CH138058A - Formuhr. - Google Patents

Formuhr.

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CH138058A
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CH
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form clock
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Mainjot Jean
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Mainjot Jean
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B33/00Calibers
    • G04B33/04Non-circular calibers

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description


  Formuhr.    Gegenstand der Erfindung ist eine Klein  uhr, eine sogenannte Formuhr,     wie    Arm  band-, Ring- und Schmuckuhr, bei welcher  zwecks Raumersparnis die Organe des Lauf  werkes einschliesslich der     Hemmung    in einem  Teil und die Unruhe nebst der     Unruhfeder     in einem andern Teil über dem genannten  Teil des     Uhrwerkgestelles    vorgesehen sind  und die Wellen der Organe des Laufwerkes,       sowie    des     Ankerrades        in    annähernd demsel  ben     Abstande    von der Welle des     Unruhrades     angeordnet sind.  



  Der Erfindungsgegenstand ist in der  Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel  dargestellt und es zeigt:       Fig.    1 die Ansicht des Uhrwerkes, von  der Rückseite aus,     Fig.    2 einen Schnitt nach  der Linie     A-A    und     Fig.    3 einen Schnitt  nach der Linie     B-B    der     Fig.    1,     Fig.    4 die  Vorderansicht des Uhrwerkes,     Fig.    5 einen       Ausschnitt        aus    der     Fig.    1,

   bei anderer Stel  lung einzelner     Teile        und        Fig.    6 die Uhr  schale,     in        Grundriss        und        Querschnitt    nach    der     Linie        C-C,    in dem     dargestellten    Uhr  werk gegenüber,     kleinerem        blassstab.     



  Das dargestellte Uhrwerk zeigt eine     Pla-          tine    1 und einen nach seiner Längsrichtung       verschiebh-aren        Aufziehstiften    2     (Fig.    4, 5),  der aussen einen     Aufziehknopf    3 und innen  einen Zahnkolben 4 trägt, welch letzterer  beim Drehen des     Aufziehstiftes    durch diesen  gedreht wird, beim Verschieben des     Aufzieh-          stiftes    jedoch nicht verschoben wird.

   Dieser  Zahnkolben steht in Eingriff mit dem     Zahn-          rade    5. welches seinerseits mit zwei Übertra  gungsrädern 6 und 7 in Eingriff steht, wel  che auf einem     Wagbalken    8 drehbar sitzen,  dessen Schwenkachse 9 mit der Drehachse  des Zahnrades 5 identisch ist. Zum     Ver-          schwenken    der Wage 8 dient eine Feder 10       (Fig.    4) und ein doppelarmiger Hebel 11.

    Die Feder 10 hat das Bestreben, die Wage 8  stets so zu     verschwenken,    dass das Übertra  gungsrad 6 mit dem     Federspannrad    12 in  Eingriff steht,     währendt    die Gabel 13 des  doppelarmigen Hebels 11 einen     Querstiften     14 des Aufzugstiften 2     umgreift,    so dass      beim Ziehen des     Aufziehstiftens    2 nach au  ssen der doppelarmige Hebel 11 mit seinem  Hebelarm 15 gegen das das Übertragungs  rad 7 tragende Ende der Wage 8 gedrückt  wird und unter Spannen der Feder 10 die  Wage 8 so     verschwenkt,    dass das Übertra  gungsrad 7 mit dem Zahnkranz 16 der den  grossen Zeiger 17 tragenden,

   auf der Zeiger  achse 18     satt    aufgesteckten Hülse 19 in Ein  griff gelangt. Die Zeigerachse 18 ist in der  Platine 1. und in der Deckplatte 20 drehbar  gelagert.  



  Auf die Hülse 19 ist eine den kleinen  Zeiger 21 tragende Hülse 22 aufgesteckt,  welche mit einem Zahnkranz 23 versehen ist.  Die     Zahnkränze    16 und 23 stehen     mit-          telst    gleichachsiger miteinander verbundenen  Übersetzungsräder 24, 25 derart in Bewe  gungsverbindung, dass wenn der kleine Zei  ger entsprechend einer Stundenteilung des       Zifferblattes    gedreht     wird,    der grosse Zeiger  eine ganze     Umdrehung    ausführt.  



