CH137045A - Vorrichtung zum Drucken und Registrieren von Fahrscheinen. - Google Patents

Vorrichtung zum Drucken und Registrieren von Fahrscheinen.

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CH137045A
CH137045A CH137045DA CH137045A CH 137045 A CH137045 A CH 137045A CH 137045D A CH137045D A CH 137045DA CH 137045 A CH137045 A CH 137045A
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Haenel Curt
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Haenel Curt
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Description


  Vorrichtung zum Drucken und Registrieren     von    Fahrscheinen.    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung  zum Drucken     und        Registrieren    von Fahrschei  nen von zum Beispiel solcher Bauart, dass  sie vom Schaffner umgehängt getragen und  bedient werden kann.

       Beisolchen.Vorrichtun-          gren        ist    es     würrhenswert,    nicht nur eine,     @,so@r@-          dern    zwei oder mehr     Sorten    von     Fahrscheinen     drucken, verausgaben und zählen zu können,  ohne dabei die Abmessungen und das Ge  wicht des Apparates zu vergrössern und die  Handhabung umständlich zu machen. Fer  ner ist es wünschenswert, die Anzahl der  von jeder Sorte verausgabten Fahrscheine  auf je einem besonderen Zähler aufzurech  nen.  



  Diese Zwecke werden bei der vorliegen  den Vorrichtung erfindungsgemäss dadurch  erreicht, dass ein von aussen einstellbarer     Ty          peneinsatz    in die Druckwalze des Apparates  eingebaut ist und derart mit Nocken, die auf  verschiedene Zähler     einwirken,    in Verbin  dung steht, dass, je nach     Einstelliurg    des  Typensatzes, bei der     Betätigung    der Druck-    walze ein entsprechender Aufdruck auf dem  Fahrschein erzeugt und der diesem Auf     druclz     entsprechende Zähler     fortgeschaltet    wird.  



  Auf der Zeichnung ist eine solche Vor  richtung für zwei verschiedene und     für    vier  verschiedene     Fahrscheinsorten    beispielsweise  dargestellt, und zwar zeigt:       Pig.    1 eine Seitenansicht einer Vorrich  tung für zwei     Fahrscheinsorten    geschlossen,       Fig.    2 eine solche nach Entfernung der  linken Aussenwand,       Fig.    3 eine Ansicht von oben,       Fig.    4 eine Ansicht. von vorn, und       Fig.    5 eine solche nach Entfernung der  Vorderwand;

         Fig.    6 und 7 stellen die Druckwalze mit  dem     Typeneinsatz    und den daran     -befind-          liehen,    die Zähler antreibenden Nocken in  verschiedenen Stellungen dar, und       Fig.    8 und 9 zwei mit den jeweiligen  Stellungen des     Typeneinsatzes    gedruckte  Fahrscheine;      die     Fig.    10 und 11 zeigen die Druck  walze mit dem Typeneinsatz und den daran  befindlichen, die Zähler     antreibenden        Nok-          ken    einer Vorrichtung für vier verschiedene       Fahrscheinsorten.     



  Die Vorrichtung gemäss     Fig.    1 bis 6 be  sitzt ein Gehäuse 1 aus Leichtmetall, in  welchem die Druckwalze 2, eine Gegendruck  walze 3, eine Farbwalze 4, eine Antriebs  welle mit Kurbel 5, zwei     Kontrollzähler    6  und 6' und eine     Traghülse    7 für die Papier  rolle gelagert sind. Die Druckwalze 2 trägt  in bekannter Weise einen auswechselbaren,       lnit    Förderleisten versehenen Druckstock B.  Von der Länge der     Förderleisten        hängt    die  Länge des verausgabten     Streifenabschnittes     ab.

   Ausserdem enthält die Druckwalze eine  Anzahl von aussen einstellbare     Typenräd-          e.hen,    mit denen veränderliche     Bezeichnun-          :en,    wie Tages- und Stundenangaben,     Strek-          kenabschnitt,        Fahrtrichtung    usw.

   auf den       Streifenabschnitt.        aufgedruekt    werden     kön-          hen,      Um besonders wichtige     LTnterseheidungs-          lnerkmale    augenfällig     aufdrucken    zu können  und -so namentlich ihrem Werte nach ver  schiedene Fahrscheine zu erhalten, ist die  Druckwalze mit einem über die ganze Breite  des Druckfeldes reichenden blockförmigen Ty  peneinsatz 9 ausgerüstet, der bequem durch  Drehen eines Hebels 10 von aussen einstell  bar ist.

