CH137544A - Einrichtung an Schmierapparaten für konsistente Schmiermittel zur wirtschaftlichen Ausnützung derselben. - Google Patents

Einrichtung an Schmierapparaten für konsistente Schmiermittel zur wirtschaftlichen Ausnützung derselben.

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CH137544A
CH137544A CH137544DA CH137544A CH 137544 A CH137544 A CH 137544A CH 137544D A CH137544D A CH 137544DA CH 137544 A CH137544 A CH 137544A
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CH
Switzerland
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piston
same
consistent
equipment
lubricating devices
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Inventor
Baka Geza Von
Original Assignee
Baka Geza Von
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N11/00Arrangements for supplying grease from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated; Grease cups
    • F16N11/04Spring-loaded devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sliding-Contact Bearings (AREA)

Description


  Einrichtung an Schmierapparaten für konsistente Schmiermittel zur wirtschaftlichen  Ausnützung derselben.    Bei den im Gebrauche befindlichen ver  schiedenen     Schmierapparaten    für konsistente  Schmiermittel erfolgt das Herauspressen des       Schmiermittels    nicht durch eine konstante  Presskraft, weshalb kein gleichmässiges  Sehmieren erzielt werden kann. Die Folge  dieses Nachteils ist, dass die Lager vorzeitig  zugrunde gehen. Auch ist das Schmieren nicht  wirtschaftlich.  



  Bei den bekannten einfachen Stauffer  büchsen erfolgt das Herauspressen des konsi  stenten Schmiermittels zeitweise durch von  Hand aus bewirktes Nachschrauben des mit  dem konsistenten Schmiermittel gefüllten  Oberteils.  



  Bei den gewöhnlichen Federschmierbüch  sen für konsistente Schmiermittel wird das  Herauspressen     desselben    durch eine Feder  bewerkstelligt, deren Länge gleich derjenigen  der Büchse ist. Bei gefüllter Büchse kommt  die volle Spannkraft der Feder zur Geltung,  die aber bis Null allmählich abnimmt.    Der Conradsche Schmierapparat unter  scheidet sich von der Staufferbüchse ledig  lich darin, dass die in der Schmierbüchse  befindliche Luft, sobald man den Oberteil  in längeren oder kürzeren Zeiträumen nach  schraubt, zusammengedrückt wird.

   Der Druck  der Luft ändert sich daher ebenfalls zwi  schen Null und einem Höchstwert und das  Nachschrauben muss beständig und mit glei  cher Sorgfalt wie bei der Staufferbüchse  vorgenommen werden, widrigenfalls die  Schmierung unterbrochen wird und die     uner-          wvünschte    Erwärmung des Lagers eintritt.  



  Die angeführten Schmierapparate haben  daher den Nachteil,     dass    sie entweder zu viel,  also überflüssiges     Schmiermittel    zu den Gleit  flächen führen und somit mit Verschwendung  arbeiten,     oider    aber zu wenig     Schmiermittel          weiterfördern,    in welchem Falle die     Sch:mie-          rung        unzureichend    ist.  



  Nach vorliegender Erfindung sind die  oben angeführten     Nachteile        .dadurch    vermie  den,     da.ss    das     konsistente        Schmiermittel    be-      ständig und mit gleichmässigem Drucke her  ausgepresst wird. Man kann dabei erreichen,  dass zu den Gleitflächen nur die zur guten  Schmierung erforderliche und genügende  Menge Schmiermittel geführt wird. Durch  Beseitigung des hohen Druckes beim Beginn  der Schmierung können auch jene Verluste  aufgehoben werden, welche dadurch entste  hen, dass das Schmiermittel zwischen den  Schraubengewinden oder zwischen dem Kol  ben und der Büchsenwand entweicht.

   Durch  Anwendung des Schmierapparates gemäss der  Erfindung kann gegenüber den bekannten gu  ten Sehmierapparaten an Schmiermaterial  eine Ersparnis von etwa 25-75 % erzielt  werden, was durch die v orgenommenen Ver  suche nachgewiesen worden ist.  



  Die Zeichnung veranschaulicht eine bei  spielsweise Ausführungsform des Schmier  apparates.  



  Abb. 1 ist ein lotrechter Längsschnitt,  Abb. 2 eine Seitenansicht,  Abb. 3 ein wagrechter Scehnitt nach der  Linie II-II der Abb. 2;  Abb. 4 stellt die Schraubenfeder in an  gespanntem Zustande mit dem zugehörigen  Kraftdiagramm dar.  



  Der Schmierapparat besteht aus dem in  die Bohrung der Lagerschale einzuschrau  benden und mit dem Sechskant a versehenen  Unterteil b und dem in diesen einschraub  baren büchsenartigen, zur Aufnahme des       konsistenten    Fettes dienenden Oberteil c, in  welchem der nach unten offene schalenartige  Kolben d angeordnet ist. Der Kolben d ist  mit einem mittleren Rohrstück e versehen,  in dessen Boden die flache Kolbenstange f  dadurch befestigt ist, dass ihr unterer und  durch die entsprechende Öffnung des Rohr  stückbodens e1 gesteckter Ansatz f1 gespalten  ist und die gespalteten Teile in bekannter  Weise auseinandergetrieben sind. Das obere  Ende der     zw        eckmässig    gestanzten flachen  Kolbenstange f ist zu einem Handgriff f2  ausgebildet.

