CH137193A - Verfahren und Maschine zur Herstellung von Schuhwerk mit Louis XV.-Absätzen. - Google Patents

Verfahren und Maschine zur Herstellung von Schuhwerk mit Louis XV.-Absätzen.

Info

Publication number
CH137193A
CH137193A CH137193DA CH137193A CH 137193 A CH137193 A CH 137193A CH 137193D A CH137193D A CH 137193DA CH 137193 A CH137193 A CH 137193A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sole
heel
machine
chest
shoulder
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Corporation United S Machinery
Original Assignee
United Shoe Machinery Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by United Shoe Machinery Corp filed Critical United Shoe Machinery Corp
Publication of CH137193A publication Critical patent/CH137193A/de

Links

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Verfahren und Maschine zur Herstellung von Schuhwerk mit Louis     XV.-Absätzen.       Die     vorliegende    Erfindung betrifft ein  Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk  mit Louis     XV-Absätzen    und eine zum Aus  üben des Verfahrens dienende Maschine.  



       Louis        XV-Absätze    gehen an dem obern  Teil der Brustfläche in eine Lippe über,  die eine     zugesahärfte    Kante aufweist,     da-          init    an der     Stossfuge    zwischen dieser Kante  und dem Gelenkteil der Sohle keine Er  höhungen entstehen. Das     Fersenende    der       Sohle    wird vor dem Aufbringen des     Ab-          @atzes    so beschnitten, dass es in :die     becher-          artige        Befestigungsfläche    des Absatzes hin  einpasst.

   Ausserdem werden an ,der     Brust-          bt-*ter        und        dennoch        mussten        überdies     linie der     .Sohle    an beiden Seiten der letz  teren     Schultern    geschaffen, mit denen die       Brustecken    des aufzubringenden Absatzes  zusammentreffen.

   Das Herstellen der     Schul.          tern    und die Wahl der Lage derselben mit  Bezug auf die Sohle erheischt die Dienste       brsor,ders    erfahrener und geschickter Ar-    vorgenommen werden, um       eine    vollständige, glatte     Brustkante    des Ab  satzes und der Sohle zu schaffen. Durch  die Erfindung soll ,das Vorbereiten der Sohle  und des Absatzes für das Befestigen des       letzteren    erleichtert werden. so dass dieses  Vorbereiten durch mindergeübte Arbeiter  bewerkstelligt werden kann.  



  Gemäss :der Erfindung     wird    dieser Zweck  dadurch erreicht,     da.ss    an den Enden der  genannten Kante der     Brustlippe    des Ab  satzes Schulterflächen geschaffen werden,  die unter einem stumpfen Winkel     zu        ,der          _ovenannten    Brustkante nach hinten und seit  lich verlaufen. Zweckmässig werden die       obern    Brustecken des Absatzes abgestumpft,  so dass die genannten     Schulterflächen    ge  schaffen werden. Den     Absatzschulterflächen     entsprechende Schultern der Sohle werden       vorzugsweise        unterschnitten.     



  Die zum Ausüben des vorliegenden Ver  fahrens dienliche     Nasahine    zeichnet sich      dadurch aus, dass ein oberer     Werkzeughalter-          -der        Maschine    ein Messerpaar zum Abstump  fen. der     Brustecken    des Absatzes zwecks       Bildens    der     Schulterflächen    trägt.  



       D(    r Erfindungsgegenstand ist in der       Zeiehnung    beispielsweise     veranschaulicht.          Fig.    1 ist     ein.        Schaubild    des Fersenteils       eines    für     aas    Aufbringen des Holzabsatzes       vorbereiteten        Schuhes;

            Fig.        .2        ist        eine        Seitenansicht    des     rüek-          wärtigen        Teils        eines        fertiggemachten    Schu  hes;

         Fig.    3 ist ein Schaubild eines vorberei  teten     Holzabsatzes;          Fig.    4 ist ein Grundriss des rückwär  tigen Teils einer     teilweise    gefrästen     Sohle;          Fig.    5 ist ein Schaubild des Fersen  sitzes eines Schuhes, dessen Sohlenferse voll  ständig gefräst ist;

         Fig.    6 ist eine Seitenansicht der Ma  schine unter     Weglassung        ,gewisser        Teile;          Fig.    7 ist ein     Grundriss    der     Maschine     unter     Weglassung        gewisser    Teile;

         Fig.    8 ist eine Vorderansicht, gewisse       Teile    .sind im     Schnittdargestellt;          Fig.    9     ist    eine     Einzelansicht    im     Schnitt;          Fig.    10 ist ein.     Schaubild    des rückwär  tigen Teils eines Schuhes, dessen Sohle der       Bearbeitung    unterzogen wird;       Fig.    11 ist ein Schnitt     nach    der Linie       XI-XI    .der     Fig.    9;

         Fig.    12 ist ein     @Schaubnld        ider    Sohlen  abschrägmesser und des     Antriebes    der Ab  satzfräsvorrichtung;       Fig    13 ist eine Vorderansicht     teliweise     im Schnitt der Lehre und der     Absatzein-          spannvoriichtung;          Fig.    14     zeigt    im     Schnitt        gewisse    Teile  der     Fig.    13.  



  Der der Bearbeitung zu unterziehende  Schuh ist in der     dargestellten        Ausführungs-          form.    ein - durchgenähter .Schuh,     @dessen    ab  gesetzte Sohlenferse entsprechend der     be-          cherartigen        Befestigungsfläche    eines Louis       XV-    Absatzes gestaltet ist.

