Wenigstens teilweise zu einer Rasierklinge verarbeitetes Werkstück, sowie Verfahren und 11Tasehine zur Herstellung desselben. Die Erfindung betrifft ein wenigstens teilweise zu einer Rasierklinge verarbeitetes Werkstück, sowie ein Verfahren und eine Ma sehine zur Herstellung desselben und be- z -eekt, die Herstellung von Rasierklingen guter und gleichmässiger Beschaffenheit durch rationelle Fabrikation zu verbilligen.
Cxemäfi der Erfindung besteht das wenig stens teilweise zu einer Rasierklinge verar beitete Werkstück aus Stahlblech, welches auf seiner einen ,Seite wenigstens eine durch eine Bearbeitung auf Grund ;der Dehnbarkeit des Bandmaterials, z.
& Pressen oder Walzen, erzeugte Erhöhung und auf seiner andern Seite wenigstens eine entsprechende Vertie fung aufweist. Die Erhöhung kann hierbei durch einen im wesentlichen in der Längs- rzchtung eines Stahlbandes verlaufenden. Rüchen und die Vertiefung durch eine ent sprechende Rinne gebildet sein.
Die Werkstücke können, nachdem sie die ser Verarbeitung unterzogen worden sind, ge- härtet und angelassen werden, bevor sie einer weiteren Bearbeitung zur Herstellung von Klingen unterzogen werden.
Die Herstellung von Rasierklingen aus dem so bearbeiteten Werkstück kann entwe der derart geschehen, dass die Einheiten zu nächst von dem gehärteten oder ungehärteten Werkstück abgetrennt und darnach weiterer Bearbeitung unterworfen werden, oder die Abtrennung kann auch erst erfolgen, nach dem das Band einer oder mehreren weiteren, für das Fertigstellen der Klingen dienenden Bearbeitungen, wie zum Beisspiel Schleifen, Putzen, Polieren, Ätzen und Trocknen un terzogen worden ist.
Die sämtlichen Arbeitsvorgänge körnten dabei so vereinigt werden, (dass dais Stahlband während eines ununterbrochenen oder unter brochenen Vorschubes sämtliche Stufen der Bearbeitung, und zwar von dem ungehärteten, zum Beispiel aufgewickelten Zustand his zu den fertiggestellten Rasierklingen, nacheinan- der passiert.
Die Arbeitsvorgänge können aber auch vor d:em Schleifen und der übrigen Bearbeitung beispielsweise derart ausgeführt werden, dass die erforderliche Bearbeitung des ungehä.rteten Stahlbandes, das heisst das Versehen desselben mit den Erhöhungen und Vertiefungen, unabhängig von dem Härten und dem Schleifen stattfindet, welch letztere Vorgänge dann, entweder je für sich oder im Zusammenhang mit der übrigen Bearbeitung zwecks Fertigstellung der Rasierklingen aus geführt werden können.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus führungsbeispiel einer Maschine zur Herstel lung solcher Werkstücke und solche Werk stücke .selbst.
Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform einer Maschine in Seitenansicht, welcher das be reits mit den Erhöhungen und Vertiefungen versehene Werkstück in Form eines. Stahl bandes zur Weiterbearbeitung zugeführt wird; Fig. 2 stellt in grösserem Mass-stabe eine Schleifvorrichtung für -(las Stahlband. in Sei tenansicht dar;
Fig. 3 zeigt dieselbe Vorrichtung in Draufsicht, und Fig. 4 im Querschnitt. nach der Linie A-B der Fig. 2;
Fig. 5 und 6 veranschaulichen achema- tisch in :grösserem Massstabe die Bearbeitung der 'beiden Kanten des Stahlbandes durch Sehleifseheiben;
Fig. 7 stellt in grösserem Mass.stabe eine bei der Maschine angewandte Führungsvoi- rich tung für Idas Stahlband dar, und zwar in einer senkrecht zur Längsrichtung des Bandes gelegenen Ebene; Fig. 8 ist eine Seitenansicht der von dem Band abgetrennten Rasierklingen, welche auf Führungsargane zwecks Rundschleifens, der Endteile der Klingen aufgeschoben sind;
Fig. 9 zeigt dieselbe Vorrichtung iii Draufsieht; Fig. 10, 11 und 1:2 zeigen im Querschnitt verschiedene Ausführung@sformen des @Stahl- bandes, und Fig. 13 zeigt einen Teil des Stahlbandes in Dra:ufsieht.
