CH137864A - Einrichtung zur Fernsteuerung elektrischer Schaltgeräte. - Google Patents

Einrichtung zur Fernsteuerung elektrischer Schaltgeräte.

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CH137864A
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Boder Ernst
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    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C23/00Clocks with attached or built-in means operating any device at preselected times or after preselected time-intervals
    • G04C23/02Constructional details
    • G04C23/12Electric circuitry

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Description


  Einrichtung zur Fernsteuerung elektrischer Schaltgeräte.    Die Erfindung betrifft eine Einrichtung  zur Fernsteuerung einer Mehrzahl von elek  trischen Schaltgeräten mittelst Fernschalt  relais durch einen gemeinsamen Steuerungs  schalter und besteht darin,dass die zur Steue  rung der Schaltgeräte dienenden     Ferngchalt-          relais    einerseits an einem Netzleiter, ander  seits an einem Hilfsleiter liegen, welch letz  terer durch den in Abhängigkeit von einer  Schaltuhr stehenden Steuerungsschalterder  art beherrscht wird, dass die Fernschaltrelais  impulsweise unter Spannung gelangen, wor  auf deren Stromkreis in sich geschlossen  wird, so dass die Schaltgeräte durch Fern  steuerung von einer Station aus betätigt wer  den können,

   wobei die Fernschaltrelais mit  einstellbaren Schaltorganen zur Änderung  der Zeit der Betätigung der Schaltgeräte  versehen sind.  



  Die schematische Zeichnung veranschau  licht mehrere Ausführungsbeispiele des Er  findungsgegenstandes.  



  Fig. 1 zeigt den gemeinsamen Steuerungs  schalter und die übrigen Teile, die in der    Station angeordnet sind, von der aus ge  steuert werden soll, mit einer Einzelheit in  Fig. ja herausgezeichnet;  Fig. 2 zeigt die dazu gehörigen Fern  schaltrelais an beispielsweise zwei Ver  braucherstellen, deren Zahl natürlich belie  big sein kann;  Fig. 3 und 4 stellen Varianten von  Stationseinrichtungen mit einer selbsttätigen  Nachschaltvorrichtung für zurückgebliebene  Fernschaltrelais dar.  



  In Fig. 1 sind A, A1 zwei Speiseleitungen  des Netzes, die zu den Verbraucherstellen  führen. B ist ein Hilfsleiter, welcher mit  einem Netzleiter zusammen den Steuerstrom  kreis bildet. C ist eine Schaltuhr, welche den  motorangetriebenen Steuerungsschalter D  überwacht.  



  In Fig. 2 sind zwei FernschaHrelais J  und     P    dargestellt, welche einerseits an den  Hilfsleiter B und anderseits an die Speise  leitung A     bezw.    A'     an@geschiossen    sind.  



  Die     SchaItuhr    C in     Fig.    1 besitzt eine von       einem        nichtdargestellten    Uhrwerk oder Ho-      t orgetriebe in Drehung versetzte Zeitscheibe  30, welche in 24 Stunden eine volle Umdre  hung um die Achse 31 macht und eine Zeit  skala mit den Stunden 1 bis 2 4 trägt.

   Auf  einem äussern lnd einem innern Kreis ist  die Zeitscheibe 30 mit vorspringenden Schalt  stiften 32 bezw. 32' versehen, welche bei  ihrem Umlauf mit den Fingern 35 und 35'  einer Umschaltwippe 34 in Eingriff kommen  und diese in hekaanter Art abwechslungs  weise um die Achse 33 nach links und rechts  schwenken. 37 ist eine Wippfeder, welche  dabei gespannt wird und nach Überdrehung  über den toten Punkt die Wippe 34 in die  jeveilige Grenzstellung springen lässt, wobei  eine Kontaktzunge 38 durch die Mitnehmer  bolzen 36, 36' der Wippe 34 eitgeführt und  sprungweise in die Schaltstellungen I und II  bewegt wird. Die Kontaktzunge 38 bestreicht  die Kontaktbrücke 38' und die getrennten  Kontaktstellen 38", 38"'.  



  Bei dem motorangetriebenen Steuerungs  schalter D sind 39 und 40 zwei um 90  zu  einander versetzte Schaltbrücken, die auf dar  drehbaren Welle 42 festsitzen. 39', 39" und  40', 40" sind die zugehörigen Kontaktstellen.  Auf der Welle 42 sitzt isoliert ein Kontakt  segment 41, welches abwechslungsweise mit  den Kontaktfingern 41', 41" und 41"', 41""  in Berührung steht. Bei 43 ist eine erst nach  einer bestimmten Vorspannung in Wirkung  tretende Sprungfederkupplung angedeutet,  welche die Mlotorwelle 44 bezw. deren Über  setzungsorgane, die in der Zeichnung nicht  dargestellt sind, mit der Welle 42 der     Schalt-          briichen    verbindet. Die Welle 44 erhält ihren  Antrieb vom Motor 45, dessen Feldspulen  mit 45', 45" bezeichnet sind.  