   Die Seiten 36  des Absatzes     sind    mit     Zelhiloid,    Leder oder  Stoff überzogen und der Überzug ist über    die an den Lauffleck anliegende Fläche 38,  über die Absatzbrust 40 -und über die Be  festigungsfläche des     Absatzes        gefaltet....Der-          obere    Teil der     Absätzbrust    40 geht in eine       Lippe    42 über, die von den Seiten des     Ab-          satze    .aus gesehen keilartig ist.

   Der vordere  Teil der Lippe 42     bildet    eine     zugeschärfte     Kante 44, und ihr Profil entspricht der     Ge-          sta.,lt    der Fläche des Gelenkteils 46     (Fig.    1  und 5) der -Sohle 48     eines    !Schuhes. Ein  Lappen 50 ist von der Sohlenferse abgespal  ten, und zwar dient dieser Lappen als Be  zug für die Absatzbrust eine Louis     YV-          Absatzes.     



  Der     Lippenteil    42 des Absatzes muss so  vorbereitet werden, dass er sich dicht an  den     Mittelteil    der Sohle     :anpasst,    damit der       Brustbezug    50 glatt über .die     gante    44 in  den     Gelenkteil    der Sohle übergeht. Die ge  ringste Unregelmässigkeit würde an der  durch das Bezugszeichen 52     (Fig.    2) ange  deuteten Stelle eine     '\,#'ulst    schaffen, die das  gute Aussehen des fertiggemachten     Sehuhes     verdürbe.  



  Der Absatz 34 wird durch .die nachfol  gend     beschriebene        IVIaschine    so bearbeitet,  dass seine Brustecken 54     (Eig.    '3) am Aus  gangspunkt der     ganten    56 und 44 und 58  abgestumpft werden. Hierdurch werden  Schulterflächen 60 geschaffen, die an       Schultern    62     (Fig.    5) der Sohle     in    dem       fertiggemachten    Schuh anliegen.

   Diese Schul  tern, die durch     Unterschneidungen    64 ge  bildet sind, erstrecken sich über den abge  setzten Fersenteil 30 nach     rückwärts.    Der  vorbereitete Fersenteil der Sohle ist in der       Breitenrichtung    von gleichförmiger Dicke  und weist steil abgeschrägte Ränder 70 auf.  



  Die in der     Fig.    1 dargestellte Sohle 48  ist eine     soge_nannte    .,kurze Sohle", deren  Ende keiner     Fräsung    bedarf.     Die    in der       Fig.    5 dargestellte Sohle ist     vorher    und     vor     dem Anbringen an den Schuh durch eine       besondere    Maschine     beschnitten    worden (76,  78), so     dass        hinter    den Linien 82     (Fig:    5)  eine Zunge 80 vorhanden ist.

   Die durch Ab  stumpfen     @    ,der     Brustecken"        geschaffenen     Schulterflächen 60 bilden bei 84 einen           augszeichen        .174        (Fig.   <U>6 und 8) _</U>  ist.

   In diesen Lägern dreht sich die<B>An-</B>  triebswelle 176, auf der eine     Kurvenwalze     <B>178</B>     sitzt.    Die     Kurvenwalze    178 weist Kur  vennuten 180, 182 auf, von denen die     Be-           #egungen    der     Abschrägmesser    184 und der  zum     Abschultern    der ,Sohle dienenden Mes  ser 186 abgeleitet     werden.     



  An .dem     mittleren    Kopf 104 sind Konso  len 1.88     (Fig.    7) angebracht. Jedes     Kon-          solenpaar    weist eine Führung 190 auf, die       ,gleichlaufend    zu der Vorderseite der Ma  schine ist. In !den     Führungen    190 sind       Schieber    192 bewegbar.  



  Die Schieber 192 an jeder Seite der Ma  schine sind gleicher Bauart, so     dass    die     Be-          @chreibung    eines der Schieber     zum    Ver  ständnis ausreicht. An jedem Schieber 192  ist ein Schultermesser 186 und ein Ab  schrägmesser 184 und eine in die Furche  zwischen dem Oberleder und der Sohle ein  tretende Platte 166 angebracht. An -der un  tern Seite jedes Schiebers ist ein Bund 194  ausgebildet, an dem ein     herabragender    Stift  196     (Fig.    8) befestigt ist. An     das    untere  Ende des Stiftes 196 ist bei 198 das äussere       Ende    eines Lenkstückes 200 drehbar.

   Das       andere    Ende der beiden Lenkstücke ist  bei 202 mit der Stange 164 verbunden,  die in einem Lager 204 des untern Kopfes  102 der Maschine senkrechte     Bewegungen     ausführen kann. Das untere Ende der       Mange    164 ist mit dem Hebel 162     verbun-          ,len    und die Bauart ist derart, dass durch       Abwärtsbewegung    der Stange 164 die       Schieber    192 in den Führungen 1.90 gegen  einander bewegt werden.  



  An denn untern Ende der Stange 164  ist eine     Knagge    206     (Fig.    6) ausgebildet,       an    deren Haken 208 das Ende einer Feder  210 angehängt ist. Das .andere Ende der  Feder 210 ist mit dem untern Kopf 102  verbunden. Die Feder 210 sucht die Stange  164 in der Hochlage zu halten, wobei die  Schieber 192 in den Führungen 190 aus  einander bewegt sind.  



  Ein Stoffdrücker 212     ,liegt    an dem Fer  senteil der Sohle zwischen den Abschräg-         Essern    $     (Fig:    10) an und hält die Sohle  während der     Bearbeitung    von     Versehiebua=     gen ab. Der Stoffdrücker 212 ist bei 214       (Fig.    6) an     :dem    obern     Kopf    106 angebracht.

