CH138249A - Maschine zur Herstellung von Glühlampen, Elektronenröhren und ähnlichen Glasgefässen. - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Glühlampen, Elektronenröhren und ähnlichen Glasgefässen.

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CH138249A
CH138249A CH138249DA CH138249A CH 138249 A CH138249 A CH 138249A CH 138249D A CH138249D A CH 138249DA CH 138249 A CH138249 A CH 138249A
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CH
Switzerland
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machine
relay
lamp
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incandescent lamps
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Inventor
F Patent-Treuhand-Gesellschaft
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Patent Treuhand Ges Fuer Elektrische Gluehlampen Mbh
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  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description


  Maschine zur Herstellung von Glühlampen, Elektronenröhren und ähnlichen  Glasgefässen.         Das    einwandfreie. Arbeiten der im  Hauptpatent beschriebenen Maschine zur  Herstellung von Glühlampen, Elektronen  röhren und ähnlichen     CTlasgefässen    hängt  sehr wesentlich davon ab, dass mit grösster  Zuverlässigkeit undichte Lampen beim     Über-          ga.ng    von :

  den     Einschmelzstellungen    in die       Entlüftuxigsstellungen        selbsttätig    abgeschmol  zen werden, da die erste Entlüftungsstellung  soweit entfernt vom Arbeitsplatz der Bedie  nungsperson liegt,     d'ass    diese selbst beim Er  kennen einer schadhaften Lampe     nicht    im  stande ist, diese noch schnell von Hand ab  zuschmelzen.

   Um ,dieses     notwendige    Zu  schmelzen     undichter    Lampen zu     erreichen,     war schon bei der Maschine nachdem Haupt  patent ein bei undichter Lampe ansprechendes       Ventil    vorgesehen,     ,das    einen     Abschmelzbren-          ner        steuert.    Der Ventilkörper war dabei zwi  sChen zwei fürgewöhnlich durch Vakuum  wirkung in der Gleichgewichtslage gehaltenen    Membranen eingebaut,

   die bei schadhafter  Lampe durch Wirkung der     Aussenduft        idureh-          gebo.gen    wurden und dann     den    den     Gaszu-          fluss    zum     Abschmelzbrenner        steuernden    Ven  tilkörper verstellten.

   Hierbei trat es nun öf  ters     ein.,        da,ss    bei     schadhafter        Lampe    der Ab  schmelzbrenner zwar zur Wirkung gelangte,  aber vor vollständigem     Zuschmelzen        bezw.     Abschmelzen des     Pumpröhrchen-s    der schad  haften Lampe wieder ausser Wirkung gesetzt  wurde, und zwar     weil    mit fortschreitendem  Schmelzvorgang und zunehmender Veren  gung     .des        Pumpröhrchens    .der     Überdruck    auf  ,der einen     Membrane    mehr und mehr nach  lässt,

   so     dass    beide Membranen schon wieder  in die den     Ventilschluss    bewirkende Gleich  gewichtslage     übergehen,    wenn das     Pump-          röhrchen    noch nicht ganz durchschmolzen ist.

    Dies hat aber dann zur Folge,     dass    beim wei  teren     Durchwandern    der nicht vollständig       flimolzenen    Lampe durch die vielen  a     'bgese              notwendigen    Entlüftungsstellungen der Ma  schine durch     Übertritt    von Luft in     die    Pum  pen eine     grössere    Anzahl von Lampen nicht  genügend entlüftet werden.  



  Erfindungsgemäss wird dieser Nachteil  dadurch behoben,     #dass    die Membranen y',     ,_#     einen mit ihnen verbundenen     Kontakthebel          y'$    einschliessen, der mit einem das     Ga.szu-          flussventil        y'        steuernden        Solenoid        y28    und  einem Relais     y22    in einem gemeinsamen  Stromkreis liegt, der einen vom Relais ab  zweigenden     Nebenschluss    aufweist, das Ganze  derart,

       @dass    das Relais nach     bewirktem    Strom  schluss     das        Solenoid        y28    des     Gaszuflussventils          y8    auch bei wieder in die     Offenlage    fallen  den     Kontakthebel        y"        erregt    hält, bis beim  Übergang der undichten Lampe in die     nächste     Arbeitsstellung der Maschine der Relais  anker     y''        zwa.ngläufig    in seine Ruhelage be  wegt wird.