  Bei 46 ist ferner ein Handselalter mit  zwei zusammengekuppelten Schaltbrücken  dargestellt, mittelst deren abwechslungsweise  bei 46' und bei 46" ein Kontakt hergestellt  werden kann, und die dazu bestimmt sind,  die     Schaltfunktionen    des motorangetriebenen  Steuerungsschalters D zu übernehmen, falls  an diesem     Störungen    oder Fehler auftreten  sollten. 47 ist eine Zugfeder, die den Hand  umschalter 46 jeweils nach der Betätigung    wieder in die gezeichnete Stellung zurück  führt.  



  Mit 48 ist ein gewöhnlicher Umschalter  bezeichnet, mittelst dessen an den Kontakten  48', 48" der Hilfsleiter B von Hand ent  weder an den Stromkreis der motorangetrie  benen oder an den Stromkreis der     händ-          betätigten    Schaltbrücken umgelegt werden  kann.  



  Am Steuerstromkreis lieb ein Kontakt  umsehalter s9, der von Hand umschaltbar ist,  aber für gewöhnlich in der Mittellage oder  Nullstellung steht. Derselbe ist zum zeit  weiligen Ersatz der Schaltuhr C bestimmt,  falls dieselbe ausser Funktion treten sollte,  oder kann auch     zur    Ausführung von     Nach-          oder    Korrektionsschaltungen mittelst des mo  torangetriebenen 8teuerungsschalters D die  nen. Die Kontakte 49', 49", 49"' des Um  schalters 49 liegen daher in Parallelschal  tung mit len jenigen der Schaltuhr C.  Immerhin liesse sich statt des     Kontakt-          ,,ims    chalters 49 auch eine mechanische Steue  rung für das Getriebe des Steuerungsschal  ters D verwenden.  



  50, 50' sind zwei von Hand zu     betäti-          gende    Hilfsk ontaktschalter bind 51, 51' sind       Zeitkontrollrelais    an den Speiseleitungen A       bezw.    A\. Diese Teile sollten zur     Kontrolle     des Schaltzustandes im Netz dienen und  können auch zur Vornahme von     Korrektions-          und        Nachschaltun"jen    der Relais einzelner       Speiseleitungen    benutzt werden.  



  In     Fig.    2 ist I ein     Fernschaltrelais,    be  stehend aus einer drehbaren Zeitscheibe 52,  die um die -Achse 53 drehbar ist, und     a        l     ihrer Peripherie beispielsweise vier einstell  bare Reiter mit vorspringenden Schaltstiften  54     trägt.    Die Zeitscheibe 52 kann durch  einen periodisch erregten Elektromagneten       schrittweise    gedreht werden, indem     clir=          M.a.gnetspule    55 desselben, wenn sie durch  einen Stromimpuls erregt     wird,

      den Eisen  kern 56 anzieht-und nach     Unterbrechung        dps     Stromimpulses ihn wieder     loslässt,    wobei das       Schaltrad    57 durch die     Wirkung    der Feder  5'7' um einen     bestimmten    Drehwinkel in der       eingezeichneten    Pfeilrichtung mitbewegt      wird. Das Schaltrad 57 überträgt seine     Dreh-          mittelst    eines Übersetzungsgetrie  bes auf die Zeitscheibe 52.

   Die Drehbewe  gung der letzteren wird durch die Schalt  stifte 5s auf das fernzusteuernde Schalt  gerät, in diesem Falle eine drehbare Kontakt  walze 58 mit vorstehenden Fingern über  geleitet, indem die Schaltstifte 54 bei ihrer  Kreisbewegung an den Fingern der Walze 58  greifen und letztere ebenfalls schrittweise  drehen, so dass die 'Schaltwalze 58 abwech  selnd in Ein- und Ausschaltstellung     bewegt     wird. Es erfährt somit beispielsweise ein  Heizstromkreis innert 24 Stunden eine zwei  malige Ein- und Ausschaltung.  



  J1 ist ein weiteres Fernschaltrelais, das  jedoch statt durch einen Elektromagneten  durch ein Motorgetriebe in Bewegung gesetzt  wird. Der Motor 59 ist zwischen den Hilfs  leiter B und die Speiseleitung A1 geschaltet.  Bei Aussendung eines Stromimpulses setzt  der Motor ein Vorgelege 60 in Drehung, wo  durch der mit diesem festverbundene Arm  60' aus der mit vollen Linien gezeichneten  in die mit gestrichelten Linien gezeichnete  Stellung bewegt wird. Nach Unterbrechung  des Stromimpulses wird das Schaltrad 57     un-          t    er Wirkung der Zugfeder n 57' im Sinne des       eingezeichneten    Pfeils bewegt und die Zeit  scheibe 52 um einen Schritt vorgerückt.

