CH137858A - Kraftwerk, beispielsweise für Bahnbetriebe. - Google Patents

Kraftwerk, beispielsweise für Bahnbetriebe.

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CH137858A
CH137858A CH137858DA CH137858A CH 137858 A CH137858 A CH 137858A CH 137858D A CH137858D A CH 137858DA CH 137858 A CH137858 A CH 137858A
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CH
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generator
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flywheel
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Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
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Sulzer Ag
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J1/00Circuit arrangements for DC mains or DC distribution networks
    • H02J1/14Balancing load and power generation in DC networks
    • H02J1/16Balancing load and power generation in DC networks using energy storage units, e.g. batteries or dynamo-electric machines coupled to flywheels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description


      Kraftwerk,    beispielsweise für Bahnbetriebe.    Bei Kraftwerken     im    allgemeinen, insbe  sondere solchen für Walzwerke,     Förderv        or-          richtungen,    Bahnbetriebe usw., treten hohe,  in der Regel aber nur kurze Zeit andauernde,       Belastungsspitzen    auf. Diese     Belastungs-          spitzen    sollen die Kraftwerke     derart    bewäl  tigen können, dass der     Abfall    der Drehzahl  der Generatoren,     bezw.    der Abfall der Strom  frequenz ein vorgeschriebenes Mass nicht       überschreitet.     



  Um diesen Bedingungen zu genügen.  mussten sowohl die     P'rimä.r-Kraftmaschinen-          anlagen,    aus auch die Generatoren bisher so  bemessen sein, dass sie bei Vollast,     bezw.    bei  Überlast die Belastungsspitzen eben noch zu  decken     vermochten,,    oder es mussten Reserve  kraftanlagen vorgesehen werden, deren     Pri-          märkraftmaschinen    und Generatoren die Be  lastungsspitzen aufzunehmen     hatten.     



  Beide Verfahren haben schwerwiegende  Mängel: Die     gra.ftanhge    wird in Anbe  tracht der relativ kleinen     mittleren    Belastung  gross     und    teuer, selbst wenn sie in hohem Masse       überlastbar    ist. Die     Koste4    für die Verzin-         sung    und die Amortisation solcher Anlagen  sind relativ hoch. Wird das Netz normal be  ansprucht, so arbeitet die Kraftanlage mit  einer. relativ kleinen Teilbelastung. Da  durch sinkt der Wirkungsgrad der Kraft  anlage, und sie arbeitet infolgedessen un  ökonomisch.

   Die Maschinenanlage ist somit  sowohl in der Anschaffung, als auch infolge  der höheren Verzinsung und der höheren  Amortisation bei mittelmässigen Wirkungs  graden, im Betrieb wesentlich teurer als  gleichmässig belastete Kraftwerke gleicher  mittlerer Leistung.  



  Die Mängel werden durch den Erfin  dungsgegenstand vermieden.  



       Die        Erfindung        bezieht,sieh    auf ein elek  trisches Kraftwerk, zum Beispiel     für    Walz  werke,     Fördervorrichtungen,    Bahnbetriebe       usw.    und besteht darin;

   dass die Primär  kraftmaschinenanlage in der Hauptsache der  mittleren, die     Generatoranlage    hingegen der  maximalen Belastung des Netzes     entspre-          ,chen:d    bemessen ist, und -dass ausser der für  die Einhaltung der vorgeschriebenen Gleich-           förmigkeit    bestimmten Schwungmasse     ein(-          zusätzliche,    zur Deckung der Belastungs  spitze bestimmte Schwungmasse vorhanden  ist.  



  Ein Beispiel des Erfindungsgegenstandes  ist auf der Zeichnung dargestellt.  



       Fig.    1 stellt in graphischer Darstellung  den zeitlichen Verlauf der     Belastung    eines       Bahnkraftwerkes,        Fig.    2 die dabei auftreten  den Schwankungen der     Generatordrehzaiil     dar;       Fig.    3 zeigt in schematischer Darstellung  eine Kraftanlage für ein Bahnkraftwerk  nach der Erfindung;       Fig.    4 stellt eine Variante dar.  