Das Band 1 wird der Maschine nach Fig. 1 in der Form von Rollen zugefüliit, welche auf eine Trommel oder dergleichen 2 so aufgelegt werden, @dass das Band 1 von der Rolle abgewickelt werden kann, wenn es durch eine Antriebsvorrichtung fortbewegt wird. Das Band wird mittelst einer Füh rungsrolle zunächst durch einen mit Gas oder elektrisch beheizten Ofen 3 geführt, um auf Härtungstemperatur erhitzt zu werden,
und wird @dann unmittelbar durch eine Härtevor richtung 4 geleitet, idie aus einem Behälter bestehen kann, in dem .sich eine auf geeig nete Temperatur erhitzte Flüssigkeit, flüs siges Metall oder dergleichen befindet, wo rauf das Band zu :einer Vorrichtung 5 für das Anlassen :
geführt wird, welche Vorrich tung aus einer elektrisch erhitzten Platte, Muffe oder dergleichen bestehen kann, deren Temperatur unter Berücksichtigung der Vor- sehu geschwindigkeitdes Bandes auf elektri schem Wege derart geregelt werden kann, da.ss die erwünschte Härte des Bandes, das heisst wenigstens der Bandkanten erzielt wird. Das Band wird dann durch einen Abputz- apparat 5' geführt, in welchem Oxydschich- ten oder dergleichen, :
die beim Härten und Anlassen des Bandes auf dessen flachen Sei ten gebildet wurden, entfernt werden, bevor das Band in den Schleifapparat 6 zwecks Sbhleifen:s der längsverlaufenden Kanten des Bandes zugeführt wird. An einem Gestell 7 sind mehrere, durch Rollen 8 gebildete Treiborgane angebracht, über die das @Stahlba.ncl geführt ist. Ferner sind auch :die Rollen 9 für Idas Strecken des Stahlbandes vorgesehen, und zwar so:, dass in dem Lauf des Bandes 1 immer eine Treib rolle 8 mit einer ,Spannrolle 9 abwechselt.
Hierbei sind die vier Treibrollen 8 an den Aussenseiten des Rahmens 7 angeordnet. Die vier :Spannrollen 9 :sind, zwecks Regelung der Spannung des Bandes in am Rahmen 7 verschiebbar angebrachten, .gewichte- oder federbelasteten Trägern, gelagert. Längs der zickzackförmigen Bahn, die das Stahlband durchläuft, sind mehrere Schleifscheiben 20 verschiedener Feinheits- abstufung angeordnet,
um beide Kanten des Bandes während des Vorschubes zu schleifen. Diese @Schleifscheiben. 20 .sind zwischen be nachbarten Rollen angeordnet. Die Schleif scheiben sind zwecks Schleifens der diagonal entgegengesetzten Ecken des Ba.ndqtierschnit- tes paarweise angeordnet.
Wenn das Band an der ;Sichleifstelle 10 vorbeiläuft, werden die beiden diagonal entgegengesetzten Ecken des Bandquerschnittes grobgeschliffen, wäh rend die beiden übrigen Querschnittsecken bei 10' grobgeschliffen werden.
Zwischenschlei- fen findet bei 11 und 11' statt, und zwar auch hier wechselweise an den entgegenge setzten Querschnittsecken. Feinschleifen ver- sehiedener Feinheitsabstufung erfolgt bei 12 und 12', .sowie bei 13 und 13', und schliess lich erfolgt Polieren .der S'chneid'en bei 14 und 14'.
Nachdem das Band geschliffen ist, wer den seine flachen Seiten einem endgültigen Polieren in einem zu diesem Zweck einge richteten Apparat 15 unterworfen, worauf das Band während! seiner weiteren Bewegung iiacbeinander Apparate 16 und 16' zum Be- zNichnen der beiden Seiten des Stahlbandes, einen Trocknungsapparat 1.7 und einen Ab putzapparat 18 durchläuft,
bis das Band sehliessliieh in eine Presse 19 eingeführt wird, wo die Klingen von dem Band getrennt wer den. Die Presse ist mit einer intermittierend wirkenden, mit dem Antriebsmechanismus der Presse verbundenen Vo:rschubvorrichtung für dKIts Band versehen, die in geeigneter Weise geregelt und in Abhängigkeit von der Umfangsgeschwindigkeit der Treibrollen 8 gebracht ist.
