CH137082A - Rudervorrichtung. - Google Patents

Rudervorrichtung.

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CH137082A
CH137082A CH137082DA CH137082A CH 137082 A CH137082 A CH 137082A CH 137082D A CH137082D A CH 137082DA CH 137082 A CH137082 A CH 137082A
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CH
Switzerland
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rowing
arm
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rudder
boat
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Inventor
Halbow Gustav
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Halbow Gustav
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63H—MARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H16/00—Marine propulsion by muscle power
    • B63H16/08—Other apparatus for converting muscle power into propulsive effort
    • B63H16/12—Other apparatus for converting muscle power into propulsive effort using hand levers, cranks, pedals, or the like, e.g. water cycles, boats propelled by boat-mounted pedal cycles

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Rehabilitation Tools (AREA)

Description


      Ruderyorrichtung.       Vorliegende     Erfindung        betrifft    eine Ruder  vorrichtung, welche sich auszeichnet durch  zwei die     Bewegung    eines Ruderarmes auf  nehmende Stützen, deren untere Enden in  einem gewissen Abstand voneinander schwenk  bar gelagert sind und deren obere Enden in  einem gegenüber den untern Enden kleinerem  Abstand durch ein am Ruderarm festsitzendes       T-förmiges    Kopfstück so miteinander verbun  den sind, dass beim Ausschwingen des Kopf  stückes mittelst eines an dieses Kopfstück  angeschlossenen Handgriffs der Ruderarm eine  entsprechende, aber etwas vergrösserte und  entgegengesetzt gerichtete Schwingung aus  führt.  



  Beiliegende Zeichnung stellt ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  dar; in     Fig.    1 durch eine Seitenansicht vom       Bootinnern    aus, in     Fig.    2 durch eine Drauf  sicht und in     Fig.8    durch eine schematische  Seitenansicht der Anordnung zweier mit  einander verbundener Vorrichtungen.  



  An beiden Seitenwänden des Bootes im  Innern desselben sind in Schlitzen der am    Bootsrand und an den Spanten befestigten  Winkel 1 Stützen 2, 3 mit ihren untern  Enden drehbar und in der Höhenlage ver  stellbar gelagert. Bei jedem     Stützenpaar    2, .3  liegen infolge einer     Abkröpfung    der Stützen  die obern Enden näher beieinander als die  untern und sind auf der einen Seite durch  ein     T-förmiges    Kopfstück 4 des Ruderarmes  5, auf der andern Seite durch eine Lasche 6  miteinander gelenkig verbunden. Der Ruder  arm 5 hat am untern Ende eine schwenkbare  Schaufel 7, die in ihren beiden Endstellungen  durch den Hebel 8 an den Ruderarm 5 an  schlägt.

   An der Lasche 6 ist mittelst Schlitz  und Zapfen ein Schieber 9 nach der Höhe  ein- und feststellbar, an den der     Griff   <B>10</B>  zum Antrieb der Vorrichtung angesetzt ist.  Werden deren mehrere hintereinander .am Boot  angeordnet, so sind alle Vorrichtungen     auf     derselben Seite des Bootes durch eine ge  meinsame Stange 11 gelenkig verbunden.  



  Zur Ausstattung eines Bootes wird zu  beiden Seiten des Rudernden an den Boots  wänden je eine der Vorrichtungen     angebracht,         die in der Anordnung der Teile gegenseitig  ein Spiegelbild ergeben. Der Antrieb eines  derart ausgerüsteten Bootes geschieht in ähn  licher Weise wie bei einem gewöhnlichen  Ruderboot, jedoch ist die Bahn der Stützen  paare 2, 3 dem     Zwanglauf    unterworfen, und  daher durch einfache Hin- und     Herbewegung     der Griffe 10 auszuführen.

   Beim Anziehen  der Griffe 10 nach dem Rudernden hin ent  steht eine Differentialbewegung beider Stützen  gegeneinander, wobei dem Ruderarm 5 eine  Schwenkbewegung erteilt wird, deren Eigen  tümlichkeit darin besteht, dass die Schaufel  bahn im mittleren, grössten Teil beinahe  gradlinig verläuft, und nur zu Anfang und  Ende einen kurzen Bogen bildet, und da der  Ruderarm am ebenfalls ausschwingenden Quer  arm des '-Stückes befestigt ist, führt er eine  gegenüber den Stützen etwas vergrösserte,  aber entgegengesetzt gerichtete Schwingung  aus. Bei dieser Bewegung wird unter dem  Druck des Wassers die Schaufel 7 durch  Anlegen des Hebels 8 an den Ruderarm 5  in der senkrechten Arbeitsstellung gehalten,  so dass     eine    Fortbewegung des Bootes in der  Blickrichtung des Rudernden stattfindet.

