CH137500A - Apparat zum Registrieren abgemessener Mengen von Flüssigkeiten oder fein zerteilten, festen Stoffen. - Google Patents

Apparat zum Registrieren abgemessener Mengen von Flüssigkeiten oder fein zerteilten, festen Stoffen.

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CH137500A
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William Watson George
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William Watson George
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Description


  Apparat zum Registrieren abgemessener Mengen von Flüssigkeiten oder fein  zerteilten, festen Stoffen.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Apparat zum Registrieren abgemessener  Mengen von Flüssigkeiten oder fein verteil  ten, festen Stoffen, welcher dazu bestimmt  ist, mit einem Messapparate für die Flüssig  keit oder den fein verteilten festen Stoff in  Wirkungsverbindung gesetzt zu werden,  und der ausgezeichnet ist durch eine     Regi-          strierorgane    beherrschende Hauptwelle, wel  che einen mit einem Absperrhahn des     Mess-          apparates    zu verbindenden Handhebel trägt,

    ferner durch eine mittelst zugehörigen  Schlüssels auslösbare     Verriegelungsvorrich-          tung    für diese Hauptwelle, durch ein den  Antrieb von Typenzählrädern der mit Farb  band versehenen Registriervorrichtung be  sorgendes Federtriebwerk und durch eine  vom Messapparat zu bewegende Messwelle,  welche den Betrieb der genannten Zählräder  regelt.  



  Der Apparat ist in der beiliegenden  Zeichnung in einer beispielsweisen Ausfüh  rungsform dargestellt. Es zeigt:  Fig. 1 eine Seitenansicht des Apparates,    Fig. 2 eine Ansicht von der andern Seite  gesehen nach Entfernung einiger Gehäuse  teile, um das Zehnerrad, das Schaltwerk und  die Papier- und Farbbandrolle sichtbar zu  machen,       Fig.    3 einen Längsschnitt nach der Linie       A-A    der     Fig.    5,       Fig.    4 einen Querschnitt nach Linie     C-C     der     Fig.    3,       Fig.    5 einen Querschnitt nach     Linie        D-D     der     Fig.    3,

         Fig.    6 eine Sonderdarstellung eines Teiles  der Antriebsvorrichtung in wirksamer Lage  der Teile.  



  Der Mechanismus des Apparates ist in  einem Gehäuse 1 eingeschlossen und weist  ausserhalb des Gehäuses einen Betätigungshe  bel 2 auf, der auf der Hauptwelle 3 festsitzt  und an seinem längeren Arm einen Griff  knopf 2a aufweist. Der kürzere Arm 4 des  Hebels     (Fig.    1) kann durch ein nicht ge  zeigtes     Gelenk    mit dem Betätigungsarm des  Absperrhahnes     eines        Messapparates    verbun  den sein.

   Dieser Hahn kann ein Zweiwege-      hahn sein, der so angeordnet ist, dass, so  bald der Betätigungshebel 2 und die Haupt  welle sich in der Ausschaltstellung befinden,  wie dies in Fig. 1 und 5 angenommen ist, der  Flüssigkeitsabfluss unterbrochen ist, wäh  rend der Betätigungshebel 2 und die Haupt  welle in Richtung des Uhrzeigers (Fig. 1  und 5) in die Einschaltstellung geschwungen  sind, der Hahn zur Lieferung von Flüssigkeit  offen steht.  



  Die Registriervorriehtung weist auch eine       Messspindel    5 auf, die quer im     Apparatge-          häuse    gelagert ist und derart mit dem     Mess-          apparat    in Verbindung steht, dass sie nach  Freigabe des Flüssigkeitsabflusses für je eine  bestimmte gelieferte Flüssigkeitsmenge eine  volle Umdrehung ausführt.  



  Die Hauptwelle 3 wird in der Ausschalts  stellung (Fig. 1 und 5) durch einen Sperr  hebel 6 (Fig. 5 und 6) gesperrt gehalten.  Dieser steht unter der Einwirkung einer Fe  der 7, welche das Bestreben hat, den Hebel  so zu bewegen, dass die Klaue 8 in eine Aus  sparung 9 einer Sperrscheibe 10 auf der  Hauptwelle eingreift.  