   Diese     verlängerte    Einwirkungs  zeit des A     bschmelzbrenners    aber hat zur  Folge, dass das     Puinpröhrchen    einer undich  ten Lampe stets mit grösster     Sicherheit,durch-          sehmolzen    und somit die undichte Lampe       selbst    vollkommen     abgeschmolzen        wird.     



  Auf der Zeichnung ist ein .Ausführungs  beispiel der     neuen        Abschmelzvorrichtung     schematisch dargestellt.  



  Ähnlich wie bei ,der     Abschmelzeinrich-          tu.ng    nach     Abb.    2 und 10 des Haupt  patentes sind in einem geschlossenen Ge  häuse y zwei Membranen     y1,        y2    parallel zu  einander luftdicht eingebaut.

   Die untere  Kammer     y11    des Gehäuses ist     wiederum     durch ein Rohr     y\    über das     Drehschieber-          ventilder    Maschine hinweg an die jeweils in  die erste     Entlüftungsstellung    eingelaufene       L=pe,    ferner durch das Rohr     y12    an die       Vorvakuumpumpe    angeschlossen, während  die obere Kammer     y14    wiederum .durch     ein     Rohr     y16    mit einer     Feinvakuumpumpe    in  Verbindung steht.

   Zwischen beiden     Mesn-          branen,    von denen die obere gegebenenfalls  noch unter Wirkung einer Feder     y\        ;stehen          kann,    ist in diesem Falle jedoch ein ungeteil  ter Raum     y\    vorgesehen, in dem ein Hebel       y18        untergebracht    ist.

   Letzterer ist an einem  durch eine Seitenwand des Gehäuses y hin-         :durchtretenden    Bolzen     y13drehbar        angelenkt     und     mittelst    eines quer zu ihm stehenden       iStiftes        y2"    mit beiden Membranen zu einer  Einheit verbunden..

   Der Lagerbolzen y<B>\</B>  steht durch eine elektrische Leitung     y21,    in  der ein Relais     y22    eingebaut ist, .mit einer  Netzleitung y<B>'</B> in     Verbindung.    Eine an der  andern Netzleitung     y24    angeschlossene Lei  tung     y2'    ist über     ein        iSolenoid        y28    hinweg an  einen Kontakt     y27        .angeschlossen,    der mit  dem freien Ende des Hebels     y"    zusammen  wirkt.

   Der Kern     y28    des     iSodenoids        y28    ist in       einem.    Gehäuse     y23    ,geführt und in     seinem     obern Teil zu einem     Ventilkörper        y'    aus  gebildet.

       Das    durch das Rohr     y38    in das     So-          lenoidgehäuse        y23        eintretende        Brennerga.s          wird    durch den Ventilkörper     y6    für     gewöhn-          lieh    an dem     .Übertritt    zu dem in den Heiz  tunnel der Maschine hineinragenden Rohr     y3     ,und :damit     zum    Brenner     y"    gehindert.

   Der  durch die Spule ,des Relais     y22    hindurch  gehende, als einarmiger Hebel ausgebildete       Relaisanker        y'1        steht    durch eine     Leitung        y32     mit der einen Leitung     y2'        des        Solenoidstrom-          kreis,

  es    und der mit ihm zusammenwirkende  Kontakt<I>y"</I> durch eine Leitung<I>y'4</I> mit der       andern    Leitung     y21    des     Solenoi.dstromkreises     in     Verbindung.    Über dem freien Ende .des  Relaisankers     y3'    ist eine während jeder Teil  drühung     -:der    Maschine     einmal    umlaufende       Nockenscheibe        y'e    angeordnet, die     dazu    be  stimmt ist, den etwa zur Anziehung gelang  ten Relaisanker in die Ruhelage     zurückzu-          drücken.     



