CH138184A - Vorrichtung zum staubfreien Entleeren, insbesondere kreisrunder Müllgefässe mit Scharnierdeckel, bei der Abfuhr des Mülls. - Google Patents

Vorrichtung zum staubfreien Entleeren, insbesondere kreisrunder Müllgefässe mit Scharnierdeckel, bei der Abfuhr des Mülls.

Info

Publication number
CH138184A
CH138184A CH138184DA CH138184A CH 138184 A CH138184 A CH 138184A CH 138184D A CH138184D A CH 138184DA CH 138184 A CH138184 A CH 138184A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
rubbish
rocker
plate
garbage
container
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Melmer Schmidt
Original Assignee
Schmidt & Melmer
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schmidt & Melmer filed Critical Schmidt & Melmer
Publication of CH138184A publication Critical patent/CH138184A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F3/00Vehicles particularly adapted for collecting refuse
    • B65F3/02Vehicles particularly adapted for collecting refuse with means for discharging refuse receptacles thereinto
    • B65F3/12Conjoint motion of lids, flaps, and shutters on vehicle and on receptacle; Operation of closures on vehicle conjointly with tipping of receptacle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Refuse Receptacles (AREA)

Description


  Vorrichtung zum staubfreien Entleeren, insbesondere kreisrunder Müllgefässe mit  Scharuierdeckel, bei der Abfuhr des Mülls.    Gegenstaud vorliegender Erfindung ist  cine Verbesserung derim Hauptpatent 131978  beschriebenen Vorrichtung zum staubfreien  Entleeren von insbesondere kreisrunden Müll  gefässen mit Scharnierdeckel, bei der Abfuhr  des Mülls.  



  Beim Ausführungsbeispiel des Haupt  patentes besitzt das Müllgefäss etwa in hal  ber Höhe an seinem Mantel ein Kupplungs  glied, in welches ein     zweites,    an der     Schwinge     befestigtes Kupplungsglied eingreift. Das  Kupplungsglied am Gefässmantel besteht aus  einem von Blechkonsolen getragenen Bolzen.  Es wird ungünstig beansprucht, weil am Ge  fässmantel ein Moment angreift und der Man  tel in der halben Höhe nicht versteift,     son-          clern    verhältnismässig nachgiebig ist. Die  Müllgefässe besitzen an ihrer Mündung einen  Verstärkungsring, der beispielsweise aus  einem T-Eisen bestehen kann, welches den  obern. Rand des aus Blech hergestellten Ge  fässmantelsumgibt. Dadurch wird die Gefäss  mündung sehr steif und widerstandsfähig.

      Die<B>DA</B> Hindung schlägt nun eine neue  Kupplungsvorrichtung vor, bei welcher dieser  starke Mündungsring oder etwa kräftige An  sätze an demselben als Kupplungsglieder be  nutzt werden. Dadurch wird der Vorteil er  reicht, dass der Blechmantel des Gefässes über  haupt nichtmehr durch die bei der Entlee  rung und dem Zurückholen des Gefässes auf  tretenden Kräfte beansprucht wird. Da die  Kräfte jetzt am stärksten Teile des Gefässes,  am Mündungsring, angreifen, ist dem Müll  gefäss die erreichhar höchste Lebensdauer ge  sichert.  



  Wie beim Hauptpatent     werden    auch bei  ,der neuen Einrichtung der Gefässdeckel und  dessen     .Scharnier    vollkommen entlastet.     Vor-          teilha,fterweise    umgibt die     Einschüttöffnung     der Schwinge, in welche sich die Mündung  des     Müllgefässes    hineinlegen soll,     teilweise     mit einem     kegeligen    Rande oder     Triahteran-          satz,

      damit beim     @Aufkippen    des Gefässes des  sen Mündung immer     sofort    in die richtige      Lage zur Einschüttöffnung gelangt und  leicht in diese hineingleitet.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel des Gegenstandes der Erfindung darge  stellt.  



  Fig. 1 veranschaulicht die Wagenhaube  mit ihrer Schwinge bei aufgekipptem Müll  gefäss;  Fig. 2 gibt eine Ansicht gegen die  Schwingenplatte vergrössert,  Fig. 3 einen Schnitt hierzu durch das  obere Ende der Schwingenplatte;  Fig. 4 zeigt eine Einzelheit, noch stärker  vergrössert.  



  Die den Müllabfuhrwagen abschliessende  Haube i besitzt vorn einen Rahmen p, inner  halb dessen die aus den Wandungen s, t, w,  x und z zusammengesetzte Schwinge um zwei  Zapfen b drehbar ist. An der Platte z der  Schwinge ist mittelst eines Scharniers c eine  Klappe e befestigt, welche die     Einschüttöff-          nung    d für gewöhnlich abschliesst Wenn das  Müllgefäss n aufgekippt ist, das heisst sich  mit seiner Mündung in die Einschüttöffnung  d hineingelegt hat, so     liegt    das Scharnier,  welches den Gefässdeckel n mit dem Gefäss n  verbindet, auf gleicher Achse mit dem Schar  nier c, welches die Klappe e mit der Schwin  genplatte z verbindet. Beide Scharniere  decken sich also in Fig. 1, so dass man in die  ser Abbildung nur eines dieser Scharniere  sehen kann.

