CH137750A - Verfahren zum Überziehen von Metall mit einem metallischen, nichtrostenden, säurefesten Schutzüberzug und nach diesem Verfahren hergestellter Schutzüberzug. - Google Patents

Verfahren zum Überziehen von Metall mit einem metallischen, nichtrostenden, säurefesten Schutzüberzug und nach diesem Verfahren hergestellter Schutzüberzug.

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CH137750A
CH137750A CH137750DA CH137750A CH 137750 A CH137750 A CH 137750A CH 137750D A CH137750D A CH 137750DA CH 137750 A CH137750 A CH 137750A
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CH
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Company American Machi Foundry
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American Mach & Foundry
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C2/00Hot-dipping or immersion processes for applying the coating material in the molten state without affecting the shape; Apparatus therefor
    • C23C2/04Hot-dipping or immersion processes for applying the coating material in the molten state without affecting the shape; Apparatus therefor characterised by the coating material
    • C23C2/10Lead or alloys based thereon

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Description


  Verfahren zum Überziehen von Metall mit einem metallischen, nichtrostenden, säure  festen Schutzüberzug und nach diesem Verfahren hergestellter Schutzüberzug.    Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  ein Verfahren zum Überziehen von Metall  mit einem metallischen, nichtrostenden,  säurefesten Schutzüberzug und auf den nach  diesem Verfahren hergestellten Schutzüber  zug.  



  In gewissen !Gegenden, wo     Ölfelder    sind  und dementsprechende     Luftverhältnisse    herr  schen, zum Beispiel in     Süd-California.,    Okla  homa und anderswo, rosten freie Metalle ge  wisser Gattungen, zum Beispiel Kupfer und  die Eisenmetalle sehr viel schneller als an  derswo; der Rost verkürzt ihre Lebensdauer  und nötigt zu häufigem und     +eurem    Ersatz.  



  Es wurde beobachtet. dass Schutzüber  züge aus Zink oder Blei, die anderswo mehr  oder weniger wirksam sind, in den genann  ten Gegenden als ausreichender .Schutz für  dem Rost unterworfene Gegenstände aus Me  tall versagen. Es wurde ferner beobachtet,  dass die gewöhnlichen Überzüge aus Zink  oder Blei überall, wo sie benutzt werden,    als guter Schutz für solche Metallgegen  stände versagen, welche der Einwirkung  scharfer Säuren ausgesetzt sind. Beispiels  weise wird ein eisernes Rohr, das galvani  siert oder in der gewöhnlichen Weise mit  Blei überzogen     ist    und 48 Stunden lang  einer 20     %igen    Lösung von     Schwefelsäure     ausgesetzt ist, für weitere Benutzung infolge  der Einwirkung der 'Säure während dieser  Zeit unbrauchbar.  



  Das allgemein zum Galvanisieren be  nutzte Zink unterliegt selbst einer langsa  men     Oberflä,chenanfressung    und schneller       Zerstörung    durch die Wirkung gewisser  Säuren. Das gewöhnlich als Überzug ange  wandte Blei wird zwar selbst nicht angefres  sen, weist aber manchmal sehr feine Poren       auf,    durch welche das den Rost erzeugende       Mittel    das überzogene Metall     erreicht    und  angreift.  



  Es wurde nun gefunden, dass diese bis  her beim Schützen von Metall gegen Rost      und Säurewirkung empfundenen Schwierig  keiten     überwunden    werden können, indem  man verschiedene Eigenschaften verschiede  ner     -Schutzlegierungen    derart ausnutzt,  dass die Schwäche der einen durchs die Stärke  der andern zum Zwecke des Schutzes wett  gemacht wird.  



  Gemäss vorliegendem Verfahren bringt  man auf das zu schützende Metall nachein  ander zwei     .Schichten    auf, die aus zwei ver  schiedenen Legierungen von verschiedenen  Schmelzpunkten bestehen, und zwar zuerst  eine Schicht der höher schmelzenden Legie  rung und hernach auf diese erste Schicht,  eine zweite, aus einer niedriger schmelzen  den, nicht rostenden, säurefesten Legierung  bestehende Schicht.  