  In     Fig.    1 bedeutet     a    die Belastungskurve  in Funktion der Zeit, die Gerade b die Höhe  der mittleren Belastung. Die Kurve c in       Fig.2    stellt die infolge der Belastungs  schwankungen (Kurve     a,        Fig.    1) auftreten  den Schwankungen der Drehzahlen der Ge  neratoren     bezw.    der     Stromfrequenzzahl    dar.  



  In     Fig.    3 bedeuten 1 die Zylinder einer  für 100 KW Normalleistung,     bezw.    125 KW  Spitzenleistung bemessenen Kolbenkraft  maschine, 2 die dazu gehörende Kurbel  welle. Mit der     Kolbenkraftmaschine    ist ein  entsprechend bemessener     Schwungradgene-          rator    3 gekuppelt.. Die Leistung des     Gene-          rators    3 wird durch die Leitungen 4 und 5,  sowie 6 und 7 auf das Bahnleitungsnetz  übertragen.

   Durch die Leitungen 8 und 9  ist der Generator 3 ausserdem noch mit einem  grösseren, zur Aufnahme der Belastungs  spitzen bemessenen Generator 10 von rund  300 KW, elektrisch gekuppelt,, auf dessen  Welle 18 das als     zusätzliche,Sehwungsmasse     dienende Schwungrad 11 'angeordnet ist. 12  und 13 sind die Erreger für die beiden Gene  ratoren 3 und 10.  



  Die Kraftanlage arbeitet wie folgt:  Der in     Fig.    1 dargestellte Belastungsver  lauf ist durch den Bahnbetrieb gegeben.     Die          mittlere    Belastung des Netzes ist ebenfalls  bekannt und wird durch die Gerade b dar  gestellt. Sie beträgt im vorliegenden Fall  100 KW: Die Belastungsspitzen überschrei  ten normalerweise nicht den vierfachen Be-    trag der mittleren Belastung und dauern  durchschnittlich nicht mehr als zwei Mi  nuten. Es wird an das Kraftwerk die For  derung gestellt,     da.ss    es solchen Belastungs  spitzen mit einem     Frequenzabfall        bez #.     einem Abfall der     Generatordrehzahlen,    von  höchstens vier Prozent genügen muss.  



  Diese Bedingungen, sowie die folgenden  Zahlenangaben beziehen sich selbstver  ständlich nur auf das vorliegende Ausfüh  rungsbeispiel. In der Praxis ändern sich die  hier angegebenen Grössen von Fall zu Fall  und' in     weitgehendstem    Masse.  



  Bei normaler Belastung. zum Beispiel  80     KW,    betrage die Drehzahl der Kolben  kraftmaschine 200     T/min.    Die elektrische  Leistung des     Generators    3     (Fig.    3) geht zum  grössten Teil über die Leitung 6 und 7 an  das Netz und zu einem kleinen Teil über  die Leitungen 8 und 9 an den Generator  10 über, der als Elektromotor geschaltet ist  und sich mit dem Schwungrad 11 zusammen  mit zum Beispiel 1000     T/min.    dreht.

   Tritt  nun, zum Beispiel bei gleichzeitigem An  fahren mehrerer Züge, eine     Bela.stunggs.pitze     in der Höhe von 400     K@@r    auf, so wird der  normal für 100 KW bemessene Generator     :3     und die ihn antreibende Kolbenmaschine, da  sie der Belastung von 400 KW nicht ge  wachsen sind, an Drehzahl verlieren. Der  mit der schweren Schwungmasse 11 direkt  gekuppelte     Generator    10, der für eine Lei  stung von 300     KW    bemessen ist, dreht sieh  vorerst unverändert mit 1000     T/min.    weiter.

    Infolge des Drehzahlabfalles des Generators  3 wird nun ohne weiteres oder aber durch  die Wirkung automatischer Schalter (je  nachdem, welche     Stromart    verwendet wird)  der Generator 10, der bisher als Elektro  motor wirkte, als Generator umgeschaltet. so  dass er nunmehr durch das.     Schwungrad    11       an(retrieben    wird und die zur Deckung der  Belastungsspitze fehlenden 300 KW abgibt.  



