CH137065A - Behälter zum Aufbewahren und Transportieren feuergefährlicher Flüssigkeiten. - Google Patents

Behälter zum Aufbewahren und Transportieren feuergefährlicher Flüssigkeiten.

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Publication number
CH137065A
CH137065A CH137065DA CH137065A CH 137065 A CH137065 A CH 137065A CH 137065D A CH137065D A CH 137065DA CH 137065 A CH137065 A CH 137065A
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CH
Switzerland
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container
tubes
storing
flammable liquids
tube
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Application number
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Inventor
Gimmi Adolf
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Gimmi Adolf
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C4/00Flame traps allowing passage of gas but not of flame or explosion wave

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description


  Behälter zum     Aufbewahren        und        Transportieren    feuergefährlicher Flüssigkeiten.         Gegenstand        vorliegender        Erfindung        ist     ,-in Behälter zum     ,lufbewa.liren    und     T'ra-ns-          portieren    feuergefährlicher Flüssigkeiten, wie  sie     beispielsweise        dort    für Benzin     verwendet      -erden,

       wa    infolge     geringen        Verbrauche     keine     Tankanlagen    vorhanden sind. Bei     sol-          chen    Behältern ist es     bekannt    geworden, we  nigstens an einer     Offnung    eine     Sicherung          gegen        E@>plosionso,efahi-    in Form zweier in  eina.ndergeschobener Rohre anzuwenden,, von  welchen jedes mit durch Einkerbungen ge  bildeten Öffnungen versehen ist.  



  Bei den     bisher    bekannten Sicherungen  dieser     Art    ist     zwiseben    den beiden Rohren  ein     rohrförmiges    Sieb angeordnet. Versuche  haben     jedaeh    ergeben, dass das Sieb, wenn       c-s        zur    Erhöhung der Sicherung gegen Ex  plosionsgefahr beitragen soll, sehr     eng-          niaschig    sein muss, so     da.ss    es den Durchtritt  der Flüssigkeit wesentlich behindert und     ver-          langsanit    und leicht zu Verstopfungen führen  kann.  



  Gemäss der     Erfindung    wird dieser Nach  teil dadurch vermieden, dass der Raum zwi-    sehen beiden Rohren     freigelassen        ist,    um den  Durchtritt der     Flüsszokeit    in keiner     Weise     zu behindern.  



  Die     Zeichnung    zeigt ein     Ausführungs-          beispiel    des Behälters gemäss der Erfindung;  und zwar in Form einer Kanne.  



       Fig.    1     veransehawlicht    die Kanne im  Schnitt;       Fig.    2 stellt die' Rohre mit dem     Ein-          und    Auslauf im Schnitt. in grösserem     Mass-          stabe    dar.  



  1 ist der Körper der Kanne, der vor  nehmlich aus Blech gebildet ist. An diesem       Körper    1 ist     oben    ein     Handgriff    2 und an einem  Loch ein     Gewindestutzen    3 vorgesehen. In  den Gewindestutzen 3 ist ein Gewindering d       eingeschraubt,    der oben einen zu einem Aus  guss ausgebildeten Teller 5 aufweist und in       den    ein bis nahe an den Boden des     K'a.nnen-          körpers    1. reichendes Rohr 6 eingelötet; ist..  In dieses Rohr 6 ist ein zweites Rohr 7 ein  gesetzt, das dann oben am Gewindering 1.  und unten an das Rohr 6 dicht angeschlossen  und unten durch einen Boden 8 verschlossen      ist.

   Zwischen den Rohren 6     und    7 ist der  Raum     freigelassen.    so dass der Durchtritt der       Flüssigkeit    in keiner Weise behindert ist.  



       Am        Rohr    6 sind     i11    Reihen durch Ein  kerbungen     entstandene    Öffnungen 9 vor  gesehen, wobei die durch das Einkerben ans  dem Material des     Rohres    6     herausgedrückten     Lappen 10 nach aussen und oben gerichtet  sind. Am Rohr 7 sind auf die gleiche     Art     Öffnungen 11 erzielt, und die aus dessen Ma  terial gebildeten Lappen 12 ragen ins Innere  des Rohres 7 und nach     unten.    Die     Offnun-          gen    9 im     äussern    Rohre 6 sind gegenüber den  Öffnungen 11 im     innern    Rohr 7 versetzt.

