CH137489A - Blitzlichtlampe, insbesondere für photographische Zwecke. - Google Patents

Blitzlichtlampe, insbesondere für photographische Zwecke.

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CH137489A
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CH
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light
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lamp
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Hauff-Leonar-Aktiengesellschaf
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Hauff Leonar Aktiengesellschaf
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21—LIGHTING
    • F21K—NON-ELECTRIC LIGHT SOURCES USING LUMINESCENCE; LIGHT SOURCES USING ELECTROCHEMILUMINESCENCE; LIGHT SOURCES USING CHARGES OF COMBUSTIBLE MATERIAL; LIGHT SOURCES USING SEMICONDUCTOR DEVICES AS LIGHT-GENERATING ELEMENTS; LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21K5/00—Light sources using charges of combustible material, e.g. illuminating flash devices
    • F21K5/02—Light sources using charges of combustible material, e.g. illuminating flash devices ignited in a non-disrupting container, e.g. photo-flash bulb

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description


      Blitzlichtlampe,    insbesondere für photographische Zwecke.    Es sind bereits     Blitzlichtlampen    bekannt,  bei denen ein     ogydierbares    Metall in     Band-          oder    Drahtform oder ein     Blitzlichtgemisch    in  einem gasdicht abgeschlossenen, ganz oder  teilweise evakuierten, durchsichtigen Gefäss       untergebracbt    ist, das eine Füllung eines die  Verbrennung jenes     Metalles    ermöglichenden  Gases, zum Beispiel von Sauerstoff oder eines  Sauerstoffgasgemisches oder eines     Sauerstoff     abgebenden Gases enthält.

   Von diesen be  kannten     Blitzlichtlampen    unterscheidet sich  die Lampe gemäss der vorliegenden Erfindung  dadurch, dass als Lichtentwickler Folien von       ogydierbaren    Stoffen, zum Beispiel von Me  tallen und Metallegierungen, in dem Glas  gefäss so eingelagert sind, dass sie im Wir  kungsbereich einer Zündvorrichtung liegen.  



  Versuche haben ergeben, dass Folien mit  einer ausserordentlichen Geschwindigkeit ver  brennen, wenn genügend Sauerstoff in ge  eigneter Reinheit oder Kombination von ent  sprechendem Druck vorhanden ist. Diese  rasche     Verbrennung    tritt bereits auf, wenn    die Füllung des     Glasgefässes    dieselbe Sauer  stoffmenge enthält, die in der gleichen Menge  von atmosphärischer Luft enthalten ist.

   Es  besteht nun der merkwürdige Unterschied,  dass die Verbrennung beispielsweise von Alu  miniumfolien in der freien Atmosphäre sehr  langsam, gewissermassen kriechend, erfolgt,  während die Verbrennung, bei einer reinen  Sauerstoffüllung des Gefässes von 150 mm       Hg-Druck    blitzartig     stattfindet.    In diesem  Falle beträgt nach vorgenommenen Messungen  die Dauer der Verbrennung im Mittel     14o     Sekunde. Die Geschwindigkeit der Ver  brennung kann durch Steigerung des Sauer  stoffdruckes erhöht werden.

   Dabei tritt die  eigentümliche Erscheinung auf, dass bei der  Verbrennung in atmosphärischer 'Luft die  Lichtwirkung der Metallfolie nur den hun  dertsten Teil der Lichtwirkung beträgt, die  bei der Verbrennung in derselben Menge  reinen Sauerstoffes von 150 mm     Hg-Druck     innerhalb des Gefässes erzielt wird. Der  Gasdruck in der Lampe ist dann im Ver-           hältnis    des     Sauerstoffanteils    in atmosphä  rischer Luft, also im Verhältnis von etwa  21 zu 79 in der Lampe verringert.  



  Als     Folienmaterial    sind besonders Metalle,  Metallegierungen und seltene Erden geeignet,  z. B. Aluminium, Kupfer, Eisen, Nickel,  Phosphorbronze,     Cer,        Zirkon;    es sind aber  auch organische Stoffe dafür verwendbar. Die  Verbrennung der Folie kann durch eine  beliebige Zündvorrichtung eingeleitet werden.  