  Soll die Hauptwelle freigegeben werden,  so wird ein Schlüssel 11 (Fig. 3, 4, 5 und  6) in das Schlüsselloch 12 eingeführt. Mit  dem Schlüsselbart 13 wird dann Sperrhebel  6 entgegen der Einwirkung der Feder 7 ge  hoben, wobei die Klaue 8 aus der Ausspa  rung 9 der Sperrscheibe 10, wie Fig. 6 zeigt,  heraustritt, und die Hauptwelle 3 freigege  ben ist. Auf der Welle 3 sitzt auch ein Arm  14, der, wenn die Welle 3 gedreht ist, den  Schlüsselbart 13 in seiner Stellung festhält  und dadurch eine Rückdrehung des Schlüs  sels verhindert. Man kann dann auch den  Schlüssel nicht mehr herausziehen solange  die Welle 3 gedreht ist. Ein nicht gezeigtes  Schloss ist vorgesehen, welches das Auslösen  der Welle 3 nur mit dem richtigen Schlüssel  gestattet.  



  Die     Messspindel    5 besitzt einen Kurbel  zapfen 15 (Fig. 5), der durch ein Gelenk 16  an einen     Ankerhebel    17 angeschlossen ist,  welcher um die Achse 18 ausgeschwungen  werden kann. Die Achse 18 ist quer im Ge-         häuse    gelagert. Der Ankerhebel 17 hemmt  den Gang eines Ankerrades 19, welches lose  auf einer Spindel 20     (Fig.    3) sitzt und eine  Verzahnung 21 besitzt. Das Ankerrad 19  wird unter Vermittlung eines lose auf der  Achse 24 sitzenden Rades mit den Verzah  nungen 22 und 23 von einem Federmotor 25  aus angetrieben. Die Spindel 26 dieses Mo  tors ragt aus der Aussenseite des Gehäuses  heraus und ist mit einem vierkantigen Ende  27 versehen, mit dessen Hilfe man die Fe  der spannen kann.

   Die Spindel 26 wird eine  Klinke 28 und ein Sperrad 29     (Fig.    3 und 5)  in gesperrter Lage gehalten.  



  Die Spindel 20     wird    durch eine Schalt  klinke 30 und ein Schaltrad 31 vom Anker  rad 19 aus angetrieben und trägt ein Zahn  rad 32     (Fig.    3), das mit einem Zahnrad     33     des     Einerzählrades    34 in Eingriff steht.  Dieses zum Zählen niederer Einheiten be  stimmte Rad sitzt fest auf einer Muffe 35,  die von einer Achse 36 des Gehäuses ge  tragen wird. An einem Ende der Muffe 35  sitzt ein     Klinkenträger    37, dessen Klinke 38       (Fig.    2 und 3) mit einem Schaltrad 39 der  Achse 36 in Eingriff steht.  



  Die Klinke 38 besitzt einen Arm 40, der  durch eine Feder 41 mit der Innenfläche  eines Ringes 42 in Eingriff gehalten wird.  Dieser Ring sitzt im Gehäuse fest, so dass die  Klinke 38 gewöhnlich mit dem Schaltrad 39  in der aus     Fig.    2     erichtlichen    Weise ausser  Eingriff gehalten wird. Der Ring 42 besitzt  eine Kerbe 43, in die der entsprechend aus  gebildete Arm 40 der Klinke 38 einmal bei  jedem vollen Umlauf der Muffe 35 eingreift,  wodurch dann die Klinke mit dem Schaltrad  in Eingriff gebracht     wird.    Die Kerbe 43 ist  so gestaltet und abgemessen, dass das Schalt  rad jedesmal, wenn die Klinke in die Aus  sparung eingreift, um einen Zahn weiter be  wegt wird.  



  Die Spindel 36, die auf diese Weise je  desmal bei einer vollen Umdrehung des       Einerrades    34 um einen     Schritt    gedreht wird,  trägt ein zum Zähler höherer Einheiten be  stimmtes, im folgenden als     Zehnerzählrad     bezeichnetes Rad 44, das unmittelbar neben      dem Eiinerrad, wie aus Fig. 3 ersichtlich,  angeordnet ist.  