    Der mittlere Teil 218 eines Armes 216 ist       mit        einer    Stange 220 verbunden,     idie    durch       die        Knagge    206     Tier    .Stange 164     hindurch-          ragt.    An der     Stange    220 sind Bunde 222,  224 angebracht. Zwischen dem Bund 222  und der     Knagge    206 befindet sich eine  Feder 226.

   Wenn die Stange 164 gesenkt  wird, um     die        Schieber    192 mit     Iden    Plat  ten 166 gegeneinander zu bewegen, so wird  die Stange 220     herabgedrückt,    wobei der  Stoffdrücker 212 sich auf die Sohle senkt       (Fig.    9). Durch ein an der Stange 220 an  gebrachtes     Spannschloss    228     kann    der Druck  des Stoffdrückers auf die Sohle geregelt  werden.  



  Die Platten 166 sind an den     vordern.          innern        Feken    der Schieber 192     angeordnet,     und zwar suchen die     Platten    166 die Sohle  in der für     .das    Beschneiden erforderlichen  Lage zu halten.

   Die Platten 166 sind kräf  tig genug, um     dem    Druck des Werkstück  trägers 120 Widerstand zu     bieten.    An den  Platten     sind    dünne, fingerartige Teile 230       (Fig.    12)     angebracht,    die zwischen das Ober  leder und die     Sohle    an den Seiten des     Fer-          sensitzes    des Schuhes eintreten. An den  obern Flächen     der    Platten 166 sind Führun  gen 232 für     dhie        AbschrIgmesser    184 vor  gesehen.

   Die     Führungen    232 werden durch  Schultern     234    gebildet, die in der     Längs-          richtung    der     Platten    166 verlaufen. Die     Ab-          sührägmesser    184 bewegen sich in den Füh  rungen 232 und auf den flachen Teilen 236       (Fig.    8, 10, 12). Die Schieber 192 sind mit  den Platten 166 durch     zungenartigi    \feile  240 und     Bolzen    242 verbunden.  



       An        dem    vordern Teil jedes Schiebers 192  ist eine waagrechte Führung 246     (Fig.    7)  angebracht, in der ein Schieber 248     hin-          und        herbewegbar        ist.    An jedem Schieber 248  ist eine     herabragende    Stange 249     (Fig.    8)  befestigt, die     in,der    Längsrichtung des Schie  bers 192 in .dem Schlitz 250 verstellt und  durch     eine        Mutter    252 befestigt     werden    kann.

             stanp    ei     n        Winkel    mit -der . Kante 44.- Die       Schulterflächen    60 verlaufen     sowoh.1--n,a          hinten,    . als auch. seitlich gegen die Wände  36 des     Absatzes-unT-si#d        -zu.    der- Befesti  gungsfläche des . Absatzes     geneigt.     



  Die     .Schulterflächen    60 sind im wesent  lichen ebene     Flächen,    die     durch    ,die Linien 86,  88 bestimmt sind. Diese Linien schneiden  sich an der Kante 56 bei     90.-Die    Linie 86  erstreckt sich von dem     Punkt    90     gegen    die  Mitte der Kante 44 und ;die Linie 88 von  dem Punkt 90 gegen .die     Befestigungsfläche     des Absatzes.  



  Die     Schultern.    62 beginnen :an im we  sentlichen mit der Brustlinie 66     zusammen-          fallenden    Punkten 92, werden ,durch im  wesentlichen ebene Flächen- :begrenzt und       weisen    scharfe     Kanten    61, 63 auf     (Fig.    1  und 5). Die Kanten 61, 63 schneiden sich  in .der Spitze 65 hinter der Brustlinie 66  an der seitlichen Kante der Sohle. Die       Schulterflächen    60 passen .genau     in    die       Unterschneidungen    64 der     .Schultern    62 und  die Kante 44 des Absatzes liegt .an dem  Mittelteil 46 der Sohle an.

   Durch die be  schriebene     Ausbildung    der Sohle     und    des  Absatzes werden     satt    anliegende Stoss  flächen     zwischen    diesen beiden Teilen ge  schaffen, wodurch dem fertiggemachten  Schuh ein gefälliges Aussehen verliehen       wird.     



  Die     dargestellte    Maschine ist mit drei       Hauptgruppen    von     Werkzeugen    ausgebildet,  und     zwar        sind    diese Werkzeuge an einem  untern Kopf 102 und an einem mittleren  Kopf 104 und an einem obern Kopf 106  angebracht. Der untere Kopf 102 trägt die  Vorrichtungen zum Halten des     Schuhes     und bildet den Träger des     mittleren    Kopfes  104     und,des        obern    Kopfes 106.

   Der mittlere  Kopf 104     trägt    die Vorrichtung zum Be  schneiden .der     ,Sohle    und an ,dem obern Kopf  106 sind Messer zum Abstumpfen der  Brustecken .des Absatzes und Lehren ange  bracht, welche die Lagen der     .Schultern    62       bestimmen.     



  Der untere     Kopf    102 trägt eine wag  rechte Konsole 108, die     eine        wagrechte    Füh-         l    1     a--aufweist.    In dieser     Führung        1.10     ist ein     Werkstückträger    112 mit     @.Füss    114       (Fig.    8) verschiebbar. Der     Werkstückträger          weist    einen senkrechten Teil 116 auf, in  dessen Bohrung 118 ein Ständer 120 ein  gefügt ist. In den Schlitz 122 des Ständers  120 ist ein Stift 124 eingesetzt.

   An -dem       obern    Ende -des     Ständers    120 ist ein Ge  winde 126 angebracht,     in        -las    der     .Stiel        1.28     einer den Schuh stützenden Platte 180     (Fig.     6 und 9) hineingeschraubt ist. Die     Platte          1,30    ist durch eine     Mutter    132 verstellbar  an dem Ständer 120 befestigt.