   Der Typeneinsatz 9 ist mit einem  Zahnrädchen 11 versehen, in das ein anderes  Zahnrädchen 12 eingreift. welches mit dem  Hebel 1.0 fest verbunden ist, der seinerseits  durch eine Feder 13 in der jeweiligen Stel  lung festgehalten wird. Ausserdem besitzt  der Typeneinsatz 9 an der einen Seite einen  Nocken 14 und an der     andern        Seite    einen  Nocken 14', die beide in einem bestimmten  Winkel zueinander versetzt sind, so dass, je  nach Lage des Typeneinsatzes,

   jeweilig der  eine oder der andere N     oeken    aus dem Um  fang der Druckwalze 2 herausragt     und     bei der Umdrehung     dieser    entweder der  Nocken 14 mit dem Zahnrad 15 des Zählers       E    oder der Nocken 14' mit dem Zahnrad 15'  des Zählers 6'     (Fig.    5) in Eingriff kommt    und der betreffende Zähler     fortgeschaltet     wird.  



  In der Lage nach     Fig.    6 ist der Typen  einsatz 9 so eingestellt, dass er nicht in das  Druckfeld der Druckwalze zu liegen kommt.  Auch der zu ihm gehörige Nocken 14' ragt  nicht: aus dem Umfang der Druckwalze     her-           < sus,    wohl     aber    der     andere,    im     -##@TinlLel    zu  ihm versetzte Nocken 14. Wird bei dieser  Einstellung die Druckwalze bewegt, so     wird     ein Fahrschein ohne besondere Kennzeich  nung gedruckt, wie i11     Fig.    8 dargestellt  und auf dem Zähler 6 aufgerechnet.  



  Dreht man den Hebel 10 in _Richtung de  Pfeiles, so legt sich- der Typeneinsatz 9 mit  dem Nocken 1.4' in die aus     Fig.    7 ersicht  liche Stellung um. Wird jetzt die Druck  walze bewegt, so gelangt die auf dem Ty  peneinsatz vorgesehene Gravierung, bei  spielsweise die Bezeichnung "Schüler", auf  dem     Fahrschein    zum Abdruck, wie in     Fig.    9  dargestellt, und letztere wird     mittelst        cles     Nockens 14' und des     Zahrades    15' auf dem  Zähler 6' aufgerechnet.  



  Selbstverständlich kann der Typeneinsatz       S)    so ausgebildet sein, dass er auch in der in       Fig.    6 dargestellten Lage in das Druckfeld  ragt und mit einer entsprechenden Gravie  rung versehen ist.     In    diesem Falle würde  dann jede der beiden     Fahrscheinsorten    mit  einer Sonderbezeichnung versehen sein.  



  Der Hebel 10 ist durch eine Schutzhaube  31 abgedeckt, die sich an der Gehäusewand  30 befindet und so gestaltet. ist, dass die  Aussparung der einen Hälfte der     Haub(,     gleichzeitig den Anschlag für den Finger  des Schaffners bildet, der die Vorrichtung       bedient    und     daher    die Umstellung nach Ge  fühl vornehmen kann. Ausserdem kann die  Schutzhaube 31 auch mit     Einstellungsbe-          zeichnungen    versehen sein.  



  Die Kappe ist so ausgespart, dass der     Tl--          peneinsatz    nur in     der    Ruhestellung der  Druckwalze aus der     einen    in die andere  Lage umgestellt werden kann.  



  Die Antriebswelle 5, die Druckwalze<B>2</B>  und die     Gegendruckwalze    3 stehen durch  Zahnräder 5', 3' 2' miteinander in     Eingriff,         so dass bei der üblichen Rechtsdrehung der       Kurbel    ein     Stück    des von der Rolle 16 kom  menden     Streifens    gefördert und bedruckt       wird.    Nach der     Beendigung    der ersten Kur  belumdrehung steht der gedruckte Fahr  schein, der mit seinem     obern    Teile, also mit  dem veränderlichen Text, zuerst     gedruckt     wird,

   bis zum Anfang des unveränderlichen       Textteiles    ausserhalb der Düse 17 und     wird     hier abgetrennt, während der gleichbleibende       Text    im Innern der Vorrichtung liegen  bleibt. Gleichzeitig hat der vorstehende     Nok-          ken    den für die betreffende     Fahrscheinart     bestimmten Kontrollzähler     fortgeschaltet.     Dieser erste Streifenabschnitt, der nur mit  dem veränderlichen Textteil bedruckt ist,       m:uss        abgele-,-t    werden.

