender Erfindung ist eine Munitionszubringeeinrichtung an selbst tätigen Feuerwaffen mit unverriegeltem Ver schluss und in einer Verschlusshiilse ;leiten dem Verschlussklotz.
Die Erfindung bezweckt durch Verwen dung eines Patronengurtes die Mitführuün eines grössern Munitionsvorrates zur Aus führung einer Ungern, kontinuierlichen Schussreihe, als es mit Magazinfeuer mög lich ist.
Dies wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht., dass auf die Ladeöffnung der Verschlusshülse ein c1en durchlaufeziden Patronengurt führender Zubringerahmen mit durch. die Vor- und Rückbewegung des Ver schlusses betätigten Mitteln zum Laden der Patronen und Vorwärtsschalten des Gurtes aufgesetzt ist.
Hierbei kann die Waffe bei Abnahme des Zubringerahmens ohne weiteres auch zum Schiessen mittelst Magazins benützt wer den.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 die Verschlusshiilse eines Maschi nengewehres nebst aufgesetztem Zubringe rahmen und Fig. 2 eine Uraufsicht hiervon;
Fig. 3 zeig-(- in grösserem Massstabe eine Hilfsvorrichtung in Längsansicht, Fig. 4 eine Draufsicht und Fig. 5 in grösserem Massstab eine Quer- ansicht derselben;
Fig. G zeigt einen Längsschnitt eines Tei les der Zubringevorrichtung,wovon die Fig. <B>7</B> bis 10 in grösserem Massstabe Quer- schnitte nach den Linien VII VTI, VIIT bis VIII und IX-IX in F'ig. 6 zeigen.. wo bei in jeder Schnittfigur nur die unbedingt zum Verständnis erforderlichen Organe dar gestellt sind.
Fig. 1 zeig; einen Teil der Verschluss- hiilse 1 eines grosskalibrigen Maschinen- gewehres im Längsschnitt, wobei alle nicht zur Zubringeeinrichtung gehörigen und zum Verständnis der Erfindung nicht unbedingt erforderlichen Teile weggelassen sind.
In der für das Einsetzen des üblichen Patro nenmagazins vorgesehenen obern Öffnung la der Verschlusshülse ist der 1jubringerahmen 3 eingestzt. Derselbe besitzt rechteckige Grundrissfarm und ist an beiden Enden in der Durchlaufsrichtung des. -Munitionsgutes G offen. Zum Einsetzen in die Öffnung la hat der Rahmen 3 zwei nach unten ragende, federnde Lappen 3a (F'ig. 7), in welcher Stellung er durch an seinen Flanken angrei fende Mittel verriegelt ist.
1b ist die Aus- ivei-fö:ffnung- der Versch:lusshülse, 2 der in letzterer gleitende Verschlussklotz - mit dem Fanghaken 2a.
An der obern Wandung des Zubringerahmens sind innen in Querrichtung zwei parallele Führungsschienen 4 befestigt, in welchen der auf bekannte Weise auf einer seitlich - am Maschinengewehr ange- braehten Trommel aufgewundene Munitions- gurt G läuft, der aus einem Stahlband be steht, an welchem die Patronen P mittelst federnder Klammern k befestigt sind.
- An. -der -Unterseite des Zubringer.ahmens 3 ist nahe der Gürtauslauföffnung in Längs- lichtung eine Welle 5 in Stützen. 6 und 7 belagert (Fig. 2 und 6), auf welcher mittelst Naben 8a und 9a die beiden Zubringerarme 8 und 9 unverdrehbaa- befestigt sind.
Diese Zubringerarme reichen,, wie Fig. 7 zeigt, durch Schlitze im Zübringera.hmen hindurch bis an die vorderste, über der Verschluss- längsmitte liegende Patrone P am Gurt G, so dass diese Paträne aus ihren Klammern herausgedfiä.ngt; wird und herunterfällt, so- bald die Zubringerarme 8, 9 durch Drehung der Welle 5 auf dieselbe gepresst werden.
Ferner ist auf der Welle 5 neben dem Zu= briiigerarm 9 die Nabe loa eines no#ll,entr;i. gers 10 und fliegend, am äussern Ende der Welle 5, neben der Stütze 6 die Nabe 11 @'- eines Rollenträgers 11 unverdrehbar befe stigt:
- Beide Rollenträger tragen am Ende Rollen lOr bezw. 11r, welche auf, aal der Verschlussmasse seitlich befestigten Leit schienen 18, 19 (Fig. 1) auflaufen.
Nebst- dem ist- lose auf die Welle die Nabe 12a eines Rollenträgers 12 aufgesetzt, der ani Ende die Rolle- 12r trägt, die ebenfalls auf ,den benannten Gleitschienen aufläuft.
