CH137483A - Verfahren zum Trocknen von plattenförmigen Gegenständen. - Google Patents

Verfahren zum Trocknen von plattenförmigen Gegenständen.

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CH137483A
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  Verfahren zum Trocknen von plattenförmigen Gegenständen.    Bei der Entwässerung von plattenförmigen  Körpern in Pressen ergibt sich bei Verwen  dung ebener Arbeitsflächen, dass die Trocken  güter schliesslich in der Mitte einen höheren  Feuchtigkeitsgehalt aufweisen als am Rand.  



  Beim Beginn der Pressung fliesst die  Feuchtigkeit vorerst von den Randteilen der  Platten ab, während bei zunehmendem Druck  die Feuchtigkeit keine Gelegenheit mehr  findet, aus der Mitte zu entweichen.  



  Dieser Übelstand tritt in verstärktem  Masse auf, wenn Pappe der Trocknung in  einer Presse unterworfen wird, weil diese  Stoffe meistens auf Entwässerungsmaschinen  durch Aufschneiden des aufgelaufenen Stoff  zylinders erzeugt werden, wobei ein Ruf  raufen der Ränder erfolgt. Werden die ein  zelnen Platten in Stapeln in der Presse  unter Druck gebracht, so ergibt sich bei  Verwendung ebener     Pressflächen    an diesen       aufgerauften    Rändern bald ein derart hoher  Druck, dass ein Austreten des     Wassers    ver  hindert oder zumindest erschwert. wird.    Durch den Gegenstand vorliegender Er  findung wird dieser Übelstand in der Weise  beseitigt, dass     Pressflächen,    welche ausgebaucht  sind, verwendet werden.

   Hierbei wird vorerst  die Mitte des     Pressstapels    unter Druck ge  setzt, während die Ränder noch vollkommen  drucklos verbleiben. Im weiteren Verlaufe  der Pressung gelangen von innen nach aussen  immer weitere Partien des     Pressstapels    unter  Druck, so dass erst am     Schlusse    des Pressens  die     aufgerauften    und infolgedessen stärkeren  Ränder unter Druck gelangen. Auf diese  Weise ist dem Wasser beim Pressen ein  ungehinderter Austritt aus dem Stapel, und  zwar von der Mitte nach aussen ermöglicht.  



  Um dem Wasser den Austritt noch mehr  zu erleichtern, kann der     Pressstapel    durch  Einlegen von Filztüchern in den     Pressstapel     in eine Anzahl kleinerer Stapel unterteilt  werden.     Hiezu    eignen sich ausschliesslich  Filztücher, weil diese vermöge ihrer Zähig  keit und Elastizität den seitlichen Druck,  welcher durch die ausgebauchte     Pressfläche         ausgeübt wird, glatt zu überdauern imstande  sind.  



  Das Einlegen von Blechscheiben oder  dergleichen in die Stapel kommt bei vor  liegendem Verfahren nicht in Betracht, weil  hierdurch die angestrebte günstige Wirkung  der ausgebauchten     Pressflächen    unmöglich  gemacht werden würde.  



  Die Entwässerung von Pappe kann nach  dem Verfahren gemäss vorliegender Erfindung  bis auf einen Trockengehalt von ungefähr       55        %        gebracht        werden.        Auch        bei        scharfer     Nachtrocknung bleibt das gepresste Gut fast  vollkommen flach liegen, weil im     Gegensatze     zu den bisherigen     Pressverfahren    das     Pressgut     die Presse an den Rändern feuchter als im  Innern verlässt.

   Dadurch, dass beim weiteren  Trocknen üblicher Art die Ränder rascher  austrocknen als der     mittlere    Teil, ergibt sich,  dass die feuchteren Randteile und. die weniger  feuchten mittleren Teile fast zu gleicher Zeit    trocken werden, wodurch das lästige Werfen  des Gutes vermieden wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Trocknen von plattenför- migen Gegenständen, dadurch gekennzeichnet, dass Pressstempel mit ausgebauchten Arbeits flächen verwendet werden, so dass die Mitte des Pressstapels zuerst unter Druck gesetzt wird, während die Ränder in der ersten Phase des Drückens drucklos verbleiben. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Pressstapel dureb Einlegen von Filztüchern in eine Anzahl kleinerer Stapel zerlegt wird, um dem Wasser beim Pressen den Austritt zu erleichtern.
CH137483D 1928-03-05 1929-02-27 Verfahren zum Trocknen von plattenförmigen Gegenständen. CH137483A (de)

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