  Für gewöhnlich nehmen alle Teile der       Ahschmelzeinrichtung    die in der Zeichnung  dargestellte Lage ein, die auch nicht verän  dert wird, wenn dicht eingeschmolzene Lam  pen in die erste Entlüftungsstellung der  Maschine einlaufen und demgemäss über das  Rohr     y12    hinweg an .die     Vorvakuumpumpe     angeschlossen werden.

   Läuft jedoch eine un  dichte Lampe in die erste Entlüftungsstel  lung ein, so entsteht im     untern    Raume     y\     des Gehäuses y ein Überdruck, der ein  Durchbiegen beider Membranen     y1,        y2    nach  oben und ein Anlegen des Kontakthebels     y"     an den Kontakt     y27    zur Folge hat. Dadurch      wird das Relais     y22    des das     Solenoid        y26     enthaltenden Stromkreises     y21,    y25 erregt.

    Während die Relaisspule den Relaisanker     y81     in die     Mittellage    zieht und zur Berührung  mit dem Kontakt     y88        bringt.    zieht die Sole  noidwicklung     y23    den den     Ventilkörper        y'          tragenden    Kern     y28    hoch, wodurch der     Gas-          zufluss    zum     Abschmelzbrenner        y1     freigege  ben ist.

   Findet gegen Ende des     Abschmelz-          vorganges,    also     wenn    das     Pumpröhrchen    der  undichten Lampe noch nicht ganz     durchge-          sehmolzen    ist, durch     Nachlassen        des        Über-          druckes    im untern Gehäuseraum     y\    ein Zu  rückbiegen - der Membranen in die Normal  stellung, unter Abheben des Kontakthebels       ;

  f18    vom Kontakt     y27        statt,    so, wird dadurch  das das     Gaszuflussventil        y6    steuernde Sole  noid     y"    noch nicht stromlos.

   Letzteres bleibt  vielmehr auch dann noch     erregt,    weil sein  Stromkreis     y21,        y23,        y24,        y25    nach Unterbre  chung am Kontakt     y27    noch über die vom       erregten    Relais     y22    gebildete     Hilfsleitung        y32,          y34    geschlossen ist.

   Erst nach einer für die  richtige     Durchschmelzung    des     Pumpröhr-          chens    der schadhaften Lampe stets ausrei  chenden Zeit, nämlich beim Übergang oder  sogar erst nach Übergang der Lampe in die  zweite Entlüftungsstellung der Maschine,  wird durch Wirkung der vom Maschinenan  trieb     zwangläufig        gesteuerten        Nockenscheibe          y35    die Hilfsleitung     y32,        y34    durch Nieder  drücken des Relaisankers     y31    getrennt.

   Der       Kern        y28    des dann erst stromlos werdenden       Solenoids    fällt in seine Anfangslage zurück,    was ein Aufsetzen des Ventilkörpers     y'    auf  seinen Sitz und eine Unterbrechung des Gas  zuflusses zum     Abschmelzbrenner        y1     zur  Folge hat.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zur Herstellung von Glühlam pen, Elektronenröhren und ähnlichen Glas gefässen nach Patentanspruch II des Haupt patentes, mit einem bei undichter Lampe an sprechenden, einen Abschmelzbrenuer steuern den Ventil, das von zwei für gewöhnlich durch Vakuumwirkung in der Gleichge wichtslage gehaltenen Membranen beeinflussi wird, dadurch gekennzeichnet, dass' die Mem branen (y1, y2) einen mit ihnen verbundenen Kontakthebel .(y") einschliessen,
    der mit einem das Gaszuflussventil (y8) steuernden Solenoid (y26) und einem Relais (y22) in einem gemeinsamen Stromkreis liegt, der einen vom Relais .
    abzweigenden Neben schluss aufweist, das Ganze derart, dass das Relais nach bewirktem Stromschluss das So lenoid (y") des Gaszuflussventils (y') auch bei wieder in die Offenlage fallenden Kon takthebel (y") erregt hält, bis beim Über gang :der undichten Lampe in die nächste Arbeitsstellung .der Maschine der Relais anker (y31) zwangläufig in seine Ruhelage, bewegt wird.
CH138249D 1928-08-20 1929-04-12 Maschine zur Herstellung von Glühlampen, Elektronenröhren und ähnlichen Glasgefässen. CH138249A (de)

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