Die Treibrollen 8 sind in geeigneter Weise lü.ngs des Baudes so verteilt, da.ss die Ma terialbeanspruchungen des Bandes während des Vorschubes nicht allzu gross werden. Die. Vorsehubgeschwindigkeit des Bandes an der Presse 19 ist etwas geringer, als die Umfangs- geschwindigkeit der Rollen 8 beim Leerlauf.
Damit das Band zwischen den Rollen stets gestreckt gehalten wird, sind die Treibrollen 8 so angeordnet, -dass säe die erforderliche Zugkraft auf das Band ausüben, um unter anderem den während des, ,Schleifens von den benachbarten Schleifscheiben und Führungs- organen ausgeübten Schleif- beziehungsweise Reibungswiderstand, überwinden zu können.
Dieses kann entweder dadurch erreicht wer den, dass.die ,Spannung des Bandes mittelst der .S!paunrollen 9 iso geregelt wird, dass Glei ten zwischen den Treibrollen und dem Band normalerweise stattfindet, oder auch dadurch,
dass .die Verbindung zwischen den Treibrollen und der Kraftquelle aus einer feiler- oder ge- wichtsbeeinflussten Reibungskupplung be steht. Durch geeignete Einstellung ider Feder beziehungsweise Verschiebung,des Gewichtes kann die ,gewünschte Triebkraft an jedem Punkt,cles Bandes, erhalten werden.
Die letz tere Arbeitsweisse bietet den Vopteil, @dass das Stahlband nicht durch beim Gleiten etwa, ent stehendes Ritzen oder dergleichen beschä- d'igt wird.
Es kann. hierbei zweckmässig die Anordnung derart getroffen sein, @dass die erste in der Vorschubrichtung .des Bandes an geordnete Treibrolle 8 durch starre Antriebs mittel, arugetrieben wird,
und\. dass alle übrigen Treibrollen $ von der Kraftquelle mittelst nachgiebiger Mittel mit grösserer Umfangs- gesohwindigkeit als diejenige der durch starre Mittel angetriebenen ersten Treibrolle ange trieben werden.
Um bei der Bearbeitung des Bandes die erforderliche Präzision zu erzielen, wenn das Band währenddes Vorschubes an den Schleif scheiben 20, sowie an den für die übrige Be- arbeitung angeordneten Apparaten vorbeibe.- wegt wird, wird das Band an den Schleif stellen von geeigneten Organen unterstützt. Derartige :Stützorgane sind in der Form von zu beiden :
Seiten ,der Schleifscheiben 20, paar weise angeordneten Rollen 21 vorgesehen, welche an beiden flachen S'niten des Stahl- bandes anliegen.
Das Stahlband ist ferner auch beim Schlei fen in der Querrichtung wirksam geführi:. Dies kann man bei Stahlbändern gemäss der Erfindung leioht erreichen, weil! die Füh- rungsorgane 21 wie auch die Rollen 8 und 9 zu diesem Zweck :so :ausgebildet, zum Beispiel mit Nuten, Flanschen oder dergleichen- ver sehen sein können, d:ass sie in die im Bande vorgesehenen, durch Rücken beziehungsweise Rannen gebildeten Erhöhungen und Vertie fungen :
eingreifen oder sie umfassen oder ge- gen,dieselbe anliegen. Bei den Ausführungs- formen des Ba.ndes., die in Fig. 10 bis 13 veranschaulicht sind, ist die eine Sileite des Bandes mit einem oder mehreren hängsver- laufend@en Rücken 22, und die andere Seite ,des Bandes mit den genannten Rücken ent sprechenden Rinnen 23 versehen.
Wise aus Fig. 7 ersichtlich, besteht (las Führungsomgan. aus Rollen 21, von denen die eine mit einer ringsherum verlaufenden Nut 24 und die an dere mit einem entsprechenden ,Wulst 2:5 ver sehen ist, deren Form den Rücken 22 bezw. den Rinnen 23 des Bandes genau entspricht.