   In :der     Ge-          windeöffnung    126 ist eine Feder 134 unter  gebracht, deren Enden an dem Stift 124  und an dem untern Ende des Stiels 126  anliegen, so     dass    der Ständer 120 gewöhn  lich in der in .der     Fig.    6 -dargestellten Hoch  läge .gehalten wird.  



  Wenn :die Sohle des Schuhes beschnitten  wird, so nimmt der Ständer 120 die in der       Fig.    9 dargestellte Tieflage ein. Ein Arm  138     (Fig.    6 und 9) ist um einen Stift 140  bewegbar, der in die     wagrechte        Konsole    108  eingesetzt ist. Der Arm 138     ragt    .auch durch  einen Schlitz 144 des     Werkstückträgers   <B>11.6</B>  hindurch und liegt :an dem untern Ende  146 des Ständers 120 an. Das vordere Ende  ,des Armes 138 wird     gewöhnliüh    durch eine  kräftige Feder 148 herabgedrückt, deren  oberes Ende 150 mit .dem Arm verbunden  ist.

   Um den Stift 140 ist eine Klaue 152       bewegibar,    die durch eine Feder 154     beein-          flu.sst    wird und in eine Verzahnung 156 des  untern Endes des     Werkstückträgers    116  eingreift und so den     Werkstiickträger    wäh  rend dem Beschneiden der Sohle von Ver  schiebungen abhält.  



  Der     riickwärtige    Teil     158,des    Armes 138  ist durch ein Lenkstück 160 mit dem Ende  eines freibeweglichen Hebels 162 verbunden.  An das     andere    Ende des     Hebels    162 ist  eine Stange 164     augelenkt.    Der     mittlere     Teil des Hebels 162 ist mit einer Stange  168 verbunden, die durch einen Trethebel  172     (Fig.    6) bewegt werden     kann.     



  An dem mittleren Kopf 104 -sind Lager  ausgebildet, von denen eines durch das Be-      Die     Mutter    252 ist auf den     obern    Teil 254  der Stange 249 aufgeschraubt.  



  Der untere Teil jeder     Stange    249 ragt  durch den gegabelten Teil 256 eines Armes  258     hindurch.    Der     muffenartige    Teil 260  des Armes 258 kann sich auf der kurzen  Welle 196 drehen. An jeder Muffe 260 ist  ein Arm 262 angeordnet, dessen Ende durch  ein     Lenkstück    264 mit einem Kreuzkopf 26:6  verzapft ist. Der Kreuzkopf 266     (Fig.    6 und  8) ist an einem in einer Führung 270 des  Maschinengestelles verschiebbaren Teil 268  angebracht, der eine Rolle 272 trägt. Die  Rolle 272 tritt in die Kurvennut 180 der  Kurvenwalze 178 ein.  



  Wenn die     Kurvenwalze    178 gedreht wird  und wenn -der     Kreuzkopf    266 vorgerückt  und     zurückbewegt    wird, so werden     die    die  Messer tragenden- Schieber 248 auf .dem       Schieber    192 seitlich     bewegt.    An den Schie  bern 248 sind     Knaggen    274     (Fig.    7 und 8)  angebracht, und     zwar    weist jede     Knagge     eine zylindrische     Aussparung    276 auf. Die  Achse dieser Aussparung ist gleichlaufend  zu der Bewegungsrichtung der     Schieber    248.

    Der Messerträger 278 besitzt einen zylindri  schen Stiel 280, der in die Aussparung 276  der     Knagge    274     eintritt    und durch einen  Bolzen 282 in der     Aussparung    gehalten wird.  Der     bZesserträger    278 weist auch einen Teil  284 auf,     dessen        T-förmige    Nut 286 zur       Aufnahme,der    dünnen, flachen Messerklinge  186 dient. Ein im Querschnitt     T-förmig    ge  staltetes Klemmglied 290 ist in die     T-för-          mige    Nut eingefügt und durch eine Schraube  292 in der .letzteren befestigt.  



  Jede -der     Sichneidkanten    296     (Fig.    11)  der Messer 186 zum     Abschultern    der Sohle  nimmt im wesentlichen dieselbe Neigung  zu -der     Befestigungsfläche    (der Sohle in der       Querrichtung    der     letzteren    ein, wie     die          S.chneidk    ante     ,des    dazugehörigen     Abschräg-          messers    184, so     dass    eine Schulter bei 91  durch einen     glatten    Schnitt geschaffen wird       (Fig.    1 und 5).

       "Die    Messer zum     Abscllul-          tern    und die     Abschrägmesser    .sind so     ange-          ondnet,    dass sieh ihre Bewegungsbahnen nicht       'kreuzen.    -     Fig.    10 lässt erkennen, dass die    Messer 186 sich .den     -Vorderflächen    304 der       Platten    166 entlang bewegen. Diese Flä  chen 304     sind        gleichlaufend    zu der     Bewe-          g-ungsl3chtung    des Schiebers 248.  



  An jedem Schieber 192 ist ein     Teil    306       (Fig.    8)     ausgebildet,    dessen unterer Teil  eine     wagre,chte        S.chwadbenschwanzführung     308     aufweist.        In    dieser Führung ist ein     Mes-          serträger   <B>310</B> bewegbar. Die obere Fläche  der     rizckwärtigen    Enden des Messerträgers  <B>310</B>     weist    einen     Querschlitz    312 auf, der  einen Kreuzkopf 314 aufnimmt.

   Der     Kreuz-          kopf    bewegt beide     Messer    gemeinsam, und  zwar können die Messerträger 310 gegenein  ander und     auseinander        bewegt    werden, wenn  die Schieber 192     dementsprechende        Bewe-          gungen    ausführen.  