   Zur Führung der Kolbenstange  f ist dem kappenartigen Teil g des Oberteils  c ein dem Querschnitt der Kolbenstange ent  sprechender Schlitz h vorgesehen, während    die Schraubenfeder i im Rohrstück e zwi  schen der Kappe g und dem Rohrstückboden  e1 untergebracht ist. Die Kolbenstänge f ist  ferner an einer entsprechenden Stelle mit zwei  einander gegenüberstehenden Einschnitten k,  7ek versehen, welche zum Fixieren des hoch  gezogenen Kolbens d dienen.

   Wird nämlich  die Kolbenstange f mittelst ihres Griffes f2  auns dem Oberteil c in der der Federkraft  entgegengesetzten Richtung so weit heraus  gezogen, dass die Einschnitte k, 7k gegen  über dem Boden g1 der Kappe g zu liegen  kommen (Abt. 1), und wird die Kolben  stange bei dieser Stellung um 90   verdreht,  so treten die beiden geraden Ränder des im  Kappenboden g1 vorgesehenen länglichen  Schlitzes k in die Einschnitte 7e, ks der Kol  benstange f.  



  Die zusammengepresste Schraubenfeder  ist, wie bereits erwähnt, um die flache Kol  benstange f in dem nach innen ragenden  Robrstüek e angeordnet. Die schraffierte  Fläche des neben der in Abb. 4 in     unge-          s    spa nntem Zustande v eranseliaulichten Schrau  benfeder i ersichtlichen Diagrammes ist pro  portional der durch die Spannkraft der Feder  geleisteten Arbeit. In dem Diagramm be  zeichnet     l    die Länge der     Kolbenbewegung,     p1, und p, die Spannkraft der Schraubenfeder  i am Anfang, beziehungsweise am Ende des  Kolbenhubes. Aus diesem Diagramm ist zu  ersehen, dass p1     #    p2, ist.

   Diese W erte können  mit Rücksicht auf die nicht besonders emp  findliche     Wirkung        derartiger    Schmierappa  rate in praktischem Sinne als gleiche Werte  angesehen werden,     umsom@ehr        als    der Unter  schied zwischen     p,        arid        g)::,        welche        selbst     kleine Werte besitzen,     vernachlässigt    werden  kann.  



  Das Herauspressen des Schmiermittels er  folgt daher während der ganzen     Kolbenhe-          wegung    unter annähernd gleichem '     Drucli:e.     so d     -a.ss    die     erwünschte    gleichmässige Schmie  rung gesichert ist.  



  Das     ,Füllen    des     bescliriebenien        ,S!chmiera.p-          parates    .geschieht in der Weise, dass man den       Oberteil    c vom Unterbeil b abschraubt, den  Kolben     d        mittelst    .des     Griffes    f\ in die Höbe      zieht (Abb. 1), ihn in dieser Stellung durch  eine Drehung der Kolbenstange f fixiert  so dass das     Zurückschnappen    des Kol  bens verhindert wird.

   Hierauf füllt man den  Oberteil c mit konsistentem Schmiermittel,  schraubt ihn auf den Unterteil     b,    gibt der  Kolbenstange f die entsprechende     Drehung,     worauf der Schmierapparat unter Wirkung  der Schraubenfeder i in Tätigkeit tritt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Schmierapparaten für konsistente Schmiermittel zur wirtschaft lichen Ausnützung derselben, dadurch ge kennzeichnet, dass ein zum Herauspressen des Schmiermittels dienender Kolben während seines ganzen Hubes beständig unter annä hernd gleichem Drucke steht, zum Zwecke, eine gleichmässige Schmierung zu erzielen.
    UNTERANSPRUCH: Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Länge einer den Kolben betätigenden Schraubenfeder in unbelastetem Zustande das Mehrfache des Kolbenhubes ausmacht, und dass die Schrau benfeder im Gebrauchszustand derart zusam- mengepresst ist, dass ihre Spannkraft am An fang und am Ende des Kolbenhubes annä hernd die gleiche Grösse aufweist.
CH137544D 1928-12-31 1928-12-31 Einrichtung an Schmierapparaten für konsistente Schmiermittel zur wirtschaftlichen Ausnützung derselben. CH137544A (de)

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CH137544D CH137544A (de) 1928-12-31 1928-12-31 Einrichtung an Schmierapparaten für konsistente Schmiermittel zur wirtschaftlichen Ausnützung derselben.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0261588A1 (de) * 1986-09-25 1988-03-30 AGINFOR AG für industrielle Forschung Selbsttätige Schmiermittel-Dosierungsvorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0261588A1 (de) * 1986-09-25 1988-03-30 AGINFOR AG für industrielle Forschung Selbsttätige Schmiermittel-Dosierungsvorrichtung

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