  Die zur     Herstellung    der ersten (innern)  Schicht dienende Legierung kann beispiels  weise aus Blei mit einem     Zusatze    von  ungefähr 4,5 % Zink und von ungefähr  0,5 % Aluminium bestehen, während zur  Bildung der zweiten (äussern) Schicht  sich beispielsweise ungefähr 2 % Phosphor  zinn enthaltendes Blei verwenden lässt.

   Bei  einem aus -diesen Legierungen gebildeten  Überzuge ist die zinkhaltige Bleilegierung  der innern Schicht durch das Blei der äussern  Schicht gegen     Oberflächena.nfressung    ge  schützt und verschliesst anderseits die Po  ren in denn Blei der äussern Schicht, wodurch       clarosterzeugende    Mittel abgehalten wird,       den        überzocenen    Gegenstand während seiner  natürlichen     Lebendauer    zu erreichen und an  zugreifen.  



  Die     obgenannte.    zur Bildung der zweiten  (äussern) Schicht bestimmte     Blei-Phosphor-          zinn-Lc-;ierung    kann auch einen Zusatz -von  etwa 0,1 %     Bleiphosphid    erhalten.  



  Die auf solche Weise geschützten Metalle       widerstehen    nicht nur erfolgreich der     An-          fressung    in jeder Atmosphäre. sondern auch  erfolgreich der Säureeinwirkung und zeigen  .keinerlei Veränderung, nachdem sie 48 Stun  den in eine 20     %ige        Schwefelsäurelösun     eingetaucht waren, was ja die schwerste be  kannte Erprobung für diesen Zweck ist.    Die genannten Legierungen werden beim  vorliegenden Verfahren bevorzugt.

   Ihre  Schmelzpunkte liegen soweit voneinander ab,  dass man die äussere Schicht durch das be  kannte beisse Tauchverfahren aufbringen  kann,     ohne    dass die zuvor erzeugte innere  Schicht hierbei eine andere     Beeinflussung    als       Erweichung    erfährt.. Infolge dieses     Erwei-          chens    vermag die Legierung der innern  Schicht in die Poren der äussern Schicht ein  zudringen und diese zu verschliessen.

   Die  genannten Legierungen verdienen weiter  deshalb den Vorzug, weil die Legierung der  innern Schicht mit dem Metalle des zu über  ziehenden Gegenstandes eine Legierung ein  geht, was sowohl zu einem noch besseren     Ver-          schluss.e    der     Poren    in dem Blei     führt,    als  auch zur Bildung eines festen Verbundes       mit    dem zu schützenden Metalle.  



  Vorzugsweise     wird    die innere Schicht  mittelst des heissen Tauchverfahrens und  darauf die äussere Schicht durch ein ähn  liches Verfahren aufgebracht. Die vonein  ander abweichenden Eigenschaften der bei  den     (.Legierungen    lassen sich jedoch auch  in anderer Weise nutzbar machen. Man kann  entweder die ganze Oberfläche des zu schüt  zenden Gegenstandes überziehen, oder     irgend     einen kleineren Teil davon, der des Schutzes  bedarf.  



  Es wird so ein Überzug gebildet, dessen  schützende Wirkung nicht erreicht werden       kann,    wenn man nur eine der schützenden  Legierungen- allein anwendet. sondern nur  der vereinigten Wirkung der     beiderseitigen          Eigenschaften    zu verdanken ist. Der zu  überziehende Gegenstand kann aus irgend  einem Metall bestehen, das der Rostwirkung  oder der Zerstörung durch Säuren unterwor  fen ist, und die schützenden Legierungen  mögen von irgendeiner für diesen Zweck ge  eigneten Art sein.  



