CH137549A - Brennkraftmaschine, bei der flüssiges Kühlmittel verdampft und Arbeit leistet. - Google Patents
Brennkraftmaschine, bei der flüssiges Kühlmittel verdampft und Arbeit leistet.Info
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Description
Brennkraftmaschine, bei der flüssiges Kühlmittel verdampft und Arbeit leistet. Die Erfindung betrifft eine Brennkraft maschine, bei der flüssiges-Kühlmittel ver dampft und Arbeit leistet und bezweckt, den Wirkungsgrad solcher Maschinen zu er höhen. Hierzu sind in die Wandungen des Verbrennungsraumes auf der äussern :Seite des auf beiden Seiten abgeschlossenen Zylin ders schlechte Wärmeleiter eingefügt, die das Abfliessen der Wärme nach aussen. hemmen und dadurch die Verbrennungstemperatur er höhen. Auch der Zylindermantel selbst ist gegen: Wärmeabgabe nach aussen geschützt.
ist jedoch so dick, dass er infolge seiner grossen Wärmeleitfähigkeit die ihm im Ver brennungsraum zugeführte _X,#Tä.rme auf die andere, innen von Dampf gekühlte Zylinder seite ableitet, und daher Temperaturen, die für -las Schmieröl gefährlich sind, nicht auf treten.
Das flüssige Kühlmittel wird nach einander ,durch immer heilere Kühlräume geführt, :dabei durch Kühlwärme erhitzt und zum ;Schlosse im äussern. Totpunkt des Kol bens auf die innere .Seite des Kolbens ge- leitet, so .dass sie dessen zylindrische Mantel fläche benetzt, durch die hier zuströmende Kühlwärme in Dampf verwandelt wird, der sich in der innern Zylinderseite unter Ar beitsleistung ausdehnt.
Er nimmt dabei von der mit fortschreitendem Hube immer wei ter freigelegten Mantelfläche des Zylinders weitere Kühlwärme auf. Erst nach dieser Arbeitsleistung wird der Dampf aus der Ma schine gelassen und in einen Kondensator ge leitet. Das Kondensat wird wieder dem Kühlraume mit der niedrigsten Temperatur zugeführt.
Als beispielsweise Ausführungsform der Erfindung ist auf der Zeichnung eine ein- zylindrige Zweitakt - Gleichdruck - Maschine mit Wasserkühlung dargestellt. Die Spül pumpe ist in der Zeichnung weggelassen.
Fig. 1 ist ein senkrechter Längsschnitt; Fig. ? zeigt in grösserem Massstabe einen Schnitt durch den Kolben und den. untern Zylinderdeckel; Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie a-b der Fig.2; Fig.4 zeigt in noch grösserem Massstabe die Einspritzpumpe im Aufriss und Fig.5 im Grundriss;
Fig. 6 zeigt einen iSchnitt durch die Mündung der Brennstoffdüse und einen ihr gegenüber am Kolben angeordneten Zerstäuber; Fig. 7 ist. ein Grundriss des ,Zerstäubers.
Am Kurbelgehäuse 1. der Maschine be findet sich unten eine Ölwanne mit einen geschlössenen Raume 2 für das Kühlwasser. Oben hat das Kurbelgehäuse eine Kreuzkopf führung. Auf ihm sitzt der Arbeitszylinder 6, der wegen der hoben Drücke und der bes seren Wärmeleitfähigkeit eine besonders dicke Wand hat.
Er hat keinen Kühlmantel, sondern eine wäxmeisolierende Umkleidung <B>57.</B> Nur der obere Zylinderflansch, von gleichfalls beträchtlicher Wandstärke, hat, weil er den Verbrennungsraum umschliesst, eine rundumlaufende Nut 8, die aussen mit- telst eines Ringes 7 verschlossen ist und vom Kühlwasser durchflossen wird. Eine Boh rung 18 besorgt dessen Ableitung. Der Zy linder hat durch den Kolben gesteuerte Aus puffschlitze 9 und ihnen gegenüber Ein- strömschlitze 10.
