CH138105A - Kompressions-Kältemaschine mit luftgekühltem Kondensator. - Google Patents
Kompressions-Kältemaschine mit luftgekühltem Kondensator.Info
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- F25D23/00—General constructional features
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Description
Kompressions-Kältemaschine mit luftgekühltem Kondensator. Bei ortsfesten Kälteanlagen kann für die Kühlung des Kondensators Kühlwasser ver wendet werden, das nicht nur jederzeit in den benötigten Mengen zur Verfügung steht, sondern auch den Vorzug hat, dass seine Temperatur das Jahr hindurch fast unver änderlich bleibt. Bei transportablen Kühlan lagen dagegen, insbesondere bei Eisenbahn kühlwagen ist man für die Kühlung des Kondensators auf die Aussenluft angewiesen, deren Temperatur in hohem Mass veränderlich ist, zum Beispiel so, dass sie im Winter bis unter den Gefrierpunkt herab sinken, im Sommer dagegen bis auf 35 C und mehr ansteigen kann.
Dabei ist bei der Luftküh lung des Kondensators noch der Umstand von Nachteil, dag gerade im Hochsommer, also dann, wenn es am meisten darauf ankommt, dass die. Kältemaschine richtig arbeitet, die Aqssettlufttemperatur am höchsten, die Kühl verbältnisse für den Kondensator also am ungünstigsten sind.- Eine Erhöhung der Kühl- lufttemperatur .hat nämlich nicht nur eine Erhöhung .der Kondensationstemperatur, - son- dern auch des Kondensationsdruckes und so mit auch der Kompressorbelastung zur Folge.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kompressions-Kältemaschine mit luftgekühl tem ]Kondensator und einem die Kühlluft über den Kondensator treibenden Ventilator, ins besondere für gühltransportwagen mit eigener Krafterzeugungsanlage. Die Erfindung besteht darin, dass nicht nur der Ventilator, sondern auch der Kompressor mit Einrichtungen zum Ändern ihrer Drehzahl versehen sind.
Mit diesen Einrichtungen kann die Ventilator drehzahl so erhöht und die Kompressordreh- zahl derart herabgesetzt werden, dass bei warmer Aussenluft im Sommer beziehungs weise beim Durchfahren von heissen Zonen ein unerwünschtes Ansteigen des Verflüssi= gungsdruckes und dadurch wiederum ein An steigen des Gesamtkraftbedarfes der Maschine vermieden wird, das letztere-zum Zweck,
die Krafterzeugungsanlage nicht grösser als _für den bei normaler Kühllufttemperatur erförder- lichen Kraftbedarf bemessen zu-.müssen,- was insbesondere bei Kühltranaportwagen. -mit .ei= gener Krafterzeugungsanlage von Bedeutung ist.
Das Ansteigen des Verflüssigungsdruckes wird deshalb verhindert, weil durch das Er höhen der Ventilatordrehzahl und das Ernie drigen der Kompressordrehzahl dem Konden sator nicht nur mehr Wärme entzogen, sorn- dern auch weniger Wärme zugeführt wird, und der Gesamtkraftbedarf der Maschine steigt trotz des um einen gewissen Betrag erhöhtenVerntilatorkraftbedarfesaus dem (rund nicht an, weil der Kraftbebarf des Kompres- sors infolge der Drehzahlerniedrigung um einen ebensolchen Betrag zurückgeht.
Mit der vorliegenden Erfindung wird ferner bezweckt, bei Maschinen mit stärker als für den normalen Kraftbedarf bemessener Kraft erzeugungsanlage durch das Ändern der Ven tilator- und Kompressordrehzahlen im oben angegebenen Sinn eine unzulässige Überlastung des Kompressors zu vermeiden, die unfehlbar dann eintreten müsste, wenn bei hoben Kühl lufttemperaturen ein Ansteigen des Verflüs sigungsdruckes nicht verhindert würde.
Durch das Herabsetzen der Kompressor drehzahl wird zwar auch die Kälteleistung herabgesetzt. Der Ausfall an Kälteleistung kann aber durch entsprechendes Verlängern der Betriebsperioden der Kältemaschine. ausge glichen werden.