  Auf der Zeichnung ist als Ausführungs  beispiel der Erfindung eine     Blitzlichtlampe     mit elektrischer Zündung dargestellt. Die  Lampe hat die Form einer gewöhnlichen,  elektrischen Glühlampe. Das aus Glas be  stehend gedachte Gefäss 1 hat den üblichen  Glasfuss 2 mit eingeschmolzenem Röhrchen 3  zum Evakuieren der Lampe- und zum     nach-          herigen    Einfüllen von Gas. Die     Stromzu-          führungadrähte    4", 46 sind in den Glasfuss 2  eingeschmolzen und bis etwa in die Mitte  des Glasgefässes 1 geführt. Die Drähte sind  kurz vor ihrem Ende durch eine Glasperle 5       zusammengehalten-    und am- Ende durch einen  Zünddraht 6 miteinander verbunden.

   Der       Zünddraht    ist hier mit einer Zündpille 7  ausgerüstet, um die Verbrennung zu er  leichtern. Der über dem Glasfuss 2 befindliche  Hohlraum des Gefässes 1 ist lose mit Folien 8  aus einem     ogydierbaren    Stoffe ausgefüllt. Die  Lichtwirkung und die Verbrennungsgeschwin  digkeit ist bei gleichem Gewicht der Ladung  umso grösser, je geringer die     Foliendicke    ist.  Bei Metallfolien beträgt die Dicke zum Bei  spiel etwa 0,0005 mm.  



  Die Lampe braucht keinerlei Sicherung  gegen     Explosionsgefahr    bei     Undichtwerden     des Gefässes 1; diese Wirkung beruht darin,  dass in einem solchen Falle die Verbrennung  der Metallfolien sehr langsam erfolgt, so dass  eine gefährliche Drucksteigerung durch Ab  gabe der Verbrennungswärme an die die  Lampe umgebende äussere Atmosphäre nicht  auftreten kann. Der einzige Nachteil beim       Undichtwerden    des Gefässes ist der,     -dass    die  Lampe nicht mehr als     Blitzlichtlampe    wirksam  sein kann.  



  Beim Einschalten des Stromes kommt    der     Zünddraht    6 und gegebenenfalls die  Zündpille 7 zur Verbrennung. Die dabei auf  tretende     Zündflamme    bringt die umgebende  Blattfüllung, die natürlich im Wirkungs  bereich der     Zündvorrichtung    liegen muss, zur       Entzündung.    Die Lampe hat wegen des Weg  falles einer Sicherung     und    wegen der Möglich  keit, billiges     Folienmaterial    zu verwenden,  einen sehr geringen Herstellungspreis.  



  Ein weiterer Vorteil der Lampe besteht  darin; dass zur Entzündung Ströme von  niedriger Spannung benutzt werden können,  da Folien wegen ihrer geringen Stärke ausser  ordentlich leicht entzündbar sind. Es genügt  schon die Spannung einer einfachen Taschen  lampenbatterie, um die Zündung einzuleiten.  Die     Blitzlichtlampe    hat daher auch den Vor  teil, dass ihre Verwendung nicht an ein  Stromnetz gebunden ist.  



  Bei Verwendung der beschriebenen Lampe  für photographische Zwecke     kann    das Gefäss 1  innen oder aussen mit einer einen spektralen  Anteil des Lichtes absorbierenden Schicht.  versehen sein, -oder das Gefäss selbst kann  aus einem Material hergestellt werden, das  eine derartig absorbierende Wirkung her  vorbringt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Blitzlichtlampe, insbesondere für photo graphische Zwecke, bei der ein Lichtent wickler in einem gasdicht abgeschlossenen, wenigstens teilweise evakuierten, durchsichti gen (xefäss untergebracht ist, das eine Füllung von die Verbrennung des Lichtentwicklers ermöglichendem Gas enthält, dadurch gekenn zeichnet, dass als Lichtentwickler Folien von oxydierbaren Stoften im Zündungsbereich einer Zündvorrichtung liegen.
    UNTERAN SPRtrCHE 1. Blitzlichtlampe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Gefäss aussen und innen mit einer einen spektra len Anteil des Lichtes absorbierenden Schicht versehen ist. z. Blitzlichtlampe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Gefäss aus einem Material hergestellt ist, das einen spektralen Anteil des Lichtes absorbiert. -
CH137489D 1929-02-28 1929-03-20 Blitzlichtlampe, insbesondere für photographische Zwecke. CH137489A (de)

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