Ausserdem hat er unter diesem zur Ableitung des unterhalb des Kol bens gebildeten Kühlwasserdampfes eine Ausströmäffnung 11, die in den Kondensa tor 3 führt.
Den Arbeitszylinder schliesst oben der Zylinderdeckel 15 ab, der mit dem Anlass- ventil 1\6 und dem Brenntoffventil 17 mit feinem, ringförmigem Austrittsspalte ver sehen ist. Er enthält einen Raum für das Kühlwasser mit einem Zuführungskanal 19, der mit dem Kanal 18 korrespondiert. Wegen der erheblich über 100 C liegenden Tempe ratur des Kühlwassers sind die Wände dieses Wasserraumes besonders stark.
Um die dem Verbrennungsraum zugekehrte Fläche des Zy linderdeckels möglichst heiss zu halten, sind in die untere Wand 22 des Deckels flache Gusskerne 20 aus einem schlechten -Wärme leiter eingelegt. und zwar so, d.a.ss nur eine dünne Scheidewand zwischen ihnen und .dem Verbrennungsraum vorhanden ist.
Diese ,Scheidewand ist vor Vcrformuno, ini glühen den Zustande gesichert, indem \die Luft in den Poren des Gusskern.es verdünnt ist, so dass die glühende, weiche Wand selbst bei der höchsten betriebsmässigen Temperatur entgegen der Schwerkraft fest .an dem Kern haftet, der sich seinerseits gegen die dahin terliegende, gekühlte und daher feste Wand 22 abstützt.
Hierzu wird das Deckel-Guss- stück (Fig. 6) samt dem Kerne auf eine hö here als die betriebsmässige Temperatur er hitzt und erst nach der so bewirkten Ver dünnung .der in den Poren .des Kernes vorhan denen Luft werden die Öffnungen heraus genommener Kernstützen oder eigens ge bohrte Löcher zugeschweisst.
Unten schliesst den Arbeitszylinder ein Zylinderdeckel 3-1 ab, der den Hohlraum des Kolbens in dessen unterer Totlage möglichsi_ ausfüllt und so den schädlichen Raum ver kleinert. Sein äusserer Mantel ist abgesetzt und an dem Absatze mit einer Rinne 32 ver sehen. Innen im Deckel befindet sieh eine mit Metallpackung ausgerüstete Stopfbüchse. in einem Kühlmantel 33. Der restliche Innenraum des Deckels bildet einen Reiz raum 36, der durch einen Deckel -39 unten abgeschlossen und mittelst eines Krümmers 3.7 an den Auspufftopf 55 mit dem Kühl wassermantel 5 angeschlossen ist; ein zweiter Krümmer,38 führt in die nicht gezeigte Aus puffleitung.
Im Heizraum 36 ist eine Pumpe 40 ein gebaut, die das Kühlwasser in den hohlen Arbeitskolben spritzt. .Sie besitzt einen Pum penzylinder 40 und einen eingeschliffenen Tauchkolben 41. Der Pumpenzylinder ist durch eine Öffnung im Deckel 39 genau pas send hindurchgesteckt, in den hohlen Deckel 31 dagegen mit einem langen, genau passen den Gewinde eingeschraubt. In diesem !Ge winde lä.sst sieh -die ganze Pumpe im Deckel 3l höher oder tiefer schrauben. Unten be findet sich in dem im Pumpenzylinder 40 eingeschraubten Boden 47 das Saugventil.
Der Ventilkörper 48 ist als Kolben aus- gebildet, der als Flüssigkeitsbremse wirkt: er ist der Trägheit wegen ziemlich massig im Zylinder 40 geführt und mit flachen Längs- tauten 49 versehen, die das Wasser in be schränktem Masse hindurchtreten lassen. Durch den Kolben führt in der Mitte eine Bohrung, die .durch die einstellbare .Schraube 50 mehr oder weniger geöffnet werden kann und einen regelbaren Nebenschluss zu den Nuten 49 darstellt.