Die Rollen 10r und! 11r werdlen durch eine auf die Welle 5 aufgesetzte,, an der Stütze 6 ver ankerte und auf den Zubringerarm 8 drüh- kende Schraubenfeder 18 an die Leitschie nen gedrückt-., während :
die _Rolle 12?' durch eine am Zubringerahmen 3 befestigte Zug feder 14, welche an einem Arm 12b- der 'Tabe 12a angreift, auf die Leitsebienen gedrückt wird. Nebstdem trägt die 'Tabe 12a einen nach oben ragenden Schaltklinkenträger 15, in welchem eine Schaltklinke 16 gelagert isti, unter welcher eine Feder 17 eingesetzt ist,- die die Klinke 16 gegen :
den Patronen gurt G drückt. Dieser hat eine mittlere: Lochreihe, deren Löcher L um Patronen distanz voneinander entfernt sind, und in welche der Vorsprung 16a der Shhaltklinke 16 zwecks Bewegung des Patronengurtes eingreift (Fig. 2, 4, 6 und 10).- Die drei Rollen lor, 11r und 12r sind in Fig. 6 nur der Übersicht halber nebeneinander in einer Ebene liegend -dargestellt,
in- Wirklichkeit liegen dieselben natürlich in verschiedenen Ebenen und die Rollenträger sind verschi" den gestaltet, wie aus Fig. 2, sowiei den Quer schnitten Fig. 7-10 ersichtlich.
Die Leitschienen 18 und 19 sind in Fig. 1 strichpunktiert eingezeichnet, da auf der weggeschnittenen Läugsseite der Verschluss- hülse liegend.
Die Leitschienen 18, welche die Rolle llr leitet, steigt von einer gegebe nen Höhe mit einer cencaven Kurvenflä.clic zu einer gegebenen Hubhöhe in der Hori zontalen gegen die Mündung der Waffe hin an, während die von ihr durch einen klei nen Zwischenraum getrennte Leitschiene 1.9, an welcher die Rollen lür und 12r auflau fen,
von dem der Leitschiene 18 zugekehr ten Ende aus gegen das Verschlussende der Waffe- hin in der Vertikalen mit einer ge neigten, ebenen Leitfläche ansteigt.
Auf dem Zubringerahmen 3 ist in einem Stützlager 20 (F'ig. 3, 4 und 5) :ein. zwei armiger FIebel 21 gelagert, dessen mün- du.ngsseitiger Arm- am Ende eine Rolle ?'_' trägt,
die in die Bewegungsbahn eines nalic# der- letzten Patrone auf dem Gurt G befe- stigten Anschlages 23 hineinragt und beim Auflaufen auf denselben den Hebel 21 eilt- gegen einer Feder 2-1 verschwenkt. Am Ende des verschlussseitigen Armes dieses Hebels ist eine- Stange 25 angeilenkt, welche auf den Zahn 26a eines Anschlages 26 stösst,
der am hintern Ende der Einführöffnung ja an der Verschlusshülse versellwenkbar gelagert ist. Ain Anschlag 26 ist eine Stange ?:7 all- gelenkt, welche mit der nicht dargest.ellter@ :,-bzugsvorriclltung für Dauerfeuer in Wir- kingsverbindung steht.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Iranrichtung ist folgende: Der geladene Patronengurt G wird mit seinem vordern Ende seitlich in die Füh rungsschienen 4- des Zubringerahinens ein geführt und zwar so weit, dass die erste Pa- trolle P1 um eine Patronenteilung (Fig. 8<B>)</B> vor der Mitte der Offnung des Zubringerah- inens stellt.
Wird der Abzug bedient, so schiebt der in der Zrerschlusshülse 1 glei tende, Verschlussklotz 2 die im Aubringeral1- nien unten liegende Patrone Po, welche ein zeln von Hand vorgeladen werden muss, vor und ins Patronenlager lp (Fig. 1) hinein.
Mit dem Verschluss werden gleichzeitig die seitlich an demselben angebrachten Leit schienen 18 und 19 vorwärtsgeschoben, und durch die auf -letzterer a.uflaufencle Rolle l er wird nun die @'@% elle 5 gedreht, -wodurch die beiden Zubringearine 8 und 9,
entgegen der Feder 13 aus der untern Stellung über der vorgeladenen Patrone<I>Po</I> (Fig. 8) in die obere Stellung (Fig. 7) gebracht werden.
Gleichzeitig bewirkt die ebenfalls auf die Leitschiem@ 19 auflaufende Rolle 12r ein Verschwenken de. SchaJtl@linkenträgers 15 aus der in Fig. 10 gezeichneten Stellung in die Stellun- nach Fit', 9,
@vobei der Vor sprung 16a derehaltl@linhe 16 in das er- reichbare Loch L des Patronengurtes G ein greift und diesen uin eint> Teilung vorsc-hal- iet, so dass die zu ladende Patrone P1 nun direkt über die Ladeöffnung des Zubringe rahmens an die 7uhriilgerarine a,nzüliegeii 1=ommt (Fig. 7).
