CH137720A - Einrichtung an stofferzeugenden Textilmaschinen, insbesondere an Wirk- und Strickmaschinen, zum sofortigen Appretieren der erzeugten Ware. - Google Patents

Einrichtung an stofferzeugenden Textilmaschinen, insbesondere an Wirk- und Strickmaschinen, zum sofortigen Appretieren der erzeugten Ware.

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CH137720A
CH137720A CH137720DA CH137720A CH 137720 A CH137720 A CH 137720A CH 137720D A CH137720D A CH 137720DA CH 137720 A CH137720 A CH 137720A
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Hoefner Jacob
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Hoefner Jacob
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B35/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, knitting machines, not otherwise provided for
    • D04B35/36Devices for printing, coating, or napping knitted fabrics

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


  Einrichtung an     stofferzeugenden    Textilmaschinen, insbesondere an Wirk- und  Strickmaschinen, zum sofortigen Appretieren der erzeugten Ware.    Die Veredelung von     Textilwaren,    insbe  sondere von Strick- und Wirkwaren durch  Appretieren, namentlich durch     Dekatieren,     Bügeln und Pressen derselben, erfolgt     ,ge-          genwärtig    nach Fertigstellung der Waren  .auf der Strick- oder     Wirkmaschine    von  Hand oder durch für diesen Zweck geeignete  Sondermaschinen.

   Bei Ausübung dieses     Wa-          renveredelungsverfahrens    zeigt sich oft,     .dass     die von der     Warenerzeugungsm@aschine    kom  mende und somit entspannte Ware sich rollt,  sowie deren     Maschen    sich stark verziehen,       wobei    letztere weder durch     nachträ)gliehes          Dekatieren,    noch durch     nachträgliches    Bü  geln oder sonstige Verfahren und Mittel       wieder    in ihre bei ihrer     Erzeugung    entstan  dene Lage gebracht werden können.  



  Gemäss der Erfindung ist an der stoff  erzeugenden Maschine eine     Appretiervor-          richtung    vorgesehen. Dieselbe kann aus  einer -Bügel- oder aus einer     Dekatier-    oder  aus einer     Pressvorrichtungoder    aus zwei  oder aus     sämtlichen    ,dieser drei Vorrich-         lungsarten    bestehen. Die     einzelnen    Vorrich  tungen können auch mehrfach vorhanden  sein.

   Eine Anordnung von solchen     Appre-          tiervorrichtungen    an Wirk- und     Strickma-          schinen        bewirkt,        dass    :das in der Maschine  erzeugte, .gleichmässige     Maschenbild    erhalten,  dagegen das Einrollen der dort erzeugten  Ware an ihren Kanten vermieden     wird.    Die  Anordnung einer     Appretiervorrichtung    er  folgt bei einer Strick- oder Wirkmaschine  unterhalb :des Nadelbettes oder des Nadel  zylinders oder     unmittelbar    hinter dem Wa  renabzug.  



  Auf der Zeichnung ist der     Erfindungs-          gegenstand    beispielsweise in einer     Ausfüh-          run,gsòrm        Jargestellt,    und zwar zeigt:

         Fig.    1 eine heizbare     Appretiervorrich-          tung    angeordnet an einer     Fliaehstrick-          maschine,    in     Vorderansicht,    im     Schema,          Fig.    2 ,dieselben Teile im     Querschnitt,    im  Schema,       Fig.    3 die heizbare     Appretiervorrichtung     im Querschnitt, grösser,           Fig.        -1    dieselbe Vorrichtung nach     Fig.    3       von    oben gesehen, im ;

  Schema., und       Fig.    5 eine     Druckregelvorrichtung    für  die Walzen der .dargestellten     Appretiervor-          richtun    g.  



  Das an der     Kammgleiche    der     Nadelbetten          a    beginnende, fertig gestrickte Warenstück       b        wird    durch den     W.arenabzu,g    c in bekann  ter Weise geleitet     und    bis dahin straff ge  halten. Zwischen letzterem und der Kamm  gleiche sitzt ein elektrisch heizbares     Bügel-          @valzenpaa.r    d, :durch     welches    die noch unbe  rührte,     fertig    gestrickte Ware b geleitet ist.

    Diese Bügelwalzen tragen in ihrem Innern  auf     einem    Isolierkörper e einen Heizdraht f,  welche Teile in .dem mit einer Filzauflage  überzogenen Aluminiummantel     g    unterge  bracht sind. Zur besseren     Wärmeausnutzung     ist dieser Mantel mit einem aus Metall mit  Asbestumkleidung bestehenden Wärme  schutz<I>lt,</I> umgeben.

   Dieser Wärmeschutz trägt  gleichzeitig die Wasserzuführungen i, kleine,  mit feinen Düsen k, versehene     Metall-Hohl-          körper.    Die Düsen     7e,    die infolge :des     Schmä-          lerwerdens    der Warenstücke nach den Ab  zugswalzen hin nicht in Tätigkeit treten  sollen, werden durch die     .Schieber        m    rechts  und links abgesperrt.