    Gleichzeitig ist aber das Motorvorgelege samt  dem Motoranker entgegen der     Antriebsdre-          richtung    in die ursprüngliche Stellung zu  rückgeführt worden. Die Zeitscheibe steuert  in diesem Beispiel die Zählwerkumschaltung  eines Doppeltarifzählers.  



  Die Wirkungsweise der Einrichtung ist  wie folgt:  In der Stellung der Teile nach Fig. 1 und  2 ist der Steuerstromkreis durch die Schalt  brücke 40 über E, 40', 40, 40", 48, B, B'  bezw. B" auf den Null-Leiter in sich ge  schlossen; er ist also nicht störbar. An der  Station läuft die Zeitscheibe 30 entsprechend       üer    Bewegung des Uhrwerkes mit gleichför  miger Geschwindigkeit um und bewirkt     mit-          telst    des nächst anschlagenden Schaltstiftes  32', der am Schaltwippenfinger 35' ankommt,    eine Umstellung der Kontaktzunge 38 nach  links in die Stellung I.

   Infolgedessen wird  der Stromkreis des Motors 45 über a, 45, b,  41', 41, 41", c, 38", 38, 38' d geschlossen,  der Motor 45 setzt     mittelst    der Springkupp  lung 43 die Welle 42 in Bewegung, die sich  um 90   dreht, womit die Schaltbrücke 40  geöffnet und jene 39 geschlossen wird. Die  Folge davon ist, dass der Steuerstromkreis  jetzt vom Plus-Leiter über F, 39', 39; 39 ",  48, B, B' bezw. B" zum Null-Leiter verläuft  und die Fernschaltrelais J, J1 erregt und  nach Unterbrechung des Stromimpulses die  Zeitscheiben derselben um einen Schritt vor  wärts geschaltet werden.  



  Bei der Drehung der Welle 42 um 90    ist das Kontaktsegment 41 aus der in Fig. la  mit vollen Linien gezeichneten in die mit  gestrichelten Linien gezeichnete Stellung ge  langt. Der Motorstromkreis ist somit unver  ändert geschlossen. Der Motor 45 läuft da  her weiter und bewirkt mittelst der an  gespannten Springfederkupplung 43     uu-          mittelbar    eine zweite Teildrehung der Welle  42 um 90  , wodurch die Schaltbrücke 39 ge  öffnet, jene 40 dagegen geschlossen wird.  Das Kontaktsegment 41 hat nunmehr den  Motorstromkreis unterbrochen; es ist jedoch  mit den Kontakten 41"', 41 "" in Berührung  gelangt, wodurch die Schliessung des Motor     -          stromkreises    für die nächstfolgende Schalt  funktion vorbereitet wurde.  



  Die Öffnung,der :Schaltbrücke 39 und die  Schliessung der     Schaltbrücke    40 hat das er  neute     Insichschliessen    des Steuerstromkreises  des     Fernschaltrelais    über den     Null-Leiter    zur  Folge.  



  Dieser Zustand bleibt solange bestehen,  bis nach einer bestimmten Zeit ein Schaltstift       32    .der Zeitscheibe der     Schaltuhr    C an dem  Finger 35 der .Schaltwippe 34 anstösst und  die Kontaktzunge 38 aus der :Stellung I in  diejenige     II        bewegt.    Der von vorhin vor  bereitete 'Stromkreis des Motors 45 wird jetzt  über     a,    45, b, 41"', 41"", e, 38"', 38, 38',  d geschlossen, und :der Motor     bewirkt    wieder  wie vorhin in zwei unmittelbar aufeinander  folgenden     Schaltbewegungen    von je<B>90'</B> zu-      nächst die Erregung der Fernschaltrelais und  nachher das Zusichschliessen des Steuerstrom  kreises derselben.  



  Da in der Fig. 1 an der Zeitscheibe 30  die Schaltstifte 32 und 32' sich in Abständen  von je einer Stunde folgen, so findet also  stündlich ein Schaltvorgang, das heisst die  Aussendung eines Stromimpulses statt. Die  Zeitscheiben der Fernschaltrelais werden  jedesmal um eine Stunde gedreht und führen  somit ebenfalls in 24 Stunden eine volle Um  drehung aus, gleich wie die Zeitscheibe der  Schaltuhr C in der Schaltstation.

   Bei den  Fernschaltrelais können die Reiter 54 nach  Belieben auf verschiedene Schaltzeiten ge  stellt werden, so dass mit periodisch aus  gesandten Stromimpulsen in einem elek  trischen     Verteilungsnetz    zeitlich verschie  dene Steuerungen ausgeführt werden können,  zum Beispiel Steuerung der     Zählwerk-          umschalteinriehtung    von Doppeltarifzählern,  Ein- und Ausschaltung von elektrischen  Strassenbeleuchtungen, Sperren von Heiz  stromkreisen zu verschiedenen Tageszeiten  usw.  