  Das     Federspannrad    12 sitzt fest auf der in  der     Platine    1 und der Deckplatte 20 gela  gerten Achse 26, an welcher die Triebfeder  27     einerends    befestigt ist, deren anderes  Ende an dem sie umschliessenden Federge  häuse 29 befestigt ist, welches um die Achse  26 drehbar ist. Der an dem Federgehäuse 29  angeordnete Radkranz 30 greift in dien auf  der Zeigerachse 18 festangeordneten Zahn  kolben 31 ein. Seitlich von diesem ist ein  Laufrad 32 vorgesehen, welches     mittelst    der  beiden Laufräder 33, 34 und den     Triebstök-          ken    35, 36 mit dem Triebrad 37 des Anker  rades 38 in Bewegungsverbindung steht.

   Die  die     Triebsstöcke    35, 36     bezw.    die Laufräder  33, 34 tragenden Wellen 39, 40, sowie die  Welle<B>37,</B> welche das Triebrad 37 und das  Ankerrad 38     trägt,    sind     einerends        in    der  Platine 1 und     anderends    in einer Zwischen  platte 41, wo nötig in Steinen gelagert.  



  Die Ankerwelle 42 mit dem Anker 43  ist in der     Platine    1 und im Ankerbügel 44  gelagert, welch letzterer an der Platine 1 be  festigt ist. Der Anker 43 ist in bekannter  Weise zu einer Gabel 45     mit    einem Dorn  46 ausgebildet und     wird        mittelst    des auf der    Hülse 47 angeordneten Stiften 48 in     Schwin-          gung    versetzt. Dabei ist die Hülse 47 auf der  Achse 49 des     Unruhrades    50 befestigt, wel  ches unter Wirkung der     Unruhfeder    51 steht,  deren eines Ende an einer auf der Achse 49  festsitzenden Hülse 52 und deren anderes  Ende am Stiften 53 des     Rückers    54 befestigt  ist.

   Der     Rücker    4 ist in eine Aussparung  der     Unruhbrücke    versenkt, welche auf der       Platine    1 befestigt ist und auf der Zwischen  platte 51 ist dem     Stellbereich    des Armes 56  des     Rückers    54     eutsprechendi    eine Teilung 57  vorgesehen.  



  Die Sperrklinke 58 dient zum Festhalten  des     Federspannrades    12 bei gespannter Fe  der 27, wobei deren Nocken 59 mittelst der  Feder 60 in die Zahnung des     Federspannra-          des    12 gepresst     wird.     



       Die-Uhrschale    61 weist entsprechend den  Aussparungen 62     @am    obern und untern Ende  der Platine 1 verjüngte Enden 63 auf, wo  bei über den Verjüngungen, welche nach  einer beliebigen Linie, zum Beispiel     wie    dar  gestellt, einer Bogenlinie, oder auch nach  einer geraden oder gebrochenen Linie verlau  fen können die Krampen 64 angeordnet sein  können zur Befestigung der Schale an Band  teilen, und zwar so, dass die Krampen unter  halb der Oberseite der Schale und innerhalb  deren äussern Querseitenflächen liegen.  



  Gemäss Darstellung weist das Uhrwerk in  der     untern-    Hälfte des durch die Platine 1,  die Deckpltte 20 die     Zwischenplatte    41,     und     die     Unruhbrücke    55 gebildeten     Uhrwerkge-          stelles    die Organe für den Antrieb des Uhr  werkes     und    in der obern Hälfte die Organe  des Laufwerkes, bestehend aus den Lauf  rädern 33, 34, den Triebstöcken 35, 36 und  den entsprechenden Wellen,     sowie        die    zur  Regulierung des Ganges dienenden Teile, das  Triebrad 37, das Ankerrad 38,

   den     Anker    43       und    die     entsprechenden        Wellen.        Die    Organe  zum Einstellen der Zeiger und zum Aufzie  hen der Triebfeder sind annähernd in der       lkEtte    des     Uhrwerkes:,    seitlich der ge  nannten Organe angeordnet.

