Einwickelmaschine. Gegenstand der Erfindung ist eine Ein wickelmaschine zum Umlegen eines Blattes in Taschenform um ein Warenpaket.
Gemäss der. Erfindung besitzt die Einwik- kelmaschine einen Träger für .das Mraren- pa.ket, eine Vorrichtung, um das Blatt zur Bildung der Tasche derart. um den Träger herumzulegen, @dass es einseitig übersteht, so wie eine Vorrichtung, um den überstehenden Teil des Blattes schliesslich um das Ende des Trägers zu falten.
Die Maschine gestattet ein gleichmässiges und rasches Falten der Eti- kette um das Warenpaket, ungeachtet der Abweichungen in der Nachgiebigkeit und der Form des Paketes.
Auf der Mchnung ist,der Gegenstand der Erfindung beispielsweise veranschaulicht; es zeigen: _ - Fig. l eine Seitenansicht der Maisthine, gewisse Teäle weggebrochen, Fig. 2 eine Endansicht zu Fig. 1, Fig. '3 eine Aufsicht zu Pig. 1,
Fig. 4 ein Schnitt längs -1---4- der Fig. 3 zur Darstellung des Förderers und seines An triebes, wobei der Förderer teilweise wegge- bi'ochen ist, Fig. 5 eine Seitenansicht längs 5--5 der Fig. 4, wobei Ader Förderer teilweise im Schnitt dargestellt ist,
Fig. 5a einen Teilschnitt zur Darstellung einer Einzelheit des .Förderers längs 5$--5a der Fig. 4, Fng. 6 eine Vorderansicht eines Teils der Säule längs 6-6 der Fig. 3 zur Darstellung des Förderers, wie in Fig. 4, jedoch mit dem Taschenfalter in seiner untern Lage, in grö sserem Massstake,
Fig. 7 eine Seitenansicht einer Einzelheit des Taschenfalters, Fig. 8 eine Einzelansicht ,des Stössels zum Auswerfen der Packungen und des Behälters, von vorn.
in grösserem Massstake, Fig. 9 eine Einzelaufsicht zur Darstel lung des Antriebes für den Stössel und den Behälter, Fig. 10 eine Einzelansicht längs 10-10 i er Fig. 2 zur Darstellung der Teile für die Herstellung der Seitenfalten der äussern Hülle,
Fig. 11 eine Einzelansicht längs 11-11 .der Fig. 1 zier Darstellung der Teile zum Emporfalten des untern Lappens der Aussen.- hülle, Eig. 12 eine Einzelansicht längs 12-12 der Fig. 1 zur Darstellung der Teile zum Niederfaltendes obern Lappens- .der Aussen hülle,
endlich F'i.g. 13 bis 18 schaubildliche Ansichten zur Darstellung der eufeinanderfolgenden Stufen des Einwickelvorganges.
Die Blätter zum Bilden der Taschen oder .die Etiketten L liegen, Fig. 1, 2 und 3, in einem Behälter 20, der von einer .Stütze 21 auf Armen 22 und Meines Tisches 24 gehal ten wird. Der Tisch 24 und sein Fortsatz 25 ruhen auf Füssen 26 und 27 und bilden .einen Teil des Rahmens der Packmaschine,
an der die ganze Vorrichtung angebracht ist. Die Etiketten im Behälter 20 liegen auf einer Stange 28 und auf Rollen 29, die sich auf Welle 30 drehen. Die Welle trägt weitere Rollen 31 mit Reibflächen zum Wegziehen der Etiketten aus dem Behälter. Angetrieben wird Welle 30 .durch ein Schraubenrad 33 auf einer Welle 34.
Auf einer Welle :36 in Lagern am Be- hä.lte@r 20 sitzt eine Rolle 35, während eine weitere Rolle 37 auf einer Welle 38 in paral lelen, um Bolzen 40 am Behälter 20 schwin genden und,durch Federn 41 und :Schrauben 42 verstellbaren Hebeln 39 sitzt. Die Rollen 35 und 37 bringen die durch die Rollen 31 abgezogenen Etiketten nach den Förderket ten 43, auf denen sie durch zwei Seitenwände 44 und 45 geführt werden.
Die Welle 36 wird durch ein -Stirnrad 46 angetrieben, das mit einem seinerseits :durch S\tirnTa.d 48 auf Welle 30 getriebenen Zwischenradie 47 kämmt. Die Welle 38 empfängt ihren An- trieb durch ein Stirnrad 49 in Eingriff mit Rad 46 auf Welle '36.