  Der Kreuzkopf 314 besteht aus einem  Stück mit dem     schwalbenschwanzförmigen          Schieber    316, .der in einer     wagrechten    Füh  rung 320 des obern Kopfes 106     bewegüar          ist.    Der Schieber 316     trägt    eine Rolle 318,  die     in    die Kurvennut 182 der Kurvenwalze  178 eintritt.

   Wenn die     Kurvenwalze   <B>178</B> ge  dreht wird, so bewirkt der Schieber 316       durch    Vermittlung des Kreuzkopfes 314 Be  wegungen der     Messerträger    310, wobei die       Messer    den Fersenteil der Sohle in der  Längsrichtung des Schuhes abschrägen       Die    untere Fläche jedes     Messerträgers     310 ist dem     innern    Rand 322     (Fig.    12) ent  lang abgeschrägt.

   Der     Winkel,    unter dein  die     Schneidkanten    der Messer in die Sohle       einschneiden,    kann     durch    Auswechslung der  Messer verändert werden.  



  Das Messer 184 besitzt eine     abgeschrägte          Schneidkante    324. Ein geflanschter Teil 328  ist an der     vordern    Fläche 326 des Messer  trägers 310 durch Schrauben befestigt.  



  Die die     Kurvenwalze    178 tragende Welle  176 wird durch eine, nach     einmaliger    Um  drehung,     selbsttätig    zum     Stillstand    kom  mende Kupplung angetrieben, und zwar     wind     diese Kupplung durch ein     Glied    332 und  einen Handhebel 334 gesteuert     (Fig.    8).  



  Der hintere Teil     (Fig.    6) des Oberleders       liegt    an einer Lehre 382 an, .die eine kon  kave Vorderfläche 384 aufweist. Die Lehre      382 ist in einer     Führung    8:88 des     mittleren     Kopfes 104 bewegbar.  



  An dem     obern    Kopf 106 sind     Vorrich-          tungen    angebracht, welche die Lage der  Lehre 382 bestimmen. Die Lehre 382     weist     einen     heraufragenden    Ständer 390 auf     (Fig.     6),     dessen    oberes Ende     mit    einem     Glied    392  verbunden     ist.    Das Glied 392 ist in einer       Führung    394 bewegbar.

   Ein mit dem Glied  392     verbundener    Ständer 396 weist eine Ge  windeöffnung 398 auf, in die     eine    mit einem  geriffelten     Kopf    402 versehene Schraube  400 hineingeschraubt ist. An dem     vordern     0  Ende der Schraube 400 ist ein Bund 404       ausgebildet,    der in eine     Aussparung    406       (Fig.    7) einer Platte 408 eintritt. Ein kur  venförmig     ausgeschnittener    Teil 410 der       Platte    408 dient zur Aufnahme des     rück-          wäa-tigen    Endes :des .Absatzes.  



  An dem     vordern    Ende des     obern    Kopfes  106 ist eine     Brustlehre    412     angebracht,    an  der die Brust des Absatzes     anliegt.    Die  Lehre 412     ist    in einer Führung 416     (Fig.    7)       einstellbar.    Die anfängliche Einstellung der  Lehre wird durch     eine    Schraube 418     be-          werkstelligt        (Fig.    6), -die in einen Teil der  Lehre 412     hineingeschraubt    ist.

   Die Schraube  418 ist in einer     Knagge    422 des     Kopfes     <B>106</B> drehbar.  



  In     Führungen    42.6 des     Kopfes    106 sind       Schieber    430 bewegbar. Jeder Schieber 43.0  trägt ein     Klemmglied    432, welches mit dem       dazugehörigen    Schieber     =durch    Schrauben  verbunden ist. Die innern Enden der Klemm  glieder 432- sind aufwärts     gerichtet    und bil  den     zusammen    einen     Winkel    von     ungefähr     75  . Die     Klemmglieder    ;sind mit einem Be  lag 438 aus Gummi oder dergleichen über  zogen.  



       An    jedem     Schieber    430 sind Zapfen 440  angebracht, :die durch Lenkstücke 442 mit       Zapfen        444    eines     Antriebsgliedes        446    ver  bunden sind.

   Wenn die Schieber 430 ihre  äusserste Lage einnehmen, so bilden ,die     Lenk-          stücke    442 ein     gestrecktes        Kniegelenk    und  wenn .die Schieber 430 sich in der Innenlage       hfinden,    so     bilden    die     Lenkstücke    442. ein       geknicktes        Kniegelenk        (Fig.    7).    Die untere Fläche der     Platte    408     (Fig.     6) und die obere Fläche des Gliedes 446 wei  sen Verzahnungen 448, 450 auf.

   Mit diesen  Verzahnungen steht ein Zahnrad 452 -in Ein  griff, welches von einem-     Ausgleichblaek    454       getragen    wird. Der     Ausgleichblock    454 ist  in einer Führung des Kopfes 106 der Ma  schine bewegbar. Ein     Stift    458 des Blockes  findet in     einem        gegabelten    Teil 460 eines       Armes        (Fig.    7)     Aufnahme,    der an einer  bei 4.66     indem        mittleren    Kopf 104 gelagerten       Schwingwelle    464     befestigt        ist.     



  Die     Klemmglieder    432 bewegen sich mit  der     Platte    408. Wenn das Zahnrad 452 die       Klemmglieder    432 bewegt, so stellen     -die     letzteren den Absatz in der     Breitenrichtung     ein, ehe .der Absatz in der     Längsrichtung        in     der     Maschine    eingestellt     wird.    Wenn     ider     Absatz im wesentlichen die erforderliche,  seitliche Lage für das Fräsen in der Ab  satzklemme     reinnimmt,

      so     -trifft    die     Platte     408 mit dem Absatz     zusammen    und bewegt  den     letzteren    längsweise in die     erfordIerliehe     Lage.  



