Durch Wechselstrom gespeiste Vorrichtung zum Liefern von Gleichspannung, insbesondere von Gittervorspannungen bei Radioanlagen. Die Erfindung betrifft eine durch WeCh- selstrom gespeiste Vorrichtung zum Liefern von Gleichspannung, insbesondere zum Auf drücken von Vorspannung auf das oder die Gitter der Röhre oder Röhren einer Radio anlage.
Dabei verwendet man gewöhnlich nicht nur Kondensatoren sondern auch einen hohen Ohmschen Widerstand, bezw. mehrere ohmsche Widerstände zum Abflachen des Wechselstromes, und es ist ein Potentiome- ter vorgesehen, von dem die Vorrspannung bezw. die Vorspannungen abgezweigt wer den.
Es ist für ,de Verwendbarkeit einer der artigen Vorrichtung von Wichtigkeit, das Ganze möglichst klein zu bauen, unter an deren mit Rücksicht darauf, dass die Vor- richtung häufig mit einem Ahodenspan- nungs:gerät zu :
einem einzigen Apparat ver einigt werden wird. Ferner ist gefunden wor- ,dien, dass die an Vorrichtungen der beschrie benen Gattung entstehenden Mängel oft auf die Lockerung der Lötverbindungen zurück- zuführen sind, mittelst deren Leitungen mit den Teilen der Vorrichtung verbunden sind.
Die Erfindung bezweckt nun, die Vorrich tung derart zu bauen, dass ein gedrängtes Ganzes entsteht, und dass gleichzeitig die Lötverbindungen leicht zugänglich sind.
Nach der Erfindung werden sowohl Po tentiometer als auch Widerstand oder Wider stände auf einem Streifen aus Isoliermaterial untergebracht, und letzterer ist mit Kontak ten versehen, die mit den Abzweigpunkten .des Potentiometers verbunden sind.
Dadurch, dass diese Teile auf einem Strei- fen vereinigt sind, wird die Vorrichtung sehr gedrängt, und die Teile können zusammen aus der Vorrichtung herausgenommen wer- .den. Dies hat zur Folge, dass die auf dem Streifen angeordneten,
dem Potentiometor und dem Widerstand bezw. den Widerstän- *d.en unmittelbar entsprechenden Lötverbin- dungen sehr leicht übersichtlich sind.
Ein besonders gedrängter Aufbau der Voiiichtung kann dadurch erzielt werden, dass das Potentiometer aus einer oder mehre ren Röhren aus Isoliermaterial hergestellt wird, auf die Draht aufgewiclzelt ist, und dass der Widerstand, bezw. die Widerstände in dem Hohlraum dieser Röhre, bezw. dieser Röhren, untergebracht sind. Man erhält da durch eine überaus gedrängte Anordnung, so dass die Grösse der Vorrichtung auf ein Min destmass heruntergebra,oht wird.
In 'der Zeichnung ist eine Ausführungs form des Erfindungsgegenstandes beispiels- weise .dargestellt: Fig. 1 ist eine Draufsicht auf ein Gitter- spa.nnungagerät nach der Erfindung; Fg. 2 ist eine Seitenansicht der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung; Fig. 3, 4 und 5 zeigen in drei Projektio nen einen Teil der Vorrichtung nach Fig. 1; Fig. 6 ist ein zugehöriger Widerstand; F'ig. 7 ist das:
Schema der in Fi,. 1 darge stellten Vorrichtung.
Bevor in die Einzelheiten der Beschrei bung der dargestellten Vorrichtung einge gangen wird, soll kurz angegeben werden, nach welchem Schema. diese mebaut ist. In Fig. 7 ist mit T ein Transformator bezeich net, dessen Sekundärspule drei Abzweig punkte 12, 13 und 14 hat, 1.2 und 1.3 für den Glühdraht des Gleichrichters G, 14 für die Verbindungen mit dem weiteren Teile der Vorrichtung. Wie angegeben, sind Kon densatoren 15, 16, Widerstand 17 und Po tentiometer 1.8 vorgesehen, die in bekannter Weise geschaltet sind.