  In der Regel wird es aber wünschbar sein.  die Stromimpulse nicht nur alle Stunden ab  zugehen, wie in vorstehender Beschreibung  angenommen wurde, sondern man wird  zweckmässig kürzere Zeitperioden von etwa  5 bis 10 Minuten vorsehen.  



  'Wie schon früher beschrieben, ist noch  ein Handbrückensehalter 46 (Fig. 1) vorge  sehen, mittelst dessen, nach Umstellen des  Umschalters 48 vom Kontakt 48' auf Kon  takt 48", etwa durch Niederdrücken von  Hand Stromimpulse nach den     Fernschalt-          relais    ausgesandt werden können. In der  Ruhezeit wird durch diesen ebenfalls der  Steuerstromkreis in sich geschlossen.  



  Der Umschalter 49 ist ebenfalls zum  Zwecke der Handschaltung vorgesehen, und  zwar zur     Steuerung    des     motorangetriebenen     Hauptsehalters D von Hand, namentlich um  nach Stromunterbrüchen im Netz das Nach  schalten der Fernschaltrelais von Hand in  die der Zeit entsprechende Stellung zu er  möglichen, Natürlich liesse sich die hier    elektrisch wirkende Handsteuerung des  Steuerungsschalters B auch auf mecha  nischem Wege, etwa mittelst einer dem  Federtriebwerk zugeordneten mechansichen,  handbetätigten Nachschaltvorrichtung zum  zeitweiligen Ersatz der Schaltuhr bewerk  stelligen.  



  Die Kontrollrelais 51, 51' sind je an seiner  Speiseleitung angeschlossen und ähnlich aus  geführt wie die Fernschalrelais, mit den  Unterschiede aber, dass sie nur zur Kontrolle  der Stellung der Fernschaltrelais dienen.  Wenn alle Schaltungen im Netz ununter  brochen erfolgen, so zeigen die     Kontroll-          relais,    die die gleiche Zeit anzeigen, wie die  Fernschaltrela is, die Übereinstimmung mit  der Schaltuhr C. Sie sind in analoger Weise  ann oesoliloen wie die Fernschaltrelais; im  Ruhezustand ebenfalls in sich geschlossen.  im Schaltzustand liegen sie im Stromkreis  vom Plus-Leiter über F, B, G bezw. G' zum  Null-Leiter.  



  Für den Fall, dass in einer der Speise  leitungen A oder A1 aus irgend einem  Grunde, beispielsweise zu Reparaturzwecken  im Netz, der Null-Leiter bei y bezw. y'  unterbrochen wird, bleiben die auf dem un  terbrochenen Netzteil angeschlossenen Fern  schaltrelais, wie auch das     Kontrollrelais    an  der Station stehen. Angenommen, die Speise  leitung A1 sei bei x', y' allpolig unterbrochen  worden und nunmehr zur Wiederinbetrieb  setzung bereit, so sind vor dieser Wieder  inbetriebnahme die     Fernschaltrelais    auf die  sem Netzteil samt dem Kontrollrelais 51'       nachzuschalten,    das heisst. auf gleiche Zeit  mit demjenigen Schaltstift der Schaltuhr     C.     an der Station zu bringen, welcher den letz  ten Impuls veranlasst hat.

   Dies wird     be-          w        eilzsi        ellig-t    durch     peiiodiselie    Aussendung  von     @Stromirnpulsen    auf den     albgetrennten     Netzteil A'     mittelst    des     Handschalters    50'.

    Der Verlauf des     Steuerstromes    für die     Fern-          schaltrela.is    geht dann vom     Plus-Leiter    aus  über     H',    50', G', Null-Leiter, B",<I>59, B, E</I>  zurück zu dem unter     Spaununc        stehenden     Null-Leiter (Hilfsleiter) und anderseits für       ,das    Kontrollrelais vom     Plus-Leiter    über H',      50', 51', B, E ebenfalls zum Null- oder Hilfs  leiter.  



  Sobald das Kontrollrelais 51' auf die  gleiche Zeit nachgerückt ist, welche der  Stellung desjenigen Schaltstiftes der Schalt  uhr C entspricht, der die letzte     Impuls-          gebung    eingeleitet hat, sind auch die Fern  schaltrelais auf die richtige     Stunde    nach  gerückt, worauf unmittelbar     anschliessend     das Trennmesser und die Sicherungen in der  Reilenfolge y', x' einzuschalten sind. Die  schrittweise Schaltung erfolgt nunmehr wie  der selbsttätig von der Schaltuhr C aus.  



  Bei isoliert verlegten Hilfsleitern kann  diese Nachschaltung nach mittelst eins  Handumschalters von der Art des Schalters  46 durchgeführt werden, welcher in den be  treffenden Hilfsleiter einzubauen ist und der  bei jeder     Impulsgebung    zuerst den in sich  geschlossenen Kreis der Fernsehaltrelais  unterbricht und den Plus-Leiter zur     Impuls-          gebung    mit dem Hilfsleiter in Verbindung  bringt. (Stromverlauf: Plus-Leiter, Hilfs  leiter, Fernschaltrelais, Null-Leiter, ander  seits: Plus-Leiter, Hilfsleiter,     Zeitkontroll-          relais,    Null-Leiter).  