  Die Zählräder 34 und 44 sind an ihrem  Umfang mit Drucktypen versehen, um wäh  rend der Drehung der Messspindel die gemes  sene Flüssigkeitsmenge auf einen Registrier  streifen 45 (Fig. 4) aufdrücken, der sich  über eine feste Druckunterlage 46 bewegt.  Diese Unterlage besitzt eine Öffnung 47, in  welche die Typen der Zählräder 34 und 44  eintreten können.  



  Der Registrierstreifen 45, der aus Papier  oder anderem geeigneten Material besteht,  ist auf eine     Spule    48 aufgewickelt, die von  einer Spindel 49 im     untern    Teil des Ge  häuses getragen wird und unter der Einwir  kung von Bremsmitteln steht. Der Strei  fen bewegt sich über die Spindel 18 und eine  Führungsrolle 50 zur Oberfläche der Unter  lage 46, über die er durch eine gerippte  Speisewalze 51 hinweggezogen wird. Diese  Walze 51 sitzt auf der Spindel 24 und leitet  den Streifen auf eine     Aufwickelspule    52, die  lose auf der     Aufwindespindel    26 des Motors  25 sitzt.

   Der Streifen wird gegen die Speise  walze 51 durch eine Druckwalze 53     ange-          presst,    welche in einem     schwingbaren,    unter  der Einwirkung der Feder 55 stehenden Rah  men 54 gelagert ist.  



  Die     Aufwickelspule    52 wird von der  Speisewalze 51 aus durch Reibung mit Hilfe  eines Riemens 56 angetrieben, der um eine  Scheibe 57 läuft. Diese Scheibe sitzt lose  auf der Spindel 26 und ist mit einem An  triebsstift 58 versehen, welcher in eine Nut  oder Aussparung 59 am Ende der Spule 52  eingreift. Diese Anordnung ermöglicht es,  die     Aufwickelspule    52 durch eine Öffnung  des Gehäuses herauszunehmen, sobald man  eine Tür 60 geöffnet hat, die die Öffnung  gewöhnlich abschliesst. Man kann dann nach  dem Herausnehmen den auf die Spule auf  gewickelten Teil des Streifens abschneiden.  



  Der Abdruck der Typen der Zählräder  auf dem     Registrierstreifen    wird durch ein  Druckkissen 61 und ein Farbband 62 bewirkt,  dass die Druckunterlage 46 oberhalb des     Re-          gistrierstreifens    bedeckt. Das Farbband wird    zwischen zwei     Führungsrollen    63 gespannt  und auf     Spulen    64 aufgewickelt,- die im Ge  häuse in der aus     Fig.    4 ersichtlichen Weise  angeordnet     sind.     



  Das Druckkissen 61 sitzt an einem  unter der     Einwirkung    einer Feder 66 ste  henden Hebel 65, der von einer Kur  venscheibe 67     (Fig.    6) gesteuert wird, die  lose auf der Hauptwelle 3 angeordnet ist.  Diese Kurvenscheibe 67 besitzt vier daumen  artige Zähne 68, welche mit einer Rolle 69  des Hebels 65 in Eingriff treten können, um  diesen Hebel entgegen der Einwirkung der  Feder 66 anzuheben und ihn dann nach jeder  Viertelumdrehung der Kurvenscheibe wie  der freizulassen.

   Die Kurvenscheibe 67  wird durch eine     Schaltklinke    70     (Fig.    5 und  6) angetrieben, welche an einem auf der  Hauptwelle festsitzenden, zur     Kurvenplatte     98 gehörigen Arm 71 gelagert ist und eine  Rolle 72 besitzt, die hinter die Zähne der  Kurvenscheibe 67 in der dargestellten Weise  eingreift, so dass bei jeder Betätigung der  Welle 3 die Kurvenscheibe 67     eine    Viertel  drehung ausführt. Eine Sperrklinke 73       (Fig.    5) verhindert eine Rückdrehung der  Kurvenscheibe.  