    



  In den Gewindering 4 ist als     Verschluss     der Kanne eine Kappe 13 eingeschraubt, de  ren Deckelteil 13' aus einem besonderen Stück  gebildet ist,     welches    mit der Kappe 13       verlötet    ist.     Dadurch        ist    der     Verschluss'    so  ausgebildet. dass er sich bei geringem Über  druck oder bei einer     Erwärmung    auf zirka  90 bis 100   öffnet und die entstandenen     Gase          ausströmen        lässt.     



  Die Öffnungen in den Rohren 6     und    7  bilden. besonders     @    dadurch,     dass    sie durch     die          Einkerbuilg    en Lappen 10     bezw.    12     mzfweisen,          welche    sowohl die Luft, als auch die     Flüs-          ;>igke1:    beim Einfüllen     bezw.    Entleeren in       ge #issen        Richtungen    leiten, eine     gelte        Siche-          rungseinrichtting    gegen Explosion.  



  Sollten trotzdem Drücke in der     Kanne     entstehen,     welche    eine Explosion hervorrufen       können,    so kann sich der Deckelteil 13' aus  der Kappe 7 3 lösen, so dass die     Flüssig-          keit    frei     ausströmend    höchstens brennen       kann.     



  Die     Anwendung    zweier Rohre, wie     be-          schrieben,    ermöglicht eine einfache und bil  lige     Konstruktion    einer     I%anne    mit     Explo-          sio11E3chlltz.     



  Die Lappen 10 und 12 an     cIen    Rohren  6     bezw.    7 könnten auch andere Richtung ha  ben als bei dem dargestellten Ausführungs  beispiel.     Beispielsweise    könnten die Lappen  10     des        äussern    Rohres 6 nach innen und    nach unten     und    die Lappen 12 des innern  .Rohres 7 nach aussen -und nach oben ge  richtet sein.  



  Beim     Ausführungsbeispiel    ist. Ein- und  Austritt der     Flüssigkeit    an ein und der  selben     Steilte    .des Behälters     bezw.    der Kanne       vorgesehen.    Es könnte aber auch Ein- und  Austritt     voneinander    getrennt sein, in wel  chem     Falle        wenigstens    an einer der beiden       Öffnungen    die     AnoTdnung    der beiden     Rohre     6, 7 vorgesehen wäre.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Behälter zum Aufbewahren und Trans portieren feuergefährlicher Flüssigkeiten, wel cher wenigstens an einer Öffnung eine Siche- cherun.g gegen Explosionsgefahr in Fo-rnl zweier ineinandergeschobener Rohre aufweist, von welchen jedes mit durch Einkerbungen gebildeten Öffnungen versehen ist, da.durcf gekennzeichnet., dass der Raum zwischen bei den Rohren freigelassen ist,
    um den Durch tritt der Flüssigkeit in keiner Weise zu he- hindern. UNTERANSPRüCHE 1. Behälter nasch Patentanspruch, dadurch gel#.ennzeichnet, dass _ die durch das Ein kerben aus dem Rohrmaterial heraus gedrückten Lappen bei dem äussern Rohr entgegengesetzt - zu denen beim innern Rohr gerichtet sind. z.
    Behälter nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, da.ss' die Sicherung einen Verschbiss aufweist, der so- ausgebildet ist.
    diass er sieh bei geringem L?berdrucl@ oder bei einer Erwä.rinling auf zirka, 90 bis <B>100'</B> öffnet und die entstandenen Gase ausströmen lässt. 3. Behälter nasch Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss das innere der beiden Rohre mit einem Boden am untern Ende verschlossen und an einen Gewindeteil ain obern Ende dicht angeschlossen ist.
CH137065D 1928-09-25 1928-09-25 Behälter zum Aufbewahren und Transportieren feuergefährlicher Flüssigkeiten. CH137065A (de)

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CH137065D CH137065A (de) 1928-09-25 1928-09-25 Behälter zum Aufbewahren und Transportieren feuergefährlicher Flüssigkeiten.

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CH (1) CH137065A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2602465A (en) * 1949-10-18 1952-07-08 Otto C Goehring Inlet tube for storage tanks and the like

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2602465A (en) * 1949-10-18 1952-07-08 Otto C Goehring Inlet tube for storage tanks and the like

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