  In vorstehendem ist angenommen,     dass    im  Verteilungsnetz mehrere verschiedenzeitliche  Schaltoperationen ausgeführt werden sollen,  vobei die Schaltuhr C in gleichen Zeit  perioden die Aussendung von Stromimpulsen  v eranlasst, die bei den Fernschaltrelais die  periodische Nachschaltung einer Zeitscheibe  bewirken. Jedes Fernschaltrelais kann somit  mittelst an seiner Zeitscheibe beliebig ein  stellbarer Schaltorgane 54 (Fig. 2) ganz un  abhängig von den andern Schaltungen von  Verbraucherstromkreisen usw. vollziehen.  



  Zur Fernsteuerung von Schaltgeräten mit  einem Minimum von Stromimpulsen können  an der Zeitscheibe 30 der Schaltuhr C den  zu     bestimmten    Zeiten vorzunehmenden Schal  tungen entsprechende Schaltstifte 32, 32'  oder verstellbare Reiter angebracht werden.  Die Aussendung der Stromimpulse kann da  bei in ganz beliebigen Zeitintervallen er  folgen. Jeder Stromimpuls schaltet alle  Fernschaltrelais wie bei den vorbeschrie-    benen Beispielen um den gleichen Dreh  winkel vorwärts. Diesem Drehwinkel entspre  chend sind auf der Schaltscheibe der Uhr C  die Schaltstifte bezw. verstellbaren Reiter in  solcher Anzahl einzusetzen, dass die Schalt  scheibe der Fernschaltrelais pro 24 Stunden  je eine volle Umdrehung ausführen.

   Zu den  Zeiten, da in der Station Stromimpulse aus  gesandt werden, können mittelst der an den  Fernschaltrelais beliebig einstellbaren Schalt  organen Schaltgeräte betätigt werden; natür  lich braucht auch bei diesem Ausführungs  beispiel nicht jedes Schaltgerät bei jedem  Stromimpuls durch sein Fernschaltrelais be  tätigt zu werden.  



  Wenn es sich für alle Fernschaltrelais  nur um die Fernübertragung ein und der  selben Schaltvorgänge im ganzen Netz han  delt, zum Beispiel ein- oder mehrmalige     Ein-          und    Ausschaltung der Strassenbeleuchtung.  so genügt es, an der Zeitscheibe 30 der  Schaltuhr C nur auf den entsprechenden  Ein- und Ausschaltzeiten Schaltstifte 32, 32'  oder verstellbare Reiter anzubringen.  



  In der Fig. 3 ist eine Stationseinrichtung  zur Aussendung von Stromimpulsen auf die  Fernschaltrelais dargestellt, die sich von der  anhand von Fig. 1 beschriebenen dadurch  unterscheidet, dass an Stelle des     Handnach-          sohalters    49 eine selbsttätige     Nachschaltvor-          richtung    an dem Uhrwerk oder dem Motor  getriebe angebaut ist.

   Diese     Nachschaltvor-          richtung    gibt jedesmal nach     Stromunter-          brüclien    in den     iSteuerstromkreis    so lange  rasch aufeinanderfolgende Stromimpulse auf  die     .Fernschaltrelais    der an diese Station an  geschlossenen Speiseleitungen ab, bis     diese     Relais wieder auf gleiche Zeit mit der       .Schaltuhr    in !der Station nachgerückt sind  Da,

   in der     Fzg.    3 ausser der     selbsttätigen          Nachschaltvorrichtung    alle Teile dieselben  sind wie in     Fig.    1 und gleiche Funktionen  ausüben, so wird hier auf das schon     Be-          sehriebene    nicht mehr eingetreten.  



  In der schematischen     Fig.    3 ist die die  Zeitscheibe 30 der Uhr C antreibende Achse  31' nach vorn     verlängert    und an ihr     sitzen     isoliert zwei Schleifringe 79, 79'. die mit      einem Hilfsschalter 80, ö0', 80" in einem  Hilfsstromkreis liegen. )as drehbare Kon  taktmesser 80 dieses Hilfsschalters ist auf  der Welle 81 isoliert befestigt, welche in  einem Arm 82 drehbar gelagert ist, der       seinerseits    fest auf dem freien Ende der ver  längerten Uhrachse 31' sitzt und sich also  mit dieser dreht.

   Auf dem andern Ende der  Welle 81 ist eine mit Finger 83' versehene  Scheibe 83 lose angebracht, welche mittelst  einer schematisch angedeuteten Kupplungs  feder 84 mit einer auf der Welle 81 fest  sitzenden Rastenscheibe ö5 verbunden ist,  mit der ein Schnappriegel 86 zusammen  wirkt. Diese Einrichtung soll ein     sprung-          weises    Schalten des Schaltmessers 80 ermög  lichen. Die Fingerscheibe ö3 steht unter dem  Einfluss einer Zeitscheibe 87, wozu diese am  Umfang mit einem Schaltnocken 88 versehen  ist, in dessen Bahn der Finger 83' hinein  ragt.

