CH138044A - Zeigertriebwerk für Anzeigevorrichtungen. - Google Patents

Zeigertriebwerk für Anzeigevorrichtungen.

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CH138044A
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Schurz Wilhelm
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  Zeigertriebwerk für     Anzeigevorrichtungen.       Die     Erfin-Junc    betrifft ein Zeigertrieb  werk für     Anzeigevorrielitungen    aller Art.     Ge-          mU    der Erfindung wird der Zeiger über eine  von einem Magnet und einem kurvenförmig ge  krümmten Anker gebildete Kupplung ange  trieben, -um     Jurch    die Kurvenform die     Be-          -wegungsübertraggung    beeinflussen zu können.

    Die Krümmung der Kurven ist dabei belie  big von der Geraden mit dem     Krümmungs-          radius    unendlich     a.no#efanuen    bis zu einem     be-          n        zn          liebig    kleinen     Ra-dius    herab.  



  Auf diese Weise wird einerseits eine si  chere und genaue Zeigereinstellung erlangt  -und anderseits verhindert,     dass    der Zeiger  kurze     Scliwingungen    der     Antriebsvorriohtung     mitmacht und zu vibrieren beginnt.  



  Wenn man den Zeiger mittelst eines     Mag-          lietes    bewegt, der     achsial    verschiebbar ist       und    mit einem     schraubenlinienförmig    gewun  denen, den Zeiger tragenden drehbaren An  ker zusammenwirkt, hat man es in der Hand,  <B>je</B> nach der Steigerung !der     Seliraubenlinie     das     Übersetzungsverhältnis    beliebig     ross    zu       tD            maclien,        aueli    kann die ganze Skala bis<B>360</B>       auso,enützt    werden.

   Der     schraubenfläehenför-          mige    Anker kann auf der     Mantelfläche    eines  Zylinders angebracht sein, er kann aber  auch selbst unmittelbar auf der     Dreha.sshse     befestigt sein, die Zeiger trägt.  



       2D     Der Magnet kann ein permanenter oder       Elektromagnet    und     stabförmig    oder     Ilufeisen-          förmig    gestaltet sein. Die Polschuhe können  in Spitzen auslaufen; sie können aber auch       zweckmässic,    in der Gestalt einer     arGhimedi-          sehen        Spiraleausgebildet    sein, was sieh für  .die Gleichmässigkeit der Skalenteilung als  sehr vorteilhaft erwiesen hat.  



  Als Magnet kann auch ein Stückchen eines       magnetisierbaren        Metalles,    zum Beispiel     wei-          clies    Eisen     oder,dergleichen    Verwendung fin  den, welches     Uurch    das Feld eines<B>f</B>     eststehen-          den    Magnetes oder Elektromagnetes magne  tisiert wird.  



  Durch diese magnetische Kupplung zwi  schen der     Antriehsvorrichtung        (Messappa.rat         und dergleichen) und dem Zeiger wird die  Reibung im Triebwerke auf ein Mindestmass  herabgedrückt. Es ist, da die Zurückbewe  gung des Zeigers ebenfalls durch den Magnet  bewirkt wird, eine     'Rückziehieder    für den       Zeioler    entbehrlich.

   Es können in beiden     Zei-          ger,grenzlagen    (bei<B>0 '</B> und<B>360</B>     ')    feste     An-          sehlä-,o7e    vorgesehen sein, da die magnetische  Kupplung     je-de    Beschädigung     am    Triebwerke  verhindert; die Nullage     lässt    sich bequem ein  stellen und das ganze Triebwerk leicht aus  wuchten, was für ortsbewegliche Apparate  von grosser Bedeutung ist. Das Fehlen von  reibenden Übertragungsteilen ermöglicht eine  fast unbegrenzte Lebensdauer der Vorrich  tung, die ausserdem infolge Fehlens genau  einzupassender Teile billig herzustellen ist.

    Der Magnet     bezw.    das durch einen feststehen  den Magnet magnetisierte     weielie    Eisenstück  kann auch unter einem     beliebigenWinkel    mit  dem     schraubenflächenförmigen    Anker zur  Wechselwirkung gebracht werden, wodurch  weitere Verwendungsmöglichkeiten des Trieb  en       werhes    sich ergeben.  



  In der     Zeichnun-    ist der Erfindungsge  n en e       genstand    in mehreren beispielsweisen     Aus-          iührUn,-SfOTmen    schematisch veranschaulicht.  



       Fig.   <B>1</B> zeigt ein Triebwerk, bei dem der  n  Magnet<B>1</B> mit seinen Polen parallel zur Achse  <B>2</B> des schraubenförmigen verwundenen An  kers<B>3</B> verschoben wird. Auf der Achse<B>'22</B>  sitzt auch der Zeiger 4.     Fig,    2 stellt einen       Kreuzriss    zur     Fio,.   <B>1</B> dar.

   Bei der Ausfüh  rungsform nach     Fig.   <B>3</B> ist der Magnet<B>1</B> um  eine Achse<B>5</B> schwingbar, so     dass    der     Pol-          seliuh   <B>6</B> sieh in einer Ebene parallel zur  Achse 2 bewegen kann.

       Fig.    4 zeigt die     Aus-          bilauno-    des Pols in Form einer     archimedi-          sehen    Spirale<B>7.</B>    In     Fig.   <B>5</B> ist statt des     Nagnetes   <B>1</B> ein     wei-          ehes    Eisenstück<B>l'</B> verwendet, welches     dureh     das Feld des feststehenden Magnetes<B>8</B> mag  netisiert ist.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Zeigertriebwerk für Anzeicevorrichtun- tn Cren, dadurch -ekennzeichnet, dass der Zeiger über eine von einem Maanet und einem kur- venförmio- -,ekrümmten Anker gebildete <B>C</B> ZD Kupplung angetrieben wird, um durch die Kurvenforin die Bewegungsübertragung be- zn einflussen zu können.
    <B>U-</B> NTERANSPRüCHE: <B>1 .</B> Zeigertrieb-werk nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet para,llel zur Achse :des Ankers verschieb bar ist. 2. Zeigertriebwerk nachdem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet um eine Athse schwingbar gelagert ist, so dass die Pole Kreisbögen in zur Anker achse parallelen Ebenen beschreiben kön nen.
    <B>3.</B> Zeigertriebwerk nach dem Pa-tentunsprueh und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Polenden oder Polschuhe nach einer archimedischen Spirale geformt sind, um eine gleichmässige Shaleneintei- lung zu erzielen. 4. Zeigertriebwerk nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet von einem Stücke eines magnetisierbaTeu Ivletalles gebildet ist, das durch das Feld eines feststehenden #,-fp-""netes oder Elek tromagnetes magnetisiert ist.
CH138044D 1928-03-21 1929-02-25 Zeigertriebwerk für Anzeigevorrichtungen. CH138044A (de)

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