Oben ist der Ventilkörper 4:8 verjüngt und trägt zur Regelung seiner Trägheit eine (es könnten auch mehrere sein) Scheibe 51, die zwischen sich und dem Zy linder 40 einen schmalen .Spalt für den Durchtritt des Wassers zu den Nuten 49 freilässt. Ihre Aussenkanten sind versehie- denartig abgerundet, so d.ass sich durch Wen den (und Änderung der Reihenfolge bei meh reren Scheiben.) .die durchfliessende Wasser menge gleichfalls verändern lässt.
Zwischen dem Pumpenzylinder-Boden 47 und dem Bremskolben 48 ist eine Schraubenfeder 52 und zwischen dem Bremskolben 48 und dem Tauchkolben 41 eine schwächere Schrauben feder 53 eingelegt.
Der Tauchkolben 41 besitzt eine IA,ngs- bohrung für das zu fördernde Druckwasser und oben einen Vierkant 42, der mit einem Anschlag am Arbeitskolben 71 der Ma schine zusammenwirkt. Das Vierkant 42 bil det -das Gehäuse für einen Hahn 44, dessen zweimal im rechten Winkel abgebogener, rohrförmiger Hebel 45 als Spritzdüse aus gebildet ist. An der Mündung -der Düse sitzt ein Röllchen. 46.
Eine Rohrleitung führt das Kühlwasser vom Kondensator 3 in den Kühl raum 2 für das Schmieröl des Kurbel gehäuses 1. Aus diesem saugt es die Pumpe 4 unmittelbar an. Die Druckrohrleitung 34 führt es in den Kühlmantel 33 der Stopf büchse der Kolbenstange und aus diesem das Rohr 35 in die ringförmige Kühlnut 8 des obern Flansches des Arbeitszylinders, von da gelangt es durch den Kanal 1@8 des Zylin ders 6 und den Kanal 19 .des Zylinderdeckels 15 in dessen Wasserraum, aus dem das Ab leitungSrohr 54 es zum Kühlmantel 5 des Auspufftopfes 55 führt.
Aus diesem kommt es durch das Rohr 56 zum .Saugventilsitze im Boden 47 ,der Einspritzpumpe 40 im untern Zylinderdeckel 31. Der Arbeitskolben 71 der Brennkraft- maschine ist unten offen, sein Boden ist sehr stark und wie der Zylinderdeckel mit einer Einlage .aus einem schlecht wärmeleitenden Kerne 20 versehen. Sein zylindrischer Man tel ist innen möglichst glatt bearbeitet und hat zunächst dem Boden eine schwach kegel förmige Erweiterung 6-6. LTnterhalb -dieser befindet sich eine Hülse 25, die mittelst eines Sprengringes 24 im Kolbenmantel festsitzt.
Die Hülse 2.5 hat aussen einen etwas kleineren Durchmesser als der Kolben innen und wird in diesem durch Bunde 26, 2.7 zentrisch ge halten. Flache Nuten 28, 29 (Fig. 3) in den Bunden, versetzt zueinander angeordnet, ge stattenden Durchtritt von Wasser längs der Innenfläche des Kolbens. Zwischen den Bun den hat .die Hülse <B>25</B> je eine ringsumlaufende Reihe von Öffnungen 30. Am Kolbenboden 71 ist innen noch ein Anschlag 43 befestigt, der mit dem Vierkant 42. her Einspritzpumpe im untern Zylinderdeckel zusammenwirkt. Er ist aussen nach oben abgebogen.
Auf dem Kolbenboden ist in seiner Mitte unter Zwischenlage einer die Wärme schlecht leitenden Schichte, zum Beispiel Glimmer eine kreisförmige Metallplatte 63 aufge schraubt. Inder Mitte dieser Platte befindet sich eine flach kegelförmige Mulde 64, aus der in der Mitte ein kegelförmiger Zapfen emporragt, der genau unter der Einspritz- öffnung im Zylinderdeckel liegt. Der Über gang von der Kegelfläche zur Mulde wird von einer stetig gekrümmten, sehr glatten Fläche gebildet.