   Die Zeitscheibe 87 wird in gleicher  Weise wie die früher beschriebenen Fern  schaltrelais angetrieben, indem die Wicklung  89 des hier beispielsweise d argestellten Elek  tromagnetes durch ausgesandte Stromimpuls  erregt und dadurch der Eisenkern 90 ange  zogen wird, welcher nach Aufhören des  Stromimpulses niedergeht und das Schaltrad  91 in der eingezeichneten Pfeilrichtung um  einen bestimmten Winlel dreht. Durch Über  setzungsorgane wird die Drehbewegung des  Schaltrades 91 auf die Zeitscheibe 87 über  tragen, welche also schrittweise der gleich  mässigen Drehung der Zeitscheibe 30 der Uhr  C und derjenigen des Armes 82     nachfolgt     und also ebenfalls in 2d Stunden eine volle  Umdrehung ausführt.  



  Dieser Zustand erfährt keine Anderung,  bis das Netz ans irgend einem Grunde  spannungslos wird, so dass zwar die Stations  uhr C mit gleichförmiger Geschwindigkeit  weiterläuft, die stromlosen Fernschaltrelais  einschliesslich das durch die Zeitscheibe 87  und ihr Schaltwerk gebildeten Stations  relais h aber ausser Takt zur Stationsuhr C  kommen. Alsdann wird der mit der Achse  31' derselben sich drehende Arm 82 mit dem  Hilfsschalter 80, 80', 80" nach kurzer Zeit    die nun sti@lstehende Zeitscheibe 87 überholen  lind der F inger ö3' wird durch Anstossen an  den Schaltnocken 88 verdreht, wodurch die  Schliessung des bis dahin geöffnet gewesenen  Kontaktmessers 80 vollzogen wird. Dasselbe  bleibt nun in Schlussstellung, während der  Arm 82 seine Umlaufbewegung     um    die still  stehende Zeitscheibe 8 7 fortsetzt.  



  In dem Augenblick aber, wo das Netz  wieder unter     Spannung    gesetzt wird, wird  auch schon ein Stromkreis a, 45, b, f, 79',  80', 80, 80", 79, g, 38',d geschlossen, so dass  der Motor 45 anläuft und durch Betätibung  der Schaltbrücken 39, 40 in kurzen Pausen  Stromimpulse in das Netz gesandt werden,  welche die F ernschaltrelais, wie auch das  Stationsrelais K schrittweise nachschalten,  bis der synchrone Gang mit der Stationsuhr  C wieder hergestellt worden ist. Dies ist  erst dann der Fall, wenn die Zeitscheibe 87  den Finger 83' eingeholt hat und die Finger  scheibe 83 wieder verdreht worden ist, so  dass das Kontaktmesser 80 geöffnet wird. Da  mit sind alle Teile wieder in normalem Gang.

    Nach dem erfolgten Nachschalten der Schalt  relais liegt es schliesslich len Motor 45 noch  ob, die geschlossene Schaltbrücke 39 zu  öffnen, dafür jene 40 zu schliessen, um so die  Einrichtung für die Auswirkung des näch  sten Stromimpulses in Bereitschaft zu setzen.  



  Auch hier liesse sich statt der elektrischen  Steuerung der N achschaltvorrichtung eine  mechanische mit dem Schaltbrücken-Nach  schaltgetriebe zusammenbauen.  



  Eine weitere     dem,    gleichen Zweck die  nende selbsttätige     Nachschaltvorrichtung    isst  in     Zig.    4 wiedergegeben.  



  Mit 30 ist     wiederum    die Zeitscheibe der  Stationsuhr C bezeichnet, welche auf der       ,V        elle    31 sitzt und sich mit dieser .dreht. 101  ist eine um die W     elle    31 drehbare     Schalt-          schebe,    an der die Schaltstifte 32, 32' in  Abständen von beispielsweise einer Stunde       angebracht    sind, analog wie bei .der Zeit  seheibe 30 der     Fig.1    und. 3.

   Die .Schalt  scheibe<B>101</B> wird von einer Feder 102     mit-          telst    zwischengeschalteter Antriebsorgane  <B>103</B> angetrieben und stösst im Normalbetriebe      mit einer an ihr befestigten Nase 104 gegen  den an der Zeitscheibe 30 angebrachten An  schlag 104'. Beide Scheiben 30 und 101  drehen sich also mit gleichförmiger     Ge-          schwindigkeit,    wobei die Schaltwippen-Kon  taktzunge 38 durch die Schaltstifte 32, 32'  wechselweise in die Stellungen I und II be  wegt wird.  



