Sehneidvorriehtung an Zigarettenmaschinen mit fortlaufendem Strang. Die Erfindung richtet sich .auf eine Schneidvorrichtung an Zigarettenmaschinen mit fortlaufendem iStrang. Zweck ist die Verminderung des Gewichtes der hin- und hergeheurlen Teile, damit,die 'Sehneidvorrich- tung für hohe Arbeitsgeschwindigkeit, etwa 1.200-1500 Schnitte pro Minute, geeignet wird.
Bei bekannten :Schneidvorrichtzngen ist das Gewicht der hin- und hergehenden Teile beträchtlich, hauptsächlich deshalb, weil der Antrieb für die Schn.eid'klingenspindel ein schliesslich der Vorrichtung zum Drehen der Spindel und derjenigen für die Querbewe- gung der iSpindel beim Schneiden selbst zu sammen mit der Schneidklinge und der Spindel hin- und herbewegt werden. Hier aus ergeben sich Schwingungen, die eine Anwendung von Geschwindigkeiten, denen das Schneidwerk der Erfindung gewachsen ist, ausschliessen.
Da die Arbeit der Spindel und der Schneidklinge gering ist, können diese Teile leicht bemessen werden. Es hat sich herausgestellt, da.ss vermöge einer Bauweise, bei der iSpindel und eine Schneidklinge hin- und hergehen, während die schweren Treib- und Tragteile der Spin del nicht hin- und hergehen, ein Betrieb ,der Schneidvorrichtung mit der oben genannten hohen Geschwindigkeit durchführbar ist.
Die Schneidvorrichtung gemäss der Er findung zeichnet sich dadurch aus, @dass die Schneidklingenspindel in einem Halter ge lagert ist, der sich in zeitlicher Abhängig keit vom Gang .der Maschine bewegt, um die Klinge zum regelmässig wiederkehrenden Schneiden quer durch den Zigarettenstrang zu -bringen, ferner gekennzeichnet durch eine feststehende Vorrichtung zum gleichzeitigen Drehen und Hinundherbewegen der 'Spindel gegenüber dem Halter in der Längsrichtung des Zigarettenstranges.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht; es zeigt: Fig. 1 eine Aufsicht,der Schneidvorrich- tung, wobei Teile weggebrochen sind; Fig. 2 eine Vorderansicht zu -Fig. 1, und Fig. 3 eine .Seitenansicht von rechts zu Fig. 1 und 2.
Die Grundplatte 5 trägt zwei Lager 6 und 7, eine Stellstütze 8 und eine Stütze 9 für eine als Gleitbahn dienende Stange. In den Lagern 6 und 7 ruht eine Spindel 10 mit dem Hauptrahmen 11, .an dem sich der Mantel dreht. Der Mantel 12 läuft mit Ku gellagern 13 auf Welle 14, die lose in den Armen .des Rahmens 11 ruht. Am Deckel 15 des Mantels ist ein Stirnzahnrad 16 an gebracht, das durch ein Zwischenzahnrad 17 auf dem in einem der Arme des Rahmens 11 sitzenden Zapfen 18 angetrieben wird.
Das Zwischenzahura@d 17 kämmt mit einem !Stirn rad 19 auf Welle 10, das an einem Kegelzahn rad 20 befestigt ist. oder ein Stück damit bildet; das Rad 20 wird durch ein Kegel rad 21 der Hauptwelle 22 getrieben. Die Zahnräder 19 und 20 sind mit Kugellagern 23 auf Welle 10 gelagert. Ein Getriebe kasten 24 ist .an dem einen Arm des Trag rahmens 11 befestigt. Die Welle 14 wird durch einen Hebel 25 am Drehen gehindert. der durch einen Lenker 26 mit einem Bolzen 27 im Lager 7 verbunden ist.
Innerhalb des Mantels 12 ist auf Welle 14 unbeweglich ein ,Zylinder mit einem Zahn kranz 28 und zwei. Kurven mit den Hub flächen 29 und 30 beiderseits des Zahn kranzes angebracht; Zahnkranz und Hub- körper sind aneinander befestigt, um eine unbewegliche Vereinigung von Schubzylin der und Verzahnung zu bilden.