Aus der Mulde 64 führen nach aussen zunächst radial, dann gegen den Umfang .der Platte 63 tangential abbiegend mehrere Nuten<B>0</B>.
Da die wärmestauenden Kerne 20 .des Zy linderdeckels nahe an die Mündung des Brennstoffventils mit ihrem feinen ringför migen Spalte heranreichen, so wird :der auf seinem Wege durch die Düse von dem er hitzten Kühlwasser ohnedies schon vorge wärmte Brennstoff bis nahe an die Verdamp- fungstemperatur erwärmt. Er wird :dann aus dem feinen ringförmigen Spalt ausgespritzt und trifft auf den kegelförmigen Zapfen in der Mulde 64 der Platte 63 auf dem Kolben boden 71. Die Mulde lenkt den hohlzylin drischen Brennstoffstrahl als Kegelfläche gegen den heissen Zylinderdeckel zurück. Bei der Abwärtsbewegung des Kolbens wächst die Mantelfläche dieses Kegels und die Grundfläche.
Auf dieser wird so eine äusserst dünne und daher augenblicklich verdamp fende Schicht Brennstoff aufgetragen. Der erste Teil des eingespritzten Brennstoffes verdampft infolge der hohen Temperatur der Platte 63 sofort und verbrennt mit der in der Mulde 64 befindlichen Luft. Wegen der Kleinheit des Zwischenraumes zwischen der Platte 63 und dem Zylinderdeckel in der obern Totlage entweicht der Grossteil der Verbrennungsgase aus der Mulde 64 durch die Nuten 65, wodurch im Verbrennungs raum eine die Mischung von Luft und Brenn stoff fördernde kreisende Bewegung entsteht.
Da die dünne Innenwand des Zylinderdeckels infolge der Wärmestauung durch die Kerne 20 in ständiger Rotglut erhalten wird, wird der Brennstoff beim Auftreffen auf den Zy linderdeckel sofort verdampft und verbrannt.
Um das die Innenwand des Arbeitszylin ders bedeckende Schmieröl im heissesten, obersten Teile, im eigentlichen Verbrennungs raum des Zylinders vor Zersetzung zu schiit- zen, ist dort der Kühlkanal 8 im Flansch vor gesehen. Die übrige Lauffläche des von Wärmeschutzstoffen umgebenen Zylinders wird durch Ableitung der Wärme in der dicken Zylinderwandung nach der untern, innen von Dampf gekühlten Zylinderseite, sowie durch Wä.rmea.bgabe an den innen von Kühlwasser berieselten Kolben vor einer das Schmieröl schädigenden Überhitzung be wahrt.
Das Ktihlwasser wird in den Arbeits kolben 71 von der :Einspritzpumpe 40 ein gespritzt, welche vom Arbeitskolben selbst betätigt wird. Dieser stösst nämlich kurz vor ,dem Ende seines Abwärtshubes mit dem An- :
sChlag 43 gegen das Vierkant 42 des Tauch- holbens 41 und drückt ihn abwärts. Da sich zugleich der Hebel 45 durch Anstossen seines Röllchens 46 an den aufwärts gebogenen Teil des Anschlages 43 am Arbeitskolben etwas nach abwärts dreht, und den Hahn 44 da durch öffnet, so spritzt durch den hohlen Tauchkolben hindurch aus der Düse des rohr förmigen Hebels 45 noch erhitztes Wasser tangential in die kegelig geformte Erweite rung 6-6 im Arbeitskolben.
Beim Aufwärts hub dreht der obere Rand des Ringes 25 das R-öllchen 46 in die Anfangslage zurtiek und schliesst den Hahn 44.