  Die     Kurvenscheibe    61     bewegt    auch noch  einen Winkelhebel 74, dessen kurzer Arm 75  mit den     Kurvenscheibenzähnen    in Berührung  kommt und dessen langer Hebelarm 76 ge  schlitzt ist. In diesen Schlitz greift ein Stift  77 einer Schiene 78, welche in Führungen  79 des Gehäuses gleiten kann und den Zweck  hat, die Speisewalze 51 mit Hilfe einer       Klinke    81 zu bewegen. Auf der Spindel 24  der Speisewalze sitzt ein Schaltrad 82, in das  die Klinke 81 eingreift. Eine Sicherungs  klinke 83 verhindert die     Rückwärtsdrehung     der Speisewalze. Die Schiene 78 steht unter  der Einwirkung einer nicht gezeigten Feder,  welche bestrebt ist, den Arm 75 des Hebels  74 mit der Kurvenscheibe 67 in Eingriff zu  halten.  



  Die Schiene 78 besitzt einen Ansatz 84,  der eine lange mit zwei Zähnen versehene       Klinke    85     trägt,    die mit einem ihrer beiden  Enden abwechselnd in eines der beiden      Schalträder 86 eingreift, die auf den Spin  deln der Farbbandrollen 64 sitzen. Die  Klinke 85 steht unter der Einwirkung einer  Feder 87, die an einem Ansatz eines Hand  hebels 88 befestigt ist. Dieser Handhebel  ragt aus dem Gehäuse heraus und wird durch  eine Federsperrung 89 in seinen beiden     End-          stellungen    festgehalten. Je nach der Stel  lung des Handhebels 88 wird das Farbband  in der einen oder andern Richtung angetrie  ben, ähnlich wie dies bei dem Farbband  antrieb von Schreibmaschinen bekannt ist.  



  Um das Zehnerrad 44 in die Nullage zu  rückzuführen, nachdem die Zahl einer ge  lieferten Flüssigkeitsmenge aufgedruckt und  registriert worden ist, wird eine Spiralfeder  90 verwendet, die einerseits auf der Nabe des  Schaltrades 39 der Spindel 36 (Fig. 2 und 3)  und anderseits auf der Nabe einer Klinke 91  befestigt ist. Diese letztere sitzt auf einer  ausschwingbaren Welle 92, welche in festen  Lagern ruht. Die Welle trägt einen Arm 93  (Fig. 2 und 4), der gegen eine Kurvenscheibe  94 der Hauptantriebswelle 3 anliegt. Die  Kurvenscheibe 94 hält gewöhnlich die Klinke  ausser Eingriff     mit    dem Schaltrad 39, wenn  der Betätigungshebel 2 in der Ausschaltstel  lung sich befindet.

   Wenn jedoch der Be  tätigungshebel in die Einschaltlage überge  führt ist, dann     wird    die Klinke 91 mit den  Zähnen des Schaltrades durch die Feder 90  in Eingriff gehalten. Bewegt sich dann das       Zehnerzählrad    schrittweise     vorwärts,    dann  wird die Feder 90 aufgewunden. Eine vor  zeitige Rückdrehung     wird    durch die Klinke       97.    verhindert, welche das Schaltrad so lange  in der eingestellten Stellung hält, bis der Be  tätigungshebel in die Ausschaltlage über  geführt ist. Erst dann     wird    die Klinke 91  ausgelöst, worauf die Feder 90 das Zehner  zählrad in die Nullage zurückführt.

   Die     ge-          rlaue    Nullstellung     wird    durch einen auf der  Zeichnung nicht ersichtlichen Anschlag er  zielt. Dieser Anschlag kann aus einem     Stift     öder Vorsprung in der Unterlage 46 bestehen,  der -sich in der Bahn eines Stiftes oder Vor  sprunges auf dem     Zehnerzählrad        befindet.     



  Auch das     Einerzählrad    34 muss nach je-    der     Betätigung    des Apparates in die Nullage  zurückgeführt werden, um Irrtümer zu ver  meiden. Zu diesem Zwecke trägt die Spindel  20 ein Zahnrad 95     (Fig.    3), das mit einem  lose auf der Spindel 18 sitzenden Zahnrad  96     (Fig.    5 und 6) in Eingriff steht und bei  jeder Umdrehung des     Einerzählrades    eine  Vierteldrehung ausführt. Das Zahnrad 96  trägt vier im gleichen Abstand voneinander  angeordnete     D-förmige    Stifte 97, welche von  der Kurvenplatte 98 gefasst werden können.

    Diese     Platte    98 besteht aus einem Stück mit  dem Hebel 71 und ist so gestaltet, dass sie       zwischen    zwei nebeneinander liegende Stifte  97 eintreten     kann,        wenn    die Hauptwelle 3  in die Ausschaltstellung übergeführt ist.  



