CH136977A - Austenitische Chrom-Nickelstahllegierung. - Google Patents

Austenitische Chrom-Nickelstahllegierung.

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CH136977A
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CH
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steel alloy
nickel steel
chromium
austenitic
nickel
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Aktiengesellschaft Fried Krupp
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Krupp Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C7/00Treating molten ferrous alloys, e.g. steel, not covered by groups C21C1/00 - C21C5/00
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K5/00Gas flame welding
    • B23K5/12Gas flame welding taking account of the properties of the material to be welded
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C38/00Ferrous alloys, e.g. steel alloys
    • C22C38/18Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium
    • C22C38/40Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium with nickel

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Description


      Anstenitische        Chrom-Nickelstahllegiernng.       Die bis jetzt bei der Herstellung von Sal  petersäure und     andern    chemischen     Agentien          benutzten        chemisch        neutralen        austenitischen     Chrom - Ni     ckelstahllegierungen    haben den  Nachteil.

   dass     ,sie    gegen den zum Beispiel  bei hoher Temperatur erfolgenden Angrif<B>f</B>  von Säuren oder Salzlösungen nicht mehr be  ständig sind, wenn sie - zum Beispiel, beim  Zusammenschweissen einzelner Bauteile   eine einer     Anlassbehandlung    gleichkommende  <U>E</U>rwärmung auf etwa. 600 bis<B>900'</B> C er  fahren haben.

   Die Erfindung bezweckt, eine       austenitische    Chrom -     Nickelstahllegierung,     zum     Beispiel    eine solche mit 18 bis 25  Chrom und 7 bis 12     %.    Nickel, zu schaffen,  die von diesem Nachteil frei ist und im  übrigen alle Vorzüge der     bekannten    chemisch  neutralen     a:ustenitischen        Chrom-Nickelstahl-          legierungen        aufweist.    Dieser Zweck     wird    der  Erfindung gemäss dadurch :

  erreicht,     dass    der       Kohlenstoffgehalt,    der durch     Zusammen-          -zchmelzen    gewonnenen     Legierung    so gering  ist, dass die     austenitische    Gefügeform auch    bei     einer        einer        Anlassbehandlung    gleichkom  menden     Erwärmung    nicht verloren geht.  



  Der Grund für die     Tatsache,        da.ss        zuln     Beispiel eine Stahllegierung mit 18     bis    25      ,o     Chrom, 7     bis    12 % Nickel und weniger  als 0,07 % Kohlenstoff auch die - für die  Technik sehr wichtige - Eigenschaft be  sitzt, dass sie zum     Beispiel    gegen den bei  erhöhter Temperatur erfolgenden Angriff  von Säuren oder Salzlösungen     unempfindlich     ist, ist     nach    den Feststellungen des Erfinders  darin zu erblicken, dass die in der Legierung  befindliche,

   sehr geringe Menge Kohlenstoff  die     austenitisehP        Gefügeanordnung    nicht       stört,    vielmehr, nachdem sie erst einmal in  die gelöste Form     übergeführt    ist, auf alle  Fälle dauernd     in    der gelösten Form erhalten  bleibt.

   Sie     wird        also    auch nicht durch eine       nachträgliche,    einer     AnlaBbehandlung    gleich  kommende     Erwärmung    auf etwa 600 bis       900'     C, wie sie     zum        Beispiele    zu     ,Zu-          sammenschweiss'en    einzelner Bauteile erforder  lich wird, in     :

  eine        andere    Form (zum %i-      spiel     Kärbidform)        übergeführt.        Das    ist bei  den bisher gebräuchlichen,, chemisch neu  tralen     austenitischen        Chrom-Nickelstahllegie-          rungen    mit 0,1 bis 0.,4 %     Kohlenstoff    nicht  der Fall.

   Bei     diesen        Chrom-Nickelstahllegie-          rungen        wird        vielmehr    der     Kohlenstoff    bei  einer nachträglichen Erwärmung auf     etwa     600     bis    900   C.

   wie sie zum Beispiel durch  Schweissarbeiten beim Zusammenfügen ein  zelner Bauteile erforderlich wird,     zum    Teil  aus der     Grundmasse    ausgeschieden und     lagert     sich nach Eingehen einer Verbindung mit  Chrom     als    Chromkarbid an den     Korngrenzen     der     Kristallkörner    an.

   Das Auftreten dieses  Chromkarbides hat aber     da.s        Entstehen    eines  gegenüber dem Potential der     Kristallkörner     unedlen     Potentials    zur Folge und führt beim       Angriff    von Säuren oder     Salzlösungen    auf  die     Korngrenzen    mehr oder     weniger    schnell  einen     vollständigen    Zerfall der     Legierung     herbei, wenn man nicht durch eine weitere  Erwärmung, und zwar auf eine oberhalb von  etwa,

   1000   C liegende Temperatur und an  schliessende Abschreckung den     rein        austeni-          tischen    Zustand der     Legierung    wieder her  stellt. Die den rein     austenitischen    Zustand  wieder herbeiführende     Wäxmebehandlung     lässt sich aber bei grossen     Gegenständen    (Be-         hältern)    oft überhaupt nicht oder nur unter  grossen     Schwierigkeiten    durchführen.  



  Ohne dass am     Wesen    der Erfindung     etwas          geändert    wird, ist es möglich, der angegebe  nen     Stahllegierung    das Gefüge verbessernde       Zusätze,    wie zum Beispiel     1VIolybdän.    Kupfer  usw., zu geben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Austenitische Chrom-Nickelstähllegierung, dadurch gekennzeichnet, dass der Kohlen stoffgehalt so gering ist, dass die austenitische Gefügeform auch bei einer einer Anlass- behandlung gleichkommenden Erwärmung; nicht verloren geht. UNTERANSPRüCHE 1. Chrom-Nickelstahllegierung nach Patent ansprach, dadurch gekennzeichnet, dass ,sie weniger als 0.07 % Kohlenstoff ent hält.
    2. Chrom-Nickelstahllegierung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie 18 bis 25 % Chrom, 7 bis 12 % Nickel und weniger als 0,07 % Kohlenstoff ent hält.
CH136977D 1928-02-09 1929-01-17 Austenitische Chrom-Nickelstahllegierung. CH136977A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DEK107922D DE561160C (de) 1928-02-09 1928-02-09 Herstellung von Gegenstaenden, die beim Herstellungsverfahren oder im Betriebe einer Erwaermung ausgesetzt sind

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CH136977A true CH136977A (de) 1929-12-15

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE767166C (de) * 1939-05-12 1951-12-03 Roehrenwerke A G Deutsche Gegen interkristalline Korrosion bestaendige Staehle

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AT134833B (de) 1933-10-10
FR667843A (fr) 1929-10-24
GB305654A (en) 1929-12-24
DE561160C (de) 1932-10-12

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