Auch der Tauchkolben 41 wird dann durch die Federn 52 und 53 wieder gehoben. Ist die Drehzahl der Maschine hoch, so stösst der Tauchkolben 41 bei seinem Ab wärtshub unter Vermittlung des unzusam- mendrückbaren Wassers fast gleichzeitig auch den Bremskolben 40 herab und verhin dert so durch Abschluss .des Saugventils ein Zurückströmen des Wassers, weil der Brems kolben in der kurzen Zeit nur ganz geringe Wassermengen durchlässt. Bei kleiner 311a- achinengescUwindigkeit hingegen kann eine grössere Wassermenge durch die Bremse tre ten,
während sich die Trägheitsmasse des Bremskolbens erst nach einer grösseren Zu sammendrückung der Feder 53 in Bewegung setzt, um das ,Saugventil abzuschliessen, so dass bei kleiner Drehzahl eine grössere Menge Wasser in die Saugleitung zurückfliesst, da her eine geringere Menge in den Arbeits kolben gespritzt wird, die in der kühleren Maschine noch restlos verdampft werden kann.
Das eingespritzte Wasser fliesst nun rasch im Kreis herum, innerhalb des Kolbens einen. Ring bildend, der seine Lage im Kolben so lange beibehält, bis dieser die untere Tot- punktla.ge erreicht, weil sich bis dahin nicht bloss Tier Kolben in der Richtung der Schwer kraft bewegt, sondern auch die Fliehkraft das Wasser auf der Kegelfläche aufwärts drängt. Die rasch kreisende Bewegung be hält auch der aus dem Wasser gebildete Dampf bei, so dass er die Kühlwärme und die Reibungswärme aus dem Kolben und der von ihm unten allmählich freigegebenen Zylin derwand rasch aufnehmen kann.
Erst bei der Aufwärtsbewegung sinkt der kreisende Wasserring im Kolben, um schliesslich ent lang der -Innenwand, des Kolbens in die Rinne 23 zu fallen, die vom Kolbenmantel und dem untern Bunde der Hülse ?5 gebildet wirdi. Wenn. nach Überschreitung des halben Hubes die Bewegung des Kolbens sich ver zögert, steigt der noch nicht verdampfte Rest des Wassers wieder längs des Kolbenmantels bis zum Kolbenboden empor und kühlt dessen Rand,
während der übrige grösste Teil des Kolbenbodens zwecks Erhöhung der Ver brennungstemperatur bloss durch den sich ausdehnenden Dampf und die Wärmeleitung zum Kolbenmantel gekühlt wird. Die jedes mal eingespritzte Wassermenge ist so bemes sen, dass sie bei Freigabe der Ausström- öffnung 11 restlos verdampft ist. Somit wird der Teil des Kolbenmantels, der mit dem heissesten Teil der geschmierten Zylinder fläche beim Verbrennungsraum in Berührung kommt, von der Innenseite her unmittelbar durch Wasser gekühlt.
'Die Hülse 25 soll das Wasser in einer dünnen Schicht über die Mantelfläche ver teilen und :durch die Verzögerung. die ihre Bunde 26 und 2 7 beim Herabfliessen des Wassers verursachen, die Kühlwirkung vor allem im obersten Teil .des Kolbens verstär ken. Da sich beim Hochgehen des Kolbens die Verdampfung sehr stürmisch und bei Freigabe der A usströmöffnung 11 sogar ähn lich wie beim :Siedeverzug gestaltet, müssen in der :Hülse ?5 die Öffnungen 30 dem Dampf freien Abzug gewähren.
.Etwa nicht an die Mantelfläche des Kol bens gelangtes, verspritztes Wasser kann sich in der Rinne 32 des untern Zylinderdeckels 31 sammeln und hier verdampfen. Denn die ser ist von: innen her durch die Auspuffgase geheizt und :daher imstande, gegen Ende des Aufwärtshubes des Kolbens, also bei vorge schrittener Ausdehnung .des Dampfes an :die sen Wärme abzugeben und seinen Druck zu heben.
Ein grosser Teil der sonst mit dem Kühlwasser abgeleiteten Wärme wird hier in der Maschine nutzbringend verwertet, so :dass der Kondensator :sehr klein sein kann. Durch entsprechende Wahl seines Gegendruckes lässt sich eine genügend tiefe untere Tempe raturgrenze erreichen, bei der das Schmieröl in der Maschine ausser Gefahr ist.