Auf der Welle 30 sitzt ferner ein Ketten- rad 50 zum Antrieb einer Kette 51, die über ein Kettenrad 52 läuft; Rad 52 sitzt auf einer im Arm 22 drehbaren Muffe 53, in der die Welle 54 zu gleiten vermag. An einem Ende besitzt Welle 54 einen Knauf 5.5, am andern Ende trägt sie die eine Hälfte 56 einer Kupp lung.
Eine Kugel, die durch eine Feder 57 in ,der Muffe 53 halb in eine hailbkreisför- mige Nut der Welle 54 hineingedrückt wird, überträgt die Drehung der Muffe auf die Welle, gestattet aber dabei deren Längsver schiebung.
Der Kuppelteil 56 .greift mit Lö chern auf Stifte 58 des getriebenen Kupp lungsteils 59 auf Welle 60, :die zum Antrieb für das Klebwerk dient. Durch Ziehen am Knauf 55 kann man also das Klebwerk leicht ausrücken.
Die Welle 60 ist in einer 'Stütze 61 ge- lagert, die an: dem Behälter 62 für den Kleb stoff befestigt ist; der Behälter ruht auf einem wagrechten Fortsatz 2:za des Armes 23.
Auf der. Welle 60 sitzt ein Kegelrad 63, das über ein Zwischenrad 64 auf einem Zapfen @6.5 in :Stütze 61 ein Stirnrad @66 auf einer \'Delle 67 treibt, die in den Stützen 61 und 68 gelagert ist. Auf Welle 67 befinden sich :das Klebrad 69 und die Klebfinger 70.
Auf einer Welle 71 innerhalb :des Klebstoffbe- hälters 62 sitzen die Klebtrommeln 72: und 73, die den Klebstoff auf das Rad 69 bezie hungsweise die Finger 70 übertragen. Die Welle 71 wird durch ein vom Zahnrad 63 auf Welle 60 getriebenes Zahnraid 74 ge dreht. Der Klebstoffbehälter 62 ist in seiner Lage abnehmbar :durch eine Flügelschraube 75 befestigt.
Die Förderketten 43 ,laufen über Ketten räder 76 und 77, von denen das eine Paar 76 auf einer Welle 78 sitzt; die Welle 78 träg t ein durch ein Zwischenrad 80 ange triebenes Zahnrad 79, wobei :das Zwischen zahnrad an einem Bock 81 gelagert ist und mit einem Zahnrad 82 auf der Welle 30 kämmt. Die Welle 78 ruht in Lagern. an der Stütze 21. Die Kettenräder 77 laufen auf Welle 83 in Stütze 84.
Die Etiketten für die Taschen werden auf den Ketten 43 durch Vorsprünge 85 mit genommen, :die- in Abständen an :den Ketten- gliedern befestigt sind; die Etiketten werden dabei auf ihrer Bahn durch obere Schienen 86 und untere Schienen 87, sowie durch die Seitenwände 44 und 45 geführt. Die Seiten wände sind an den Querstangen 88 befestigt, die zugleich die obern Schienen 86 tragen.
Die,Stangen 88 sind in Gelenken 89 an einer Stange 90 befestigt, die auf der Stütze 21 ruht, so .da sich die Seitenwände und die obere Schiene zur Besichtigung der Etiket- ten leicht anheben lassen.
Während die Etiketten über das Klebrad 69 und die Klebfinger 70 streichen, nehmen sie der Länge nach einen Streifen Klebstoff an ihren seitlichen Kanten zum Verkleben der Seitenwände- auf, ferner eine gewisse Klebstoffmenge an den Endkanten zum Ver kleben: der Endfalte.
Die,untern ,Schienen 84 werden von einer Querstange 91 an einem Fortsatz der Stütze 21 sowie von einer Querstange 9.2 an der Stange 90 gehalten. :Schienen 93 für die Ket- ten ruhen auf den Stangen 91 und 92 und verhindern das Durchdrängen der Förderket- ten 43.
Von den Förderketten gelangt die Eti kette mittelst einer Übertragungsvorrichtung nach dem Förderer 94. Die Vorrichtung be steht aus einer Stange 95 an einem Hebel 96 und besitzt Seitenwände 97 als Führung für die Etikette. Längsstreifen 98 an der Mange 95 dienen zum Tragen der Etikette, und obere Platten 99 an den Seitenwänden 9.7 schützen die Seitenkanten der Etikette.
Zwei Nasen 100 mit Schrägflächen, über wel che die eintretende Etikette gleitet, und ab gesetzte .Schultern, die eine rückläufige Be wegung der Blätter verhindern, halten die Etikette in ihrer Lage, während die Über- tragungsvorrichtung nach :dem Förderer hin überschwingt. Der Übertragungshebel 96 ist auf Bolzen 101 und 102 gelagert, die an pa- rallelen Ammen 103 beziehungsweise 104 sit zen.
