CH137165A - Vorrichtung zum Auftragen von Bodenwachs und ähnlichen Stoffen, sowie zum Reinigen von Fussböden und zum Polieren derselben. - Google Patents

Vorrichtung zum Auftragen von Bodenwachs und ähnlichen Stoffen, sowie zum Reinigen von Fussböden und zum Polieren derselben.

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CH137165A
CH137165A CH137165DA CH137165A CH 137165 A CH137165 A CH 137165A CH 137165D A CH137165D A CH 137165DA CH 137165 A CH137165 A CH 137165A
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Mohn Carl
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  Vorrichtung zum     Auftragen    von Bodenwachs und ähnlichen Stoffen, sowie zum  Reinigen von Fussböden und zum Polieren derselben.    Zum Einwachsen und Ölen von Fussbö  den aller Art sind verschiedene Apparate  und Vorrichtungen im Gebrauch, welche je  doch verschiedene Nachteile aufweisen. So  gibt es Apparate, welche das konsistente  Bodenwachs durch ein     staufferbüchsenartiges     Pressen auf den Boden verteilen. Dann sind  Apparate im Gebrauch, welche das Boden  wachs in einem Behälter erwärmen und die  ses in     flüssigetn    Zustand auf den Boden  auftragen.

   Der grösste Nachteil, den diese  Apparate haben, ist der, dass das Wachs  rasch wieder erkaltet und nicht mehr richtig  fliesst, ferner dass beim Auftragen gar nicht  oder nur sehr schwer Ecken und Winkel  mit Wachs versehen werden können. Um  diesen Übelstand zu beseitigen, ist es erfor  derlich, zunächst eine weit bessere     Beheizung     des ganzen Apparates durchzuführen und die  Anordnung der Wachsverteilung so zu tref  fen, dass auch an unzugänglichen Stellen  Bodenwachs aufgetragen werden kann.    Den Gegenstand vorliegender Erfindung  bildet nun eine Vorrichtung zum Auftragen  von Bodenwachs und ähnlichen     Stoffen,    sowie  zum Reinigen von Fussböden und zum Po  lieren derselben.

   An einem     Bodenwachsbehäl-          ter    ist ein Verteiler angeschlossen, der als  fächerförmig verbreiteter, nach unten schräg  verlaufender Vorbau ausgebildet ist.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist der  Apparat in einem     Ausführungsbeispiel    dar  gestellt, und zwar in       Fig.    1 in einem     Querschnitt    von der  Seite gesehen,       Fig.    2 von vorn gesehen.  



  Der Apparat besteht beispielsweise aus  Aluminium, indem hierdurch die Wärme  leitung gegenüber Blech oder sonstigem Ma  terial bedeutend erhöht ist. Der Kessel d  dient zur Aufnahme und Erwärmung des  Bodenwachses. Dieser Kessel d ist durch  den Deckel b verschlossen, und zwar dichtet  dieser Deckel den Kessel durch den Falz c      gut ab, so dass ein     Austreten    des Boden  wachses unmöglich ist. Das Wachs -wird  durch den im Unterteil des Apparates ein  gebauten elektrischen Heizkörper g erwärmt.  Die Eigenart dieser Heizung besteht darin,  dass eine Heizpatrone     y    bis     in    den Vertei  lungsarm des Wachses vorstehend eingebaut  ist. Das Anheizen erfolgt mittelst Steckkon  takt, welcher in der Kontakthülse f einge  schlossen wird.

   Quer durch den Apparat  gehend ist eine Schraubenspindel mit einem  Handrädchen e eingebaut; diese hat am  innern Ende eine konische Spitze k, welche  zur Regulierung des Wachsausflusses dient.  Das Wachs fliesst durch den schräg nach  unten verlaufenden und über den Kessel  weit vorspringenden Vorbau Z durch einen  Kanal m in die Verteilervorrichtung o. Von  grösster Bedeutung .ist die über den Kessel  weit hinausstehende Verteilervorrichtung o  mit dem schräg nach unten verlaufenden       Wachsauslaufkanal    m. Diese Anordnung er  möglicht es, in Jede Ecke und unter jedes  Möbelstück beim Verteilen des Wachses oder  Reinigen des Fussbodens gelangen zu kön  nen.

   Der     Wachsablaufvorbau        l    verbreitert  sich vom Apparat aus fächerförmig nach  vorn, so dass das Wachs sich über eine  breite Fläche verteilt. In der Verteilervor  richtung o befindet sich     zunächt    ein Verteiler  filz h und unter diesem liegt der     Wachsauf-          tragefilz    i.     3e    nach der Stärke des Druckes  und der Einstellung der Regulierdüse k gibt  der Verteilerfilz h mehr oder weniger Wachs  an den Auftragefilz i ab. Dadurch ist es  möglich, das Wachs hauchdünn aufzutragen.  Der Filz wird durch die Befestigungsschrau  ben     n    gehalten und ist leicht auswechselbar.  



  Beim Auftragen des Wachses auf einen  unebenen Boden wird statt des Filzes eine  Bürste verwendet, welche mittelst den glei  chen Schrauben befestigt werden kann.  Ebenso verwendet man beim Reinigen des  Fussbodens eine Bürste, wobei man den Ap-    parat mit     Terpentinersatz    füllt. Zum     Glän-          zendreiben    (Bohnern) verwendet man dann  einen speziellen Polierfilz.  



  Der Apparat wird mittelst eines Stieles  gehandhabt. Letzterer ist an dem Stielhalter  a befestigt.

Claims (1)

  1. - PATENTANSPRUCFI: Vorrichtung zum Auftragen von Boden wachs und ähnlichen Stoffen, sowie zum Reinigen von Fussböden und zum Polieren derselben, gekennzeichnet durch einen an einem Bodenwachsbehälter anschliessenden Verteiler, der als fächerförmig verbreiterter, nach unten schräg verlaufender Vorbau aus gebildet ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zu$uss vom Be hälter in den Verteiler mittelst einem einen Zuflusskanal zum Verteiler beherr schenden Ventilkegel beliebig reguliert werden kann. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verteiler mit Mitteln versehen ist, die gestatten, nach Belieben Filz platten oder Bürsten auswechselbar an bringen zu können. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, mit einem unterhalb des Behälterbodens angeordne ten Heizkörper, dadurch gekennzeichnet, dass die Verteilermündung tiefer sitzt als der Heizkörper. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Heizkörper am Boden des Behälters so eingebaut ist, dass er bis in den Verteileransatz reicht und die sen miterwärmt.
CH137165D 1928-11-28 1929-01-16 Vorrichtung zum Auftragen von Bodenwachs und ähnlichen Stoffen, sowie zum Reinigen von Fussböden und zum Polieren derselben. CH137165A (de)

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