Die Rollen sind, zweckmässig in Kugellagern drehbar, derart angeordnet, (Fig. 2 und 3), dass das Lager der einen Rolle am Rahmen 7 fest ist, während das Lager der andern R.sslle mit Bezug auf die erste verschiebbar isst, wobei (die verschiebbar angeordnete Rolle in cler Richtzmg zur ersteren Rolle durch eine Feder 52 beeinflusst ist.
Um. das Band 1 frei geben zu können, sind verschiebbar angeord nete Organe, in Form von mit Anschlägen versehenen Stangen 53 vorgesehen.,durch wel che die Stellung der verschiebbar angeord neten Rolle beeinflusst wird.
Diese Stangen 5:3 an,den verschiedenen Führungsrollenpaa- ren 21 sind zweckmässig so miteinander ver bunden, :dass sie bleichzeitig von einer sämt lichen Ii7ührungsrollenpa.aren 21 gemeinsia- men Steuervorrichtung betätigt werden kön nen.
Das in Fig. 13 dargestellte Werkstück 26 wird zweckmässig durch Walzen des ur sprünglich flachen Stahlbandes. hergestellt. Das .Stahlband, beziehungsweise das aus ihm hergestellte Werkstück 26 hat wenigstens an genäUert idiesel:be Breite, wie,die aus ihm her gestellten Rasierklingen, so:
d.ass die letzteren durch Abschneiden des Bandes nach - zur Ding richtung des Bandes senkrecht gezo-- genen Linien 2'7 erhalten werden. Das Werk- stück isst mit einer Anzahl längs der Mittel linie desselben in geeignetem Abstand von einander angeordneten Löchern 28 versehen.
die dazu bestimmt sind. Führungen für die Befestigung dien fertigen Rasierklingen an Rasierapparaten zu bilden. Ferner ist das Werkstück mit einer Anzahl Löchern 29 längs der Trennlinien 27 für die herzustel lenden Rasierklingen versehen, so dass die Abtrennung der letzteren vom Werkstück er- leiclitert wird.
Die Löcher 28 und 29 wer den zweckmässig dadurch hergestellt, da,ss das unigehärtete Stahlband entweder vor oder nach dem Profilieren mittelst Walzen durch eine Stanzmasehine ",,efiihrt wird.
Die Löcher 29, welche beliebige zur Her beiführung einer Verminderung des Band- querschnittes geeignete Formen aufweisen können, sind :so angeordnet, dass sie gänzlich innerhalb der Bandkanten liegen, so däss sie also in keinem Punkt .dieselben durchbrechen. Es ist nämlich bei dem S@c.hleifen der Schnei den vorteilhaft, dass die Schleifscheiben völ lig glatte Kanten zur Bearbeitung erhalten, weil die Schleifscheiben sonst von Ungleich- mässigkeiten der Kanten in Vibration ver setzt werden,
wodurch sich eine schlechtere Bearbeitung derselben ergibt. Da. die Rücken beziehungsweisse Rinnen während der Bear beitung Organe für,die Führung :
der Werk stücke in der Querrichtung bilden, sind die Löcher zweckmässig derart angebracht, dass sie wie bei 29a (Fig. 1.3) die Begrenzungen beziehungsweise Seitenkanten der Rücken be- ziehungswelse Rinnen nicht durchbrechen. Gegebenenfalls können, wenn dies. zweckmä-. ssig erscheint" noch zwei, auf beiden Seiten der Öffnung 29a liegende gestichelt ange deutete Öffnungen 29b längs jeder Trenn linie 27 angeordnet sein.
Die Schleifscheiben 20 sind in einer unter angenähert rechtem Winkel zur- Längsrich- tung des-_Bandes sich erstreckenden Ebene drehbar angeordnet. Um mit einer so, ange ordneten Schleifscheibe ein sich steigerndes Abschleifen der Bandkante zu erreichen, wie es mit Rücksicht auf die Haltbarkeit der Schleifscheibe wünschenswert ist, wird:
deren Arbeitsfläche so angeordnet, dass sie einen Winkel mit der Bandkante bildet. - Das. sich steigernde Abschleifen kann dabei durch Ver änderung der Grösse dieses Winkels geregelt worden, was durch Abschleifen der Arbeits fläche :der Schleifscheiben mit Diamant be wirkt werden kann.