  Mit der Schaltwipp e der Kontaktzunge  3 8 ist fest verbunden eine Sperrscheibe 105  mit zwei Sperrzähnen 105', 105", mit denen  eine um die Achse 106 schwenkbare Sperr  gabel 107 zusammenwirkt. 108 ist eine  Wippfeder, unter deren Wirlung die Sperr  gabel 107 in ihren Grenzstellungen zu ver  harren trachtet. Zwischen den Schenkeln der  Sperrgabel 107 liegt ein um die Achse 109  drehbares Exzenter 110, welches von der  Schaltbrückenwelle 42 aus mittelst der  Zahnräder 111, der Hilfswelle 112 und der  Kegelräder l13 a ngetrieben wird.

   Das Ex  zenter 110 dreht sich mit der Welle 42  sprungweise jeweils um 90' und bringt die  Sperrgabel 107 jedesmal in     Aussersperr-          tellung    zu den Sperrzähnen 105', 105'', so  dass die Wippe mit der Kontaktzunge 38 sich  frei wechselweise in die Stellungen I und TI       bewegen    kann.  



  Sobald nun aber die Schaltstation aus  irgend einem Grunde stromlos wird, so blei  ben die Funktionen des Motors s5 aus, das  Exzenter 110 bleibt damit auch stehen, zum  Beispiel in der gezeichneten Stellung. Die  Folge davon ist, dass bei der nächstfolgenden  Beweglang der Wippe mit der Kontaktzunge  38 in die Stellung I die Sperrgabel 107 unter  der Wirkung der Wippfeder 108 auf der  Achse 106 in zur Uhrzeigerbewegung ent  gegengesetztem Sinne geschwenkt wird, so       dass    ihr oberer Sperrzahn mit dem Sperrzahn  l05' in Eingriff kommt und dadurch die  Kontaktzunge 38 in der SWlung I gesperrt  wird.  



  Beim nächstfolgenden Anschlag eines  Sehlagstiftes 32 der Schaltscheibe 101 wird  diese an dem Wippfinger 35 aufgehalten,  während die Zeitscheibe 30 sich mit     gleieh-          förmiger    Geschwindigkeit weiterdreht. Es    findet nun eine relativ immer grösser wer  dende Verdrehung der Zeitscheibe 30 gegen  über der Schaltscheibe 101 statt, bis die  Schaltstation wieder unter Spannung gesetzt  wird. Alsdann wird der Motor 45, dessen  Stromkreis a, 45, b, 41, c, 38", 38, 38', d  geschlossen ist, in Gang gesetzt, so dass durch  Betätigung der     Schaltbrücken    39, 40 ein  Stromimpuls aalt die F ernschaltrelais aus  gesandt, gleichzeitig aber auch das     Exzenter     110 in zwei sprungweisen Schritten um je  90   verdreht wird.

   Die Sperrgabel 107 wird  vom Exzenter 110 um ihre Achse 106 im  Sinne der Uhrzeigerbewegung verschwenkt  und ihre obere Sperrnase ausser Eingriff mit  dem Sperrzahn 105' der Scheibe 105 ge  bracht.  



  Die Schaltscheibe 101 wird nun durch  die Feder 102 gegenüber der Zeitscheibe 30  in     beschleunigtem    Tempo, das durch eine  nicht dargestellte Hemmvorrichtung begrenzt  werden kann, angetrieben, wobei die Wipp  schalterzunge 38 in rascher Aufeinander  folge wechselweise in die Stellung I und II  bewegt wird, immer jedoch unter vorüber  gehender Sperrung der Schaltscheibe 101 ir  ihrer während der Dauer der Impulsgebung  erfolgenden schrittweisen Bewegung.

   Es  werden somit rasch aufeinan derfolgende  Stromimpulse auf die Feruschaltrelais ab  g     ege        'ben,        und        zwar        solange,        C        bis        die        Schalt-          scheibe    101 die     Zeitscheibe    30 eingeholt hat  und ihre Nase     111?    an     den    Anschlag 104' der  Zeitscheibe 30 anzuliegen kommt. Von jetzt  ab arbeitet die Einrichtung wieder normal  in dem von dem Gehwerk der Uhr gegebenen  Tempo.  



  Die     geschilderten        Vorgänge    würden sich  in analoger Weise abspielen, wenn bei Aus  fall der     hetzspannüng    die Schaltwippe mit  der     Kontaktzunge        38    statt in     .der        Stellung    I  in derjenigen     II    durch die .Sperrgabel 107       gesperrt    würde.  