  Die     Kurvenplatte    98 besitzt zwei kurven  artige gestaltete Kanten 98a und 98b     (Fig.     6). Die Kante 98a bildet einen Kreisbogen,  dessen Mittelpunkt in der Achse der Welle  3 liegt, so dass diese Kante einen Anschlag  für einen der Stifte 97 bilden kann. Die       Stifte    liegen dann in einer genau bestimmten  Lage, wie dies aus     Fig.    5 und 6 ersichtlich  ist.

   Die Kante     98h    ist abweichend von der  Kante     98a    gerichtet, so dass beim Eintreten  der     Kurvenplatte    zwischen zwei- Stifte 97,  das Zahnrad 96 in Richtung des Uhrzeigers  gedreht wird     (Fig.    5 und 6), und zwar um  einen Betrag, der erforderlich ist, um einen  der Stifte mit der Kante 98a in Eingriff zu  bringen. Die Stifte 97 sind so angeordnet,  dass, wenn einer derselben mit der Kante  98a in Eingriff gebracht     wird,    das Einzel  zählrad 34, welches mit dem Rande 96 durch  die Räder 32 und 95 der Welle 20 in Ein  griff steht, in die Nullstellung übergeführt  wird.  



  Wenn der Betätigungshebel in die Ein  schaltstellung übergeführt     wird,    dann er  folgt eine Entfernung der Kurvenplatte 98  von dem Stift 97,     wie    dies     Fig.    6 erkennen  lässt, so dass das Zahnrad 96 sich     freidrehen     kann, wenn das     Einerzählrad    vorwärts be  wegt wird. Wird der Betätigungshebel in  seine Ausschaltstellung zurückgeführt, dann  tritt die Kurvenplatte zwischen zwei Stifte  97 und bewegt das Zahnrad 96     vorwärts,         falls dies erforderlich sein sollte, um das  Einerzählrad in die Nullstellung überzufüh  ren; während dieses Vorganges lässt das  Sperrad 31 die Spindel 20 dem Ankerrad 19  vorlaufen.  



  Aus Fig. 4 und 5 ist ersichtlich, dass  die Kurvenscheibe 67 mit Bezug auf die  Rolle 69 des Druckkissenhebels 65 eine sol  che Lage einnimmt, dass, wenn die Haupt  welle 3 sich in der Ausschaltstellung befin  det, das Druckkissen 61 entgegen der Wir  kung der Feder 66 angehoben ist, um beim  Beginn der Drehbewegung der Kurvenscheibe  losgelassen zu werden, und einen Abdruck aus  zuführen. Diese Drehbewegung findet statt,  wenn die Hauptwelle 3 in die Ausschaltstel  lung zurückgeführt wird.

   Die Bewegung des  Zahnrades 96 für die Überführung des Ei  nerzählrades in die Nullstellung beginnt da  her erst nach erfolgter     Betätigung    des  Druckkissens 61, und nachdem dieses einen  Abdruck auf den Registrierstreifen ausge  führt hat und wieder genügend hoch gehoben  ist, um den Streifen für eine weitere Wir  kung der Kurvenscheibe vorzubereiten.  



  Aus Fig. 5 ist auch ersichtlich, dass in der  Ausschaltstellung der Hauptwelle 3 der  kurze Arm 75 des Hebels 74 sich mit der  Kurvenscheibe 67 nicht in Berührung befin  det. Der Abstand zwischen den beiden Tei  len ist genügend, um die Betätigung des He  bels 74 für das Vorschieben des     Registrier-          streifens    und des Farbbandes zu verzögern,  bis der Abdruck durch das Kissen 61 erfolgt  ist und das Kissen wieder genügend ange  hoben ist und den Registrierstreifen frei  gibt.  



  Die Stellung der Kurvenscheibe 94 ist  auch so, dass eine vorzeitige Zurückführung  des Zehnerzählrades in die Nullstellung  nicht erfolgt.  