   Bei jedem     Arbeits-          gang,der    Maschine wird durch den Schlitten  hub     -n.        (Abb.    4)     mittelst    eines Kolbens o aus  dem Wasserbehälter p in :die     Wasserzufüh-          rnngen    auf den Bügelwalzen Wasser     gepresst     und durch die Düsen     k    auf der     Vorder-    und       llücliseite    der Ware kurz vor den Bügelwal  zen zerstäubt. Die so befeuchtete Ware pas  siert die Bügelwalzen und wird hier     deka-          tiert,    gebügelt und gepresst.

   Die Bügelwal  zen werden durch eine Feder s     (A#bb.    5)     an-          einandergepresst    und zwangsläufig angetrie  ben, so dass sie die Ware mit abziehen.     Urn     bei     Maschinenstillstand    ein Verbrennen der  Ware zwischen den Bügelwalzen zu verhin  dern, werden letztere durch     einen:

  mit!gchräg-          flächen    versehenen Schieber     q    und einen       Hebel    r, der mit der     Ausrü@ckvorrichtung    der  Maschine verbunden ist,     auseinand'ergepresst     und beim     Ingaugsetzen    der Maschine wieder  in Tätigkeit gebracht     (Abb.    5). Die Bügel-         @valzen    sind etwas übereinander     .gelagert,    so  dass die Ware ein wenig um die Walzen her  umlaufen muss. Diese     Übereinan:derlagerun,-r     ist beliebig einstellbar, ebenso kann das Wal  zensystem höher nach der Maschine zu oder  tiefer nach dem Abzug zu angeordnet wer  den.

   Die elektrische     Heizung,der    Bügelwal  zen bürgt für eine gleichmässige, beliebig  einzustellende Wärme. Die Heizung der  Walzen kann     auch    durch Dampf geschehen,  desgleichen die Befeuchtung, in welch letz  terem Falle der v an einer entsprechend kon  struierten Walze an der     Pressstel.le    in die  Ware einströmende Dampf von der andern  Walze durch Vakuum abgesaugt wird. Dem  zu     verdampfenden        Befeuchtungswasser    kann  unter anderem ein löslicher     Appreturzusatz     beigegeben werden. Natürlich können die  Walzen d auch kalt und     troeken    auf die da  mit behandelte Ware einwirken.  



  Unter     Dekatiervorrichtung    ist ein Aggre  gat von     Press-    oder     Kalanderwa,lzen    zu ver  stehen, durch     welche    die kurz zuvor     befeuch-          ':ete    oder gedämpfte Ware hindurchläuft.  



  Unter     Pressvorrichtung    ist ein Aggregat  von     Press-    oder     Kalanderwalzen    zu verstehen,  die die vorher nicht befeuchtete oder  dämpfte Ware kalt     oder    heisst behandeln.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Einrichtung an sto-fferze:ugenden Textil maschinen, insbesondere an Wirk- oder Strie-hmaschinen, zum sofortigen Appretie ren der erzeugten Ware, dadurch gekenn zeichnet, dass an der stofferzeugenden i4ia- schine eine Appretiervorrichtung vorgesehen ist. UNTERAN SPRüCHE 1.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass die Appre- tiervorrichtung zwischen den stoffbilden <U>den</U> Maschinenteilen und der die Ware ab ziehenden Vorrichtung angeordnet ist. Einrichtung nach dem Patentanspruch. dadurch .gekennzeichnet, dass die Appre- tiervorrichtung unterhalb der die Ware straff haltenden Vorrichtung vorgesehen ist. 3.
    Einrichtung nach hem Patentanspruch, dadurch ,gekennzeichnet, dass ,die Appre- tiervorrichtung aus einer Bügelvorrich- tung besteht, die heizbare und gegen .die Ware drückbare Walzen besitzt. . Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Appre- tiervorrichtung aus einer Deka.tiervorricb- tung besteht. 5.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch .gekennzeichnet, :d@ass die Appre- tiervorrichtung aus einer Pressvorrichtung besteht. 6. Einrichtung nach :dem Patentanspruch, :dadurch gekennzeichnet, dass die Appre- tiervorriclltung aus einer Bügel-, Deka- tier- und Pressvorrichtung besteht. 7.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Appre- tiervorrichtung aus einer gombinat1on von Bügel-, Dekatier- und Pressvorrich- tungen besteht.
    b. Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, d.ass zwei oder .mehrere Walzen der Ap:pretiervorrichtun,. durch den Druck: von elastischen Mitteln gegen die in der Maschine zu behandelnde Ware gedrückt und ferner beim :Still stand :der Maschine von dieser Ware ent fernt werden, so d:ass letztere weder an sengen noch verbrennen kann. 9. Einrichtung nach dem Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass die Appre- tiervorrichtung mit einem Befeuchter ver sehen ist.
CH137720D 1928-12-19 1928-12-19 Einrichtung an stofferzeugenden Textilmaschinen, insbesondere an Wirk- und Strickmaschinen, zum sofortigen Appretieren der erzeugten Ware. CH137720A (de)

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