   Dabei sind,  im, Gegensatz zu den bekannten     An-          ordnungen    bei     Uhrwerken,    wo sämtliche      Laufwerk-teile einschliesslich der Hemmteile,  wie Anker, Ankerrad, und Unruhe in einer  Folge seitlich neben-     bezw.    hintereinander  angeordnet sind, bei der vorliegenden Aus  führungsform die oben genannten das Lauf  werk bildenden Organe, die Laufräder 33,  34 und die Triebstöcke 35, 36 nebst den zu  gehörigen Wellen,

   so wie das Ankerrad 38  mit dem Triebrad 37 und dem Anker 43 in  einem besonderen durch die Platine 1 und  die     Zwischenplatte    41 begrenzten Teile des       Uhrwerkgestelles    angeordnet und über die  sem in einem durch die Platine 41 und die       Unruhbrücke    55 begrenzten besonderem  Raum die Unruhe 50 und deren Feder 51       angeomdnet.    Die Wellen der     Laufwerkorgane     sind in den Teilen gelagert welche den für  sie bestimmten Raum begrenzen, das heisst  in der     Platine    1 und der Zwischenplatte 41,

    während die Welle des     Unruhrades    50 in der       Platine    1 und der     Unruhbrücke    55 gelagert  ist.  



       Bei;    dieser Anordnung sind die Welle 37',  39 und 40 für die     Laufwerkorgane,    sowie  die Welle 42 annähernd in demselben Ab  stande in einem Kreisbogen um die Welle  49 des     Unruhrades    angeordnet und auch die  Welle des     Unruhrades    ziemlich nahe an die  Zeigerachse herangerückt als dies bei andern  Ausführungen der Fall ist, wodurch eine  grosse Raumersparnis erzielt wird.

   Dabei  wird ermöglicht die Wellen der Unruhe des  Ankers und so in bezug aufeinander anzu  ordnen, dass der von den Verbindungslinien  <I>a, b</I> der Welle 42 mit den Wellen 37'     undi    49  eingeschlossene Winkel weniger als 80         (Fig.    4) beträgt, während üblicherweise die  genannten drei Achsen in einer geraden  Linie oder in einem stumpfen Winkel höch  stens einem rechten Winkel zueinander lie  gen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Formuhr, dadurch gekennzeichnet, dass die Organe des Laufwerkes einschliesslich der Hemmung zwecks Raumersparnis in einem Teil und die Unruhe nebst der Un- ruhfeder in einem andern durch eine Zwi schenplatte wenigstens teilweise abgetrenn ten, über dem genannten Teil des Uhrwerk gestelles vorgesehenen Teil angeordnet sind und die Wellen der Organe des Laufwerkes, sowie diejenige des Ankerrades in annähernd demselben Abstande von der Welle des Un- ruhrades angeordnet sind. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Formuhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wellen des Lauf werkes, sowie diejenigen des Ankerrades einerends in der genannten Zwischenplatte und anderends in einem dieser parallelen Teil des Uhrwerkgestelles gelagert sind, während die das Unruhrad tragende Welle die beiden durch die Zwischenplatte teil weise getrennten Räume durchquert und in den der Zwischenplatte parallelen die beiden genannten Räume nach aussen be grenzenden Teilen des Uhrwerkgestelles gelagert ist. 2.
    Formuhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel den die Verbindungslinien der Ankerwelle mit der Ankerradwelle und Unruhwelle ein schliessen ein spitzer Winkel und kleiner als 80 ist. 3. Formuhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Platine verjüngte Enden aufweist und an einer entspre chend geformten Schale Aussparungen mit Krampen vorgesehen sind, die zur Befe stigung von Bandteilen dienen können.
CH138058D 1929-01-22 1929-01-22 Formuhr. CH138058A (de)

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