Die Einrichtungen zum Ändern der Kom pressor-. und Ventilatordrebzahlen werden bei elektrischem Antrieb der Maschine mit Vor teil als mit Drehzahlregulierung versehene Antriebsmotoren des Ventilators und des Kom- pressors ausgebildet. Bei mechanischem An trieb der Maschine können die Einrichtungen zum Verändern der Drehzahlen als Getriebe mit veränderlicher Übersetzung ausgebildet sein. Die Drehzahlregulierung der Elektro motoren kann dabei in an sich bekannter Weise ausgebildet sein.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs@ gegenstandes ist auf der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 ist eine Seitenansicht eines Kühl wagens und Fig. 2, in grösserem Massstab gezeichnet, ein teilweiser SObnitt na. ch der Linie II-ZI der Fig. 1. Der Wagen ist in den mit den Verdampfer schlangen -versehenen Kühlraum 1 und den von diesem getrennten Maschinenraum 2 untere teilt. 3 ist der Kompressor und 4 der luft gekühlte Kondensator der Kältemaschine.
Der alsRotationsmaschine ausgebildeteKompressor erhält seinen Antrieb von dem direkt mit ihm direkt gekuppelten Elektromotor 6 und der aus Rippenrohren bestehende Kondensator ist in den Saugkanal i des Ventilators 8 einge baut, der, von dem- Elektromotor 9 direkt angetrieben, die Kühlluft durch die Jalousien 10 aus dem Freien ansaugt und durch den Druckkanal 11 nach untern wieder ina Freie befördert. Der benötigte Strom wird von einer auf dem Wagen selbst angeordneten Strom erzeugungsanlage geliefert, die aus dem Ge- irerator 13 und dem direkt mit ihm gekup- pelten Verbrennungsmotor 14 besteht.
Um bei warmer Aussenluft sowohl die Umlaufgeschwindigkeit und damit die Leistung des Ventilators erhöhen, wie auch die Um laufgeschwindigkeit und damit die Leistung des Kompressors erniedrigen zu können, ist der elektrische Teil der Kraftanlage als Gleich stromanlage und so ausgebildet, dass die Dreh zahl des Ventilatormotors erhöht und diejenige des Kompressormotors erniedrigt werden kann, derart, dass die vorn schneller gehenden Ven tilator herrührende Mehrbelastung der Strom erzeugungsanlage durch die vom langsamer gehenden Kompressor herrührende Entlastung ange:rähert aufgehoben wird.
Das Ändern der Umlaufgeschwindigkeiten wird in bekann ter Weise durch regelbare Widerstände 15 und 16 bewerkstelligt, die den Nebenschluss- wicklungen der Gleichstrommotoren vorge schaltet sind.
17 und 18 sind Saug- und Druckmano meter für die Kältemaschine, 19 und 20 die Volt- und Amperemeter der elektrischen Kraftanlage. Wird bei der Kontrolle der An lage bemerkt, - dass das Druckmanometer zu hohen Druck anzeigt,- so ist durch Manipu lieren der Widerstände 15 und 1.6 die Um laufgeschwindigkeit des Ventilators so lange zu erhöhen und diejenige des Kompressors so lange zu erniedrigen, bis der Marnometer- druck genügend gesunken ist. Dabei kann dafür gesorgt werden, dass die Strcmprzeu- gungsanlage nicht überlastet wird, was am Amperemeter festgestellt werden kann.
Das Druckrohr 11 des Ventilators mündet unter dem Boden des Wagens rechtwinklig zur Fahrtrichtung ins Freie aus. Dadurch wird in beiden Fahrtrichtungen sowohl ein Windrückdruck auf den Ventilator feie auch ein Eintritt von Regen in das Druekrohr ver mieden. Das Rohr könnte natürlich auch an anderer Stelle aus dem Wagen herausgeführt sein. Vorteilhaft ist seine Mündung auch in diesem Falle senkrecht zur Fahrtrichtung und nach unten gerichtet.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCB: Kompressions-Kältemaschine mit luftge kühltem Kondensator und einem die Kühlluft über den Kondensator treibenden Ventilator, ins besondere für Kühltransportwagen mit eigener Krafterzeugungsanlage, dadurch gekennzeich net, dass nicht nur der Ventilator, sondern auch der Kompressor mit Einrichtungen zum Ändern ihrer Drehzahl versehen sind.UNTERANSPRUCH: Kompressions-Kältemaschine nach Patent anspruch, dadurch gekemizeichnet, dass die Einrichtungen zum Ändern der Kompressor- und Ventilatordrebzahlen bei elektrischem An trieb der Masehine aus je einem mit Dreh zahlregulierung versehenen Antriebsmotor des Ventilators und des Kompressors bestehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH138105T | 1929-02-13 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH138105A true CH138105A (de) | 1930-02-15 |
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ID=4395545
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH138105D CH138105A (de) | 1929-02-13 | 1929-02-13 | Kompressions-Kältemaschine mit luftgekühltem Kondensator. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH138105A (de) |
-
1929
- 1929-02-13 CH CH138105D patent/CH138105A/de unknown
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