Infolge :der Arbeitsleistung auf beiden Seiten des Kolbens kann auch die Schwung- masse klein sein.
Natürlich kann die Einspritzpumpe 40 für :das Kühlwasser auch ganz ausserhalb des Zylinderdeckels 31 angeordnet sein. Die Einspritidüse kann fest angebracht und mit einer nach oben und auswärts gerichteten Mündung versehen sein. Bei grossem Durch messer des Maschinenkolbens 71 können zwei Einspritzdüsen einander gegenüber angeord net sein, :damit sich :der \Wasserring recht zeitig bildet.
Statt den Auspuffdampf unmittelbar in einen Kondensator zu leiten kann er vorher noch in einer Abdampfma.schine ausgenützt werden.
Der Arbeitsprozess auf der Dampfseite wird besonders wirksam dadurch verbessert, dass das in den Zylinder geförderte Wasser vor dem Einspritzen durch Kühlwärme in den Eühlräumen 2, 3-3, 8, im Kühlraum des Zylinderdeckels 15 und schliesslich im Kühl mantel 5 des Auspufftopfes möglichst hoch erhitzt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Brennkraftmaschine bei der flüssiges Kühlmittel verdampft und Arbeit leistet, da durch gekennzeichnet, dass in den Wänden des Verbrennungsraumes auf der äussern ,Seite des auf beiden (Seiten abgeschlossenen Zylin ders schlechte Wärmeleiter (20) eingefügt sind, um :durch Wärmestauung die Verbren nungstemperatur zu steigern, dass auch der Zylindermantel vor Wärmeabgabe nach aussen geschützt und so dick ist, :dass er in folge seiner grossen Wärmeleitfähigkeit die ihm im Verbrennungsraum zugeführte Wärme auf die andere, innen vom Kühl mittel gekühlte Zylinderseite ableitet, und daher Temperaturen, die für das .Schmieröl gefährlich sind, nicht auftreten, ferner da durch gekennzeichnet dass -das flüssige Kühlmittel nacheinander durch immer heissere Kühlräume geführt, dabei durch Kühlwärme erhitzt wird und am Schluss beim äussern Totpunkt des Kolbens auf die innere Seite des Kolbens geleitet wird,so dass es dessen zylindrische Mantelfläche benetzt und dabei darch die hier zuströmende Kühlwärme in Dampf ver wandelt wird, der sich in der innern Zylin derseite unter Arbeitsleistung ausdehnt and dabei aus der mit fortschreitendem Hub immer weiter freigelegten Mantelfläche des Zylinders weitere Kühlwärme aufnimmt, und dass dieser Dampf nachher in einen Konden sator geleitet, und als Flüssigkeit wieder dem Kühlraum mit der niedrigsten Temperatur zugeführt wird.UH TERANSPRü CHE 1. Brennkraftmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, .dass die in die Wände des Verbrennungsraumes eingefügten schlechten Wärmeleiter aus flaehen Gusskernen gebildet sind, die vom Verbrennungsraum nur durch eine dünne, daher im Betrieb rasch glühend werdende Metallschicht getrennt sind.1. Brennkra.ftmaschine nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Öffnungen in der dünnen Wand: zwischen den flachen Gusskernen und dem Verbrennungsraum erst nach Erhitzen des Gussstückes samt dem Kerne auf eine höhere als die höchste betriebsmässige Temperatur zu geschweisst worden sind, so dass in den Poren der Kerne nur verdünnte Luft vorhanden ist.3. Breunkraftmaschine . nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die ansonsten zylindrische innere Mantel fläche des Kolbens beim Kolbenboden kegelförmig erweitert ist, um das tan- gential eingespritzte Kühlmittel durch Fliehkraftwirkung möglichst lange in der innern Kolbenecke zu halten.4. Brennkraftmaschine nach Patentan spruch, ,gekennzeichnet durch eine dünne, mit Öffnungen (30) für den Abzug des Dampfes versehene Hülse (25), :die im Kolben mit Bunden (<B>2</B>6, 27) eingepasst ist, von denen der der Kurbel am näeh- sten