   Fig. 1 lässt ferner erkennen, wie  sich der Gefässdeckel     n'    mit der Klappe e  zusammenöffnet, wenn die Schwinge um die  Zapfen b mit ihrem obern Ende nach innen  und mit ihrem untern Ende nach aussen  sclw ingt. In bekannter Weise dienen die Auf  hängestege v und die Baken u dazu, das Ge  fäss n zum Zwecke des Aufkippens an die  Schwinge zu hängen.  



  Fig. 2 zeigt einen Teil des Rahmens p  der Wagenhaube und ferner die Platte z der  Schwinge. Entbehrliche Teile sind nicht ge  zeichnet. In den beiden obern Ecken der  Platte z sind die neuen Kupplungsvorrich  tungen in Ansicht dargestellt; Fig. 3 gibt  dazu eine Ansicht von oben bei geschnittener  Platte r.    Lm je einen Bolzen l ist je ein     doppel-          armiger    Hebel mit einer Kupplungsnase 2  drehbar. Letztere wird mittelst einer bei 3  angreifenden Schraubenfeder 4 nach der Mitte  der Schwinge oder des Müllgefässes gezogen.  Am andern Ende 5 des zweiarmigen Hebels  ist ein Lenker 6 befestigt, welcher mittelst  eines Bolzens 7 durch einen Schlitz 8 der  Platte z hindurchreicht.  



  Auf der Rückseite der Platte z ist in je  zwei Führungen 9 je eine Stange 10 einge  schoben, und in letztere greifen die Bolzen 7  ein. Jede Stange 10 trägt an ihrem äussern  Ende eine Rolle 11, welche mit einer Kurve  12 in Eingriff steht, wenn die Teile sich in  der in Fig. 3 gezeichneten Lage befinden.  Die Kurven 12 sind an den Seitenwänden der  Haube i befestigt.  



  Fig. 4 zeigt den doppelarmigen Hebel mit  der Kupplungsnase 2 in vergrössertem     Mass-          stabe.    Die Einschüttöffnung d (siehe auch  Fig. 2) ist von einem Ring 13 mit einem  kegeligen Rand oder Trichteransatz 14 teil  weise umgeben, welcher dazu dient, die Mün  dung des Müllgefässes beim Ankippen zuver  lässig in die Einschüttöffnung d hineinzufüh  ren. Der Verlauf des Trichteransatzes ist  aus Fig. 2 ersichtlich. In dem kreisförmigen  Teile des Trichteransatzes 14 befindet sich  im Bereich der Kupplungsnasen 2 je ein  Schlitz 15.

   Durch diese Schlitze können die  Nasen 2     liindurchgreifen,    um hinter .den       R.andversteifungsring    16 oder besondere An  sätze an der Mündung des Müllgefässes     ii    zu  fassen.  



  Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist fol  gende: In der Ruhelage befindet sich die       Schwinge    in der Stellung, worin sie in     Fig.     2 und 3 gezeichnet ist. Die Rollen 11 der  Stangen 10 ruhen auf dem     vordern    Teil der  Kurven 12. Infolge der Verbindung der Stan  gen 10 durch     Bolzen    7 ,und Lenker 6 mit den  doppelarmigen Hebeln werden die Kupp  lungsnasen 2 so ,gehalten, wie es in     Fig.    2  gezeigt ist, das heisst die Nasen 2 stehen mit  ihrer Vorderkante etwa an der Aussenfläche  des     Tricliteran:satzes    14.

        Sobald nun ein Müllgefäss angekippt, also  gegen die Platte z der Schwinge belegt ist  und letztere nach innen bewegt wird, gehen  die Rollen 11 über den höchsten Punkt der  Kurven 12 hinweg. Wenn die Rollen 11 auf  dem Kurven-Höchstpunkte stehen, haben sie  die Stangen 10 und damit die Lenker 6 in  ihre innerste Stellung geschoben. Dadurch  sind die Kupplungsnasen 2 noch etwas wei  ter herausgezogen worden. so dass der Rand  versteifungsring 16 des Müllgefässes mit  voller Sicherheit hindurchgehen und sich  gegen den Ring 13 legen kann.  



  Die Schwinge oder deren Platte z bewegt  sieh dann mit ihrem obern Ende weiter nach  innen. Jetzt aber gleiten die Rollen 11 am  hintern Ende der Kurven 12 entlang. Die  Stangen 10 verschieben sich also nach den  Aussenseiten und die Federn 4 können die  Kupplungsnasen 2 tief in die Schlitze 15 des  Trichteransatzes 14 hineinziehen. Die Nasen  legen sich gemäss Fig. 4 hinter den Rand  versteifungsring 16 des Müllgefässes n oder  hinter besondere Ansätze nahe der Gefäss  mündung.  