  Um stets genau darüber orientiert zu sein,  welche Person für den Verkauf oder die Ab  gabe der Flüssigkeit     verantwortlich    ist, hat  der Bart 99 (Fig. 3 und 4) des Schlüssels  11 auf seiner Stirnfläche eine Gravur oder       Type,    aus der jeweils genau zuerkennen ist,  welche Person, der allein der Schlüssel ge-    hört, den Apparat betätigt hat. Der Schlüs  sel kann mit dem Bart 99 in der Ruhestel  lung des Apparates in die Öffnung 47 der  Unterlage 46 eingeführt werden und be  findet sich neben den Zählrädern 34 und 44.  Die Type des Schlüssels wird nun, wie aus  Fig. 3 leicht zu erkennen, gemeinsam mit  den Typen der Räder 34 und 44 auf dem       Registrierstreifen    abgedruckt.  



  Um auch in der Lage zu sein" irgend  welche Bemerkungen, die mit dem Verkauf  des Brennstoffes     oder    dergleichen in Bezie  hung stehen, auf dem     Registrierstreifen    vor  nehmen zu können,     besitzt    das Gehäuse ein  als Schreiböffnung     dienendes    Fenster 100       (Fig.    3) unmittelbar über der Registrier  streifenunterlage neben der Öffnung 47.

         Diese    Schreiböffnung befindet sich in glei  cher Linie mit der Stelle, wo der     Abdruck     durch die Zählräder erfolgt. so dass irgend  welche Notizen, welche gemacht wurden, be  vor der Betätigungshebel 2, 2a in seine Aus  schaltstellung zurückgeführt worden ist, auf  dem     Registrierstreifen    neben dem gemach  ten Aufdruck erscheinen.

   Ausser dieser  Schreiböffnung ist noch ein auf der Zeich  nung nicht     dargestellter    Schlitz im Deckel  101 vorhanden, durch den eine Quittung oder  Rechnung unter das     Druckkissen    61 einge  führt werden kann, so dass auch     diese    Rech  nung oder     Quittung    den Abdruck der Räder  34 und 44 sowie des     Schlüssels    11 erhält.  



  Der Deckel 101 ist um Scharnier 102       (Fig.    5) des Gehäuses 1     ausschwingbar,    so  dass man zu dem Innern des Gehäuses Zu  gang hat, um neue Papierrollen und ein  neues Farbband einzuführen. Dieser Deckel  wird natürlich durch ein geeignetes Schloss  gesichert.  



  Ist der Apparat gebrauchsfertig, dann  werden der     Betätigungshebel    und die Haupt  welle in der Ausschaltlage durch die Klaue  8 gepresst, so dass keine Flüssigkeit abgege  ben werden     kann.        Wünscht    die hierzu befugte  Person Flüssigkeit abzugeben,     dann    führt  sie ihren Schlüssel in das Schlüsselloch 12  und dreht ihn so, dass er in die aus     Fig.    3,  4 und 6 ersichtliche Lage übergeführt wird,      wodurch der Sperrhebel 6 entgegen der Wir  kung der Feder 7 bewegt wird und die Be  tätigungswelle 3 freigibt. Die Person  schwingt hierauf den Betatigungshebel 2 in  Richtung des Uhrzeigers (Fig. 1) aus, wo  durch der nicht gezeigte Messapparat in Tä  tigkeit tritt.

   Diese Bewegung des Betäti  gungshebels sperrt den Schlüssel 11 durch  den Arm 14, wie dies aus Fig. 6 ersichtlich  ist, so dass der Schlüssel nicht herausgezo  gen werden kann.  



  Während der Abgabe der Flüssigkeit  dreht sich die Spindel 5 nach Massgabe der  gemessenen Flüssigkeit und betätigt den An  ker 17, so dass das Ankerrad 19 für jede ge  lieferte Flüssigkeitsmengeneinheit um einen  Zahn weitergeschaltet wird. Die Drehung  des Ankerrades 19 wird durch die Spindel  20 und die Räder 32 und 33 auf das Einer  zählrad 34 übertragen, das in dieser Weise  entsprechend der gelieferten Flüssigkeits  menge fortgeschaltet wird. Sollte die Flüs  sigkeitsmenge grösser sein, als einer Um  drehung des Einerrades entspricht, dann  wird nach jedem vollen Umlaufe des  Einerrades das Zehnerrad unter Vermitt  lung der Klinke 38 und des Schalt  rades 39 in der beschriebenen Weise um  einen Schritt weitergeschaltet.

