CH137531A - Vorrichtung zum richtigen Halten insbesondere von Hobeleisen und dergleichen beim Schleifen. - Google Patents

Vorrichtung zum richtigen Halten insbesondere von Hobeleisen und dergleichen beim Schleifen.

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CH137531A
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Wobst Franz
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  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

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  Vorrichtung zum richtigen Halten insbesondere von Hobeleisen und dergleichen  beim Schleifen.    Das Schleifen von     Hobeleisen    und man  chen andern Werkzeugen geschieht meist von  Hand, wobei das zu schleifende     Werkstück     ohne jede Stütze gegen den Schleifstein ge  halten wird. Nur bei schnell umlaufenden  Schleifsteinen bedient man sich eines Auf  lagebügels am Schleiftrog als Stütze: Aber  auch diese Arbeitsweise erfordert Übung und  bedingt Zeit- und     Materialverluste.    Auch ge  schulten Arbeitskräften gelingt es nicht immer,  einen einwandfreien     Schliff    zu erzielen, da  die Schleifsteine infolge ungleichmässiger Ab  nützung urrund werden.  



  Den Gegenstand der Erfindung bildet nun  eine     Vorrichtung,    welche ein richtiges Halten  des zu schleifenden     Werkstückes    während  des -Schleifens ermöglicht. Zu diesem Zwecke  besitzt die Vorrichtung     an    einem Gehäuse  nebst einer zum Einspannen des Werkstückes  dienenden     Auflagerplatte    ein     Auflagerstück     (zweckmässig eine verstellbare Führungswalze),  welches zum Schleifen auf den     Sclile:fstein       aufgebracht wird und so als Stütze am Stein  selbst dient, so dass auch bei durch Abnützung  urrund gewordenen Schleifwerkzeugen die  Einhaltung des einmal eingestellten Schleif  winkels gesichert ist.

   Dabei ist die     Auflar;er-          platte    am Gehäuse     verschwenkbar    und fest  stellbar angeordnet, so dass sie     verschiedensten     Schleifwinkeln angepasst werden kann. Die       Vorricbtung    ist sowohl für drehende, als  auch für ruhende flache Schleifsteine, Soge=  nannte     Rutscher,    verwendbar.

   In die Vor  richtung können ausser den Eisen für Schlicht  hobel auch solche für kurze Schabhobel, Putz  hobel, Raubbank- und     Simshobel    eingebracht  werden oder auch Stemmeisen oder dergleichen       nebeneinander.    Jede auch ungeschulte Ar  beitskraft kann damit leicht und sicher bei  geringem     Zeitaufwande    fachgemäss schleifen.

    Für das die     Auflagerplatte    und das Auflager  stück aufweisende Gehäuse kann ein Fuss  gestell vorgesehen sein, das einen verschieb  baren Anschlag enthält und es ermöglicht,      wenn ein     Probeschliff        entspricht,    den gleichen       Zuschärfwinkel    in     allen    weiteren einzusetzen  den Werkstücken einzuhalten.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel der Vorrichtung, und zwar  zeigt       Fig.    1 eineu Längsschnitt durch dieselbe,       Fig.    2 ein mit derselben verwendbares  Fussgestell,       Fig.    3 eine Draufsicht auf die Vorrich  tung und       Fig.    4 eine Stirnansicht.  



  In dem Gehäuse     a,    das zum Beispiel  aus Gusseisen, schmiedbarem Guss oder Hart  holz bestehen kann und eine geneigte Ober  seite besitzt, ist eine     Werkstückauflageplatte     b um einen Drehbolzen c schwenkbar gelagert.  An dieser Auflageplatte ist durch     eineu    Stift  e an deren Unterseite eine Stellschraube     d          angelenkt,        durch    welche mittelst der Mutter  f, welche in einem Schlitz     g    des     Gehäuses          a    verschiebbar eingelegt ist, sich die genau  richtige Schräglage der     Auflagerplatte    für das  Werkstück einstellen lässt.

   Durch zwei Seiten  wandungen     lt    der Platte     u    ist ein Querbolzen       i    gesteckt, gegen den sich die mit der Druck  schraube o versehene Spannplatte L gegen  oben hin abstützt. Das zu schleifende Werk  stück     j    (in dem Ausführungsbeispiel ein  Hobeleisen) wird zwischen -die Wangen     lz    auf  die Platte     b    geschoben, eine Deckplatte<I>7c</I> bis  zum Anliegen der Vorsprünge in, aufgelegt  und die Spannplatte     d    so eingelegt, dass ihre  Ansätze     n    sich gegen die Wandung     h    legen.

    Dann wird die Druckschraube o in der Spann  platte     l    gegen das Werkstück abgestemmt,  wobei die Vorderkante     p    der Spannplatte als  Stützpunkt dient. Das Gehäuse     a    besitzt  Lappen v zum Einschrauben der Handgriffe     tv.     



  Hinten im Gehäuse     a    ist ein     Gl-zitstück     gelagert, das durch Schrauben t gegen An  sätze     zr,    im Gehäuse     festklemmbar    ist und  aus einem     gusseisernen        Rähmchen    s mit an  schliessender     Führungs-    oder Auflagewalze     q     besteht, die zum Beispiel aus Metall, Holz  oder Kautschuk hergestellt werden kann. Bei  Verwendung von ruhenden     Schleifsi,einen    ge  nügt ein einschiebbarer Hartholzklotz als    Auflager.

   Das Fussgestell x     (Fig.    2) bildet  eine vorteilhafte Ergänzung- der Schleifvor  richtung, indem es sowohl zum Auflegen der  Vorrichtung bei Nichtgebrauch und zum Schutz  der Schneide, als auch in erster Linie dazu  dient, bei einmal durch     Probeschliff    ermittel  tem richtigen     Zuschärfwinkel    diesen für wei  tere zu schärfende Werkzeuge zuverlässig  einhalten zu können. Hierzu dient der ver  schiebbare hölzerne Anschlagteil y, der durch  Schrauben z in der entsprechenden Stellung  festgeklemmt wird. In das so eingestellte  Schleif- und Richtgerät werden dann die  weiteren Werkzeuge eingeführt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum richtigen Halten insbe sondere von Hobeleisen und dergleichen beim Schleifen, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Gehäuse eine zum Festspannen des Werkstückes dienende und zu dessen Ein stellen in jedem beliebigen -Winkel zum Schleifwerkzeug verschwenkbare und durch Stellschraube (d) feststellbare Auflageplatte (b) und überdies ein einstellbares Anflager zur Abstützung am Schleifwerkzeug vorge sehen ist. UNTERAN SPRtrCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das einstellbare Auf lagerstück eine Führungswalze (g) aufweist und im Gehäuse verschiebbar und durch Schrauben festklerumbar ist. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch ein Fussgestell (x) für das Gehäuse (a), das als Auflager-bei Nicht gebrauch und als Richtgerät zur Einstel lung aller weiteren zu schleifenden Werk stücke unter gleichem Züschärfwinkel dient und hierzu einen verschiebbaren, durch Klemmschraube (z) einstellbaren Anschlag (y) für das zu schleifende Werkzeug, sowie eine Durchtrittsöffnung für das Auflager stück enthält.
CH137531D 1928-10-01 1929-03-11 Vorrichtung zum richtigen Halten insbesondere von Hobeleisen und dergleichen beim Schleifen. CH137531A (de)

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CH137531D CH137531A (de) 1928-10-01 1929-03-11 Vorrichtung zum richtigen Halten insbesondere von Hobeleisen und dergleichen beim Schleifen.

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