  Beim Zurückkippen des Gefässes bleibt  die Kupplung bestehen. Erst wenn die Rollen  11 wieder den Höchstpunkt der Kurven 12  erreicht haben, also unmittelbar vor dem  Schliessen der Schwinge, geben die Nasen 2  das Grefäss n wieder frei-

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: V orrichtung zum staubfreien Entleeren, insbesondere kreisrunder Müllgefässe mit Scharnierdeckel, bei der Abfuhr des Mülls, gemäss Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Auf nahme des Müllgefässes dienende Schwinge mit drehbaren Kupplungsnasen ausgerüstet ist, welche unter Federwirkung stehen und so gesteuert werden, dass während des Auf- kippens und des Zurückkippens des Müllge fässes die Kupplungsnasen hinter einen Rand versteifungswinkel des Gefässes oder beson dere Ansätze nahe der Gefässmündung fassen. UNTERAN SPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass auf der Aussen seite der Platte (z) der .Schwinge in jeder obern Ecke ein doppelarmiger Hebel sitzt, dessen eines Ende die Kupplungsnase (2) trägt und durch eine Feder (4) einwärts gezogen wird, während sein anderes Ende (5) mittelst eines Lenkers (6) durch die Platte (z) der Schwinge hindurch mit einer Stange (10) verbunden ist, welche sich mittelst einer Rolle (11) auf eine an .der Seitenwand der Wagenhaube (i) sitzende Kurve (12) stützt. ?.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, .dass ein Teil der Einschüttöffnung (d) der Schwingen platte (z) mit einem kegeligen Rand oder Trichteran.satz (14) umgeben ist, welcher heim Ankippen des Müllgefässes die Mün dung desselben in die Einschüttöffnung (d) hineinleitet und mit Schlitzen (15) versehen ist, durch welche die Kupplungs nasen (2) hindurchgreifen können.
CH138184D 1929-02-27 1929-02-27 Vorrichtung zum staubfreien Entleeren, insbesondere kreisrunder Müllgefässe mit Scharnierdeckel, bei der Abfuhr des Mülls. CH138184A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH131978T 1929-02-27
CH138184T 1929-02-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH138184A true CH138184A (de) 1930-02-15

Family

ID=25711723

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH138184D CH138184A (de) 1929-02-27 1929-02-27 Vorrichtung zum staubfreien Entleeren, insbesondere kreisrunder Müllgefässe mit Scharnierdeckel, bei der Abfuhr des Mülls.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH138184A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1200737B (de) * 1961-07-24 1965-09-09 Ochsner & Cie Ag J Verriegelungsvorrichtung zwischen der Front-platte und dem die Muellgefaesse aufnehmenden Schwenkkorb einer Muellgefaessentleervorrichtung an Muellsammelwagen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1200737B (de) * 1961-07-24 1965-09-09 Ochsner & Cie Ag J Verriegelungsvorrichtung zwischen der Front-platte und dem die Muellgefaesse aufnehmenden Schwenkkorb einer Muellgefaessentleervorrichtung an Muellsammelwagen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69809328T2 (de) Vorrichtung zum unterirdischen Sammeln von Müll
CH138184A (de) Vorrichtung zum staubfreien Entleeren, insbesondere kreisrunder Müllgefässe mit Scharnierdeckel, bei der Abfuhr des Mülls.
EP0106260B1 (de) Hubkippvorrichtung für grossvolumige Klappdeckel-Müllbehälter
DE20015038U1 (de) Abfallsammelfahrzeug
DE1927800A1 (de) Ortsfeste Beschickungsvorrichtung fuer Kehricht-Transportbehaelter
DE1024010B (de) Einschuettsperre fuer Muelltonnenbeschickungs- und -umschliessungseinrichtungen
DE934153C (de) Staubfreie Einschuettvorrichtung fuer Muellgefaesse unterschiedlicher Groesse
DE474779C (de) Einschuettvorrichtung fuer Muellabfuhrwagen
DE2326812C3 (de) Müllwagen mit Aufgabebunker und kippbarem Hauptsammelbehälter
DE579103C (de) Einrichtung zum staubfreien Entleeren von Aschenbehaeltern
AT234598B (de) Staubfreie Einschüttvorrichtung für Müllgefäße unterschiedlicher Größe
DE921620C (de) Einschuettvorrichtung fuer Muellwagen
DE201816C (de)
DE224238C (de)
DE1245840B (de) Kippvorrichtung zum Entleeren von Grossraum-Muellbehaeltern in eine Einschuett-vorrichtung an Muellwagen
AT17806B (de) Füllaufsatz für Kehrichtbehälter.
AT101459B (de) Staubverhütende Entleerungsvorrichtung für Müllgefäße.
AT258214B (de) Müllwagen
DE102023103786A1 (de) Müll- oder Wertstofftonnenschrank
AT149439B (de) Vorrichtung an Müllgefäßen und Sammelkästen zur staubfreien Entleerung.
EP0677458B1 (de) Deckelöffner
DE8907463U1 (de) Müllumladebehälter
DE202009012832U1 (de) Abfallsammelfahrzeug
DE1756789A1 (de) Muellgrossbehaelter
DE1218934B (de) Vorrichtung zum Entleeren von Muellsammelbehaeltern in Muellabfuhrwagen