CH137148A - Keltereianlage für Obst und Trauben. - Google Patents

Keltereianlage für Obst und Trauben.

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CH137148A
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fruit
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Bucher-Guyer
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Bucher Guyer Ag Masch
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Description


      lieltereianlage    für Obst und     Trauben.       Bei den meisten gebräuchlichen Kelterei  anlagen sind die erforderlichen     Maschinen     und Geräte auf dem gleichen Boden ange  ordnet. Das Obst wird in Behälter hinein ge  mahlen, welche in gleicher Höhe wie die  Pressen stehen. Die sich in diesen Behältern  ansammelnde Maische muss dann     unterZuhilfe-          nahme    von Kübeln oder dergleichen in den  Korb der Presse umgefüllt werden.

   Der aus  der Presse herausfliessende Saft wird in Kübeln  aufgefangen und mit diesen in die grossen  Behälter übergeführt, wo     dann    die     Umwand-          luDgspiozesse    des Saftes sich vollziehen können.  Diese Anordnung und Arbeitsweise ist platz  und- zeitraubend und erfordert je nach Um  fang der Anlage viel Personal.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung soll  diese Nachteile dadurch beseitigen, dass Mühle,       Maischebehälter,    Presse und Saftbehälter in  der Richtung des Arbeitsvorganges in ver  schiedenen Höhenlagen angeordnet sind.  



  Beigelegte Zeichnung zeigt ein Aus  Führungsbeispiel einer     erfindungsgemässen          Keltereianlage,    und zwar in .         Fig.    1 in vertikalem Querschnitt und in       Fig.    2 im Längsschnitt.  



  Die ganze     Keltereianlage    ist in einem  Gebäude untergebracht. Im     gellergeschoss    1  dieses Gebäudes befinden sich die Saftbehälter  2. Diese stehen nebeneinander in zwei Reihen,  beiderseits eines Mittelganges 3, und besitzen  jeder eine     Einfüllöffnung    4, über welcher eine  entsprechende Aussparung 5 des Zwischen  bodens 6 vorgesehen ist. Letzterer steht in  gleicher Höhe wie der Boden     ausserhalb    des  Gebäudes, so dass der über ihm liegende       Presseraum    7 von aussen bequem zugänglich  ist. In der Mitte des Presseraums 7 verlaufen  zwei Schienen 8 in der Längsrichtung, auf  welchen die mit Rädern versehene Presse 9  gefahren werden kann.

   An einer Wand des  selben Presseraumes 7 sind     Maischebehälter     10 nebeneinander in der Längsrichtung an  gebracht. Diese Behälter 10     ,ind    mit ihrem  Boden in einem solchen Abstand über dem  Boden 6 angeordnet, dass in ihrem untern  Teil angebrachte. Hähne 11 die Maische  direkt in den Korb der Presse 9 entleeren      können. .Diese Hähne 11 sind an Türchen 12  befestigt, welche zur gründlichen Entleerung  der Behälter entfern werden können.

   Oben  an den Behältern 10 sind wieder     Einfüll-          öffnungen    13 vorgesehen, über welchen. .ent  sprechende     Ausspärungen        @14    der Deckel 15  sich befinden. Über diesen Aussparungen 14  kann sich eine fahrbare Mühle 16 bewegen,  welche die ihr durch den Aufzug 17 zuge  führten Trauben oder Obst direkt in .den  gewählten     Maischebehälter    hinein mahlt.  



  Die Arbeitsweise dieser     Keltereianlage    ist  folgende:  Die zugefahrenen oder zugebrachten  Früchte (Trauben oder Obst) werden mit dem  Aufzug 17 in die Mühle 16 befördert, welche  sie mahlt und die Behälter 10 einen nach  dem andern mit Maische füllt. Die Presse 9  wird vor den Behälter gefahren, von welchem  sie     Pressmaterial    erhalten soll. Dann wird  ihr Korb mittelst des Hahnes 11 gefüllt.  Während der Pressung befindet sich die  Presse gegenüber der Öffnung 5 des zu  füllenden Saftbehälters 2, und der Saft wird  dieser Öffnung     ä    direkt mit einem Schlauch,  über eine Rinne, .mit     Kübeln    oder sonst  irgendwie zugeführt. In diesen Behältern 2  kann dann der Saft seine Umwandlungen  vollziehen.

   Bei Verwendung von Schläuchen  muss die Presse nicht unbedingt gegenüber  der Öffnung 5 des Saftbehälters sich     befinden,     sondern sie kann vor dem zu ihrer Füllung  bestimmten     Maischebehälter    stehen gelassen  werden.  



  Selbstverständlich ist diese     Ausführungs-          form    nicht an eine bestimmte Type von  Mühle oder Presse gebunden und noch weni  ger an die Form und Beschaffenheit der Be  hälter.. Letztere können aus Beton sein, wie  das übrige Gebäude, aber-auch aus gewöhn  lichen Holzfässern oder dergleichen bestehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Keltereianlage für Obst und Trauben, dadurch gekennzeichnet, dass Mühle, Maische behälter; Presse und Saftbehälter in Richtung des Arbeitsvorganges in verschiedenen Höhen angeordnet sind, ÜNTERANSPRtrCHE 1. Keltereianlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sowohl Mühle als auch Presse horizontal verschiebbar sind.
    2. Keltereianlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Presse entlang der Front von nebeneinanderliegenden Maischebehältern beweglich ist, wobei die Maischebehälter an ihrem untern Teil mit Hähnen versehen sind, die so liegen, dass die Maische direkt in den Pressekorb entleert werden kann.
    3. Keltereianlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Mühle über der Reihe von Maischebehältern beweglich ist, um ihren Inhalt direkt in diese entleeren zu können, wobei ein Aufzug vorgesehen ist, um die Früchte vom Erdboden auf die Höhe der Mühle heben zu können. 4. Keltereianlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Saftbehälter unter halb des Bodens, auf welchem die Presse fahrbahr ist, angeordnet sind, um eine leichte Überführung des Presssaftes von der Presse. in die Saftbehälter zu ermög lichen.
CH137148D 1929-01-30 1929-01-30 Keltereianlage für Obst und Trauben. CH137148A (de)

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