Das Potentiometer hat Abzweigpunkte, von denen nur vier, 19, 20 und 22, angegeben sind, die weiter mit Kontakten 23, 24, 25 und 26 verbunden sind. Ferner sind Widerstände 7@, r', r', r4, vorge sehen, die zwischen Kontakten 23', 24', 25'. 26' und Anschlussklemmen <I>B,</I> C, D# E ange bracht sind.
Zwischen diesen Widerständen und der mit einer Klemme A versehenen Lei tung 27 liegen Kondensatoren ei, c2, c' und c4.
Von den erwähnten Teilen sind die Kon- densatoren 15, 16, & , e2, c3, und o4 in einer Dose C (Fig. 1), die Widerstände r-, r2, 7' und r4 im Raum R, der Transformator in<I>T,</I> der Gleichrichter in G und das Potentiome- ter 1.8 reit )
Viders t and 17 auf einem Strei fen aus Isoliermaterial 30 untergebracht, der eingehender in den F'ig. 3, 4 und 5 darge stellt ist. Auf dem .Streifen 30 sind Klem men 31 angebracht, in denen zylindrische drahtbewickelte Körper 32 befestigt werden können. Diese. Körper 32 sind aus Glas her gestellt und mit einem Hohlraum 33 ver sehen.
Die drahtbewickelten Körper '32 sind in Reihe geschaltet, dienen als: Potentiome- ter und sind mit Abzweigpunkten 19. 2:0, 21 und 22 versehen, die mit Kontaktstreifen 23, 24, 25 und 26 in Verbindung stehen. Wie aus dem Schema nach Fig. 7 hervorgeht, ist das Potentiometer mit einem hohen Ohm- sehen Widerstande 17 in Reihe geschaltet.
Dieser zerfällt nun beim AusführungSbei- spiel in zwei hintereinandergeschaltete Wi derstände, .die je in Form eines schrauben- förmig gewickelten Widerstandsdrahtes 34 ausgebildet sind (F'ig. 6) und in den ffohl- räum:en 33 des Potentiometers untergebracht sind. Die Widerstände sind in Reihe geschal tet, so :da:ss sie zusammen einen Widerstand der erforderlichen Grösse bilden..
Der Streifen <B>30'</B> ist nun auf die in Fig. 1 und, 2 angegebene Weise in der Gitterspannungsvorrichtung an gebracht. Er ist in Führungen 35 und 36 be weglich und kann sehr leicht aus der Vor richtung entfernt werden. Ferner ist er mit drei Klemmen 40, 41 -und 42 versehen, die zweckmässig auf der obern :Seite angeordnet sind, damit man, falls die Vorrichtung schad haft wird, einen leichten Überblick über die Verbindungen mit den verschiedenen Teilen hat.
Ferner kann man durch Herausnehmen des Streifens einen Überblick über die auf diesem Streifen vorhandenen Lötverbindun- gen gewinnen, die den grössten Teil der in der Vorrichtung vorhandenen Lötverbindun- men bilden.
Die verschiedenen Widerstände r', r2, r' und r4 sind je mit ihrem einen Ende an dem leitendem Material hergestellten Strei fen 44 befestigt. In diesem Streifen 44 ist eine Reihe von Löchern, 45, 46, 47 und 48 angeordnet. Diese Löcher .dienen um eine Verbindung des Streifens mit irgend einem der Streifen 2-3, 24, 25 oder 26 herzustellen.
Dazu wird ein Stift benutzt, der einerseits in clas eine des Löcher 45, 46, 47 und 48 ge setzt wird, während das andere Ende gegcn einen der Streifen 23 bis 2,6 liegt.
Es kann somit je ein Ende der Widerstände r', r2, r3 und r4 mit einem der Punkte 19, 20, 211 oder 2:
2 des Potentiometerwiderstandes 18 verbun den werden. Die Punkte B, C, D und E ha- bendann adle bei Leergang der Vorrichtung ungefähr dasselbe Potential gegenüber Durch die Trennung der zu diesen Punkten führenden und der bezüglichen Kondensatoren wird eine gegenseitige Be- einflussung von gleichzeitig angeschlossenen
Gitterkreisen vermieden.
Aus,d,er Zeichnung ist ersichtlich wie ge- drängt die Vorrichtung nach der Erfindung aufgebaut werden kann und mit welchen ein fachen Mitteln man das Ganze auseinander nehmen kann, wenn Schäden eintreten.