  Durch das     Festklemmen    des Absatzes in  der beschriebenen     Weise    wird auch die Lehre       3-8,2        selbsttätig    so     eingestellt,    dass die     Sohle-          des    Schuhes die richtige Lage     in.    der Ma  schine einnimmt, damit die Schultern ent  sprechend :der Grösse der     .Sohle    an den be  absichtigten Stellen     ausgeschnitten    werden.  



  An     dem.        äussern.    Ende der     Schwingwelle     464     ist    eine Nabe 466     angebracht        (Fig.    13),  die einen     Arm    468     trägt.        In.    dem Bügelteil  470     .des        ,Armes    468 ist .ein Klinkenstift 472       untergebracht        (Fig.    13 und 14).

       Knaggen          4'l4    ,der Nabe 466 treffen mit     Knaggen    476       eines        Hebels        4'18        zusammen,    der lose auf  der     .Schwingwelle    464 sitzt.     Eine        Trethebel-          stange    480     ist        mit    dem     Hebel.    478 verbun  den.

       Ein.    Arm     482        des        Hebels    478     trägt     eine Feder 484, welche den     Arm    482.     ge-          wöhnlich        in    :

  seiner     Tieflage    hält.     Düreh    Be  wegung des     Armes    482     im        Sinne    des Uhr  zeigers     wird    der     Alm    468 in demselben Sinne       (Fig.    14) gedreht, wobei der Block 454 ge  gen     die    Vorderseite der     Maschine        bewegt     wird.

   Wenn der     Trethebel    480     herabgedrückt              wirrt,    so     drehen    die mit den     Knaggen    474       zu.mmentr.effenden        Knaggen    476 .den Arm  468 in dem Odem Uhrzeiger entgegengesetz  ten     Sinne,    wobei :der     Block    454 gegen die       Rückseite    der Maschine     verschoben    wird.

    Mit dem Block wird     @da:s        Zahnrad    452 be  wegt, so     @dass    die Platte 408 und das Glied       -l-46    an dieser Bewegung     teilnehmen.        Durch     Bewegung     .des    Gliedes     446    gegen die Rück  seite der Maschine werden de Klemmglie  der 432     aus:einanderbeweg t,    und zwar     wird;     dies durch die     Kniehebelwirkung    der Lenk  stücke 442 herbeigeführt.     Hierdurch    werden  die Klemmglieder geöffnet, so     dass    ein: Ab  satz :eingeführt werden kann.

   Durch Freige  ben der     Trethebolstange    480 bewirkt die Fe  der 484 durch     Vermittlung    :des Armes 468       Bewegung    des Blockes 454 gegen die Front  der     Maschine,    wobei die     Platte    408 und das  Glied 446 ebenfalls vorwärtsbewegt werden.

    Im Falle die     Platte    408 mit dem Absatz       zusammentrifft,    ehe die Klemmglieder mit  dem Absatz in Berührung     treten,    so setzt der       lock    454 seine     Vorwärtsbewegung        fort,    wo  bei     .das    Zahnrad 452 sich an den Zähnen 450       abwälzt.    Das Glied 446 wird hierdurch vor  wärtsbewegt, bis die Klemmglieder mit den  Seiten -des Absatzes zusammentreffen, wor  auf die     Vorwärtshewegung    des     Blockes    454  aufhört.

   Der     Absatz    wird in der Arbeits  lage     dure-h        idre        Trethebelfeder    484 gehalten.  



  Die     Sperrvorrichtung    der Lehre 382 be  steht aus     einer,Scha.ltscheibe    490, in die eine  Klinke 492     :einfällt.    Die Klinke     .192    ist an  einer     exzentrischen    Muffe 494 angebracht,  die     von!     < dem Klinkenstift 472 getragen wird.  Eine Feder 496     (Fig.    14) sucht die Klinke       -l92    gegen die Schaltscheibe 490 zu halten.

    An der exzentrischen Muffe 494 ist     ein    seit  licher Arm 498 angebracht, vor dem sich ein  Arm 500     befindet.        Der    Arm 500     ist    durch  eine Feder 502 mit dem Arm 482 verbunden.  Die Anordnung     ist    derart, dass der     Axm    498  während der     Bearbeitung    des     Schuhes    im  wesentlichen in aufrechter Lage gehalten  wird     (Fig.    14).  



  Ein Arm 504 des Hebels 478 trifft mit  einem seitlichen Teil 506 der     Klinke    492         zusammen    und schwingt die     Klinke        nach     links, um die     letztere    aus :der     Schaltscheibe     490 auszuheben, ehe die     Knaggen    476 des       Hebels    478 mit den     Knaggen    474 der Nabe  466     zusammentreffen.    Wenn die Trethebel  stange 480     gesenkt        wird,    so bewegt sich der  Arm 504 nach links     (Fig.    14) und hebt die  Klinke 492 aus der     Sehalts:

  cheibe    490 her  aus. Durch     fortgesetztes    Herabdrücken der       Trethebelstange    wird .die den Block 454 tra  gende Schwingwelle     464-m    der Maschine zu  rückbewegt. Die Lehre nimmt an dieser Be  wegung     teil    und .die den     Absatz    festklem  menden Glieder werden geöffnet. Der Ab  satz kann dann aus der Maschine heraus  genommen werden. Nachdem ein neuer Ab  satz eingeführt worden ist,     gibt    der Arbei  ter den Trethebel frei, wobei die Feder  484 den Hebel 478 nach rechts bewegt.