   Beim  Zurückstossen der Griffe 10 werden die Schau  feln 7 durch den Gegendruck des Wassers  in eine     wagrechte    Lage gehoben und gleiten  leicht über die Wasseroberfläche hin.     (Fig.    1  links). Soll die Fahrtrichtung des Bootes um  gekehrt werden, so wird, während sich die  Schaufeln 7 zu Anfang oder Ende ihrer Hin  und     Herbewegung    ausserhalb des Wassers  befinden, eine kurze, ruckartige Gegenbewe  gung ausgeführt, wobei sich die Schaufeln 7  überschlagen und mit den Hebeln 8 nunmehr  auf der andern Seite der Ruderarme 5 an  liegen. Dadurch gelangen sie beim Zurück  stossen der Griffe 10 zur Wirkung und das  Boot führt eitle Rückbewegung aus.  



  Die-Vorteile der vorstehend beschriebenen  Ausführungsform- der Erfindung gegenüber  den bekannten Einrichtungen ähnlicher Art  an Ruderbooten bestehen darin, dass sich das  Boot in der Regel in der Blickrichtung des  Rudernden bewegt, dass die Platzbreite des  fahrenden Bootes bedeutend geringer ist wie    bei einem solchen mit den weltausladenden  Ruderlöffeln, so dass bei Regatten auf schmalen  Flüssen die doppelte Anzahl Boote starten  kann. Weiter ist die Ausnutzung der Muskel  kraft eine bessere und dadurch der     Nutzeffekt     ein viel höherer als beim gewöhnlichen Boots  antrieb und endlich wird durch die zwangs  läufige Führung der Ruderarme eine besondere  Schulung für das     Bootfahren    überflüssig und  dieses damit sehr erleichtert.  



  Durch Verändern des     Abstande-.    der  untern     Stützenenden    voneinander oder durch  Anbringen von Stützen anderer Länge kann  der Ausschlag der Ruderarme 5 oder der       Handgriffe    10 und damit der Kraftaufwand  des Rudernden geändert werden. Auch durch  Höhenverschiebung des     Griffes    10 kann ein  ähnlicher Einfluss auf die Vorrichtung aus  geübt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rudervorrichtung, gekennzeichnet durch zwei die Bewegung eines Ruderarmes auf nehmende Stützen, deren untere Enden in einem gewissen Abstand voneinander schwenk bar gelagert sind und deren obere Enden in einem gegenüber den untern Enden kleinerem Abstand durch ein am Ruderarm festsitzendes, T-förmiges Kopfstück so miteinander ver bunden sind, dass beim Ausschwingen des Kopfstückes mittelst eines an dieses Kopf stück angeschlossenen Handgriffs der Ruder arm gegenüber den Stützen eine entsprechende, aber etwas vergrösserte und entgegengesetzt gerichtete Schwingung ausführt. U NTERANSPRüCHE 1.
    Rudervorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Ruderarm mit einer umlegbaren Schaufel versehen ist. 2. Rudervorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ruder schaufel (7) mittelst eines Hebels (8) ge stützt ist und beim Umlegen beiderseits des Ruderarmes (5) anschlägt. 3. Rudervorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Handgriff (10) in einer auf der Innenseite des Kopf stückes angebrachten Lasche (6) nach der Höhe ein- und feststellbar ist. 4.
    Rudervorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass am Kopfstück eine Stange (11) vorhanden ist, die dazu bestimmt ist, die Kopfstücke mehrerer Rudervorrichtungen derselben Bootseite zu verbinden.
CH137082D 1928-08-31 1928-08-31 Rudervorrichtung. CH137082A (de)

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CH137082A true CH137082A (de) 1929-12-15

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ID=4394665

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CH137082D CH137082A (de) 1928-08-31 1928-08-31 Rudervorrichtung.

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