CH138103A - Zündkerze für Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents

Zündkerze für Verbrennungskraftmaschinen.

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CH138103A
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spark plug
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combustion engines
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Heinrich Hans
Kuhlmann Franz
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Heinrich Hans
Kuhlmann Franz
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  Zündkerze für     Verbrennnngskraftmaschinen.       Die Erfindung betrifft eine. Zündkerze  für     Verbrennungskraftmaschinen    und will die  beiden Hauptgründe des Versagens der Zünd  kerzen beseitigen: das Springen des     Isolier-          köPpers    und das Bilden einer leitenden     Buss-          brücke.    Man hat einen verstärkten Teil des  Isolierkörpers in eine Metallhülse     eingefasst     und mit dieser in das etwas weitere Kerzen  gehäuse eingebaut und den Stift der mittle  ren Elektrode mit einem kurzen Bund innen  am Isolierkörper versehen.

       Hierdurch    wird  aber weder eine intensive Wärmeleitung zu dem  verdickten Teile des     Isolierkörpers    erreicht, die  eine gleichmässige Erwärmung desselben ge  währleistet und das Springen verhindert,  noch durch den kurzen Bund die Bildung  einer leitenden     Bussbrücke    verhindert. Nach  der Erfindung ist der Isolierkörper in  eine Metallhülse mit einer am     Kerzengebäuse     anliegenden und vom Isolierkörper abstehen  den Verlängerung gefasst und zwischen der  mittleren Elektrode- und dem Isolierkörper  befindet sich ein verstärkter Hals aus Metall,    der die auf ihn auftreffenden entflammten  Gase gegen die Verlängerung der Metallhülse  ablenkt.

   Dieser Hals ist zweckmässig mit  einem Mantel aus gezogenem Nickelmetall,  Nickellegierung oder einem andern schwer  schmelzbarem Metall versehen, der an der  Spitze einen Hohlraum umschliessen kann.  



  Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele  der Erfindung.  



       Fig.    1     zeigt    eine Zündkerze im Längs  schnitt,       Fig.    2 einen Isolierkörper mit der Me  tallhülse und der mittleren Elektrode in An  sicht,       Fig.    3 eine Zündkerze im Schnitt und       Fig.    4 eine mittlere Elektrode am     Elek-          trodenstift    mit dem Metallhals im Schnitt.  



  Nach     Fig.    1 ist der Isolierkörper b in  eine Metallhülse c, zweckmässig aus Kupfer,  mit einer vom Isolierkörper abstehenden Ver  längerung     eingefasst    und mittelst eines Nip  pels mit einer konischen Fläche c' auf die  entsprechende konischen Flächen     cs'    des      Kerzengehäuses     a    geschraubt. Auf den     Elek-          trodenstift    im Isolierkörper b ist die mittlere  Elektrode mit einem Hals aus Metall aufge  schraubt, der gegen den Isolierkörper b  dicker ist und auf diesem aufsitzt.     Im    Ker  zengehäuse     a    ist innen ein Ring f mit der  äussern Elektrode     g    eingesetzt.  



  Der Isolierkörper wird bei den Explosionen  von der Stichflamme nicht     getroffen,    diese  wird durch den langen Hals     d    an die Innen  wand der das Kerzengehäuse a deckenden  Verlängerung der die Wärme gut leitenden  Metallhülse c abgelenkt, so dass nur ein Teil  der Wärme zum Isolierkörper vordringt, da  der Rest auf dem Wege durch Ausstrah  lung aufgezehrt wird.  



  Da ein Springen des     Isolierkörpers    nur  erfolgt, wenn der dünnere Teil höher als  der stärkere Teil erwärmt wird, weil hier  durch Spannungen auftreten, so ist es zweck  mässig, dass auch dem stärkeren Teil durch  die Verlängerung     derMetallhülse    Wärme zu  geführt wird.  



  Die Metallhülse, die je nach der Wärme  entwicklung des Motors länger oder kürzer  ist könnte im Kerzengehäuse auch durch       Umbördelung    des äussern Randes des Ker  zengehäuses gehalten sein.  



  Nach     Fig.    2 ist die die Wärme leitende  Metallhülse auf der Seite der Funkenstrecke  abgesetzt und die konische Sitzfläche e' ist  zwischen dem dickeren und dem dünneren  Teil     angordnet.    Auch hier wird die Abdich  tung ohne Zuhilfenahme eines Dichtungs  ringes erreicht und erfolgt auf der ganzen  konischen Fläche c'. Es entsteht deshalb in  folge der verhältnismässig grossen Auflage  auf den einzelnen Punkten nur ein geringer  Druck, was die absolute Abdichtung biswei  len in Frage stellt.  



  Nach     Fig.    3 wird dagegen die untere ko  nische Fläche der Hülse auf eine scharfe  Ringkante des Kerzengehäuses gepresst, so  dichten die beiden Teile infolge des grossen  Druckes auf eine minimale Fläche vollstän  dig hermetisch ab, auch wenn kleine Fehler  im Abdrehen der Teile vorgekommen sind.    Der zur Ablenkung der heissen Stich  flamme von dem     Isolierörper    dienende Hals be  steht nach den gemachten Erfahrungen am  besten aus     Reinnickel    oder aus einer hoch  prozentigen Nickellegierung.

   Um die Bear  beitung zu vereinfachen wird nach     Fig.    3  nicht der ganze Hals aus Nickelmetall ange  fertigt, sondern über einen Kern aus Stahl  wird eine aus Nickelmetall gezogene mit  rundem Boden versehene Kappe     aufgepresst,     die zum sicheren Halt in Nuten oder Ein  kerbungen des innern Stahlkernes eingewalzt  und am Ende k umgebördelt ist.  



  Durch die Kappe e kann auch nach     Fig.    4  mit dem Kern dicht bei der Funkenstrecke  ein Hohlraum umschlossen sein, der je nach  seiner Grösse die Temperatur der mittleren  Elektrode beeinflusst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zündkerze für Verbrennungskraftmaschi- nen, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolier körper in eine Metallhülse mit einer am Kerzengehäuse anliegenden und vom rsolier- körper abstehenden Verlängerung gefasst ist, und dass zwischen der innern Elektrode und dem Isolierkörper ein verstärkter Hals aus Metall sich befindet, der die auf ihn auf treffenden entflammten Gase gegen das Ker zengehäuse und die Verlängerung der Metall hülse ablenkt. UNTERANSPRüCHE 1.
    Zündkerze fürVerbrennungskraftmaschinen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Metallhülse (c') innen an der Verlängerung eine konische Fläche (c') hat, mit welcher sie auf einer schar fen Ringkante (a") des Kerzengehäuses aufsitzt. 2. Zündkerze für Verbrennungskraftmaschinen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Hals (d) mit dem Man tel (e) aus schwer schmelzbarem Metall versehen ist, der auf der Seite der Fun kenstrecke einen Hohlraum (h) umschliesst.
CH138103D 1928-04-11 1929-02-04 Zündkerze für Verbrennungskraftmaschinen. CH138103A (de)

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DE138103X 1928-04-11

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CH138103A true CH138103A (de) 1930-02-15

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ID=5667157

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CH138103D CH138103A (de) 1928-04-11 1929-02-04 Zündkerze für Verbrennungskraftmaschinen.

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