Der Axm 103 dreht sich auf .einem Bol- zen 105 am Ständer 106 des Tisches 24, wäh rend der Arm 104 auf einer Welle 107 sitzt, die gleichfalls im Ständer 106 gelagert ist.
Die, Welle 107 erteilt der Etikettenübertra- gungsvorrichtung eine hin- und hergehende Bewegung, so, dass sie sich aus ihrer Lage am Ende der Förderkette bis zu der Packung im Förderer bewegt; die Bewegung geschieht durch einen .auf der Welle 107 befindlichen Hebel 108, -der durch eine Stange 109 mit einem Hubhebel 110 verbunden. ist.
Der Ile- bel 110 trägt eine Rolle 111, die in- eine Hubkurve 112 der Haupttreibwelle 113 greift; die Welle 113 steht einfürallemal in Treibverbindung mit dem Antrieb der Pack- maechine. Die .Streifen 98 zum Tragen der Etiketten streichen bei dem Hin- und Her gang an beiden :
Seitenflächen des mit einer taschenförmigen Hülle zu umgebenden Wa renpaketes P, kurz Packung genannt, vorbei, auf der unmittelbar die Etikette ruht, wobei .die Vorderkante rdes Etikettenblattes ungefähr bündig mit dem Hinterende der Packung liegt, während,das Hinterende des Etiketten- blattes die Vorderkante der Packung über ragt.
Beim Zurückgehen der Streifen 98 wird das Etikettenblatt durch noch zu beschrei- bende Mittel gegen die Packung .gedrückt.
Die Etikette L, die .dem Förderer 94 ganz oben zugeführt wird, liegt, unmittelbar unter dem Träger 114 für den Einwickler und über der Packung P; die zuvor in ,den Förderer befördert ist. Bei der dargestellten Maschine besteht die eigentliche Packung zum Beispiel aus einer Stanniolhülle, die eine Anzahl Zi- garetten: enthält.
Die teilweise geschlossenen Packungen P, wie sie in der Packmaschine hergestellt werden und bei denen das über stehende rückwärtige Ende der Hülle noch offen steht, gelangen von der Packmaschine unmittelbar zwischen die ständig laufenden Bänder 115 und -werden von:
ihnen nach einer Stelle gebracht, von wo. sie sich .durch Stössel <B>116</B> mit quadratischem Ende in die Pak- kungsträger des Förderers 94 stossen lassen. Die .Stössel sitzen an .Zapfen 117 von paral lelen Hebeln 118, die um Bolzen 119 schwin gen; die Bolzen 119 bilden Vorsprünge zweier Muffen 120, die auf Wellen 121 verschieb- lich sind.
Die Wellen 121 -sind in Böcken 122 des Tisches 25 gelagert, ferner .in Stangen 123, die an Tragböcken 124 und 12-5 be- festigt sind.. Die Gleitmuffen 120 werden durch .eine an Zapfen 127 der Muffen an greifende Pleuelstange <B>19,6</B> in Bewegung ge setzt, und zwar durch einen Hebel 128 auf Welle 129, .der eine Rolle 130 in Eingriff mit einer Hubscheibe 131 auf der H.aupt- treibwelle 113 trägt.
Die Stössel 116 sind mit in Bahnen 133 geführten Rallen 1'32, ausgerüstet, wobei die Bahnen 133 .durch .feststehende Hubstücke 134 an einer Stütze 135 gebildet werden.
Bei Beginn des Vorwärtshubes schwingen ,die Stössel nach innen zwischen die seitlichen Führungen 136 und schlagen dadurch die Seitenteile 13,7 .des offenen Hinterendes. der Stanniolhülle 138 ein, Fig. 13, während sie zugleich die Packung P in, den PacIcungsträ,- gerdes Förderers 94 stossen.
Ist .eine Etikette L durch die Übertra- gungsvorrichtung auf eine Packung P in der Säule aufgelegt, so presst .eine Platte 139, Fig. 1, 2, 4, 5 und 6 an einem Block 140 die E4ikette gegen die Packung.
Der Block 140 sitzt an Stangen 1;41, die in Lagern 14-2 und 143 an dem Bock 13,5 7.u gleiten ver mögen und miteinander .durch eine obere Platte 144 miteinander verbunden sind.
Ein Hebel 145, .drehbar um eine Welle 146, in :einer Konsole 147 des Bockes 135, greift unter die Platte 144 und hält die Etiketten- pressplatte 139 in ihrer obern Lage, aus der sie durch einen andern, gleichfalls auf Welle 146 befestigten Hebel 148 bewegt wird;
der Hebel 148 wird über einen Lenker 149 durch eine Hubkurve 150 auf Welle 34 angetrie- ben. Eine Rolle 151, die an der Hubkurve 150 anliegt, sitzt an cinem Hebel 152, der um einen Balzen l53 schwingt; der Bolzen befindet sich an .einer .Stütze. 154, üie am Bock 135 befestigt ist.