    Während dieser Bewegung trifft das Auge   504 mit dem Arm 498 zusammen, wobei  die Klinke 492 in die     @S.chaltscheibe    490  einfällt und den Arm 468 nach rechts       schwingt        (Fig.    14). Der Arm 468 wird  durch     ,den    Arm 504 nach rechts bewegt, so  .dass die Klinke 492 ohne Spiel mit der  Schaltscheibe in Eingriff gehalten wird.  



  Die Vorrichtung zum Beschneiden des  Absatzes zwecks     Herstellens    der     Schulter-          fläehen    60 ist an dem obern Kopf 106 .an  gebracht. An .dem Kopf 106 sind zwei wag  rechte     Führungen    510     (Fig.    7) ausgebildet,  die     gleichlaufend    zu den     Führungen    246  'der Messer 186 sind. In jeder Führung 510  ist ein Messerschieber<B>512</B> verschiebbar,  ,dessen vorderes Ende 514 eines der zum Ab  schultern des Absatzes dienenden Messer  187 trägt.

   Das Messer 187 wird in     ähnlicher     Weise wie die     Messer    186 durch eine  Klemmplatte 516 und eine Schraube 518  mit     Bezug    auf den     dazugehörigen    Schieber       gesiohert.     



  Die     Schneidkante    520 jedes Messers 187  hegt, von der Front der     Maschine        aus    ge  sehen, in einer senkrechten Ebene und     ist     die Stirnfläche jedes Messers     hinterschnit-          ten.    Die     Sehneidkante    des Messers 187 bil  det mit der Fläche einer den Absatz stüt-           zeriden    '     Plätte.:    522 denjenigen     Winkel;    -     un=          tex    dem     das    Messer zwecks     Herstellens    der  Schulter 60 in :den Absatz einschneiden soll.

    



  An der den     Absatz    stützenden     Platte     522 ist eine Schulter 524 vorgesehen, und       zwar    bewegt sich das Messer 187 dieser       Schulter        entlang,    wodurch ein     Zurückfedern     des Messers vermieden     wird.     



       Jeder    Schieber 512     wird    durch einen  Bolzen 526     (Fig.    7) hin- und herbewegt,     -der          durch    den Schieber 512     hindurcliragt    und  an :dem     letzteren        fest;eklemmt    wird, wenn  der     Schieber    512 mit Bezug auf die Schie  ber 248 in der erforderlichen Weise     einge-          stellt    worden ist.  



  Der untere Teil- des Bolzens 526     wird          von    dem Gabelende 528 eines Armes 530  umfasst, der bei 532 an den     obern    Kopf  106     angelenkt    ist. Mit- dem Arm 530 ist ein       Arm    531 starr verbunden, dessen     rückwär-          tiges    Ende mit einem     Lenkstück    534     (Fig.     7     und    12) verzapft ist. Das rückwärtige  Ende -des Lenkstückes 534 ist um     einen    in  den seitlichen Kreuzkopf 314 eingestzten  Zapfen 536     (Fig.    12) bewegbar.

   Die Messer  187 stellen die Schultern 60 zu beiden Sei  ten des Absatzes gleichzeitig her, da beide  Messer mit dem Kreuzkopf 314 verbunden  sind.  



  Der Arbeitsgang .der beschriebenen Ma  schine ist folgender: Der Arbeiter senkt zu  nächst die     Trethebelstange    480; wobei die  den Absatz     einspannenden    Glieder geöffnet  werden. Der     überzogene    Absatz     Wird'        in.    --die  geöffneten     Klemmvorrichtungen    so     einge-          führt,

      dass die Befestigungsfläche des Ab  satzes an der     Platte    522     -anliegt    und     dass     die Brust     ides    Absatzes mit der Lehre oder       dein    Anschlag 412 in Berührung     tritt.    Die       Trethebelstange    480 wird dann freigegeben,  worauf sich -die Klemmglieder 432 einwärts  gegen die     iSeiten    des Absatzes bewegen und  die mit dem hintern Ende des - Absatzes in       Berührung    tretende     Platte    408 wird     vor-          vVärts        bewegt,

      um--den Absatz     in-der    Ma  schine einzustellen.     Nachdem    der     S.ohuh    mit       näch    -oben<B>'</B>     weisender   <B> s</B>ohle     -iri    die     Mäzchirie            eingeführt        =vQordeü    ist, drückt der Arbeiter  den     Trethebel    172 herab, wobei die Schie  ber 192 sich gegeneinander bewegen und die  Platten 166 in die Furche     zwischen    dem  Oberleder und der Sohle eintreten.

   Durch       fortgesetztes    Herabdrücken des     Trethebels     172 wird der Ständer 120     aufwärtsbewegt          und    wenn der     .Trethebel    seine untere Be  wegungsgrenze erreicht,     wird    der .Stoff  drücker 212 in wirksame Lage auf die     Be-          festi"gungsfläche    der Sohle des Schuhes ge  senkt     (Fig.    9). Die Platten 166 .bewegen  sich dann weiter in die Furche     zwischen     dem Oberleder und die Sohle hinein, bis  diese Bewegung der Platten durch Zusam  mentreffen mit     der    Naht 68 beendet wird.

         r    nährend der Bearbeitung der Sohle wird  der Trethebel 172     herabgedrückt    gehalten  und die Sohle wird durch die     Platten    166  im wesentlichen flach gehalten.  