  Zur     I3erstellung    der Legierung für die  erste Schicht wird beispielsweise zuerst das  Blei. geschmolzen und dann das Zink und       z\!l:uminium    in das geschmolzene     Blei    bei  einer Temperatur von ungefähr 470'     C     (875   F) niedergeschmolzen. Bei dieser Tem-           peratur    ist die     Legierung    zum Eintauchen       des    Gegenstandes, bereit.  



       Zur    Herstellung der     Legierung    für die  äussere Schicht wird beispielsweise zuerst  Blei geschmolzen und dann Phosphorzinn in  das geschmolzene Blei bei einer Temperatur  von ungefähr 400' C<B>(750'</B> F)     niederge-          schmolzen.    Bei dieser Temperatur ist die Le  gierung     .fertig    für das     Eintaachen    des Ge  genstandes.  



  Wo     noch    grössere Leichtflüssigkeit,, Zä  higkeit und Festigkeit des äussern Überzuges  gewünscht werden, wird     Blexphosphid    in das  Blei zusammen mit dem Phosphorzinn einge  führt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum Überziehen von Metall mit einemmetallischennichtrostenden,säurefesten .Schutzüberzug, dadurch gekennzeichnet, dass auf das zu schützende Metall na"heinander zwei Schichten aufgebracht werden, die aus zwei verschiedenen Legierungen von ver schiedenen Schmelzpunkten bestehen, und zwar zuerst eine Schicht der höher schmel zenden Legierung und hernach auf diese erste Schicht eine Schicht von einer niedri ger schmelzenden, nichtrostenden. säure festen Legierung. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Verfahren gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die erste Schicht aus Blei mit einem Zusatz von ungefähr 4 bis 5 % Zink und ungefähr 0,5 % Aluminium bestehend, auf das zu schützende Metall bei einer Temperatur von ungefähr 470' C<B>(875'</B> F) aufge bracht wird. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die zweite Schicht, bestehend aus Blei mit einem Zu satz von ungefähr 2 % Phosphorzinn, auf die erste Schicht bei einer Temperatur von ungefähr 400' C (750 F) aufge bracht wird. 3.
    Verfahren gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die zweite Schicht. bestehend aus Blei mit einem Zu satz von ungefähr 2 % Phosphorzinn und einem Zusatz von ungefähr 0,1 Bleiphos- phid, auf die erste Schicht. bei einer Tem peratur von ungefähr 400' C<B>(750'</B> F) aufgebracht wird.
    PATENTANSPRUCH II: Nichtrostender, säurefester Schutzüberzug auf Metall, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass@ er aus zwei Schichten von Le gierungen von verschiedenem Schmelzpunkte gebildet ist, derart, dass die unmittelbar an dem zu schützenden Metall anliegende Schicht aus der höher schmelzenden Legie rung, die zweite Schicht aus einer nicht rostenden, säurefesten Legierung von niedri gerem Schmelzpunkte besteht.
    UNTERANSPRUCEE: 4. Schutzüberzug gemäss Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die erste un mittelbar an dem zu schützenden Metall anfliegende Schicht aus Blei mit einem Zusatz von ungefähr 4,5 % Zink und unge fähr 0,5 % Aluminium besteht. 5. Schutzüberzug gemäss Patentanspruch Il. dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Schicht aus Blei mit einem Zusatz von ungefähr 2 % Phosphorzinn besteht.
    G. Schutzüberzug gemäss Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Schicht aus Blei mit einem Zusatz von ungefähr 2 % Phosphorzinn und unge- fähr,0,1 % Bleiphosphid besteht.
CH137750D 1928-07-07 1928-07-07 Verfahren zum Überziehen von Metall mit einem metallischen, nichtrostenden, säurefesten Schutzüberzug und nach diesem Verfahren hergestellter Schutzüberzug. CH137750A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2428078A1 (fr) * 1978-06-09 1980-01-04 Nagahori Teiji Alliage a base de plomb pour le doublage par immersion a chaud

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