CH137212A - Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes der Isoviolanthronreihe. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes der Isoviolanthronreihe.

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CH137212A
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isoviolanthrone
chlorine
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violet
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B3/00Dyes with an anthracene nucleus condensed with one or more carbocyclic rings
    • C09B3/22Dibenzanthrones; Isodibenzanthrones
    • C09B3/30Preparation from starting materials already containing the dibenzanthrone or isodibenzanthrone nucleus
    • C09B3/32Preparation from starting materials already containing the dibenzanthrone or isodibenzanthrone nucleus by halogenation

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Description


  Verfahren zur     Herstellung    eines     liüpenfarbstoffes    der     Isoviolanthronreihe.       Bekanntlich färbt das     Isoviolanthron    (ver  gleiche Schultz,     Farbstofftabellen,    5. Auflage,  Nr. 766, unter dem Namen     Indanthrenviolett     R extra) die Baumwolle in unansehnlichen  stumpf violetten Farbtönen an. Auch wenn  das Produkt in reinerer Form vorliegt, be  kommt man keine wertvolleren Farbtöne. Es  ist ferner bekannt, dass man     Isoviolanthron     durch     Dihalogenierung    in einen leuchtend       rotstichig    violett färbenden     Farbstoff    über  führen kann.

   Es ist endlich auch bekannt,  dass man diesen     dihalogenierten    Farbstoff  durch Entziehen eines     Atorris    Chlor in ein  leuchtend blaustichig violett     färbendes    Pro  ' Bukt überführen kann.  



  Wenn man nun das gewöhnliche     Iso-          violanthron,    wie es zum Beispiel im Handel  unter dem Namen     Indanthrenviolett    R extra  zu treffen war und durch die     Alkalialkoholat-          schmelze    aus     Bz-l-chlorbenzanthron    erhalten  wird,     halogeniert,    so bekommt man durch  direktes     Halogenieren    selbstverständlich auch  ein     Monohalogenisoviolanthron,

      dessen Fär-         bungen    indessen ganz wesentlich trüber sind  als diejenigen des nach obigem Verfahren  durch Halogenentziehung erhältlichen     Mono-          chlorisoviolanthrons.     



  Es wurde nun gefunden, dass es auch  möglich ist, durch direktes Chlorieren des       Isoviolanthrons    zu einem sehr lebhaften, blau  stichig violett färbenden     Monochlorierungs-          produkt    zu gelangen, wenn man, statt  das gewöhnliche     Isoviolanthron,    ein     Isovio-          lanthron,    das befreit ist von     Violanthron    und  den sonstigen Verunreinigungen beziehungs  weise Nebenprodukten, mit nur so viel Chlor  beziehungsweise chlorentwickelnden Mitteln  behandelt, dass nicht ein     dichloriertes,    sondern  zur     Hauptsache    ein monochloriertes Produkt  entsteht.

   Diese Behandlung findet selbstver  ständlich, wie üblich, in     Gegenwart    eines in  differenten Verdünnungsmittels, wie zum Bei  spiel. Nitrobenzol,     Nitrotoluol,        Trichlorbenzol          etc    , statt. Das zur Verwendung gelangende  hochwertige     Isoviolanthron    ist zum Beispiel  erhältlich nach den Angaben der deutschen      Patentschriften Nr.     41.6028    (Beispiel 2),       436.533    (Beispiel 1) und 436888 (Beispiel 3).  



  Der neue Farbstoff bildet ein schwarz  violettes Pulver, das sich in konzentrierter  Schwefelsäure mit grüner Farbe löst. Aus  dieser Lösung scheidet Wasser rotviolette  Flocken aus. Die     güpe    ist blau, mit rot  violetter Blume und brauner Fluoreszenz.    <I>Beispiel</I>  In 200 Teile Nitrobenzol werden 20 Teile       Isoviolanthron,    hergestellt nach dem Beispiel  3 des     DRP.    436888, eingetragen und bei  65-70  innerhalb einer halben Stunde mit  10 Teilen     Sulfurylchlorid    versetzt und hierauf  noch etwa 4 Stunden auf dieser Temperatur  weiter erwärmt. Nach dem     Abkühlen    wird       abfiltriert    und mit     Nitrobenzol    nachgewaschen.

    Der Rückstand wird in Wasser unter Zusatz  von etwas Soda     angeschlemmt,    hierauf zur  Entfernung von noch anhaftendem     Nitroben-          zol        mitWasserdampf        abdestilliert,    dann filtriert,  gewaschen und getrocknet.  



  Statt mit     Sulfurylchlorid    kann man mit  Chlor zu dem gleichen Produkt gelangen, in  dem man so viel Chlor einleitet, bis eine  herausgenommene Probe zeigt, dass sich ein    Produkt gebildet hat, das ein Atom Chlor  enthält.. Die Aufarbeitung ist dann genau  die gleiche wie oben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Küpen- farbstofes der Isoviolanthrorlreihe, dadurch gekennzeichnet, dass das von Violanthron und sonstigen Nebenprodukten und Verunreini gungen befreite Isoviolantbron derart mit Chlor behandelt wird, dass zur Hauptsache ein monochloriertes Substitutionsprodukt ent steht. Der -neue Farbstoff bildet ein schwarz violettes Pulver, das sich in konzentrierter Schwefelsäure mit grüner Farbe löst. Aus dieser Lösung scheidet Wasser .rotviolette Flocken aus. Die Küpe ist blau, mit rotvio letter Blume und brauner Fluoreszenz.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein chlorabgebendes Mittel zur Einwirkung gelangt.
CH137212D 1928-07-10 1928-07-10 Verfahren zur Herstellung eines Küpenfarbstoffes der Isoviolanthronreihe. CH137212A (de)

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