Bei der in F'ig. 2 bis 4 dargestellten Aus- führungsTorm. ides Schleifapparates, welcher mit in der angegebenen Weise angeordneten Schleifscheiben 20 versehen ist, können die Schleifscheiben jede für sich derart einge stellt werden, @dass :das;
sich @steigernde Ab- schleifen der Bandkante je nach Wunsch da durch geregelt werden kann, dass die Dreh- aLlisen 30 der Schleifscheiben 20 wenigstens < urgenähert in Ebenen liegen, die sich durch die .der Bearbeitung unterworfene Bandkante .senkrecht zur Fläche des Stahlbandes erstrek- ken,
sowie dass die Wellen 3G je in dieser bene einstellbar angeordnet sind, und zwar sowohl in Richtung zur Bandkante, als auch ,derart, ,da.ss sie beliebige Winkel mit der Bandfante bilden können.
Diese Einstellung der Wellen wird da durch bewirkt, dass die beiden Enden der Welle 30 tragenden Lager so ungeordnet sind, dass dass eine Lager 31 um eine senkrecht zur genannten Ebene sich erstreckende Achse drehbar angeordnet ist, während .das andere Lager 32 in der Richtung zur Bandkante ver- schiebbar ist.
Beide Lager 31 und 32, die wie in Fig. 4 angedeutet ist, aus sphärischen Kugellagern bestehen, werden von einem am Gestell 7 mittelst eines Zapfens 33 drehbar befestigten und in der Höhenrichtung ein- stellbar angeordneten Arm 34 getragen, wo bei das Lager 32 mittelst eines Handrades 35 am Arm :34 verschiebbar ist. Zur Einstellung des Armes 34 und damit der Schleifscheiben 20 in der Höhenrichtung dient ein Handrad 36 und ein Zahngetriebe 3,7.
Letzteres dreht zwei in den Arm 34 eingeschraubte, Schrau ben 38, deren Enden sich gegen Anschläge 40 stützen, die auf einer im Gestell 7 dreh baren Welle 3,9 befestigt ,sind. Die Schleif- scheiben <B>20'</B> werden durch Riemen von einem von dem Arm getragenen Elektromotor .11 angetrieben,
zu welchem Zweck auf der Welle 30 eine Riemenscheibe 42 befestigt ist. Zum Schleifen der diagonal entgegengesetzten Kanten des Bandquerschnittes -sind die Schleifscheiben paarweise auf je einem Arm 34 angebracht, welche Arme von dem Ge stell 7 mittelst des. beiden Armen gemein samen Zapfens 33 und der \Welle, getragen werden.
Dadurch dass je eine Riemenscheibe 43 an den beiden freien Enden der Motor welle vorgesehen ist, wird derselbe Motor 41 zum Antrieb der beiden Wellen '30 verwendet. Die Arme sind in Richtung geigeneinander durch eine Feder 44 beeinflusst und können durch die drehbare Welle 39 mittelst an der selben befestigter Ansätze 45 eingestellt wer den.
Mit Hilfe der beschriebenen Anordnung kann jede der Schleifscheiben 20 einerseits inittefst der Handräder 36 gegen die Wirkung der Feder 44 in geeignete Höhenlage, und an derseits mittelst der Handräder 3:5 zwecks sich steigernden Abschleifens der ganten des zwi schen den Rollen 21 laufenden und in seiner Querrichtung von diesen Rollen ,geführten Stahlbandes eingestellt werden.
Die Dreh achsen 30 der Schleifscheiben können dem nach so eingestellt werden, .dass sie einen ge wissen Winkel V mit ler Bandkante bilden, und dadurch die Arbeitsflächen der Schleif scheiben, die sowohl zylindrisch als. kegel förmig sein. können, eine geeignete Neigung zur Bandkante erhalten. Fig. 5 und 6 ver anschaulichen, wie die .Schleifscheiben im Verhältnis zum iStahlbande und seiner mit einem Pfeil .bezeichneten Vorschubrichtung eingestellt werden sollen.