Wird die Rolle 151 von der Hubfläche 150 nach aussen gedrückt, so bewegt der Hebel 152 den Hebel 148 nach unten und gestattet den Federn 155, die sich zwischen den Stellringen 15,6 auf den Stan gen 141 und .den Stangenführungen 142 be finden, die Etikettenpressplatte 139 niederzu drücken.
Jetzt hält die Pressplatte die Eti kette fest gegen .die obere Fläche dei Pak- kung, und die Übertragungsvorrichtung 96 für -die Etiketten schwingt in ihre Aufnahme stellung zurück. Stellschrauben 157, die von der Oberplatte 144 vorspringen, begrenzen die Abwärts"'i)ewegung der Pressplatte 139, in dem sie gegen eine Anschlagfläche des Bockes 135 "treffen.
Die Packung wird @da.durch in der einen Richtung nach dem Packungsträger der Säule hin v orgeschaben, während das Blatt für die Tasche in der entgegengesetzten Richtung zu dem Träger gelangt, indem es. in die Lage oberhalb der Packung überführt wird, um rings um den Träger und ,die darauf befind liche Packung gelegt zu werden.
Dies geschieht ,durch ein biegsames Ein wickelglied, das durch Streifen 160 an Band haltern 159 festgeklemmt ist. Die Bandhalter 159 sind, um das Einwickelband in und au sser Wirklage zu bringen, an Hebeln 161 an gebracht, die um Bolzen 16,2 an dem Trä ger 114 schwingen. Die Bolzen 162 tragen zugleich Hebel 163 mit Zapfen 164, die an Ringen 165 angreifen; an den Ringen 165 sind Federn 166 befestigt, die anderseits Stäbe 167 .des Trägers 1.14 erfassen. .Schrau ben 168 des, Trägers 114 im Bereich von Vor sprüngen 169 an den Hebeln 161 begrenzen die Aufwärtsbewegung dieser Hebel.
Der Träger 114 hält das Einwick elband mittelst einer Stange 170, die in einer Nut des Bockes 1.35 gleitet und darin durch den Streifen 171 gehalten wird. Die Glieitstange 170 wird über einen Lenker 172 durch einen Hebel 173 bewegt, der um einen Bolzen 174 in einer am Bock 135 befestigten Stütze 175 schwingt. Der Hebel 173 empfängt seinen Antrieb über eine .Stange 176 von einem Hubhebel 177 auf einer Welle 178; der Hebel 177 trägt eine Rolle 179 in Eingriff mit einer Hubscheibe 1,80.
Die Bewegung des Hubhe bels bringt die Hin- und Herbewegung der Bandhalter 159 hervor, die das Einwickel- band aun Packungsträger vorbeiführen, mit ,dem Ergebnis., Fig. 6, .d.ass das Blatt für die Tasche um den Träger gewickelt wird.
Am absatzweise umlaufenden Förderer<B>94</B> sind die trugförmigen Packungsträger- 181, Fig 4 und 5, angebracht; sie werden von gleichmässig verteilten U-förmigen Blöcken 1-82 gehalten, die am Fördererrahmen durch Platten 188 festgeklemmt sind, und in denen die Packungsträger einseitig durch Deckplat ten 184 festgelegt werden.
Die Kammern 181 aus Blech springen aus den Halteblöcken 182 seitlich vor. Nachdem eise Etikette um eine Packung und den vorspringenden Teil der Kammer 181, welche die Packung ent hält, durch das Band 158 zum Falten der Tasche umgefaltet ist, wird eine Stange 185, Fig. 9, die in einer Nut des Förderers gegen über jeder Kammer gleitet und eine ILeitplatte 186 besitzt,
nach oben gegen die frisch auf gebrachte Etikette gedrückt. An den Gleit- stangen 185 sind Querstangen<B>187</B> befestigt, welche Federn 188 halten. Die Federn 188 tragen Streifen 189, die in ihrer obern Lage federnd gegen den Übergang der gefalteten Etikette .drücken und den überhängenden Seitenlappen gegen den vorher aufgebrachten Klebstoffstreifen quetschen, wodurch der Ta schenfeil der Etikette zugeklebt wird.
Die Gleitstangen 1.85 werden durch Hub rollen 190 bewegt, die in Bahnen 191 und 192 der am Tisch 24 befestigten Hubkurve 193 geführt sind. Die Bahnen 191 und 192 sind konzentrisch, wobei sieh die innere Bahn 191 überein Viertel des Umfanges erstreckt, die äussere Bahn 192 dagegen über die übrigen drei Viertel.