   Ist die ge  wünschte Flüssigkeitsmenge geliefert, dann  führt die bedienende Person die Hauptan  triebswelle 3 mit Hilfe des Hebels 2 in die  Anfangslage zurück und     sperrt    dadurch das  Flüssigkeitslieferventil ab. Gleichzeitig dreht  dabei die Hauptwelle 3 der Kurvenscheibe  67 mit Hilfe des Armes 71 und der Klinke  70 in der beschriebenen Weise, wodurch das  Druckkissen 61 betätigt wird und einen Ab  druck auf dem Registrierstreifen hervor  bringt, so dass die gelieferte Flüssigkeits  menge durch die Zählräder 34 und 44 ein  schliesslich der Type des Schlüssels 11 regi  striert wird. Diese Bewegung der Haupt  welle 3 löst auch die Klinke 91 (Fig. 2) durch  die Wirkung der Kurvenscheibe 94 des He  bels 93 aus, so dass das Zehnerrad 44 unter  der Einwirkung der Feder 90 in die Nul  lage zurückgeführt wird.

   Die Kurvenplatte    98 tritt ihrerseits zwischen zwei benachbarte  Stifte 9 7 des Rades 96 und bewegt das  Einerrad, so dass dieses ebenfalls in die  Nullage zurückgelangt. Durch dieselbe Be  wegung der Hauptwelle wird der     Sperrarm     14 in die ursprüngliche Lage zurückgeführt  und gibt den Schlüssel 11 frei, so dass dieser  aus dem Apparat herausgezogen werden  kann.  



  Durch die Bewegung der Hauptwelle 3  wird auch der Registrierstreifen unter der  Einwirkung der Kurvenscheibe 67, des Win  kelhebels 74, der Schiene 78, der Klinke 81  und des Schaltrades 82 in der beschriebenen  Weise vorwärts geschaltet und bringt einen  neuen     Abschnitt    in die Druckstellung für  die nächste Betätigung des Apparates.  



  Will die berufene Person in Verbindung  mit der gelieferten Flüssigkeitsmenge irgend  welche Notizen machen, dann schreibt sie  dieselbe auf den     Registrierstreifen    unter Be  nutzung des     Schlitzes    100, bevor sie den Be  tätigungshebel ausschaltet.  



  Um die gelieferte Flüssigkeitsmenge zu  messen, kann es zweckmässig sein, den An  trieb der     Messspindel    durch eine biegsame  Welle oder durch ein geeignetes Getriebe zu  bewirken, das mit einem zweckentsprechen  den Flüssigkeitsmesser in     Verbindung    ge  bracht wird, der in das     A.usflussrohr    des Be  hälters eingeschaltet ist. Das Absperrventil,  welches von dem Betätigungshebel 2 ge  steuert wird, kann ebenfalls in das Aus  flussrohr des Behälters eingebaut sein.

   Man  kann auch die     Mess'spindel    mit Hilfe einer       elektro-mabgnetischen        Einrichtung    in Dre  hung versetzen, indem man den Elektro  magneten von einem umlaufenden Schalter  aus steuert, der seinen Antrieb durch den  Flüssigkeitsmesser erhält.  



  Es ist leicht ersichtlich, dass der Apparat  mit verschiedenen     Messvorrichtungen        oderFlüs-          sigkeitsabgäbeeinrichtungen    in Verbindung  gebracht werden kann, und dass sich der Ap  parat auch für fein zerteilte,. feste Stoffe  eignet. Es ist dabei nur erforderlich, ein       Ausflussventil    oder einen     Aüsflusshahn     durch den     Hauptbetätigungshebel        zusteuern         und eine Einrichtung vorzusehen, um die  Messspindel bei Abgabe jeder Flüssigkeits  menge in Drehung zu versetzen.