Der Winkel zwi schen cler Arbeitsfläche jeder Schleifscheibe und der Bandkante, der ein Mass der mit einer Schleifscheibe zu erreichenden Steigerung der Schleifwirkung bildet, ist von .der Breite die ser -Scheibe und von der eingestellten Arbeits tiefe abhängig.
Bei der in Fig. 1 d'argestell'ten Ausfüh rungsform der Maschine wird jede Schneid kante abwechselnd jedes zweite Mal,durch die Schleifscheiben auf der einen Seite der ,Schneide und jedes zweite Mal von der ent- gegengesetzten Seite bearbeitet, wodurch die Schneide während des Vorschubes des, Ban des einer Bearbeitung unterzogen wird, die den praktisch ,erprobten S,chleifmetho,den am besten entspiiüht.
Wenn ,das Band freigegeben werden soll, können die,Schleifs-cheiben aus ihrer Arbeits lage durch Drehung des im Rahmen. 7 auf der .Welle 39 .gelagerten Ansatzes 45 gebracht werden. Wenn die Ansätze für sämtliche Schleifapparate miteinander in mechanischer Verbindung stehen, kann man auf diese Weise durch ein und dieselbe Ausrückeinrdchtung mit einem einzigen Handgriff sämtliche Sühleifsüheiben aus der Arbeitslage bringen.
Die Ausrückeinrichtung für die Freigabe des Bandes von den Schleifscheiben 20 kann da bei mit einer Vorrichtung zwecks: Freigabe des Bandes von den Führungsrollen 21 in ,der Weise verbunden :sein, dass ein einziger Handgriff genügt, um das Band gleichzeitig von sämtlichen Sühleifscheiben 20 und Füh rungsrollen 21 vollständig frei zu machen.
Wenn das fertig geschliffene und im üb rigen fertig bearbeitete Stahlbaud die Presse 19 erreicht hat, kann dass Abtrennen der ein zelnen Klingen, auch wenn das Stahlband ge härtet ist, infolge der an den Trennlinien. 27 vorgesehenen Löcher 29 ohne irgend wel che Schwierigkeiten stattfinden. Hierdurch können .die Anforderungen an die,Schärfe dies Stanzwerkzeugles herabgesetzt werden, was von Bedeutung ist, @da das gehärtete Stahl band nicht die Anwendung von Werkzeugen mit vollständiger Seheerwirkung gestatten würde.
Die von dem Band abgetrennten Rasier- klingen werden selbsttätig auf ein Stapelkis sen, Fig. 8 und 9, heruntergeführt, welches aus einem mit geeigneten Führungsvorrich tungen für .die Rasierklingen ausgerüsteten Teil 46, sowie aus einem mittelst einer Schraube 47 am Teil 4G befestigten Deckel 48 besteht.
Die Führungsvorrichtungen :sind durch Stifte 49 gebildet, die mittelst der in den Rasierklingen vorgesehenen Löcher 2,8 die Klingen veranlassen, die .gewünschte Lage zum Aufstapeln derselben einzunehmen.
NTach- dem,die ,erforderliche Anzahl von Rasierklin- (en in das Stapelkissen eingeführt worden ist, geschieht ein Austausch zweckmässig der art, dass das gefüllteStupelkissen fomtgenoiri- inen und ein leeres Kissen an seine Stelle gebracht wird. Nachdem der von den Stiften 49 geführte Deckel 48 an seinem Platz an gebracht ist, wird, die Sehraube 47 in das Mittelloch des Rasierklingenstapels einge führt und. angezogen.
Die gefüllten Stapel kissen werden dann zu einer Rundschleif- maschine gebracht, wo unter anderem die nach dem Abtrennen zurückbleibenden Un- gleielifürmigkeiten bei 50 entfernt werden und lvaehschleifen der Endteile der Rasierklingen erfolgt. Um dass Zentrieren beim Aufsetzen ,der Stapelkissen in die Schleifmaschine zu erleichtern, sind der Teil 4.6 und der Kopf der ,Schraube 47 mit Zentrierlöchern 51 ver sehen.
Die Rücken beziehungsweise ,die Rinnen können hinsichtlich Lage. Form und Anzahl beträchtlich verschieden sein, indem .sie bei- sl)ielswei,se so angeordnet werden können, da.ss sie mit der Bandkante einen Winkel bilden. Inn Quersehnitt kann .cla-s Werkstück verschiV- dene Stärke haben, so däss diese zum Beispiel an den Rücken .grösser und an den Rinnen geringer ist als die mittlere Stärke.