Während tler Beschickungszeit befindet sich die Rolle 190 der Gleitstange 185 in Eingriff mit der innern Bahn 191 und hält dadurch die Gleitstange in ihrer tiefsten Stellung, in welcher der Streifen 189 zum Zukleben der Tasche, der von der Stange getragen wird, von .der Kammer 181 der Säule genügend absteht, um :
den Haltern 169 des Bandes zum Falten der Tasche zu gestat- ten, ringsherum zu gehen. Beim Verlassen der Bahn 191 gelangt die Rolle 190 zu einem Block 194- mit einer Bahn 195, die sich mit der Bahn 191 deckt. Der Block 194 ist an einer Zahnstange 196 befestigt, .die in einem Schlitz des festen Hubkörpers 193 gleitet und mit einem in :
der Bohrung des Hubkörpers 193 angeordneten. Zahnbogen 197 kämant. Der Förderer 94 dreht sich auf einer Hohlwelle 198 in dem Lagerblock 199. Inner halb der Welle 198 läuft die Welle 200 um, auf welcher der Zahnbogen <B>197</B> sitzt; der Zahnbogen wird durch einen Hebel 201 auf Welle 200 angetrieben, wobei .der Hebel 201 durch eine Strange 202 mit einem Hubhebel 203 auf Welle 178 verbunden ist;
der Hebel 20.3 wird über Rolle 204 durch Hubscheibe 112 angetrieben. Der schwingende Zahnbo gen 197 bewegt die .Stange 196 um eine Strecke gleich dem radialen Abstand zwi schen den.
Bahnen 191 und 192 und über- fühit dadurch die Rolle 190 im Block 194 von der Bahn 191 nach dem Zugang der Bahn 192, so dass beim nächsten Schritt des Förderers 94 die Rolle 191 in die Bahn 192 eintritt, um die Gleitstange 185 in ihrer äu ssern Lage zu halten, bis das Ende der Bahn 192 erreicht ist.
:Wird die Gleitstange 1:85 angehoben, so tritt eine dünne, an der Stange angebrachte Platte 2:05, Fig. 9, in einen Schlitz des Bo dens der Kammer 181 ein und faltet :dadurch den untern Endlappen oder die dritte Seite des Packungsendes 206, Fig. 14, der Staniol- hülle der Packung nach oben um.
Liegt nun der federnde Streifen 189 der Gleitstange 185 an der Packung an, so be wegt sich der Taschen-Falterbildner 114 nach oben und bleibt in seiner Ruhestellung, bis die Säule durch einen weiteren Schritt die nächste Kammer mit einer frisch überführ ten Packung nebst Etikette ihm gegenüber stellt.
Bei der .dargestellten Bauart empfängt ,der Förderer 94 seine absatzweise Bewegung durch einen absatzweise arbeitenden Trieb 207, Fig. 1 und. 2 auf einer Welle 208. Die Welle trägt das Kegelrad 209, das durch ein Kegelrad 210 auf Welle 113 ständig ange trieben wird.
Der Trieb 207 bewegt die Welle ?11 absatzweise in zeitlich richtigem Ver hältnis zu den übrigen Teilen und ,dem .Stirn rad 212-der Packmaschine, das auf Welle 211. sitzt und mit einem .Stirnrade 2.13 an dem Förderer kämmt.
Ein Kegelrad 214, gleich falls auf Welle 208, greift in ein Kegelrad 215 auf Welle 34 ein; beide Wellen 34 und 208 sind in :einem Bock 21-6 am Maschinen- rahmen gelagert, die Welle. 208 auch noch in einem Lager 2,17 am Tisch 25.
In der nächsten A.rbeitastellung des För derers, das heisst nach der Darstellung zwei Schritte oder<B>60'</B> vor der Aufnahmestellung im höchsten Punkte, wird das, Ende der Eti kette gefaltet.
Die erste Arbeit, besteht im Einschlagen der ;Seiten 21$, Fig. 14, des of fenen Taschenendes, wie es in Fig. 15 d-ax- gestellt ist. Die Arbeit geschieht durch zwei Faltenleger 219, Fig. 10, deren je.ler an pa rallelen Lenkern 220 und an zum Lenker parallelen Armen 221 befestigt ist. Die Len ker 220,
die mittelst Bolzen 222 an ,den Fal- tenlegern 219 angreifen, schwingen um Bol zen 223 in Vorsprüngen einer feststehenden Stürtze 224 @anl -dem zur Überführung der Etiketten dienenden Ständer 106.