Die Zähne des Kranzes, Fig. 2, liegen zwischen den Hubkörpern. Im Mantel 12 ist,die Welle 31 mit der Schneidklinge 32 gelagert, wobei das Klingenende der Welle im Lager 33 nicht weit vom Umfang des Mantels 1.2 läuft, während das andere Ende, das hohl aus gebildet ist, auf einem von der Mantelwan dung nach innen vorspringenden 'Stift 34 gelagert ist.
Ein Ritzel 3'5 als Teil der 'Spin del 31 kämmt mit dem Zahnkranz 28, wäh- rad die kugelig gerundeten Kurvenfolger 36 und 37, die gleichfalls einen Teil der Spin del bilden, in die Hubbahnen 29 und 30 ein greifen. Läuft also der Mantel 1'2 um, so rollt das Pitzel 35 auf dem Zahnkranz 23 und setzt :dadurch -das Schneidmesser 32 in Umlauf, das gleichzeitig durch die Hub bahnen 29 und 30 seine hin- und hergehende Bewegring empfängt.
Der Mantel 12, der von der Haupttreib- welle 22 der Maschine durch Zahnräder an getrieben wird, empfängt diesen Antrieb in bestimmter zeitlicher Abhängigkeit vo.m Gange der Zigarettenmaschine und von dem in der Maschine erfolgenden Vorschub des Zigarettenstranges. Die Forvnen der Hu>>- bahnen 29 und 30 sind derart, dass die Welle 31 bei ihrem Hin- und Hergang während des Schneidens der Zigarette in der nämlichen Richtung und um dieselbe Strecke fort schreitet wie in der gleichen Zeit der<U>Ziga-</U> rettenstrang.
Die 'Sehneidklinge 32 und der Zigarettenstrang C besitzen also während des Schneidens keine Bewegung gegeneinander.
Eine feststehende Welle 38, die an den Enden durch die Stütze 9 und einem seit lichen Arm 39 des Lagers 6 gehalten wird, trägt einen ,Schlitten 40 mit :der Gegenplatte 41 für das 'Schneidmesser sowie die Leit- rohre 42 und 43 für den Zigarettenstrang C. Der Schlitten 40 ist mit dem Arm 44 eines Exzenters 1-5 auf der Hauptwelle 22 ver bunden.
Dadurch wird die gleichzeitige Pa- ra:llelbewegung hervorgerufen, die erforder lich ist, um den Schlitten 40 mit der Cre- schwindigkeit des Zigarettenstranges C lau fen zu lassen, solange das Messer den 'Stran,,- schneidet.
Soll der Mantel 12 behufs Anpassung der Messerstellung an einem durch Ab- ri-utzung verringerten Durchmesser d#,r Klinge 32 gesenld werden, so wird mittels1- des Handrades .oder Knaufes 47 eine SchrauibspinJel 46 in der Stütze 8 gedreht, ,im eine Mutter 48 zu lieben, die durch Stifte 49 drehbar an den Blöcken 50 an greift;
die Blöcke gleiten im hintern Arm des Gehäusetragrahmens 11. Wird,der Man tel gesenkt, indem er um die Welle 10 schwingt, so dreht der auf Welle 10 befe stigte Hebel 25, -da er mit dem Lenker 26 verbunden und dieser am Bolzen 27 befestigt ist, die Welle 14 mitsamt dem darauf festen Schubzylinder 28, wodurch das Schneidmes- scr seine richtige relative Lage bewahrt, um mit der Gegenplatte zusammenzuwirken und zwischen den Leitrohren 42 und 43 für den Zigarettenstrang hindurchzugehen.
Der nach oben gerichtete Arm 51 des Rahmens 11 lässt sich an ,dem Arm 52 des Lagers 7 durch Schraube 53 festklemmen, wodurch der Rah men 11 in der eingestellten Lage gesperrt wird.