  Wenn der Schuh die beschriebene Lage  einnimmt, so     drückt    der Arbeiter     den    Hand  hebel 334 herab, wobei die die Maschine  nach einmaliger Umdrehung zum Stillstand  bringende Kupplung     eingerückt    wird.. Die       Kurvenwalze    178 führt dann eine Umdre  hung aus, während der die     Sohlenabschräg-          messer    184,     die        Schultermesser    186 und die  den Absatz     abschulternden    Messer 187 zur       Einwirkung    gebracht werden.

   Nachdem die  .Sohle und der Absatz     bearbeitet        wor$en          sind,        .kommt    die Maschine     selbsttätig    zum       Stillstand.     



  Wenn der Trethebel 172 freigegeben       wird,    so bewegen sich die (Schieber 192  selbsttätig -auseinander und der     Stoffdrücker     212 wird selbsttätig von der Sohle abgeho  ben.     S:ehliesslich    wird :der     Werkstückträger     112 entriegelt und in eine Lage bewegt,  in der der Schuh bequem abgenommen     wer-          ?.en    kann. Durch Herabdrücken der     Tret-          hebelstange    480 werden die den Absatz  festklemmenden Glieder 432 geöffnet. -

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRÜCHE:</B> @. Verfahren zur Herstellung von Schuh- Werk mit Louis ' RV-Absätzen, deren Brust eine in eine zugeschärfte Kante übergehende Lippe und obere Brust ecken aufweist, dadurch gekennzeich net, dass an den Enden der genannten Kante der Brustlippe des Absatzes Schulterflächen geschaffen werden, .diü unter einem stumpfen Winkel zu der ,-enannten Brustkante nach hinten und seitlich verlaufen.
    <B>11.</B> Maschine zum Ausüben des Verfahrens n.a,ch Patentanspruch I, .dadurch gekenn zeichnet, @dass ein oberer Werkzeughal ter der Maschine ein Messerpaar zum Abstumpfen der Brustecken des Ab satzes zwecks Bildens der Schulterflä chen trägt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch, gekennzeichnet, dass die obern Brustecken des Absatzes abgestumpft werden, um Schulterflächen zu schaf fen, die an Schultern -der Sohle vorge sehenen Flächen entsprechen. ?.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man durch den Absatzschulterflächen entspre chende Unterschneidungen an der Sohle Schultern :bildet. 3. Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass das .die Schulterflächen herstellende Messerpaar von der Antriebswelle der Maschine in Führungen unter Vermittlung eines Kreuzkopfes und von Gelenkgliedern quer zum Absatz bewegt wird.
    .1. Maschine nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, jdass zum Ab schrägen der Seiten der abgesetzten Sohlenferse bestimmte, -auf Schiebern an einem mittleren Werkzeughalter an gebrachte Messer von der Antriebswelle der Maschine, unter Vermittlung einer mit Kurvennuten versehenen Walze und des Kreuzkopfes in zu der Befestigungs- fläehe der Sohle geneigten Ebenen ibe- wegt werden. :i.
    Maschine nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, idass Mittel vor gesehen sind, um die Sohle gegen Ver biegen zu sichern, während die Ab schrägmesser .die erwähnte Bewegung zum Abschrägen der Seiten der @abge- setzten Sohlenferse ausführen.-
CH137193D 1927-12-01 1928-11-16 Verfahren und Maschine zur Herstellung von Schuhwerk mit Louis XV.-Absätzen. CH137193A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB137193X 1927-12-01
GB290328X 1928-03-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH137193A true CH137193A (de) 1929-12-31

Family

ID=26249952

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH137193D CH137193A (de) 1927-12-01 1928-11-16 Verfahren und Maschine zur Herstellung von Schuhwerk mit Louis XV.-Absätzen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH137193A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2130642B2 (de)
DE2640232A1 (de) Maschine zum aufrauhen des schaftzwickrandes einer schuheinheit
CH137193A (de) Verfahren und Maschine zur Herstellung von Schuhwerk mit Louis XV.-Absätzen.
CH150598A (de) Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung von Kanten- und Bodenrissen an Sohlen.
DE564391C (de) Maschine zum Beschneiden der Ferse einer am Schuh befestigten Sohle
AT121631B (de) Verfahren und Maschine zur Herstellung von Schuhen.
DE536791C (de) Verfahren und Maschine zum Anpassen von Louis-XV.-Absaetzen an Schuhwerk
DE1457012C3 (de) Automatisch arbeitende Bürstenherstellungsmaschine
DE817993C (de) Naehmaschine zur Herstellung von Loechern, Augen, Knopfloechern o. dgl.
DE521177C (de) Maschine zum Fraesen der Sohlenferse fuer das Befestigen von Absaetzen
DE608763C (de) Verfahren zur Herstellung von Schuhbodenbestandteilen
DE262127C (de) Maschine zur Herstellung von Holznägeln
DE270157C (de)
DE649646C (de) Sohlenrissmaschine
DE562261C (de) Verfahren und Maschine zum Anbringen eines Bodenrisses und eines Kantenrisses an Schuhwerksohlen
DE519795C (de) Maschine zum Zurichten der Sohlenferse fuer die Absatzbefestigung
DE240298C (de)
DE214012C (de)
DE389674C (de) Maschine zum Bearbeiten der Sohlenferse von Schuhwerk zur Vorbereitung der Absatzbefestigung
DE510997C (de) Maschine zum Abschneiden und Befestigen des Rahmenendes
DE563928C (de) Schneidmaschine zum Beschneiden des Absatzlappens von Schuhwerk
DE255152C (de)
DE613548C (de) Fersenzwickmaschine
DE624475C (de) Verfahren und Maschine zum Zurechtschneiden der Absatzsitzflaeche am Schuhboden befestigter Sohlen
DE196915C (de)