Die Arme 221, die an :den Faltenlegern 219 durch Bol zen 225 befestigt sind, sitzen fest auf Wel len 2i26 und 227 in :der Stütze 224. Auf der Welle 22.6 befindet sich .ein Hebel<B>228,</B> d-r durch eine Stange 229 mit dem Überfüli- rungsarm 103 für die Etiketten, von .dem er seine Bewegung empfängt, verbunden ist.
Die Bewegung wird :durch Zahnbogen 230 und 231 von Welle 22.6 auf Welle 227 über tragen, so da,ss die beiden Faltenleger im Gleichtakt arbeiten.
Die zweite Arbeit in dieser .Stellung ist das Emporfalten des untern Endlappens 232, Fig. 15, in die Lage der Fig. 16. Es ge schieht durch eine Platte 283, Fig. 11, die an einem .durch Bolzen 235 in parallelen Hebeln 236 und 237 befestigten Lenker 2:3-1 angebracht ist;
der Hebel 236 ist auf einer Welle 23e8 befestigt, während der Hebel<B>2377</B> lose auf einer Welle 239 schwingt, und beide Wellen sind in einer Stütze 240 des Tisches 25 gelagert.
Eine Treibl@u@bel '241. auf Well- 238 empfängt hin- und hergehende Bewe- gung .durch eine :
Stange 242. die daran durch einen Bolzen 24.3 befestigt ist, und zwar von einem Hebel 244 aus, Fig. 3, der um den an einem vorspringenden Arm der Stütze 246 befestngten Bolzen schwingt und eine Rolle 247 trägt, die auf der Hubscheibe 248 der Welle 34 läuft.
Die dritte Arbeit in der Faltstellung ist das.Niederfalten des obern Lappens des Ta- schenendes 249, Fig. 16, wodurch das Falten der- Tasche vollendet wind, Fig. 17.
Dieser Vorgang wird .dureh eine Platte 250, F ig. 12, vollzogen, die an einem von Hebeln 252 und 253 getragenen Lenker 251 angebracht ist: die Verbindung zwischen dem Lenker und :den Hebeln geschieht durch Bolzen 254.
Der Hebel 252 schwingt um einen Zapfen 25.5 dios,Ständers <B>106,</B> während der Hebel 2;5:3 auf einer Welle 256 sitzt, die in einem vorsprin- genden Afrm des Ständers 106 gelagert ist.
Die Welle 25,6 empfängt hin- und herge hende Bewegung durch einen Hebel 257, der auf ihr sitzt und durch einen Bolzen 2.58 mit einer am Hebel 2e60, F ig. ),:, befestigten Sitange 2,59 verbunden ist; der Hebel 260 schwingt um einen Bolzen 261 in der Stütze 246 und trägt eine .Rolle 26-2, :die auf der Hubscheibe 248 läuft.
Da :die Unterseite des Lappens 249 beim Durchlaufen der Aufnah mestellung der Säule von den Klebfingern 70 eine gewisse Klebstalfmenge aufgenom men hat, bewirkt das Niedergehen der Falt- platte, 2;50- zugleich das Zukleben des Ta schenendes.
Zu beachten. ist:, dass bei jeder der g>3- nannten vier Faltarbeiten :die überhängenden Enden ode=r Lappen über das Ende des Pak.- 1.:ungsträg:ers 181 gefaltet werden, so dass iuaji gleichmässig gelegte, rechtwinklige Ecken er hält, wie verschieden auch die Packungen an Festigkeit oder Form ausfallen mögen.
Zum Trocknen des Klebstoffes dient eine Heizplatte 268 mixt einer elektrischen Heiz- vorrichtung 264, Fig. 2 und 4; die Heizpl.att@@ erstreckt sieh im untern Teil des Förderers au den Packungsenden entlang. Die Falt- platte 2:50, die in ihrer untern Stellung bleib.
bis die Packung beim Vorrücken des För derers in Berührung mit der Heizplatte kommt, weist eine Nase 265:
auf, um die Etikette vor einer Verschiebung oder Beschä digung durch - die eintretende Heizplatten kante zu schützen. Die. Heizplatte 2.63 sitzt an zwei Stangen 266, Fig. 1, 2 -und 4, wel che Rippen des Tisches 24 durchdringen und aussen am Tisch an einer Querstange 2,67 an gebracht sind;
die Stange 267 trägt eine ver stellbare Anschlagschraube 268 für eine G--- genfläGhe des. Hebels 269. Der Hebel 269 dreht sich um einen Bolzen 270 in der Stütze 271 u.nd wird über eine Stange 272 von einem Hubhebel<B>273</B> auf Welle 12-9 angetrieben; der Hebel 273 trägt eine Rolle 274, die auf .der Hubkurve<B>131</B> läuft.