  Bei Antrieb der     Schaltbrücken    durch       Federtriebwerk    oder dergleichen (anstatt  Elektromotor) kann sowohl die     normale     Steuerung der     Schaltscheibe   <B>101,</B> als auch  die     Nachsch.altstenerung        ausschliesslich    auf      mechanischem Wege erfolgen, in welchem  Falle naturgemäss die Stromkreise a, b, e,  d und a, b, e, d in Wegfall kämen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Fernsteuerung einer Mehrzahl von elektrischen Schaltgeräten mittelst Fernschaltrelais durch einen ge meinsamen Steuerungsschalter, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Steuerung der Schaltgeräte dienenden Fernschaltrelais einerseits an einem Netzleiter, anderseits an einem Hilfsleiter liegen, welch letzterer durch den in Abhängigkeit von einer Schalt uhr stehenden Steuerungsschalter derart be herrscht wird, dass die Fernschaltrelais im pulsweise unter Spannung gelangen, worauf deren Steuerstromkreis in sich geschlossen wird, so dass die Schaltgeräte durch Fern steuerung von einer Station aus betätigt werden können, wobei die Fernschaltrelais mit einstellbaren Schaltorganen zur Ände rung der Zeit der Betätigung der Schalt geräte versehen sind. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Steue rungsschalter mit einem elektrischen An triebsmotor versehen und ausser der Schaltuhr zur Steuerung desselben auch noch ein zusätzlicher, im Stromkreis des Antriebsmotors liegender Schalter vorge sehen ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen Netz und Hilfsleiter ein Hilfsstromkreis mit Kontrollrelais und Schalter vorgesehen ist, vermöge dessen man einerseits die Stellung der Fernschaltrelais jederzeit in der Station kontrollieren und anderseits zurückgebliebene Fernschaltrelais auf Synchronismus mit der Schaltuhr bringen kann.
    3 Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass bei isoliert ver legtem Hilfsleiter in demselben ein Hand- umschalter zum Nachschalten der Fern schaltrelais während des Betriebes ein gebaut ist. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mit dem Schalt organ der Schalter eine selbsttätige Nach schaltvorrichtung derart zusammengebaut ist, dass sie bei Aussertaktkommen der Fernschaltrelais ein Motorgetriebe für den Antrieb des Steuerungsschalters in der Weise zu beeinflussen vermag, dass der selbe so lange die Sendung aufeinander folgender Stromimpulse zur Betätigung der Feraschaltrelais vermittelt, bis die Fernschaltrelais wieder synchron mit der Schaltuhr eingestellt sind. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltuhr, welche die Steuerung des Steuerungsschalters vermittelt, einen Hilfsschalter zu einem mit den Fernsehalt relais synchron laufenden Stationsschalt relais derart fortlaufend in Bewegung hält, dass er für den Fall, dass die Fern schaltrelais zur Schaltuhr ausser i akt schritt kommen, sich relativ zum Stations- scha.ltrelais verstellt und -dadurch einen das selbsttätige Naöhschalten der Schalt relais bewirkenden :Stromkreis herstellt. 6.
    Einrichtung naeli Patentanspruch und Unteransprüchen .l und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass der Hilfsschalter auf einem arm. der auf der Hauptwelle der Schaltuhr befestigt ist, angeordnet uud sein im Arm drehbar gelagertes Schalt glied mit einem Anschlag versehen.
    ist, der bei Relativverdrehung des Hilfs- sehalters zur Zeitscheibe des Stations- schaltrelais mit einem Nocken derselben zusammenstösst, um die Schliessung des Hilfsschalters und die Vorbereitung des Nachschaltstromkreises herbeizuführen. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass eine normalerweise synchron mil der Schaltuhr umlaufende, mit Eigenan trieb versehene Schaltscheibe bei. betriebs anormalem Ausschalten des Stromes durch ein den Steuervorgang beherrschendes Sperrwerk ungeachtet des Weiterlaufes der Schaltuhr angehalten wird, bis sie nach Wiedereinschalten des Stromes durch Einwirkung auf das Sperrwerk wieder freigegeben wird und unter ihrem Eigen antrieb, der Schaltuhr nacheilend, die Sendung von Nachschalt-Stromstössen zu den Fernschaltrelais vermittelt,
    um schliesslich nach Einholen der Schaltuhr mit dieser den synchronen Gang wieder aufzunehmen. 8. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 und 7, dadurch ge kennzeichnet, dass das Motorgetriebe für den Antrieb des Steuerungsschalters mit- telst eines Exzenters das Sperrwerk für die Schaltscheibe derart beeinflusst, dass es dasselbe normalerweise in Aussersperr- stellung hält, so dass die Schaltscheibe den Schaltungen der Schaltuhr folgen kann, um das Motorgetriebe des Steuerungs schalters für die Aussendung von Schalt impulsen nach den Fernsteuerrelais in Be trieb zu halten,
    bei Ausschalten des Stro mes aber das Sperrwerk in Sperrstellung übergehen lässt, so dass die Schaltscheibe gesperrt wird. bis diese nach Wied-erein- schalten des Stromes durch Auslösen des Sperrwerkes wieder freigegeben wird, um einen äder mehrere Nachschaltimpulse zu den Fernschaltrelais zu vermitteln und schliesslich die Schaltuhr an der Station einzuholen.
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