Das Werkstück kann auch die gleiche Breite ha ben, wie die Länge der aus demselben herge stellten Rasierklingen. In diesem Falle kön nen die Einheiten zweckmässig nach denjenigen Linien abgetrennt werden, die die Längssei ten der fertigen Rasierklingen bilden. Die Er findung kann bei Stahlbändern oder bei an derer Stahlb:lechform von innerhalb@ weiter Grenzen schwankender Breite angewandt werden, in welchem Fall die ,Öffnungen 29 und die Trennlinien an ihnen, sowie auch die Löcher 28 anders als beschrieben angeordnet weiden.
Die Vorrichtung zum Schleifen des Stahl bandes kann in verschiedener Hinsicht gegen über der beschriebenen abgeändert ausgeführt werden. Wenn zum Beispiel die Welle 30 an ihrem einen Ende mit einer Schleifscheibe 20 und an ihrem andern Ende mit einer Rie- menseb;
eibe versehen ist und von einem ein zigen Lager getragen wird, kann die Ein stellung ,der Welle Zn der Weise bewirkt wer den, dass dass Lager versschiebbar gegen die Bandkante als auch drehbar um eine zur Ebene, die ,sich durch die der Bearbeitung unterworfene Kante senkrecht zur Fläche de;; Stahlbandes: erstreckt, senkrecht verlaufende Achse, Zapfen oder :dergleichen angeordnet wird.
Die Schleifvorrichtung kann auch für den Fall Anwendung finden, dass dass Stahl band mit einer Schneide .lediglich läng-. seiner einen Kannte versehen werden soll, sowie für den Fall, dass Sühnelden von verschiedener (@uerschnittsform herzustellen sind.
Die Einrichtungen für den Antrieb und die Führung des Stahlbandes in den Maschi nen können mannigfach .geändert werden. So h.ann zum Beispiel .die unterbrochene Bewe gung an der Presse durch eine ununterbrochene ersetzt werden, falls die Presswerkzeue zweckentsprechend gebaut werden;
ebenso kann der im Beispiel gewählte ununterbro chene Vorschub des Bandes mittelst der Treibrollen 8 durch einen unterbrochenen ersetzt werden. Um die erforderliche Rei bung an den Treibrollen 8 zu erhalten, kön nen erforderlichenfalls: besondere, mit Federn oder Gewichten belastete Druckrollen an den Treibrollen vorgesehen werden, so dass das Band mit dem erforderlichen Druck gegen diese: a.ngepresst wird.
Die für die Führung cles Bandes in der Querrichtung vorge3ehe- nen Führungsorgane können auch andere Formen als die @dargest'ellten Rollen 21 haben, zum Beispiel können dieselben a,us am M:a- scliinengestel.l .einstellbar angebrachten Stütz- sclieiben oder dergleichen bestehen. An Stelle der Rollen 21. könnten als Stütz- und Füh rungsorgane auch feste Schienen verwendet werden.
Die Schleifscheiben können, falls Ra.sier- l;,lingen einer Type herzustellen sind, die nur eine einzige Schneide aufweist, so angeordnet sein, dass nur die eine Kante des Stahlbandes geschliffen wird. Die Form :der Schneide kann auch von der in der Zeichnung dar- gestellten abweichend .sein. Die Antriebsvor richtung der Schleifscheiben kann zum Bei spiel auch :so ausgebildet sein, dass jede Scheibenwelle für sich durch einen beson deren Elektromotor angetrieben wird.
Die Kraftübertragung zwischen Motor- und Schleifscheibe kann auch in anderer ge eigneter Weise, als dargestellt, erfolgen, ebenso die Anordnung des Motors mit Be zug auf die Bchleifscheiben.
Gemäss dEr Erfindung hergestellte Ra sierklingen können, falls sie mit längsver- laufenden Rücken beziehungsweise Rinnen versehen sind, dünner als üblich hergestellt werden, da,die Rücken beziehungsweise Rin nen die Festigkeit der Klingen, insbesondere in der Längsrichtung, erhöhen.