V erinöge dieser An ordnung wird die Heizplatte 263 bei jedem Vorrücken ,des Förderers von dem Packungs ende abgehoben, so dass sie nur dann damit. in Berührung ist, wenn der Förderer still steht; dadurch wird jede Beschädigung der Packungen, die aus ihrer Bewegung entste hen könnten, vermieden. Federn 275 drücken gegen Ringe 2,76 auf den Stangen<B>266</B> und begrenzen .die Bewegung der Heizplatte.
Nach dem Vorbeigang an der Heizplatte 26:3 gelangt,die Packung in die Aussstossstel- lung, die, um<B>270'</B> von der Besehickungs- stellung entfernt, in der wageechten Ebene durch die Fördererachse gelegen ist.
Vor .dem Ausstossen cler Packung muss die zu der betreffenden Fördererkamm.er gehörige Gleit- stange 185 zunächst von der Kammer abige- hoben werden, indem ihre Hubrolle 190 aus der äussern Bahn 192 in. die innere Bahn 191 des Hubkörpers 19.3 zurückgeleitet wird.
Der Übergang geschieht mittelst eines durch Nocken angetriebenen Übertragungsblockes 275, Fig. 4 und 6, an einer Stange 278, die in einem :Schlitz des Hubkörpers 193 :gleitet und darin durch die Sthutzplatte 279 gehal ten wird. Eine Stange 280, die an einem Block 277 durch einen Bolzen 281 befestigt ist, verbindet. den Block mit einem Hebel 282 auf einer in Stütze 284 an den Tischen 24 und 2.5 gelagerten Welle 283.
Die Welle<B>283</B> wird durch einen Hebel 285 in Schwingbe- wegung versetzt, der durch eine \ta-nge 2$6 mit: -dem einen Arm eines Winkelhebels<B>287</B> verbunden ist; der Hebel 287 schwingt um einen Bolzen 288 in einer arn --L#iaschinenrah- men befestigten Stütze 289. Der andere Arm des Hebels 287 trägt eine Rolle 290, die auf einer Hubscheibe @ 291 der Welle 34 läuft.
Die Hubscheibe ist so eingestellt, dass der Block 277 bei jedem Vorrücken des Förderers eine vollständige Überführungsbewegung au-b- führt, wobei .der Block 277 in seiner Hub bahn 292 die Rolle 190 von der Bahn 192 her aufnimmt und sie nach dem Eingang der Bahn 191 leitet;
4adnrch bringt er jede Gleitstange 185 in ihre innere Lags und ent fernt den entsprechenden zum Zukleben die nenden Streifen 189 von der Packung, die nunmehr aus der Säule ausgestossen werden kann.
Während sich der zum Zuklebender Eti- kette dienende Streifen 189 von der ausge stossenen Packung fortbewegt, schwingt der eine Arm eines Winkelhebes 29-3, Fig. 8 und 9, der auf einem Bolzen 294 in Stütze 295 angelenkt ist, nach innen gegen die Packung in der Kammer 181, während der anders Arm mit einer Rolle 296 in, eine Hubscheibe 2,91 auf Welle 34 eingreift.
In einem Quer schlitz im Ende des zuerst .erwähnten Armes des Hebels 293 gleitet in Leitschienen 297 eine .Stange 298, an deren :einem Ende eine Auswerfplatte 299 befestigt ist, während: das andere Ende mittelst :einer durch ein Kugel gelenk 301 daran angreifenden Stange 8,00 über ein -weiteres Kugelgelenk 302 an einem auf Welle <B>129</B> gelagerten Hubhebel :303 an greift;
der Hebel greift mit der Rolle 304 seines Armes 30\ irr die Hubscheibe 180 Fig. 2,. Schwingt der Hebel 293 nach innen, entsprechend.
dem Pfeil 306 in Fig. 9, so tritt die Auswerfplatte 299 zwischen dem Block 182 und dem Ende der Packung P in den Packungsträger 181 ein. Dadurch nimmt ,er den noch .offenen obern Endlappen 307, Fig. 17, oder die vierte Seite des rückwär tigen Endes der Stannialhülle der Packung mit und schliesst es so; die .Schliessung der Packung ist nun vollendet, Fig. 1.8.
Ist Hebel 293 in seinem innern Hubende angelangt, wo bei die Auswerfplatte 299 das Ende der Pak- kung bedeckt, so: geht die Gleitstange 298 nach aussen, siehe den Pfeil 308 in Fig. 9, und stösst ,durch die Platte 299 die Packung aus der Kammer.