D'er Ver;chluss ist wälrrenil dieser Zeit vorgelaufen (also in der Zeich- nun.g in Pfeilrichtung nach links, Fig. 1), hat die P'atrane gezündet und wird durch den Gasdruck wieder zurückgeschleudert. Tor Beendigung dieser Rückwärtsbewegung läuft die Rolle 111' auf die ansteigende Leit schiene 18 auf,
wodurch die beiden Zubrin- gerarme 8 und 9 die Patrone Pl in den Un terteil des Zubringerahmens 3 herunter drücken (Fig. 8), womit das Laden dieser Patrone beendigt ist.
Der Schaltklinkenträ- ger 15 ist beim Rückwärtslauf des Verschlus ses unter Zusammendrückung der Feder<B>17</B> zurückverschwenkt worden und der Vor- sprung 16a ist zu einer Weiterschaltung be reit in das näc-hstfo & gende Loch L des Gur tes G eingeschnappt.
Nach dem letzten Schuss aus einem Pa- troneilgu.rt läuft die Rolle 22 (Fig. - 3--5) auf den Anschlag 2:3 des. Patronengurtes auf lind hierdurch wird der Hebel 21 entgegen der Feder 24 verschwenkt. Die abwärts. gehende Stange 25 verschwenkt den An schlag 26 und dieser verschiebt die S"nge 21 in Pfeilrichtung.
Diese Stange steht in Wirkungsverbindung mit der A.bzugsvorrich- tung derart, dass der Rasthaken 9#a des Ver- sehlussklotzes beim Rückwärtsgang von der Abzugsvorrichtung gefangen wird und die Waffe gespannt bleibt, so dass nach Fin- setzen eines geladenen Patronengurtes ohne weiteres das Feuer fortgesetzt werden kann.
Anstatt aus einem einzigen Stahlband könnte der Patronengurt auch aus Gliedern oder aus Texti.l:gewebe bestehen.
Nach Abnahme des Zubringerahmens kann die Waffe ohne weiteres zum Schie ssen mittelst Magazins benützt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Munitionszubringeeinrichtung an selbst tätigen Feuerwaffen mit unverriegeltenl Ver- schluss und in einer Verschlusshülse gleiten dem Versahlussklotz, sowie durch die Vor- und Rückbewegung des Verschlusses betä tigten Mitteln zum Laden der Patronen,Ja durch gekennzeichnet. das zwecks Schiessens mit einem durchlaufenden Patronengurt auf die Ladeöffnung der Verschlusshü lse ein .den Patronengurt führender, abnehmibarer Zu bringerahmen mit durch die Vor- uncl Rück- Bewegung des Verschlusses betätigten Mit teln zum Vorwärtsschalten des Gurtes auf gesetzt ist, derart, dass der Gurt an .der einen Seite des Zubringerahmens ein- und an der entgegengesetzten abläuft.<B>UNTERANSPRÜCHE:</B> I. Munitionszubringeeinrichtung gemäss Pa tentanspruch, mit einem die Patronen mittelst federnder Klammern haltenden, mit Vorsehublachung versehenem Patro nengurt aus einem Stahlband .oder Stahl gliedern oder Textilgewebe, dadurch ge kennzeichnet, dass .an ,dem den Patronen- gurt mittelst Führungsschienen führen den Zubringerahmen eine Welle drehbar gelagert ist,.auf welcher zwei zum Be fördern der jeweils zu ladenden Patronen aus dem Patronengurt in ,die Verschluss- hülse dienende Zubringerarme und zwei je eine Rolle tragende Rollenträger befe stigt sind und nebstdem lose ein eine Rolle tragender Rollenträger aufgesetzt ist,.welch' letzterer eine .Schaltklinke zum Fortschalten des Patronengurtes trägt, wobei seitlich ,an der Verschlusshülse zwei Leitschienen angebracht sind, an welchen die durch Federn angedrückten Rallen auflaufen, um bei jedem Schuss infolge der Vor- und Rückwärtsbewegung -des Verschlusses mittelst der Schaltklinke eine Patrone unter den Griffbereieh der Zubringerarme zu bringen, mittelst der selben in die Verschlusshülse zu befördern,die Schaltklinke in die Angriffsstellung ans folgende Schaltloch des Gurtes zu- rückzufiihren und die Zubringerarme wie der in die Bereitsclia,ftsstellung über die nachgerückte Patrone zurückzuführen.2. lNunitionszubringeeinrichtung gemäss Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Zubringerahmen ein zwei- a.rmiger Hebel geliagert ist, der am Ende des einen Armes eine Rolle trägt, welche auf einen nächst der letzten Patrone .auf dem Gurt angebrachten Anschlag auf läuft und hierbei den Hebel entgegen einer Feder verschwenkt zum Zwecke,mittelst einer an der Verschlusshü.lse an geordneten Übertragungsvorrichtung- die Abzugseinrichtung des Verschlusses zu betätigen derart, dass beim Rückgang nach dem letzten Schuss der Verschluss- klotz gefangen wird und .der Verschleiss gespannt bleibt, um die Waffe nicht beine Weiterschiessen mit einem neu eingeleg ten Patronengurt von Hand spannen za müssen.
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