  Infolge dieser Arbeitsabgabe an das     1\        etz     sinkt zwar die Drehzahl des Schwungrades  11 allmählich.     Das        Schwungrad    11 ist aber  derart bemessen, dass seine Drehzahl inner  halb der normal vorkommenden Belastungs-      spitzen, den     höchstzulässigen    Abfall von zum       Beispiel    vier Prozent nicht überschreitet.  Sobald die Belastung des Netzes den Nor  malbetrag von 80     KW    wiederum erreicht  hat-, steigt die Drehzahl des Generators 3       wiederum    auf ihren     normalen.    Betrag.

   Der  bisher als Generator geschaltete Generator  10     wird    nun ohne weiteres     oder    durch     auto-          inatisch    wirkende Schalter wiederum als Mo  tor     umgeschaltet.    Ein Teil :der vom Gene  rator 3 gelieferten Energie wird nun dazu  benützt, um die Drehzahl des Schwungrades  11, welche infolge der Belastungsspitze     ui    n  rund     vier    Prozent, das heisst auf 9;6     T/min.     gefallen war, wieder auf den normalen Be  trag von 1000     T/min.    zu erhöhen.

   Sobald  diese Drehzahl wieder erreicht ist, geht nur  noch soviel Energie vom Generator 3 an den  Generator 10 über, als nötig ist, um die  Drehzahl des Schwungrades 11 und des  Generators 10 auf 1000     T'/min.    zu erhalten.  Die dafür beanspruchte Leistung hat im  wesentlichen nur die Lager- und die Luft  reibungsverluste zu decken. Der Rest der  Leistung des Generators 8 wird an das Lei  tungsnetz abgegeben.  



  Nach     Fig.    4 kann die zusätzliche  Schwungmasse der Kraftanlage auch aus  einem     Schwungrad    14 bestehen, das     n:it     Hilfe der Zahnräder 15 und 16 mechanisch  mit der     Kolbenkraftmaschine    gekuppelt ist.  In diesem Fall muss auch der zusätzliche  Generator 10 mechanisch mit der Welle der       Kolbenkra.ftmaschine    verbunden werden, sei  es, dass er mit dem zusätzlichen Schwung  rad 14 oder mit der Welle der Kolbenkraft  maschine zusammengekuppelt wird. Um das  Anfahren der     Kolbenkraftmaschine    zu er  leichtern, empfiehlt es sich, das Zahnrad 15  durch eine     I@upplung    17 mit der Welle des  Schwungrades 14 zu verbinden.

   Ausserdem  ist es auch möglich, den Generator 3 und  den zusätzlichen Generator 10 für die     Be-          la:stungsspitzen    zu einem einheitlichen Ag  gregat zu vereinigen.  



  Es kann somit ein Kraftwerk von  100 KW mittlerer Belastung, das bisher zur  Deckung     dier    Belastungsspitzen durch eine         Primärkraftmaschinenanlage    von 400     KMT     Höchstleistung betrieben werden musste, nach  der Erfindung mit einer Primärkraft  maschinenanlage von nur 100     KW    Normal  leistung,     bezw.    von 125 KW Spitzen  leistung angetrieben werden.  



  Die gewaltige Energiemenge, die sich auf  diese Weise in Schwungrädern aufspeichern  lässt, kann     wie    folgt abgeschätzt werden: Be  trägt die Drehzahl der Kolbenmaschine  200     T/min.,    diejenige des zusätzlichen  Schwungrades 1000     T/min.,    und ist das       Trägheitsmoment    der zusätzlichen     Schwung-          masse    11 mit dem Generator 10 zusammen  sechsmal so gross wie dasjenige des     Genera-          tors    3 mit dien rotierenden Teilen der Kolben  kraftmaschine zusammen, so beträgt die ki  netische Energie, mit andern Worten,

   die       Energiespeicherfähigkeit    des Schwungrades  11 und des Generators 10 zusammen 6 mal  25, das heisst 150 mal soviel, als diejenige  des Generators 3 und der Kurbelwelle 2 zu  sammen, welche schon an sich nicht un  beträchtlich ist.  