.zum. ,Schutz des frisch getrockneten Ta schenendes gegen Aufgehen beim Ausstossen gleitet eine Stange 309 in Stützen<B>310</B> und 311 am Tisch 24 und trägt am Ende eine fla,ehe Scheibe 312, die durch eine Feder 313 am Stellring 314 leicht gegen die Packung gedrückt wird;
der Ring 314 begrenzt die Einwärts- oder Rüoklaufbewegung der Stange, indem er sich gegen die Stütze 31(l legt, sobald,die Scheibe 3,12 ihre richtige Ent- fermun,g von der Säule erlangt hat, bei der die eintretende Packung ohne Berührung an ihr vorbeizugehen vermag.
Die ausgeworfene Packung wird durch die Auswerfplatte 299 in. ein feststehendes; Ab teil 315 gestossen, .das mittelst einer Stütze 316 am Tisch 24 angebracht ist.
Das. Abteil liegt in Linie mit. der vordern Seitenwand 317 eines Kanals zur Abgabe der Packungen. Der Kanal besitzt eine Rückwand 3.18 und eine Bodenplatte 319, Fig. 2, .3, 8 und 9, die auf einem Block 3.20 und auf einem hölzernen Aufnahmetisch 321 ruht.
Ein Kolben 322, Fig. 8, an Parallelhebeln 3.23 und 324, der sich hinter der ausgeworfenen Packung P be findet, wenn sie gegen das als Anschlag die nende Abteil<B>315</B> anliegt, schiebt die fertigen Packungen am Abteil 815 entlang in den Ab gabekanal.
Der Hebel 32.3 trägt am Arm 325 eine Hubrolle<B>326,</B> die in eine Hubscheibe 327 auf Welle 3:4 eingreift. Der Hebel 323 schwingt um die Welle 328, der Hebel 324 um einen Zapfen 32.9; beide sitzen in der Stütze 246.
Die Seitenwand 317 des Abgabekanals, Fig. 2, ist an Scharnieren 330, 331 befestigt, deren senkrechter Teil .einen Hebel 332 mit einer Ralle 333, Fig. 2 und, 3, trägt. Die Rolle 333 ruht auf der schrägen Fläche eirar keilförmigen Stange 334,
die in Führungen 335 des Tisches 24 zu gleiten vermag und durch eine Stange 33.6 mit .dem Hubhebel 303 verbunden ist. Daher wird jedesmal, wenn der S.chwingarm 293, der gleichfalls vom Hubhebel '303 bewegt wird, vorrückt,<B>um</B> eine Packung auszuwerfen, die Stange 334 unter die Rolle 3;
33 gestossen, hebt dadurch den Hebel 332 vermöge ihrer Steigung, die grade ausreichend bemessen ist, um die Seitenwand 317 bei jedem Vorwärtshub des Stapelkol bens 322. von den Packungen im Kanal weg zuschwenken.
Beim Rückhube gestattet die Stange 3,34 das Sänken der Rolle 333, so da.ss die Feder 337 zwischen Hebel 332 und Tisch 24 imstande ist, die Wand 317 wieder gegen die Packungen zu ziehen.
Da die Sei tenwand 317 also gegen die Packungen nur anliegt, wenn .diese ruhen, so kann das Vor rücken der Packung durch :den Kanal keine Beschädigung ihrer gefalteten Enden zur Folge haben.
Da die Kammern 181 für die Packung an der .Aussenseite der Säule offen sind, würde jede Packung, die nicht von der sie und die Kammer umgebenden Etikette in ih rer Lage gehalten wird, herausfallen, sobald die wagxechte Mittelebene des Förderers, ver lassen wird, wobei sie nicht nur selbst be- schädigt oder zerstört werden, sondern auch die Maschine hemmen. würden.
Es ist daher ein isolierter Kontakt 338, Fig. 6, vorgese hen, um ein .Warnzeichen zu geben, falls, eine Packung ohne Etikette die Taschenfaltstel- lung verlässt; die Packung lässt sich also ent- fernen, bevor sie zu weit vorgerückt ist.
Der Kontakt 3'38 ist durch einen Winkel 339 ir solcher Stellung am Maschinenrahmen befe stigt, d.ass der Kontakt gegen die Packungen anliegt, wenn sie von der Taschenfaltstel#luno kommen.
Der Kontakt ist mit einer elektri- schen Glocke 340 und einer Batterie 341 ver bunden, und die Glocke ertönt, falls eine Pak- kungaus irgendeinem Grunde keine Etiket;e bekommen hat, ,da ,der Kontakt 338 dann an dem unbedeckten Stanniol anliegt und den Glockenstromkreis über die Stanniolhülle und den Maschinenrahmen, mit dem der andere Pol der Batterie verbunden ist, schliesst.