angeordnete mit dem Kolben eine dichte Rinne bildet, während die andern Bunde (26, 27) breite, flache Nuten (28, 29) haben, durch die in den Kolben ein gespritztes Kühlwasser in gleichmässiger dünner Schicht über dessen Innenfläche verteilt wird.5. Brennkra.ftmascläine nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen den schädlichen Raum im hohlen Kolben (71) verkleinernden Zylinderdeckel (31), der eine Stopfbüchse mit langer, gut wärmeleitender Metallpackung in einem Kühlmantel (33) enthält, der seiner seits wieder von einem Heizmantel (3.6) umgeben ist, den die bereits vorgekühl ten Auspuffgase durchströmen.u. Brennkraftma.schine nach Patentan spruch und Unteranspruch 5, gekenn zeichnet durch eine ringförmige Nut<B>(8)</B> in einem verstärkten .Zylinderflansch beim Verbrennungsraum. die durch einen aussen auf den Flansch aufgesetzten Ring (7) verschlossen ist, durch eine Rohr leitung (35) vom Kühlmantel (33) der Stopfbüchse des Zylinderdeckels (31) Kühlwasser erhält und. durch zwei in einandermündende Kanäle (18, 19) an den Kühlraum eines den Verbrennungs raum abdeckenden Zylinderdeckels (15) angeschlossen ist. 7. Brennkraftmaschine nach Patentan spruch und Unteranspruch 5, Bekenn.zeichnet durch mindestens eine Pumpe zum :Einspritzen von Kühlwasser in den Kolben, die in dem Heizmantel (36) im Zylinderdeckel (31) eingebaut ist und deren Tauchkolben (41) unmittelbar von dem Maschinenkolben (71) in -dem Pum penzylinder und durch Federn wieder herausgedrückt wird, derart, dass der Hub der Pumpe und damit ihre Förder menge durch mehr oder weniger tiefes Einschrauben des Pumpenzylinders (40) in den ZjTlinderdeckel (31) einstellbar ist.B. Brennkraftmaschine nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 3 bis 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, da.ss aussen am Tauchkolben (41) der Ein spritzpumpe ein Hahn (44) angebracht ist, der mit einer Bohrung in der Mitte des Tauchkolbens in Verbindung steht und dessen Kücken ein im rechten Win kel abgebogenes, an der Mündung mit einem Röllchen (46) versehenes ,Spritz- rohr (45) besitzt, das durch einen ab geschrägten Anschlag (43) des Arbeits kolbens (71) gegen die kegelförmige Er- weiterunb (66) des Kolbenmantels abge lenkt wird,während bei der Rückbewe gung des Kolbens (71) dessen Hülse (25)das Iiöllchen (46) samt dem erahne (44) in die Abschlussstellung zuriick- bringt. 9.BrennkraTtmaschine nach Pa.tentan- anspruch und den Unteransprüchen 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkörper (48) des Saugventils der Einspritzpumpe als ein im Pumpen zylinder gleitender, massiger Brems kolben ausgebildet mit flachen Längs- nuten (49) versehen und geben den to- den (47) des Pumpenzylinders durch eine Feder (52) und gegen den Tauch kolben (41) durch eine schwächere Feder (53) abgestützt ist.10. Brennkraftmaschine nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 5, 7 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vermehrung der Xasse des Ventilkol bens (48) auf einen Zapfen desselben mindestens eine .Scheibe (51) von etwas kleinerem Durchmesser als die Zylin- derbahrung sitzt, deren beide Kanten am Umfange verschieden stark abgerun det sind.11. Brennkraftmaschine nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch eine in der Mitte des Kolbens (71) wärmeisoliert befestigte Mulde (63) mit einem kegel förmigen Zapfen in der Mitte und aussen gekrümmten Schlitzen (65), die den aus der Brennstoffdüse ausgespritzten Brenn stoff gegen den obern Zylinderdeckel (15) zurücklenkt.
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