   Bei der     nächsten    Kur  belumdrehung. wird nun zu dem bereits vor  gedruckten gleichbleibenden Text der ver  änderliche Teil     hinzugedruckt    und der Strei  fen bis zum Anfang des nachfolgenden und  in der Vorrichtung wiederum liegen bleiben  den unveränderlichen Textes     herausgescho-          ben    und abgerissen. Durch diese Arbeitsweise  ist der     grosse    Vorteil geschaffen, dass - bei       Umstellung    des veränderlichen     Textteiles     gleich der nächste Fahrschein die neuen Be  zeichnungen     trägt.     



  Die Düse 17 ist als     Abreissvorrichtung          ausgebildet    und verstell- oder auswechselbar       angeordnet,    um bei Änderung der Fahr  scheinabmessungen die Trennstelle jeweilig  dem Text entsprechend verlegen zu können.  



  Die verstellbaren Typenrädchen 18. die       sich    bei     der        bedin,,4en    grossen Anzahl       infolge        iler        sonst.        zIi        grossen     nicht alle mit seitlich nach aussen ragenden  Einstellrädchen 19 versehen lassen, werden,  soweit sie nicht mit solchen Einstellrädchen  ausgerüstet sind, mittelst eines Stiftes     ver-          -;tellt.    Zu     diesem    Zwecke     ist    an der Vorder  wand des Gehäuse:

   eine Öffnung 20       (Fig.        .l)    angebracht. Um nun ein Umstel  lung dieser Typenrädchen vorzunehmen,     wird     der Druckzylinder, da er infolge des Erfor  dernisses,     da,ss    der veränderliche Textteil zu  erst druckt, nicht mit diesen Typenrädchen  vor der Öffnung stehen kann, zurückge-    dreht. Dies lässt sich durch die Anordnung  eines Sperrades 21 ermöglichen, welches fest  auf der Antriebswelle 5 sitzt und in das  eine Sperrklinke 22 eingreift.

   Die Druck  walze     lässt    sich nun genau so weit zurück  drehen, bis die Typenrädchen vor der Ein  stellöffnung erscheinen, ohne dass jedoch  hierbei auf die Kontrollzähler eingewirkt       wird.    Ist     die    Umstellung erfolgt, so wird     in     der üblichen Weise nach rechts gedreht und  der nun gedruckte Fahrschein, welcher aus  der-Düse 17 hervortritt, enthält schon die  neuen Bezeichnungen. Bei Umschaltung des  Typeneinsatzes 9 braucht nicht nach rück  wärts gedreht zu werden, sondern dieser  kann     in    der Ruhelage der Kurbel     (Fig.    1)  umgestellt werden.  



  Dis     Vorrichtung    wird beim Gebrauch in  Fahrzeugen vom Schaffner an einem ver  stellbaren Lederriemen umgehängt getragen.       und    zwar so, dass das mit Filz 23     (Fig.    3) be  zogene, dem Körper angepasste Schutzblech  24 an der linken Hüfte anliegt. In dieser  Lage kann der Schaffner bequem mit der  linken Hand die     Kurbel    drehen und mit der  rechten Hand den bedruckten Streifen an  der Düsenöffnung     abtrennen.    Die Zähler  sind durch     in    der obern Gehäusewand befind  liche Schauöffnungen 25 und 25' ablesbar.  



  Die Papierrolle 16 ist auf die Traghülse  7 aufgesteckt und durch eine auf der äussern  Seite des Gehäuses befindliche Klappe 26,  welche eine     Schauöffnung    27 besitzt, zu  gänglich. Durch die Schauöffnung kann je  derzeit festgestellt werden, ob     sich    noch ge  nügend Papier auf der Rolle 16     befindet.     damit eine Erneuerung     rechtzeitig    erfolgen  kann. Die herausnehmbare Farbwalze 4 ist  durch einen von seinem Tragstift 28 bequem       abschraubbaren    Deckel 29 auswechselbar.  Die übrigen Teile liegen hinter einer festen  Wand 30 und sind für gewöhnlich unzu  gänglich, um Eingriffe in das Werk des  Apparates, insbesondere in die Zähler, un  möglich zu machen.  



  Handelt es sich darum, mit Vorrichtun  gen der in Frage stehenden Art mehr als  zwei verschiedene     Fahrscheinsorten    zu druk-           ken    und zu     registrieren,    so kann dies: sinn  gemäss durch Anordnung weiterer Typenein  sätze, weiterer Nocken und weiterer mit       ihnen        zusammenwirkender    Zähler geschehen.  Diese Zähler und Nocken werden, um mög  lichst an Platz zu sparen, paarweise und ver  setzt hintereinander angeordnet.  