  Die Speicherfähigkeit der Kraftanlage  kann durch Vergrösserung der Umfangs  geschwindigkeit der zusätzlichen Schwung  masse bis zur höchstzulässigen Grenze und  durch Zusammenkuppeln mehrerer     Schwung-          massen    in weitgehendstem Masse vergrössert  werden.  



  Es empfiehlt sich, den primären Gene  rator 3 und die unmittelbar mit ihm verbun  dene Schwungmasse nur derart zu bemessen,  als es für den gleichförmigen Gang der       Kolbenkraftmaschine    gerade nötig ist.     Da-          durch        wird    das     Zusammenarbeiten    bezie  hungsweise     das.    Parallellaufen der beiden       Genertoren    3 und 1.0 und das Ein  spielen aufeinander nach     grösseren        Bela-          stungswechseln,        wesentlich    erleichtert.

   Das  aus dem Generator 10 und der Schwungmasse  11 bestehende Aggregat spielt infolge seiner  grösseren Energie die führende Rolle. Der  Generator 3 und die Kraftmaschine müssen  sich deshalb möglichst störungslos an den  Generator 10 anpassen können.      Das beschriebene Verfahren lässt sich mit  beliebigen Stromarten, wie Gleichstrom,  Wechselstrom usw. durchführen. An Stelle  von Kolbenmaschinen können selbstver  ständlich auch Turbinen oder sonstige  Kraftmaschinen verwendet werden.  



  Das Anfahren und die Erregung der  Generatoren im Betrieb kann nach     bekannten     Gesichtspunkten vor sich gehen.  



  Die beiden Generatoren 3 und IM werden       normalerweise,        wie    im     Ausführungsbeispiel     beschrieben, elektrisch oder mechanisch mit  einander gekuppelt.     Grundsätzlich        könnte     die Kupplung aber auch auf     hydraulischem     oder magnetischem Wege erfolgen. Ebenso  können die     zusätzlichen        Schwungmassen    11  hydraulische mit der     Primärkraftmaschinen-          anlage    gekuppelt sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrisches Kraftwerk, insbesondere für Betriebe, bei denen relativ kurze Zeit cIiau- ernde Belastungsspitzen auftreten, wie zum Beispiel Bahnbetriebe, dadurch gekennzeich net, dass die Primärkraftmaschinenanlage in der Hauptsache der mittleren, die Generator anlage hingegen der maximalen Belastung des Netzes entsprechend bemessen ist, und dass ausser der für die Einhaltung der vor geschriebenen Gleichförmigkeit bestimmten Schwungmasse eine zusätzliche, zur Deckung der Belastungsspitzen bestimmte Schwung- masse vorhanden ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Kraftwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die für die Einhaltung der vorgeschiebenen Gleich förmigkeit bestimmte .Schwungmasse, als auch die zur Deckung der Belastun-'s- spitzen bestimmte Schwungmasse mit je einem Generator gekuppelt sind. 2. Kraftwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, -dass die zusätzliche Schwungmasse (11) elektrisch mit der Kraftmaschine gekuppelt ist. 3.
    Kraftwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass .der zusätzliche Gene rator (10) mechanisch mit dem Generator (3) gekuppelt ist. -1. Kraftwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Schwungmasse (11) mechanisch mit der Kraftmaschine gekuppelt ist. 7. Kraftwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, @dass die zusätzliche Schwungmasse (11) hydraulisch mit der Kraftmasohine gekuppelt ist. 6.
    Kraftwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeehnet"dass der zusätzliche Gene rator (10) und der Generator (3) zu einer Einheit vereinigt sind. 7. Kraftwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, @dass die zusätzliche Schwungmasse in Teilmassen unterteilt ist.
CH137858D 1929-03-04 1929-03-04 Kraftwerk, beispielsweise für Bahnbetriebe. CH137858A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0158576A1 (de) * 1984-04-06 1985-10-16 Société ESAC S.A. Verfahren und Anlagen zum Regeln der Frequenz eines elektrischen Stromes

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0158576A1 (de) * 1984-04-06 1985-10-16 Société ESAC S.A. Verfahren und Anlagen zum Regeln der Frequenz eines elektrischen Stromes

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