   Da die  Bewegung des Ankerrades 19 durch die  Schwingbewegung des Ankers von der Kur  bel 15 abgeleitet wird, so kann man die     Mess-          spindel    mit dem Flüssigkeitsmesser auch der  art verbinden, dass sie statt einer Drehbewe  gung eine Schwingbewegung ausführt, vor  ausgesetzt,     dass    diese Schwingbewegung für  den Ankerausschlag genügt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Apparat zum Registrieren abgemessener Mengen von Flüssigkeiten oder fein verteil ten, festen Stoffen, welcher dazu bestimmt ist, mit einem Massapparate für die Flüssig keit oder den fein verteilten festen Stoff in Wirkungsverbindung gesetzt zu werden, ge kennzeichnet durch eine Registrierorgane beherrschende Hauptwelle, welche einen mit einem Absperrhahn des Massapparates zu verbindenden Handhebel trägt, ferner durch eine mittelst zugehörigen Schlüssels auslös- bare Verriegelungsvorrichtung für diese Hauptwelle, durch ein den Antrieb von Ty penzählrädern der mit Farbband versehenen Registriervorrichtung besorgendes Feder triebwerk und durch eine vom Massapparat zu bewegende Masswelle,
    welche den Antrieb der genannten Zählräder regelt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Apparat nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine auf der Hauptwelle sitzende Kurvenscheibe und ein durch diese Scheibe in der Weise betätigtes Druckkissen, dass für jede Viertelsschwin- gung der Hauptwelle das Druckkissen in Verbindung mit den Typenzählrädern und dem Farbband einen Aufdruck ausführt. 2.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsvor richtung der Hauptwelle eine schwing bar gelagerte Klaue aufweist, welche in eine Aussparung einer auf der Hauptwelle sitzenden Sperrscheibe ein greift und durch eine Drehung des Schlüssels ausgelöst werden kann, wobei ein umlegbarer Arm vorgesehen ist, wel cher die Drehung der Hauptwelle begrenzt und den Schlüssel in seiner Auslösungs stellung festhält. 3. Apparat nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlüsselbart mit Typen versehen ist, welche in der Be triebslage der Teile neben dem Aufdruck der mit Typen versehenen Zählräder ein Kennzeichen der den Apparat benützenden Person aufdrucken. 4.
    Apparat nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Zurückführung eines Zehnerzählrades nach jeder Betäti gung des Apparates eine mit der Welle dieses Rades verbundene Spiralfeder vor gesehen ist, welche durch die schrittweise Vorwärtsbewegung des Zählrades aufge zogen wird und durch eine vom Hand hebel betätigte Kurvenscheibe freigegeben wird. 5.
    Apparat nach Unteranspruch 1, dadurch g e 'kennzeichnet, dass zur Zurückführung Z, eines Einerzählrades in die Nullage nach jeder Betätigung des Apparates auf einer zwischen Einerzählrad und einen Feder motor eingeschalteten, mit dem Einerzähl- rad in Antriebsverbindung stehenden Zwi schenwelle ein Stiftenrad vorgesehen ist,
    welches mit einer auf der Hauptwelle sitzenden, einen Arm zur Schaltung der Kurvenscheibe besitzenden Kurvenplatte zusammenwirkt und nach einem Eintreten eines Randteils dieser Platte zwischen die Stifte des Rades beim Überführen des Handhebels in die Ausschaltstellung nach erfolgtem Aufdruck das Einerrad in die Nullage zurückführt. 6.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung am Gehäuse vorgesehen ist, welche gestattet, neben dem von dem Apparat gemachten Aufdruck Bemerkungen auf einen Regi- strierstreifen aufzuschreiben.
CH137500D 1928-12-17 1928-12-17 Apparat zum Registrieren abgemessener Mengen von Flüssigkeiten oder fein zerteilten, festen Stoffen. CH137500A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1116452B (de) * 1955-09-15 1961-11-02 Pandozy & Figli S R L G Registrierende und quittunggebende Einrichtung zum Anbau an Geraete zur Ausgabe abgemessener Warenmengen, insbesondere Fluessigkeitsmengen
DE1129330B (de) * 1958-07-19 1962-05-10 Braungardt & Soehne Otto Einrichtung zum Registrieren von maschinell auswertbaren Symbolen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1116452B (de) * 1955-09-15 1961-11-02 Pandozy & Figli S R L G Registrierende und quittunggebende Einrichtung zum Anbau an Geraete zur Ausgabe abgemessener Warenmengen, insbesondere Fluessigkeitsmengen
DE1129330B (de) * 1958-07-19 1962-05-10 Braungardt & Soehne Otto Einrichtung zum Registrieren von maschinell auswertbaren Symbolen

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