  In den     Fig.    10 und 11 ist eine beispiels  weise Ausführungsform der Erfindung für  vier verschiedene     Fahrscheinsorten    darge  stellt. In der Druckwalze 2 ist ein     Typen-          einsatz    9a für vier     Druckstellungen        und     mit     ebensovielen    entsprechend     verteilten     Nocken 14a,     14b,    14e- und 14d eingebaut.

    Die Nocken 1.4a und 14b sind, zueinander  verstellt, auf der einen Seite der Druck  walze und. die Nocken     14e    und 14d auf der  andern Seite der Druckwalze dicht nebenein  ander     angeordnet.    Die Zähler 6a,     6b,        6c    und 6d  sind so eingebaut, dass Zähler 6a und     6c     nebeneinander liegen und von den Nocken  14a     und        14e        fortgeschaltet    werden.

   Ferner  liegen die Zähler     6b    und 6d nebeneinander,  aber ihre     Zahnräder    sind um die Stärke der  Nocken gegenüber den Zahnrädern von 6a  und     6c    seitlich versetzt,. so dass die Nocken  14a und     14e-        nicht    mit     ihnen    in     Berührung     kommen, sondern lediglich die Nocken     14b     find 14d und sie infolgedessen nur von die  sen     fortgeschaltet    werden.

   Je nach Einstel  lung des Hebels 10 in die Lagen     A.,    B,     C     oder D     wird    nun ein Fahrschein mit der     der     Druckstellung entsprechenden Bezeichnung  versehen und auf dem entsprechenden Zähler  aufgerechnet. Bei Anordnung von mehr  als zwei     Zählerpaaren    werden diese konzen  trisch zur Druckwalze 2 angeordnet.  



  In den     Ausführungsbeispielen    sind die  Schaltnocken     unmittelbar    an     dem-Typenein-          satz    in der Druckwalze angebracht, und zwar  verteilt zu beiden Seiten desselben, während  die Zähler paarweise in dem Wirkungskreis  der Schaltnocken befestigt sind. Bei der Vor  richtung für- vier verschiedene Fahrschein  sorten ist das zweite     Zählerpaar    parallel,  aber seitlich versetzt zum ersten angeordnet.  Durch diese Einrichtung     wird    der Apparat  trotz des     Vorhandenseins    weiterer Zähler nur    um die Stärke der sie antreibenden Schalt  nocken in der     Breitenausdehnung    vergrössert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Drucken und -Registrie- ren von Fahrscheinen, bei welcher der von einer Rolle kommende Streifen vermittelst einer Walze vorgeschoben und bedruckt wird, dadurch gekennzeichnet. dass in die Druckwalze ein von aussen einstellbarer Ty peneinsatz zur Erzeugung von Sonderauf drucken eingebaut ist und derart mit Schalt nocken, die auf verschiedene feststehende Zähler einwirken und. sich gleichzeitig mit:
    der Druckwalze bewegen, in Verbindung steht, dass, je nach der Einstellung des T@-- peneinsatzes, bei der Drehung der Druck walze in dem von ihr erzeugten Druckfeld ein entsprechender Aufdruck hervorgebracht und der diesem Aufdruck entsprechende Zäh ler fortgeschaltet wird.
    @UNTERANSPRüCHE: 1.. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der in die Druckwalze eingebaute Typeneinsat2 durch einen seitlich angebrachten Hebel verstellbar ist, welcher von einer an der Gehäusewand befestigten Kappe verdeckt wird, die so ausgespart ist, dass der Ty peneinsatz nur in der Ruhestellung der Druckwalze aus der einen in die andere Lage umgestellt werden kann.
    \?. Vorrichtung nach Patentanspruch dla, durch gekennzeichnet, dass die die Zähler antreibenden Schaltnocken unmittelbar an dem in die Druckwalze eingebauten Ty peneinsatz angebracht sind. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet.
    dass die an dem Typeneinsatz angebrach ten Schaltnocken zu beiden Seiten dessel ben verteilt sind, so dass die von ihnen ngetriebenen Zähler paarweise im Be- a <B>a</B> reich der Druckwalze und mit ihren An triebsrädern nur um die Stärke der Schaltnocken gegeneinander versetzt an geordnet sind.
CH137045D 1927-09-13 1928-09-12 Vorrichtung zum Drucken und Registrieren von Fahrscheinen. CH137045A (de)

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